Magnesium bei Zyklusbeschwerden und in der Schwangerschaft
Seit einiger Zeit gibt es Magnesium zur transdermalen Anwendung, also zur Aufnahme über die Haut. Ich habe ausführlich im August letzten Jahres darüber berichtet und ein Interview mit der Magnesium-Expertin Dr. Barbara Hendel dazu geführt.
Seitdem werde ich immer wieder gefragt, wie man diese neue Form der Magnesiumsubstitution in der Schwangerschaft und Stillzeit und bei den typischen Frauenbeschwerden anwenden kann. Deshalb möchte ich heute zu diesem Thema Stellung nehmen, denn auch ich bin ein eifriger Benutzer von Magnesium Oil und froh, dass es diese neue Anwendungsform gibt.
Verhüten ohne Hormone? Na sicher!
Viele Frauen glauben, dass es abgesehen von der Pille keine sichere Verhütungsmethode gibt. Weit gefehlt, es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, sehr sicher und vor allem ohne synthetische Hormone zu verhüten. Neben der Kupfer-Spirale zählen die leider sehr aus der Mode gekommenen Diaphragmen und Portiokappen und die Zeitwahlmethoden dazu. Methoden- und Anwendersicherheit stehen der Hormonpille in nichts nach. Ein großer Vorteil der hormonfreien Verhütungsmethoden ist der, einen natürlichen Zyklus zu haben, der ohne Beeinflussung durch Medikamente abläuft. Denn der Menstruationszyklus ist ein Ausdruck von Selbstregulation des weiblichen Körpers.
Progesteron, das Hormon der Weisheit, richtig einsetzen
Jede Frau leidet irgendwann in ihrem Leben an einem Progesteronmangel. Die Symptome können sein: Zyklusstörungen, PMS, Mastopathie, Myome, Endometriose, unerfüllter Kinderwunsch, Fehlgeburten, drohende Frühgeburten, Wechseljahresbeschwerden, Schlafstörungen, Depressionen, Hashimoto, Metabolisches Syndrom, Harninkontinenz. Neben synthetischen Gestagenen gibt es natürliches Progesteron, das heute genauer als bioidentisches Progesteron bezeichnet wird. Bioidentisches Progesteron wird am besten über die Haut oder vaginal angewendet. Wann und wie frau bioidentisches Progesteron benutzen sollte, erklärt die Frauenärztin Dr. Faust-Albrecht im Interview mit dem Netzwerk Frauengesundheit.
Wunschkaiserschnitt, Kommentar einer Frauenärztin
Auf die „Kampagne zur Senkung der Kaiserschnittrate“ gingen zahlreiche kritische Kommentare ein. Die erste Vorsitzende des AKF, Dr. Maria Beckermann, gibt eine zusammenfassende Stellungnahme zu den beiden letzten sehr langen Kommentaren von Frau Bujara und Frau J.S. ab, die sie hier nachlesen können. Unsere Argumentation: „Ein Kaiserschnitt ohne medizinische Indikation ist mit höheren Risiken verbunden als eine Vaginalgeburt“ beinhaltet eine Abwägung des Nutzen-Schaden-Risikos. Wenn es ein Problem gibt für Mutter oder Kind wiegt das Operationsrisiko vergleichsweise wenig.
Leben im Einklang mit dem weiblichen Zyklus
Der weibliche Zyklus ist ein faszinierendes und komplexes Phänomen, welches das Leben von Frauen über eine lange Lebensspanne hinweg beeinflusst. Viele Frauen empfinden ihren Zyklus nach wie vor als störend oder gar belastend. In letzter Zeit gibt es jedoch neue Sichtweisen, die den weiblichen Zyklus in einem neuen Licht erscheinen lassen. Eine dieser neuen Sichtweisen umfasst das Konzept der Weiblichen Jahreszeiten. Es betrachtet den Zyklus als natürlichen Prozess mit ganz eigenen Stärken und Potenzialen, die in jeder Phase zum Ausdruck kommen und zur Gesundheitsförderung sowie für mehr Wohlbefinden genutzt werden können. In diesem Artikel wird das Konzept der weiblichen Jahreszeiten näher betrachtet und aufgezeigt, wie Frauen ihr Leben im Einklang mit ihren natürlichen Zyklen gestalten können.
