
Hitzewallung (forestpath, fotolia.com)
Fast täglich treffe ich Bekannte oder ehemalige Patientinnen zwischen 50 und 60 Jahren, die über nicht enden wollende Hitzewallungen klagen und mir erzählen, was sie schon alles vergeblich versucht haben, um sie loszuwerden. Eine meinte neulich: „Tagsüber habe ich mich ja daran gewöhnt, ich genieße diese Wärmewelle sogar, die durch den ganzen Körper fließt, aber nachts werde ich fast verrückt, weil ich stündlich im Saft schwimme, mich umziehen muss und nicht schlafen kann. Wie soll ich da noch konzentriert meinen Job machen!“ Ein echtes Problem, denn viele der Gesundheitsregeln, die ich auch in meinem Frauen-Gesundheitsbuch beschrieben habe, kosten Zeit, und daran mangelt es den meisten Frauen, die noch im Beruf stehen und in diesem Alter oft auf dem Höhepunkt ihrer Karriere sind.
Noch bis vor wenigen Jahren wurden Frauen in den Wechseljahren mit synthetischen Hormonen behandelt. Dadurch wurde das Hormonchaos bei vielen erfolgreich normalisiert. Aber die Risiken für Thrombosen und Brustkrebs waren so deutlich, dass heute nur noch bei stärksten Beschwerden, die nicht anders behandelt werden können, diese Hormone verschrieben werden. Außerdem soll die Dauer der Anwendung möglichst kurz sein.
Lebensführung
Zunächst einige Tipps zur Lebensführung, mit denen Sie auf Dauer gesehen die Häufigkeit und Intensität der Hitzewallungen reduzieren können:

Sauna (RRF, fotolia.com)
- Verzichten Sie auf Zigaretten, Kaffee, Alkohol und scharfe Gewürze.
- Essen Sie wenig Fleisch, dafür viel Obst und Gemüse. Vegetarierinnen haben nur selten lästige Wechseljahresbeschwerden.
- Reichern Sie Ihre Ernährung mit Pflanzenhormonen an: die Gruppe der Isoflavonoide ist besonders reichlich in Soja, Kichererbsen und anderen Hülsenfrüchten enthalten, die Lignane in Leinsamen, allen Getreiden, Mais, vielen Früchten und Gemüse. Sorgen Sie aber dafür, dass Ihr Darm gesund ist und alles richtig verdauen kann. Ergänzen Sie eventuell mit guten Darmbakterien, die dafür sorgen, dass die Pflanzenteile richtig aufgeschlossen werden und die Pflanzenhormone Ihren Zellen zur Verfügung stehen.
- Reduzieren Sie den Verzehr von Kohlenhydraten, bspw. in süßen Säften oder Kuchen, und essen Sie lieber mehr Eiweiß, bspw. fettarme Joghurt, Hüttenkäse.
- Essen Sie nicht zu spät und zu schwer zu Abend.
- Bewegen Sie sich regelmäßig an der frischen Luft: Walking, Jogging, Schwimmen, Radfahren, Tanz, mindestens dreimal in der Woche etwa eine Stunde.
- Härten Sie sich ab mit Sauna oder Kneipp-Anwendungen, machen Sie Massagen mit beruhigenden Körperölen, wie Fenchel, Hopfen, Salbei oder Lavendel. Auch Moorkuren in mittlerem Reizklima sind ideal.
- Lernen Sie aktive Entspannung, bspw. durch Autogenes Training, Yoga oder Qigong.
Naturheilkundliche Hilfen
Der Markt an Nahrungsergänzungsmitteln, nicht rezeptpflichtigen Pflanzenkonzentraten oder homöopathischen Mitteln für Frauen in den Wechseljahren ist in den letzten Jahren fast explodiert. Ich möchte Ihnen einige Produkte nennen, die Sie selber, aber natürlich am besten nach Rücksprache mit Ihrer Ärztin, einnehmen können. Dabei müssen Sie aber berücksichtigen, dass die Wirkung nicht sofort spürbar ist, sondern dass Sie mindestens viel Wochen abwarten müssen, bis Sie die Wirksamkeit beurteilen können. Dabei kann es durchaus sein, dass ein Produkt, was Ihrer Freundin geholfen hat, bei Ihnen gar nicht anschlägt, und umgekehrt, dass ein Mittel, auf das Sie schwören, Ihrer Freundin nicht hilft. In dieser Lebensphase reagiert wirklich jeder Körper anders!
