FlowBirthing, Plädoyer für eine natürliche Geburt

Flowbirthing ist eine Initiative, die im deutschsprachigen Raum überfällig war. Die Geburtserfahrung vieler Frauen ist bislang häufig von Angst und Ohnmacht geprägt. Sie sind die Folge einer Perspektive von außen auf Geburt als schmerzlichem Trennungsvorgang und medizinischem Ereignis. Mit einem innerlich, weiblichen Fokus dagegen ist Geburt ein Fest der Liebe und des Lebens. Es ist eine tiefgreifende Verbindungsarbeit von Körper, Geist, Seele, mit dem Kind im Bauch und der urweiblichen Kraft, die in jeder Frau während der Geburt fließt. Durch bewusste Vorbereitung auf die Geburt wird die Gebärende selbst die Expertin für ihre Geburt. Dazu braucht es weise Hebammen, die die Gebärende begleiten.

Auswirkung von Diabetes auf Kinderwunsch und Schwangerschaft

Für Diabetikerinnen mit Kinderwunsch stellt sich die Frage, was sie wissen müssen, um eine möglichst komplikationsfreie Schwangerschaft und Geburt erleben zu können. Nicht umsonst lag die Sterblichkeitsrate der Säuglinge noch vor wenigen Jahrzehnten – verglichen mit normalen Geburten – extrem hoch. Aber keine Sorge: meine Erfahrungen zeigen, dass gerade Frauen mit Diabetes sich sehr diszipliniert mit ihrer Erkrankung auseinandersetzen. Sie haben große Chancen, mit nur geringen Anpassungen ihres Lebensstils eine erfüllte Schwangerschaft zu erleben und ein gesundes Baby zu bekommen.

Umstandsmode für Schwangere-schadstoffarm und naturbelassen

Textilien können eine Fülle von Schadstoffen enthalten, wie Weichmacher, Pestizide, Schwermetalle, Formaldehyd usw. Diese Gifte können über den Mutterkuchen direkt zum Baby gelangen. Die kindlichen Entgiftungsorgane, wie bspw. die Leber, funktionieren aber noch nicht so gut wie bei einem Erwachsenen, die Blut-Hirnschranke ist durchlässiger. Deshalb sollte frau ihre Umstandsmode besonders sorgfältig auswählen. Günstig sind naturbelassene Fasern, wie Wolle, Baumwolle, Seide, Hanf und Leinen. Siegel und Zertifikate gewährleisten, dass die Fasern biologisch und ökologisch hergestellt wurden. Vor dem ersten Tragen sollten auch diese Kleidungsstücke mit einem biologischen Waschmittel gewaschen werden.

Progesteron, das Hormon der Weisheit, richtig einsetzen

Jede Frau leidet irgendwann in ihrem Leben an einem Progesteronmangel. Die Symptome können sein: Zyklusstörungen, PMS, Mastopathie, Myome, Endometriose, unerfüllter Kinderwunsch, Fehlgeburten, drohende Frühgeburten, Wechseljahresbeschwerden, Schlafstörungen, Depressionen, Hashimoto, Metabolisches Syndrom, Harninkontinenz. Neben synthetischen Gestagenen gibt es natürliches Progesteron, das heute genauer als bioidentisches Progesteron bezeichnet wird. Bioidentisches Progesteron wird am besten über die Haut oder vaginal angewendet. Wann und wie frau bioidentisches Progesteron benutzen sollte, erklärt die Frauenärztin Dr. Faust-Albrecht im Interview mit dem Netzwerk Frauengesundheit.

Stillen: mehr als körpereigene Milchbar

Ein großer Wunsch vereint vermutlich alle Mütter dieser Welt: Ihrem Kind alles zu bieten, was in ihrer Macht steht, den besten Start ins Leben zu ermöglichen und vor den vielen „Gefahren“, die von der Welt ausgehen, zu beschützen. Dabei tragen Sie alles, was ihr Baby in den ersten Wochen und Monaten braucht in und an sich: Liebe, Zuwendung und, nicht zu vergessen, die körpereigene Milchbar. Denn mit kaum etwas können Sie ihr Baby so gut für das Leben wappnen wie durch Stillen. Die Bedeutung der Muttermilch für das Baby ist einfach zu beschreiben: Sie ist die perfekte Ernährung. Ihre Anpassungsfähigkeit geht sogar so weit, dass sie sich während einer einzigen Stillmahlzeit in ihrer Zusammensetzung verändert – genial!

Schadstoffe im Kinderalltag, Forschungsstand Schwerpunkt ADHS

Schadstoffe sind inzwischen nahezu allgegenwärtig: „Heute sind alle Kinder von Umweltbelastungen betroffen – ob als Luftschadstoffe, Chemikalien oder Lärm“, mahnte der ehemalige Präsident des Umweltbundesamtes (UBA), Andreas Troge, im Jahr 2007. Insbesondere Chemikalien, denen unsere Nachkommen in ihren Kinderwelten heute vielfach direkt ausgesetzt sind, rücken dabei zunehmend in den Blickpunkt. Hinzu kommen Schadstoffe, die bereits während der Schwangerschaft über die Plazenta an den sich entwickelnden kindlichen Organismus abgegeben werden. Insofern lohnt eine Auseinandersetzung mit diesem Thema durchaus. Umweltgifte sind Risiken der kindlichen Entwicklung. Und sie sind vermeidbar!