Die Vulvodynie erkennen und behandeln
Vulvodynie ist der Fachbegriff für Schmerzen und Missempfindungen im Bereich der äußeren Schamlippen und des Scheideneiganges. Jede Frau kennt das Gefühl, wenn bei einer Pilzinfektion die ganze Vulva brennt oder wenn sie sich nach einer längeren Fahrradtour wund gescheuert hat. Diese Beschwerden verschwinden nach einer zielgerichteten Behandlung meist schnell wieder. Wenn eine Vulvodynie aber nach einer durchgemachten Infektion hartnäckig bestehen bleibt, ist etwas in der Therapie noch nicht richtig gelaufen. Was ist aber los, wenn vor dem Beginn der Beschwerden gar keine Entzündung bestanden hat? Wenn Sie wissen, welche Ursachen und Formen es bei Vulvodynie gibt, finden Sie auch Wege, um gesund zu werden. Ganz grob unterscheiden wir die (post)infektiöse Vulvodynie von den nichtinfektiösen Vulvodynien.
Frauen und Herzinfarkt: Bitte keine Panik!
Immer mehr Frauen sterben am Herzinfarkt. Häufig wird ein Herzinfarkt bei einer Frau vom Arzt oder der Ärztin nicht erkannt. Die Deutsche Herzstiftung findet mahnende Worte und Frauen-Initiativen schlagen Alarm. So oder so ähnlich lauten in den letzten Jahren zunehmend die Schlagzeilen. Hier einige aufschlussreiche Zahlen:
Im Jahr 2014 sind in Deutschland 17.670 Frauen an Brustkrebs gestorben.
Im gleichen Jahr weist die Statistik 20.993 an Herzinfarkt verstorbene Frauen aus.
Irgendwie seltsam: Die meisten Frauen kennen irgendjemand in ihrer Verwandtschaft oder Bekanntschaft, der an Brustkrebs erkrankt und verstorben ist. Kaum jemand kennt in seinem Umfeld eine Frau, die an einem Herzinfarkt geendet ist.
Um diesem Rätsel auf die Spur zu kommen, zeige ich Ihnen eine Grafik aus dem Jahresbericht der Deutschen Herzstiftung von 2016, die auf der Grundlage von Daten des Statistischen Bundesamtes die Herzinfarkt-Sterblichkeit 2014 nach Altersgruppen wiedergibt.
Das Calcium-Paradox: Knochen morsch, Gefäße verkalkt
Wie ist es möglich, dass in den westlichen Ländern die Menschen gleichzeitig einerseits an calciumarmen Knochen und Osteoporose (Knochenschwund), andererseits an Gefäßverkalkung (Calciumphosphat-Ablagerungen) und calciumreichen Nierensteinen leiden? Dieses Phänomen ist auch als Calcium-Paradox bekannt. Tatsächlich weisen Menschen in den Ländern mit der höchsten Calciumaufnahme (überwiegend aus Milchprodukten als Calciumphosphat) am häufigsten Hüftfrakturen und Osteoporose auf. Hochdosierte Calciumtabletten sind auch keine Lösung: Sie erhöhen nur das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Es scheint ganz so, dass das Calcium einfach nicht dort landet, wo es hin soll: in den Knochen. Ist das ein Irrtum der Natur oder eine Folge unserer Lebensweise? Erfahren Sie hier, wie Sie den „Irrtum der Natur“ ausbügeln können.
Vorzeitige Wechseljahre, sind Umwelthormone eine Ursache?
In den Industrienationen hat sich die Häufigkeit von vorzeitigen Wechseljahren und die Stärke der Symptomatik in den letzten Jahren verzehnfacht. Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass hormonaktive Substanzen aus der Umwelt, die sogen. Endokrinen Disruptoren, dafür mitverantwortlich sind, die wir über die Nahrung, das Trinkwasser, die Luft aufnehmen. Außerdem spielen Lebensstilfaktoren, wie Rauchen, Alkoholkonsum, Fehlernährung, Übergewicht, sowie Autoimmunerkrankungen und Medikamente eine Rolle. Erfahren Sie hier einige Aspekte, die Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie sich und Ihre Töchter vor vorzeitigen Wechseljahren schützen wollen.
Netzwerk Frauengesundheit