Nahrungsergänzungen
Nahrungsergänzungen aus milchsauer vergorenem Getreide, wie Kanne Brottrunk, oder aus gekeimtem Weizen, wie Multitaleen, enthalten viele Pflanzenhormone. Sie können mit allen Therapien kombiniert werden. Der Vorteil ist, dass die vielen Salze, die der Körper beim Schwitzen verliert, gleich mit aufgenommen werden.
Heilkräuter
- Sie können sich auch selber Tees aus Heilkräutern brauen. So haben Himbeerblätter, Rosmarin, Beifuss, Holunderblüten und Salbei eine Östrogenwirkung, Frauenmantel, Schafgarbe, Brennnesseln eine Gelbkörperhormonwirkung. Aber Vorsicht: nicht literweise davon trinken, sonst passiert ihnen womöglich das, was bei einer meiner Patientinnen der Fall war. Sie kam mit Blutungen, die 5 Jahre nach der letzten Periode eingesetzt hatten, in die Klinik. Die Schleimhaut in der Gebärmutter war hoch aufgebaut, eine Ausschabung sollte stattfinden. Glücklicherweise erzählte sie mir, dass sie seit 2 Monaten 1-2 L Salbeitee wegen der Hitzewallungen getrunken hatte. Der hatte die Wirkung wie richtige Hormontabletten. Auf die Ausschabung konnte verzichtet werden, sie musste nur vorübergehend Progesteron einnehmen und durfte erstmal keinen Salbeitee mehr trinken.
- Ein wunderbares Frauenmittel ist der Frauenmantel, Alchemilla. Alchemilla verkörpert mit ihren Blättern den weiblichen Schoß, aus dem die Pflanze in regelmäßigem Rhythmus einen Tautropfen „gebärt“. Sie steht für die Akzeptanz des Frauseins. Nehmen Sie 1-3 Tropfen täglich von CERES Alchemilla comp., gerne auch in jeglicher Kombination mit anderen Therapien.
Phytopharmaka

Traubensilberkerze, auch Cimicifuga genannt (fotolia.com)
Konzentrierte Präparate aus Soja, Rotklee, Salbei, Türkischem Rhabarber oder Granatapfel kann man in Kapseln kaufen. Sie enthalten ebenfalls Pflanzenhormone und meistens noch zusätzlich Vitamine. Aber bitte nicht einfach das nächstbeste und billigste Präparat im Supermarkt kaufen. Besser lassen Sie sich in der Apotheke beraten, denn die sachgerechte Herstellung und eine genügend hohe Konzentration der Inhaltsstoffe ist für den Erfolg wichtig. Empfehlenswert ist bspw. Ellafem®, das neben 45 mg Isoflavonen auch wichtige Vitamine und Fettsäuren enthält.
- Extrakte aus der Traubensilberkerze sind Pflanzenheilmittel, die in Europa eine lange Tradition zur Behandlung von Hitzewallungen haben und wie Medikamente in vielen Studien überprüft wurden: am wichtigsten sind Remifemin (2×1 Tbl., anfangs doppelte Dosis) und Klimadynon, bzw. Klimadynon Uno (1x1Tbl).
Homöopathie und Schüßlersalze
- Schüßlersalze können Sie je nach Typ und Art des Schweißes sehr schön selber einsetzen, lesen Sie in einem Ratgeber nach, welche Kombinationen für Sie gut sind.
- Versuchen Sie es mit homöopathischen Komplexmitteln, wie bspw. Klimaktoplant Tbl., 3-5×1, oder den spagyrischen Tropfen KLIFE spag. Peka, 3×20.
- Noch besser ist es allerdings, wenn Sie einen homöopathisch arbeitenden Arzt kennen, der Ihnen ein für Sie passendes Einzelmittel verordnen kann. Die Wirkung tritt bei richtigem Mittel ganz rasch ein.
Akupunktur und TCM
- Auch die Akupunktur oder Kräuter aus der Traditionellen Chinesischen Medizin sind sehr hilfreich, wie wir in der Ambulanz für Naturheilkunde in Heidelberg in Studien zeigen konnten.
