Das Calcium-Paradox: Knochen morsch, Gefäße verkalkt

Wie ist es möglich, dass in den westlichen Ländern die Menschen gleichzeitig einerseits an calciumarmen Knochen und Osteoporose (Knochenschwund), andererseits an Gefäßverkalkung (Calciumphosphat-Ablagerungen) und calciumreichen Nierensteinen leiden? Dieses Phänomen ist auch als Calcium-Paradox bekannt. Tatsächlich weisen Menschen in den Ländern mit der höchsten Calciumaufnahme (überwiegend aus Milchprodukten als Calciumphosphat) am häufigsten Hüftfrakturen und Osteoporose auf. Hochdosierte Calciumtabletten sind auch keine Lösung: Sie erhöhen nur das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Es scheint ganz so, dass das Calcium einfach nicht dort landet, wo es hin soll: in den Knochen. Ist das ein Irrtum der Natur oder eine Folge unserer Lebensweise? Erfahren Sie hier, wie Sie den „Irrtum der Natur“ ausbügeln können.

HPU – Hämopyrrollaktamurie, Teil 1

HPU kommt unerwartet häufig vor, 10% der Frauen und ca. 1% der Männer sind davon betroffen. Wenn Sie in Ihrer Praxis feststellen, dass Ihre Sitzungen, Therapien oder Interventionen nicht greifen und sich der gewünschte Erfolg nicht einstellt, dann ziehen Sie in...

Kongress für menschliche Medizin – Update 2019 – „Tatort Schwangerschaft“

Ist die Mutter während der Schwangerschaft bereits krank oder weist klassische Risikofaktoren für spätere Krankheiten auf (Übergewicht, Rauchen, schlechte Ernährung, Vitamin D Mangel etc.) ist ihr Körper nicht mehr in der Lage, seine evolutionäre Aufgabe korrekt zu erledigen. Das Ergebnis sind Kinder mit einer hohen Disposition für kardiovaskuläre Erkrankungen, Diabetes, Autoimmunerkrankungen u.a.m.

Alzheimer keine Chance geben

In den letzten Jahren hat die Wissenschaft gezeigt, dass Alzheimer eine Mangelkrankheit ist, verursacht durch eine moderne Lebensweise, die nicht mehr im Einklang mit unseren natürlichen Bedürfnissen steht. Die Mängel verhindern die natürliche Regeneration der Nervenzellen. Infolgedessen altern unsere Zellen vorzeitig, obwohl sie eigentlich auf lebenslange „Jugendlichkeit“ ausgelegt sind. Zudem hemmen sie das Wachstum des sogenannten Hippocampus. In ihm befindet sich unsere Gedächtniszentrale.
Die Folge: Anstatt lebenslang zu wachsen, schrumpft der Hippocampus. Damit wird die Kombination aus mangelhafter Regeneration und gestörtem Hippocampus-Wachstum zum Treiber der Alzheimer-Erkrankung.
Bei allen Wachstums- und Regenerationsvorgängen ─ und das gilt nicht nur bei uns Menschen ─ gilt das Gesetz des Minimums. Es besagt, dass es zu Störungen in der Entwicklung kommt und Krankheiten unvermeidlich werden, selbst oder gerade, wenn nur ein einziger (!) Faktor fehlt.
Während das Gesetz des Minimums einen ausgewogenen Lebensstil von uns einfordert, weist die Entwicklungsgeschichte uns darauf hin, welche Bereiche im Leben von Bedeutung sind und auf was es im Detail ankommt, damit wir unser genetisches Potential voll entfalten können.
Entscheidend dabei sind fünf Bereiche oder Säulen:

Osteoporose – Hilfe zur Selbsthilfe

Osteoporose ist eine Knochenkrankheit, bei der die Knochen an Festigkeit verlieren. Sie entwickelt sich meist langsam, schleichend und unbemerkt. Das Heimtückische an der Osteoporose ist, dass sie keine Schmerzen verursacht und oft erst wahrgenommen wird, wenn es zu einem Bruch kommt. Leider wird sie in den Jahren, in denen sie langsam, aber stetig entsteht, wenig beachtet und später als unvermeidliche Alterserscheinung hingenommen. Dabei gibt es wertvolle Möglichkeiten der Vorbeugung und Therapie: Ernährung, Bewegung, Nahrungsergänzung. Einige Übungen aus dem „Gesundheitsratgeber Osteoporose“ werden vorgestellt.

