Blasenentzündung im Winter, weil man ständig friert, im Frühjahr, weil man die erste Sonne überschätzt, im Sommer, weil man sich im nassen Badezeug verkühlt, im Herbst…Und ganz schlimm im Urlaub, wenn man sich doch endlich mal richtig erholen und regenerieren will. Da Blasenentzündungen viele Frauen quälen und es gute Vorsorgemöglichkeiten gibt, sofern frau sie kennt und anwendet, hat mich Frau Ritter, die Chefredakteurin von BIO zu diesem Thema befragt. Sie können das ganze Interview in der BIO 3, 2010 lesen. Hier stelle ich Ihnen Ausschnitte und Ergänzungen vor.
BIO: Jede 2. Frau hat mindestens einmal im Leben mit einer Blasenentzündung zu tun, so zeigen Studien. Was sind die typischen Symptome?
Prof. Ingrid Gerhard: Neben dem ständigen Harndrang verspüren die Betroffenen Brennen beim Wasser lassen und Schmerzen im Unterleib. Es können nur kleine Urinmengen entleert werden, was meist mit Krämpfen verbunden ist.
BIO: Durch welche Faktoren wird eine Blasenentzündung ausgelöst?
Prof. Ingrid Gerhard: Ursache einer Blasenentzündung sind fast immer Bakterien, die durch eine Verkühlung, durch Geschlechtsverkehr oder eine Katheterisierung der Blase überhand genommen haben.
BIO: Warum tritt sie immer wieder mal auf?
Prof. Ingrid Gerhard: Hierfür gibt es verschiedene Gründe. So haben Frauen – im Unterschied zu Männern – eine kurze Harnröhre. Die Bakterien haben deshalb leichtes Spiel, vom äußeren Genitale in die Blase hoch zu wandern. Auch hormonelle Schwankungen können dazu führen, dass nicht nur die Schleimhaut der Scheide, sondern auch die der Blase verkümmert, so dass Bakterien leichter anhaften können.
Ebenso kann eine Antibiotika-Therapie das natürliche Gleichgewicht von guten und schlechten Bakterien auf Haut und Schleimhäuten stören. Last but not least ist ein geschwächtes Immunsystem häufig Auslöser einer Blasenentzündung. Der Körper kann die Bakterien nicht richtig in Schach halten, so beispielsweise bei der Zuckerkrankheit oder als Folge von anderen Erkrankungen.
BIO: Welche naturheilkundlichen Maßnahmen sind bei einer Blasenentzündung erfolgreich?
Prof. Ingrid Gerhard: An erster Stelle stehen hier die pflanzlichen Antibiotika aus Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel in ANGOCIN Anti.Infekt N (Repha). Sie werden bereits in den oberen Darmabschnitten in das Blut aufgenommen und schädigen die „guten“ Darmbakterien nicht. Sie sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Auch die Homöopathie kann helfen, doch sollte man sich das passende Mittel von einem Arzt empfehlen lassen.
BIO: Was kann Frau vorbeugend tun?
Prof. Ingrid Gerhard: Die Badezeit und das Tragen nasser Badekleidung begünstigen gerade im Sommer eine Infektion der Harnwege. Deswegen sollte nach dem Schwimmen möglichst der Badeanzug gewechselt werden. Auch das Sitzen auf blanken Stühlen oder Steinen ist zu vermeiden.
Die Blase hat gerne warme Füße, denn an den Füßen endet der Blasenmeridian. Das bedeutet auch: Nicht auf kaltem Boden barfuß laufen! Wer viel schwitzt, sollte viel trinken, damit die Blase gut durchgespült wird. Bei den allerersten Anzeichen einer Blasenentzündung ist es ratsam, mit einer Wärmflasche auf dem Bauch ins Bett zu gehen und viel zu trinken.
Ideal ist beispielsweise Cranberrysaft. Dieser verhindert, dass sich die Bakterien an der Blasenwand anheften können. Außerdem macht Vitamin C den Urin sauer, und das mögen die Bakterien gar nicht. Am besten nur leichte basische Nahrungsmittel essen und für eine gute Verdauung sorgen.
Auch Schüßlersalze sind im Anfangsstadium hilfreich. Hier kann alle zehn Minuten 1 Tablette Natrium phosphoricum D6 – möglicherweise im Wechsel mit Ferrum phosphoricum D12 – eingenommen werden. Natrium sulfuricum D6 ist zu empfehlen, wenn die Entzündung nach Kälte und Nässe aufgetreten ist. Dann ist nach einem Tag meist alles ausgestanden.
BIO: Welche Mittel können Sie zur Vorbeugung empfehlen?
Prof. Ingrid Gerhard: Die folgenden Rezepte kann man sowohl zur Vorbeugung von Blasenentzündungen als auch zur Begleitung einer antibiotischen Therapie einsetzen.