Hormontherapie
Leider gibt es auch einige Frauen, die auf keine dieser Therapien ausreichend ansprechen. Dann sollte man tatsächlich keine Angst vor einer vernünftigen Hormontherapie haben.
- Hier bieten sich die sogen. natürlichen Hormone an, Östradiol und Progesteron, wie der Körper sie bildet. Das Östradiol wird als Gel in die Haut eingerieben, bspw. Estreva Gel, wobei man die Dosis sehr schön auf die eigenen Bedürfnisse abstimmen kann. Progesteron gibt es als Utrogest als Kapseln zum Schlucken. Sprechen Sie aber auf jeden Fall mit Ihrer Ärztin ab, ob eventuell Risikofaktoren bei Ihnen vorliegen, die diese Art von Therapie verbieten würden: Thrombosen, Brustkrebs in der Familie, bestimmte Brusterkrankungen bei Ihnen usw.
Sie sehen die Vielzahl von Möglichkeiten, so dass wirklich für jede Frau und jede Situation etwas dabei ist. Gehen Sie die Liste von oben nach unten durch. Und suchen Sie sich eine in der Naturheilkunde erfahrene Therapeutin, mit der Sie sich beraten können.

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Hallo,
ich habe da noch eine Frage bzgl. verschiedener Cremes.
Was halten Sie von Yamswurzelcreme und was von Progesteron-Cremes?
Gibt es da Erfahrungen zur Wirksamkeit in den Wechseljahren und auch zu evtl Nebenwirkungen (Thrombose)?
Welche Schüßlersalze empfehlen Sie?
Danke!!
Tine
liebe Tine,
von Yamswurzelcreme halte ich ncht viel, von Progesteroncreme ja, sollte aber in Zusammenarbeit mit einer Ärztin eingesetzt werden. Die Schüßlersalze muss man individuell nach den Symptomen einsetzen, bitte nachlesen in meinem Frauen-Gesundheitsbuch.
Hallo, ich bin Lilu, 45 j.Seit ca 6 Monate leide ich an den starken Hitzewallungen. Ganz schrecklich ist das! Ich möchte aber keine Hormone, weil meine Mutter Brustkrebs hatte und qualvoll verstorben (multiple Metastasen). Ich nehme seit 4 Wochen Phyto Strol. Mal ist es besser, mal nicht. Kann man höher dosieren? Anstatt 1 Tbl pro Tag zwei einnehmen? Oder sind 4 Wochen noch zu wenig? Oder passt mir Phyto Strol nicht? In allen Berichten über Phyto Strol steht viel positives, allerdings müsste man die Wirkung abwarten. Wie lange? Habe kein Lust und kein Geduld mehr…Und genauso wie viele Frauen hier ganz allein gelassen!!! Im Gegenteil, wenn ich jeden Tag im Büro am Rande höre, wie meine männliche Kollegen über den Frauen in den Wechseljahren scherzen und sich da kaputt lachen, möchte ich am liebsten verschwinden.
Liebe Lilu,
kann mir gut vorstellen, wie nervig diese Hitzewallungen sind! mal besser, mal schlechter hängt auch viel vom Lebensstil ab. Kein Alkohol, kein Kaffee, viel Gemüse, wenig Fleisch, viel Bewegung, das hilft enorm. Normalerweise müssten die Tabletten innerhalb von 4 Wochen eine Besserung bringen. Wenn nicht, mal Traubensilberkerze, bspw. Remifemin, ausprobieren oder eine Homöopathin suchen, die mit Einzelmitteln arbeitet. Yoga, Meditation beginnen!
Viel Erfolg!
Hallo,
ich bin 44, die ersten Hitzewallungen traten schon vor Jahren auf, immer vor der Regelblutung. Seit 3 Jahren dann heftige Hitzewallungen mit Zyklusunregelmäßigkeiten. Wie schon immer wieder beschrieben wurde, kommt das in Schüben, danach kann es sein, dass einige Monate Ruhe ist.
Am schlimmsten ist das starke Frieren zwischen den Schweißausbrüchen. Diese kommen aktuell manchmal schon halbstündlich! Hormone darf ich wegen einer Thrombose nicht einnehmen. Wie ist das mit den Nebenwirkungen der pflanzlichen Präparate? Muss ich da auch aufpassen in Bezug auf die Thrombosegefahr?
