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PinkPumps – eine Metapher, die bewegt

Von | 16. Juli 2012 – 13:54 Ein Kommentar 31.930 AufrufeDrucken

© Moreen Blackthorne - Fotolia.com

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Im Februar bin ich 50 geworden. Was macht man da? Sich zur Ruhe setzen? Schauen, wie man den Rest des Lebens auch noch über die Runden bringt? Angst haben, nur ja nicht gekündigt zu werden? Nein, das ist gar nicht meines. Ich starte nochmals richtig durch! Ich nutze all meine Lebenserfahrung und meine Berufserfahrung und paare all das in einem wunderbaren Unternehmen.

Wie alles begann

„Sieh dir den an!“ die Finger meiner Freundin krallen sich in meinen Oberarm. Ich folge dem Blick ihrer Begierde und sehe ihn: hoher, schlanker Absatz, schlichte Pumpsform und ein leuchtendes Pink, fallen mir als erstes ins Auge. Auf einem Rotierteller dreht er sich langsam und unter Scheinwerferbeleuchtung vor uns im Schaufenster, ein pinker Pumps. „Ich gebe zu, ein beeindruckender Anblick…“, doch ich konnte meinen Satz nicht beenden, denn ich wurde am Ellenbogen in das Geschäft mitgezogen. Dabei musste ich aufpassen, nicht über sämtliche Schuhe und Kunden zu fallen. Meine Freundin ging mit intuitiver Sicherheit über all die Hindernisse hinweg und stand dann endlich vor „IHM“.

Langsam glitt die Handtasche zu Boden. Ich war am Beobachten und verfolgte jede Handlung mit großem Interesse.

Und dann kam der Moment, in dem meine Freundin Andrea den Schuh in Ihre Hand nahm. Ihn befühlte, beroch und mit all Ihren Sinnen aufsog.

© Ariwasabi - Fotolia.com

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Doch der magische Moment stand mir in meiner Beobachtung noch bevor. Andrea schlüpfte sorgfältig in die Schuhe. Ihr Kopf erhob sich. Ein leises Gurren war zu hören. Ihr Gesicht aber, es strahlte. Und sie, die mich zwei Stunden damit unterhalten hatte, wie schlecht es ihr doch geht, was alles in ihrem Leben im Moment schief läuft. Sie war wie verwandelt. Stolzierte vor mir auf und ab. Die Hüften schwangen, die Arme flogen, und es wurde gepost.

Ja, und dann kam, was immer kommt. Der Schuh verschwand von den Füßen von Andrea wieder im Regal des Geschäftes. Ein leiser Seufzer, das Lachen wieder wegpacken und sich selbst und das Leben bedauern. „Was ein Schuh alles ausmachen kann. Das Phänomen müsste man doch nutzen können,“ durchfuhr es mich.

Das war 2004. Ja, und irgendwie wurde aus einer möglichen Vision ein Gedanke, der irgendwo in der Vergessenheit meines Gehirns schlummerte. Und das tat er, bis der richtige Moment seines Auftritts kommen würde.

Wachgerüttelt

© benjaminnolte - Fotolia.com

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„Können Sie mich hören?“ Mein Kopf brummte, und ich hörte immer noch den Aufprall von zwei Autos aufeinander. Die Stimme des Polizisten drang in mein Gedächtnis.

Der Autounfall hatte mich wachgerüttelt. „So schnell kann es vorbei sein,“ dachte ich. „Ab jetzt will ich das machen, wo meine Leidenschaft liegt.“

Doch,da kamen sie, die großen Fragezeichen:

Was entfacht mein Feuer, was interessiert mich, wofür kann ich leben?

Und jetzt sagte der Traum „PinkPumps“: „Ich bin da. Das ist mein Stichwort…“

Der Anfang

Im Juni letzten Jahres fing ich dann an, das Konzept PinkPumps OPEN aufzubauen. Da durfte ich erstmals in meinem beruflichen Alltag spüren, was es heißt, für etwas zu „brennen“. Da ist plötzlich unendlich viel Energie, da ist Freude, Inspiration und ein ungemeines Glücksgefühl. Doch das Allerentscheidendste für mich war die Leichtigkeit, die in mein Leben Einzug hielt. Es floss…. Aus einem Traum wurde eine Vision.

So habe ich mich zurückgezogen und mir Stück für Stück den Traum wieder zurückgeholt, ihn mir immer mehr visualisiert, bis, ja, bis er zum wahrnehmbaren Konzept geworden ist.

Ich fing mit einem Korb voller Erfahrungen neu von vorne an. Ich freute mich über das Herausgeben des Magazins. Darauf, wie viele Ideen, Sichtweisen, Erfahrungen von unterschiedlichsten Menschen zu einem Ziel zusammenfließen werden: die Gesellschaft zu bewegen.