Blasentees

• Je 20 g Birken-, Orthosiphon-, Bärentrauben- und Schwarze Johannisbeerblätter sowie Goldrutenkraut mischen. Davon 1 EL mit 150 ml kochendem Wasser übergießen und fünf bis maximal acht Minuten ziehen lassen. Viermal täglich 1-2 Tassen trinken.
• 20 g Birken- und Orthosiphonblätter mit 30 g Bärentrauben- und 10 g Pfefferminzblättern mischen. Davon 1 EL mit 150 ml kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen. Viermal täglich 1 Tasse lauwarm trinken.
Achtung: Bärentraubenblätter sind für Kinder unter 12 Jahren sowie während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht geeignet. Auch sollten Tees und Medikamente, die Bärentraubenblätter enthalten nur maximal fünfmal im Jahr und dann höchstens eine Woche verwendet werden, da sonst Leberschäden auftreten können. Deshalb noch ein Tee ohne Bärentraubenblätter:
• 50 g Schachtelhalmkraut, 30 g Birkenblätter, 20 g Wacholderbeeren mischen. 1 TL der Mischung mit 150 ml kochendem Wasser aufgießen und zehn Minuten ziehen lassen. Dreimal täglich 1 Tasse nach den Mahlzeiten trinken.
Pflanzliche Arzneimittel
Bärentraubenblätter gibt es auch in Tabletten, z. B. Cystinol akut Drg. oder mit Goldrutenkraut zur Nierendurchspülung als Cystinol N Lösung (Schaper und Brümmer).
Bei wiederkehrenden Blasenentzündungen und Reizblase Canephron N (Bionorica SE) längerfristig einnehmen, z.B. 12 Wochen durchgehend, bei akuten Harnwegsinfektionen bis zum Abklingen der Symptome. Die Pflanzenkombination enthält Tausendgüldenkraut, Liebstöckelwurzel und Rosmarinblätter. Dadurch entkrampft sie die Blase, wirkt antientzündlich und antibakteriell. Dosierung: 3 x tgl. 2 überzogene Tbl. oder 5ml.
Oder:
Morgens, mittags und abends je 3-5 Tr. von je einer Sorte: CERES Solidago Ø, CERES Echinacea Ø und CERES Tropaeolum Ø (ALCEA). Wenn Sie Ihren Körper gut kennen, werden Sie vielleicht schon bei den ersten Anzeichen mit diesen Tropfen verhindern, dass es zu einer ausgewachsenen Entzündung kommt.
Nahrungsergänzung
Die Kombination aus Cranberry, Vitamin C, Zink und Selen stärkt das Immunsystem und schützt gezielt die Blase (in Tuim urofemin, Dr. Willmar Schwabe, 4 x tgl. 4 Tbl.).
Spagyrik
Bei ersten Signalen 3x tgl. je 20 Tr. Akutur® spag und Toxex® spag Tropfen (Pekana) in etwas Flüssigkeit vor den Mahlzeiten.
BIO: Wann ist bei einer Blasenentzündung von einer Behandlung mit herkömmlichen Antibiotika eher abzuraten?
Prof. Ingrid Gerhard: Wenn es sich um wiederkehrende Blasenentzündungen ohne Fieber handelt. In diesem Fall würden die meisten Antibiotika nur die natürliche Keimbesiedlung von Darm und Schleimhäuten zerstören, was weitere Infekte vorprogrammiert. Dann ist es viel besser, die Wurzel des Übels herauszufinden und mit naturheilkundlichen Methoden das Immunsystem zu stärken. Die oben beschriebenen pflanzlichen Antibiotika aus Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel in ANGOCIN Anti-Infekt N (Repha) beispielsweise schädigen die Darmbakterien nicht. In der Therapie stehen sie darum immer an erster Stelle. Bei den Alarmsignalen Fieber und Rückenschmerzen dagegen sollte man nicht alleine herumdoktern, sondern schleunigst einen Arzt aufsuchen.
BIO: Kann eigentlich eine Blasenentzündung auch durch zu häufigen Geschlechtsverkehr ausgelöst werden?

Prof. Ingrid Gerhard: Leider ja, wir Frauenärzte sprechen dann oft von einer Honeymoon-Cystitis. Beim Austausch von Intimitäten werden Keime vom gesamten Genitalbereich einschließlich der Afterumgebung verteilt und in die Scheide eingebracht. Durch die „Massage“ der Scheide werden die Bakterien in die Harnröhre und Blase gedrückt. Deshalb sollten sich beide Partner vor dem Verkehr gründlich säubern. Zur Prophylaxe empfehlen wir den anfälligen Frauen die Blasenentleerung nach jedem Geschlechtsakt. Außerdem hat es sich bewährt, viel zu trinken, damit sich die Bakterien nicht anheften können.
BIO: Manche Frauen klagen unter der Einnahme der Pille oder in den Wechseljahren über gehäufte Blasenentzündungen, gibt es da tatsächlich einen Zusammenhang?
