Sonne satt und doch Vitamin D-Mangel, Interview mit Prof. Spitz

Endlich ist bei uns der lange erwartete Sommer eingezogen. Aber anstatt sich über den Sonnenschein zu freuen, jammern wir schon wieder darüber, dass es zu heiß ist und verkriechen uns in klimatisierte Räume. Während die Berufstätigen meist sowieso keine Chance haben, tagsüber im Freien die Sonne zu genießen, cremen sich diejenigen, die sich mal sonnen wollen, dick mit Sonnenschutzmittel ein, um nur ja nicht gesagt zu bekommen, dass sie selber schuld sind, wenn sie Hautkrebs bekommen. Hier klärt ein Wissenschaftler darüber auf, wie wichtig gerade für junge Frauen und Mütter der richtige Umgang mit der Sonne und die Kenntnis ihres Vitamin D-Spiegels ist, damit sie gesunde Kinder bekommen können.

Deutschland, das Vitamin-D-Mangelland, Interview mit Uwe Gröber

Endlich Sonne nach diesem langen Winter! Die Stimmung steigt, und nichts wie raus! Intuitiv wissen wir, dass wir die Sonne brauchen, dass sie uns Leben und Gesundheit schenkt. Aber wir haben vergessen, wie man richtig mit ihr umgeht. Und wir machen uns nicht klar, dass nur durch das richtig durchgeführte Sonnenbad unser Körper in der Lage ist, ein lebenswichtiges Hormon, das Vitamin D zu bilden. Durch Blutuntersuchungen stellte man fest, dass in Nordeuropa bis zu 90% der Bewohner an einem Vitamin D-Mangel leiden. Einer der Organisatoren der diesjährigen Internationalen Konferenz zu Vitamin D, der Apotheker Uwe Gröber, stellte sich für ein aktuelles Interview zu „Vitamin D: die Heilkraft des Sonnenvitamins“ zur Verfügung.

Ich möchte ein Baby, Kinderwunsch richtig planen

Auch wenn es momentan noch nicht so aussieht: der Frühling kommt in großen Schritte, prognostizieren zumindest die Wetterfrösche. Und damit werden wir auch von Frühlingsgefühlen überrannt werden. Südlich der Alpen sind die Vögel schon fleißig beim Nestbau, ja sogar die ersten jungen Amseln sind schon geschlüpft. Und was in der Natur vorgemacht wird, werden sich viele junge Paare auch wünschen: endlich ein Baby! Leider läuft bei uns Menschen das Kinderkriegen nicht immer so glatt. Aber durch eine gewissenhafte Planung können unerfüllter Kinderwunsch, Fehlgeburten, Missbildungen und Schwangerschaftskomplikationen deutlich verringert oder sogar komplett vermieden werden!

Yoga in der Schwangerschaft – Entspannt und voller Energie

Viele Frauen erleben die Schwangerschaft als eine von Glücksmomenten geprägte Lebensphase, in die sich durchaus auch gemischte Gefühle einschleichen: Wie verändert sich mein Körper? Werde ich eine gute Mutter sein? Wird alles gut gehen? Zuversichtlich in den Geburtsprozess gehen, im richtigen Moment die Muskulatur aktivieren und wieder loslassen können, das kann man mit den geeigneten Yogaübungen für Schwangere lernen. „Mit den Yogaübungen war es, als hätte ich eine kleine Anleitung in der Schwangerschaft für meine Beschwerden und für die Geburt selbst. Ich fühlte mich nicht mehr hilflos ausgeliefert.“

BabyCare – Vorsorgeprogramm für eine gesunde Schwangerschaft

Mit der Schwangerschaft beginnt ein neuer Abschnitt im Leben der Frau und viel Neues kommt auf sie zu. Wie wir leben, was wir essen, wo wir arbeiten, welche Krankheiten wir schon einmal hatten, wohin wir verreisen, welchen Sport wir treiben – dies sind alles Faktoren, die in der Schwangerschaft an Bedeutung gewinnen, da wir nun nicht mehr für uns allein, sondern auch für ein neues Leben verantwortlich sind. Aus diesem Grund wird die Schwangerschaft häufig nicht nur als erfreulich empfunden. Sie wirkt teilweise auch belastend, da auf viele Fragen und Gefühle erst die richtigen Antworten gefunden werden müssen.

Richtige Ernährung und Vitalstoffe für ein gesundes Baby

Der tägliche Energiebedarf steigt in der Schwangerschaft nur um circa 10 % (255 kcal). Der Mehrbedarf an einzelnen Vitaminen und Mineralstoffen ist jedoch wesentlich höher. Den teilweise erheblichen Mehrbedarf an Vitalstoffen mit einem nur geringen Mehrbedarf an Energie zu vereinbaren, ist nicht einfach und erfordert in jedem Fall eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung mit viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten und wenig Fast-Food und Softgetränken. Da viele junge Frauen bereits vor der Schwangerschaft nicht optimal versorgt sind, ist es schwierig, den Mehrbedarf zu decken.