Das wertschätzende Miteinander von Frau und Mann ist die einzig richtige Grundlösung, auf dass dann wirklich Sinnvolles für die nächsten Generationen zu Stande kommen kann.

Ein Geschäftsmann aus Berlin hat mir zur Begrüßung in seinem Büro gesagt: „Frau Schendl-Gallhofer, willkommen in meiner wahr gewordenen Vision.“ Und so begrüße ich auch alle, die diese Seiten lesen: „Herzlich willkommen bei PinkPumps, meiner wahr gewordenen Vision.“

Und das ist das Magazin

PinkPumpsOpen

Der Slogan:

  • PinkPumps OPEN, das Magazin für SIE (und IHN)
  • Eintauchen in die Welt der Frau.
  • Für SIE: interessante Tipps und Ideen zur individuellen Lebensgestaltung.
  • Für IHN: Einblicke in das Denken einer Frau.

Das Magazin erscheint alle 5 Wochen. Sie können es online durchblättern, oder als PDF downloaden und ausdrucken. So haben Sie es mit Ihrem Handy, iPad usw. immer mit dabei.

Ab dem 19.09.2012 erscheinen wir nicht nur in Deutsch, sondern auch in Englisch.

Drücken Sie den Link und tauchen auch Sie ein in die spannende Welt der Frau:

http://www.pinkpumpsopen.com

Ein paar Worte zu mir, Gabi Schendl-Gallhofer:

Ich liebe es Frau zu sein und die Stärken daraus zu nutzen. Ich liebe das “Und” in meinem Leben: Es ist wichtig für mich, erfolgreich UND taff zu sein UND mich anlehnen zu können. Partnerin sein UND Freude an der Erotik zu haben UND Mutter sein UND Businessfrau sein UND – diejenige zu sein, die, wenn es regnet, im Auto sitzen bleibt, bis der Schirm geholt wird. Männer sind für mich eine Symbiose. Ich liebe es, von Männern als Frau wertgeschätzt zu werden, dazu zählen auch das Türe öffnen, das in den Mantel helfen und sonstige “altmodische” Rituale…

Eines wünsche ich uns allen:

Stell dir vor, du bist schon sehr alt. Du sitzt auf einem großen Stein. Rund um dich, dir zu Füßen, sitzen junge Menschen, und sie schauen dich begeistert an.

Sie fragen:

„Wie hast du das geschafft, dass du in deinem Alter noch so voller Geist und voller Tatendrang bist?“ Wir möchten uns auch einmal so zufrieden fühlen wie du.“

Bedächtig und liebevoll schaust du jeden Einzelnen an und beginnst zu summen:

La-La-LALALALA…I did it my way…“

Und das ist das große Ziel vom Konzept „PinkPumps“, dass wir alle einmal sagen können:

„…I DO and I did it MY way…“

Stärken wir uns, bringen wir wieder das „Brennen“ in unser Leben, stärken wir uns im Inneren. Für eine gesunde und lebenswerte Zukunft unserer Kinder und der weiteren Generationen.

Ich lade Sie/dich herzlich dazu ein, mitzumachen.

Herzlich

Gabi Schendl-Gallhofer

Herausgeberin und Redakteurin

der Zeitschrift „PinkPumps OPEN“.

Ein Kommentar »

  • Hallo liebe Frau Schendl-Gallhofer .-)

    Ja, so ist es, ab 50 ist die Zeit nochmal richtig Gas zu geben. Auf was soll man auch noch warten….Vieles hat ist in den letzten 50 Jahren „abgelebt oder ausgelebt“ Und neuen Schwung bringen Ideen und Ziele die im Laufe der Jahre untergegangen sind, aber jetzt ist Zeit hier für, zum Glück. Manchmal sind es tatsächlich ein Paar Schuh die den Weg ebenen und bewusst machen…Hat man für sich etwas gefunden oder wieder entdeckt was unsere Lebensfreude auf das Maximum hochfahren, die Kreativität Purzelbäume schlagen lässt… dann ist es das Richtige man muss eben „brennen“. Jeder Mensch hat solche lebensbeflügenden Ideen und Talente,
    und nur ein kleiner Ruck genügt um Visionen zur Realität werden zu lassen. Es macht mir auch immer wieder soviel Freude mitzuerleben wie eine wundersame Verwandlung von einer Sekunde zur anderen den Menschen zum Strahlen bringt und wie mit kompetenter Unterstützung, (ich arbeite mit systemischen Coaching und Hypnose sehr gern) riesige Blockadeberge schmelzen wie ein Eis in der Sonne. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg.

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