Wie Sie Myome vermeiden oder selbst heilen können

Für die Entstehung von Myomen spielen der Lebensstil und Ernährungsgewohnheiten eine wichtige Rolle. In diesem Interview zum Ratgeber „Myome selbst heilen“ klären die Autorinnen Prof. Dr. Ingrid Gerhard und Dr. Barbara Rias-Bucher über die Hintergründe ihrer Myom-Schrumpfkur auf.
Ihre Myom-Diät basiert auf pflanzlichen Lebensmitteln. Das hat zwei Gründe: Erstens werden Myome durch pflanzliche Lebensmittel (im Gegensatz zu tierischen) nicht stimuliert. Zweitens enthalten Pflanzen ein ganzes Spektrum von Substanzen, die bei Myomen sowohl präventiv als auch heilend wirken können: Bioaktivstoffe wie Phytoöstrogene, Antioxidantien und Präbiotika, dazu pflanzliche Proteine und Fette sowie vorwiegend basische Lebensmittel. Bevorzugen Sie also unverfälschte, natürliche, frische und saisonale Lebensmittel aus heimischem Anbau und essen Sie lieber Vollkorn- statt Weißmehlprodukte. Eier, Fleisch, Fisch und Schinken oder Milchprodukte und Süßes sind bei der Myom-Diät zwar nicht verboten, sollten aber nur in kleinen Mengen ein- bis zweimal pro Woche genossen werden.

Jod und Hashimoto-das Jodvermeidungs-Dogma hat ausgedient

Zwei Dinge bekommen Menschen mit der Erstdiagnose Hashimoto Thyreoiditis mit auf dem Weg – erstens ein Rezept für L-Thyroxin und zweitens den eindringlichen Ratschlag, Jod von nun an zu meiden. Kommt Ihnen das bekannt vor?
Die meisten meiden also fortan dieses Spurenelement, oder besser gesagt, machen einen großen Bogen um jodiertes Speisesalz, Fisch und Meeresfrüchte. Denn komplett Jod aus der Ernährung zu streichen, ist fast unmöglich. Zum Glück. Die Jod-Meider kommen zwangsläufig in einen massiven Jodmangel bzw. vergrößern den bereits bestehenden noch einmal.
Aber haben Sie sich als Betroffene schon einmal gefragt, warum Sie um Gottes Willen Jod meiden sollen. Oder haben Sie dies Ihren Arzt oder Heilpraktiker gefragt?

Mit Köpfchen kochen und Alzheimer vergessen

Die „Alzheimer-Krankheit unterscheidet sich von anderen Krankheiten dadurch, dass praktisch jeder sie irgendwann bekommt.“ So fasste DIE ZEIT im Jahr 2008 die vorherrschende Lehrmeinung zusammen: Alzheimer sei unvermeidbar. Inzwischen weiß man: Alzheimer ist nicht nur vermeidbar, sondern sogar heilbar, wenn man rechtzeitig seine Lebensweise artgerecht gestaltet und dadurch die krankheitsverursachenden Mängel abstellt. Mit dem dadurch reaktivierten Wachstum des Hippocampus steigert sich die Erinnerungsfähigkeit und zugleich die psychische Belastbarkeit. Man ist geistig fitter und wird unternehmenslustiger ─ und das funktioniert ohne Altersbeschrän-kung. Eine wichtige Säule ist die richtige Ernährung, wie der Autor sie in der „Kopfküche- Das Anti-Alzheimer-Kochbuch“ empfiehlt.

Vorzeitige Wechseljahre, sind Umwelthormone eine Ursache?

In den Industrienationen hat sich die Häufigkeit von vorzeitigen Wechseljahren und die Stärke der Symptomatik in den letzten Jahren verzehnfacht. Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass hormonaktive Substanzen aus der Umwelt, die sogen. Endokrinen Disruptoren, dafür mitverantwortlich sind, die wir über die Nahrung, das Trinkwasser, die Luft aufnehmen. Außerdem spielen Lebensstilfaktoren, wie Rauchen, Alkoholkonsum, Fehlernährung, Übergewicht, sowie Autoimmunerkrankungen und Medikamente eine Rolle. Erfahren Sie hier einige Aspekte, die Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie sich und Ihre Töchter vor vorzeitigen Wechseljahren schützen wollen.

Frühlingsfit statt Frühjahrsmüde

Frühjahrsmüdigkeit- alles nur Einbildung? Mitnichten! Wissenschaftler haben sich dieses alljährlich wiederkehrenden Phänomens angenommen und herausgefunden: Im Frühjahr tobt im menschlichen Organismus die Schlacht der Botenstoffe. Da kämpfen Winterschlaf-Melatonin gegen Frühlings-Serotonin. Bis das Serotonin als kraftvoller Sieger daraus hervor geht, verspüren wir Auswirkungen des Kampfes in Form von „Frühjahrsmüdigkeit“. Außer Erklärungen hat die „Schulmedizin“ leider nicht viel zu bieten, wohl aber die Ganzheitsmedizin. Probieren Sie es aus und begrüßen Sie mit erwachender Vitalität den Frühling.

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