Liebe Tine,
Mit pflanzlichen Präparaten gibt es keine Thrombosegefahr. Sie können es also ruhig mal mit der Traubensilberkerze oder Rhabarberwurzel versuchen. In Kürze werde ich einen neuen Artikel bringen, der sich ausschließlich mit den Pflanzenhormonen beschäftigt. Weitere Hilfen finden Sie in meinem Buch „Die neue Pflanzenheilkunde für Frauen“. Übrigens: viele Frauen kommen auch ganz gut zurecht, wenn sie gezielt Schüßlersalze einnehmen. Erst mal viel Erfolg!
hallo, habe ebenfalls Hitzewallungen, teilweise 1-2 mal in der Stunde, nehme jetzt Hormone seit 4 Wochen, mal ist es besser, mal nicht. Zurzeit wieder ganz eztrem. Immer wenn früher die Periode war, dann kommen die Schlafstörungen hinzu, was echt nervt. Dachte mit den Hormonen geht alles weg, aber leider nicht, es nervt.
Liebe Elke,
es kommt darauf an, wie die Zusammensetzung Ihrer Hormone ist. Sprechen Sie mit ihrer Ärztin übert Ihre Beschwerden. Man kann die Dosierung und die Zusammensetzung der Hormone individuell verändern, so dass im Laufe der Zeit die Hitzewallungen verschwinden müssten. Aber bedenken Sie, dass auch der Lebensstil verändert werden muss, bspw. abends keinen Alkohol, lieber einen Spaziergang, abends kein richtiges Essen, lieber nur eine Gemüsesuppe usw. In diesem Artikel finden Sie weitere Hinweise: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wechseljahre-praktische-begleitung-fur-diese-lebensphase/ und natürlich in meinem Frauen-Gesundheitsbuch
Hallo,
ich bin 43 Jahre,seit 3 Jahren nehme ich meine Verhütungspille. Vor 2 Wochen habe ich die abgesetzt, und seit einer Woche leide ich an Hitzewallungen. Kann es möglich sein, dass das Absetzen meine Hormone durcheinander gebracht hat und ich langsam in die Wechseljahre komme? Bin sehr sportlich, ernähre mich gesund, trinke und rauche nicht. Mein Körper und mein Geist sind fit.
Mit freundlichen Grüßen
Viola
Liebe Viola,
das kann gut sein, dass die Wechseljahre anfangen. Es ist aber durchaus möglich, dass nach einer kurzen Gewöhnungsphase die Eierstockfunktion wieder einsetzt. Einfach mal abwarten, aber sicherheitshalber mit anderer Methode verhüten.
Hallo Dr.Ingrid Gerhard!
Hallo, also ich habe diese Hitzewallungen seit einem halben Jahr. Bin 51J. Allerdings mehr in der Nacht u.weniger bei Tag! Nur liebe Frau Doktor Ingrid Gerhard, was mir Sorgen macht, sind meine Lymphknoten, die zwicken, brennen, ziehen u. schmerzen! Links in der Achselhöhle u. das zieht bis zur Brust! Hat das auch mit den Wechseljahren zutun? Nehme Leinsamen u. Sojamilch, gegen die hitzewallungen! Kann sagen, es ist besser geworden. Gehe jeden Tag 2 Stunden mit meinem Hund! Mache also viel Bewegung. Lg. Heidi
Liebe Heidi,
Ich gehe mal davon aus, dass Ihre Frauenärztin die Brust schon untersucht hat und dass es eine unauffällige Mammographie gibt. Das Ziehen und Schmerzen kommt wahrscheinlich von einem Östrogenüberschuss und Gelbkörperhormonmangel. Nehmen Sie mal Mastodynon ein. Oder bitten Sie Ihre Frauenärztin um eine Creme mit Gelbkörperhormon. Oder trinken Sie zu viel Sojamilch? Kann auch zu Brustspannen führen.
Viele Grüße
Vor zwei Jahren wurde bei mir Brustkrebs diagnostiziert und direkt auch behandelt (OP / Chemo / Bestrahlung). Jetzt nehme ich Tamoxifen da mein Krebsart Hormonpositiv reagiert und habe bisher auch Velafaxin geringdosiert genommen um die starken und häufigen Schweißausbrüche zu reduzieren. Da ich durch Velafaxin Bluthochdruck bekam habe ich das Medikament inzwischen abgesetzt. Welche von Ihren homöophatischen Ernährungstipps darf ich nehmen bei meiner Vorerkrankung? oder kennen Sie ein anderes Medikament was ich nehmen kann – die Hitzewallungen Tag und Nacht sind ziemlich belastend für mich.
Liebe Mathilde,
die folgenden Pflanzenmittel dürfen Sie auch bei hormonabhängigem Brustkrebs ausprobieren: Traubensilberkerzenextrakte, Rhapontikrhabarberextrake und alle homöopathischen Mittel und Schüßlersalze. Die Wirkung sollte innerhalb von 4 Wochen eintreten. Auch die Behandlung mit homöopathischen Einzelmitteln durch einen guten Homöopathen verspricht Erfolg. Gute Besserung!
hallo
ich benutze seit gestern hormonpflaster, Estramon 50mg/24 Stunden. Hoffe sehr,dass die mir endlich helfen,.es ist die Hölle pur, die Frau durchmacht. WER hat damit Erfahrungen gemacht? Wann setzt die Wirkung ein? GRUSS Martina.
Hallo, Martina,
innerhalb von einer Woche sollten Sie schon eine Wirkung bemerken. Aber bitte gleichzeitig mal prüfen, was Sie von den anderen Lebensstil-Tipps noch umsetzen könnten. Viel Erfolg!
Hallo,
mir wurde vor 10 Tagen Leinöl empfohlen – 3 Teelöffel Leinöl mit Joghurt oder Magerquark vermischt und morgens auf nüchternen Magen essen. Also ich muss sagen, es hilft. Heute war mein erster Tag, ohne Hitzewallungen, mal paar „Anwandlungen“ von Wärme, aber das ist ja dagegen angenehm. Wenn das so bleibt, dann bin ich mehr als zufrieden. Selbst wenn Leinöl nicht die gewünschten Ergebnisse bringt, ist es sehr gesund. Einfach mal nachlesen „Leinöl Wirkungen“.
Liebe Kerstin,
Vielen Dank für den wichtige Hinweis! Sehr gute Idee! Nach der Chinesischen Medizin kühlen die Milchprodukte und Leinöl besteht aus sehr guten Fettsäuren. Unbedingt weitermachen. Vielleicht noch Kanne Brottrunk dazu http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/kanne-bio-brottrunk%C2%AE-ein-lebensmittel-das-es-in-sich-hat/ , auf jeden Fall ca 200 ml täglich trinken, wenn die Wallungen stärker werden sollten, auch Ganzkörperabreibungen damit.
Wechseljahre. Seit dem 39. Lebensjahr hatte ich Symptome. Alle Ärzte meinten nein das könne nicht sein das stehe so nicht in ihrer Liste, ich sei zu jung dafür. Remifemin halt eine Zeitlang, Cimicifuga auch (Globuli). Dann der Schwindel. Schließlich fand ich eine homöopathische Ärztin die das vollkommen in den Griff bekam mit Homöopathie. Nun bin ich 47 J. Lebe so gut wie vegetarisch, bewege mich jeden Tag (alles mit Rad, zu Fuß, schwimme so oft ich kann). Nachts und tags habe ich mittlerweile Hitzewallungen, die finde ich harmlos im Gegensatz was ich zuvor alles hatte: Kreislauf, Herzbeschwerden, Schwindel und mehr. Ich freue mich, dass ich nicht mehr so viel friere, da ich ständig abnehme. Denn ich habe auch Histamin-Intoleranz zur Laktose-Intoleranz (sind Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten, die kein Arzt entdeckt, muss man selbst rausfinden). Histamin löst auch Schwindel und alle Symptome aus! Seit ich kein Histamin mehr esse und auch keine Liberatoren wie Schokolade Soja usw. geht es mir gut! Die leichten Hitzewallungen halte ich aus. Mit Ernährung lässt sich sehr viel machen. Vor allem natürlich auch Bewegung.
Liebe Karin,
vielen Dank für den hilfreichen und ermutigenden Kommentar. Am besten ist wirklich, man beobachtet sich und seine Symptome genau und versucht herauszubekommen, was sie verbessert oder verschlechtert. Sowohl im guten als auch im schlechten Sinn ist die Ernährung an vielen Problemen schuld. Prima, wie Sie mit Ihren Ärzten zusammengearbeitet und die Therapie mitbestimmt haben! Alles Gute!