Prof. Ingrid Gerhard: Ja, den gibt es deshalb, weil die Schleimhaut der Blase wie die Scheidenschleimhaut auf Östrogene anspricht. Wenn eine Pille mit sehr niedrigem Östrogengehalt eingenommen wird oder wenn nach den Wechseljahren die Eierstöcke nicht mehr genügend Östrogene produzieren, trocknen bei manchen Frauen die Schleimhäute des Genitalbereichs einschließlich der Blase aus. Bakterien können sich dann leichter in der Blase ansiedeln. Wenn das der Fall ist, helfen oft Scheidenzäpfchen mit Östriol auch der Blase. Oder die Frauenärztin verschreibt eine andere Verhütungspille, bzw. für die ältere Frau natürliche Östrogene.
BIO: Welche Hygienemaßnahmen sind wichtig für den Intimbereich?
Prof. Ingrid Gerhard: Die häufigsten Bakterien, die man bei Blasenentzündungen findet, stammen aus dem eigenen Darm. Deshalb sollten Mütter ihren Töchtern von klein auf beibringen, dass sie sich nach der Toilette immer von vorne nach hinten abwischen müssen. Seifen, Waschlotionen und Deos sollten nur sehr zurückhaltend benutzt werden, um die empfindliche Haut im Genitalbereich nicht zu schädigen und die natürliche gesunde Keimbesiedelung zu erhalten. Am besten eignen sich Produkte, die den Säureschutzmantel stärken, beispielsweise Deumavan Waschlotion sensitiv (Kaymogyn). Einmalwaschlappen sind zu bevorzugen, damit keine Keime in den vorderen Genitalbereich verschleppt werden.
BIO: Frau Prof. Gerhard, wir danken Ihnen ganz herzlich für das Gespräch!
Text incl. Bildnutzung mit freundlicher Genehmigung des Bio Ritter Verlags.
Falls sie Fragen zu Blasenentzündungen haben oder eigene Erfahrungen mit anderen Leserinnen teilen wollen, gehen Sie einfach auf dieser Seite nach unten und geben Sie Ihren Kommentar ein. Ich werde auf jeden Fall darauf antworten.
Im BIO-Heft 3, 2010 finden Sie weitere interessante Artikel über:
• Schilddrüsenstörungen
• Essstörungen
• Wie wichtig Tanzen ist
• Pilgern der besonderen Art
• Selbstachtung
• Sonnenyoga
• Außerdem Wohlfühltipps für die heiße Jahreszeit und vieles mehr
Im August erscheint das BIO-Heft 4. Darin erfahren Sie in einem weiteren Interview mit mir, was Sie gegen Scheidenentzündungen tun können.
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Guten Tag!
Ich habe schreckliche Sorgen um meine Tochter (5 Jahre alt). Sie hat oft Blasenentzündung, jetzt vor 3-4 Wochen hatte Sie sie wieder, hat ein Antibiotikum (Cotrim) bekommen, danach waren die Beschwerden weg.
Jetzt wollte der Arzt den Urin kontrolieren, und hat Bakterien Pseudomonas festgestellt, die gegen alle herkömliche Antibiotika ressistent sind!!!
Der Doktor meint aber, da sie ja keine Beschwerden hat (wie schmerzen beim Wasserlassen oder Fieber) warten wir 2-3 Wochen ab.
Ich habe aber schreckliche Angst was das sein könnte?
Können Sie mir bitte sagen, wie gefährlich so etwas ist?
Kann es von alleine verschwinden?
Und was ich jetzt machen soll, warten oder lieber sofort behandeln?
Vielen Lieben Dank im Voraus
Liebe Irina,
Kleine Mädchen haben häufiger mal Blasenentzündungen. Da der Arzt jetzt sicher keinen Katheterurin abgenommen hat, findet man im Urin auch viele Bakterien, die gar nicht in der Blase sein müssen, sondern aus dem Intimbereich stammen. Unbedingt das Immunsystem Ihrer Tochter stärken: Ernährung verbessern (viel Pflanzenkost und kein fast food, keine süßen Säfte etc), gute Bakterien für den Darm geben, da die Antibiotika das Darmmilieu verschlechtern, mit Colostrum das Immunsystem aktivieren (Vicolac immun). Bekommt sie Vitamin D?
Gute Besserung!
Liebe Leidensgenossinnen,
ich habe in meinem Beitrag am 27. Oktober 2014 mein Leiden geschildert. Und jetzt kann ich sagen, dass es mir viel besser geht und ich seitdem keine Blasenentzündung mehr hatte.
Was ich gemacht habe: Ich bin zu einem Heilpraktiker (Immunbiologen) gegangen, der mein Immunsystem komplett aufgebaut hat. Der Heilpraktiker hat empfohlen, nachdem er meine Stuhl- und Blutprobe ausgewertet hat, mehrere Monate Probiotika sowie Darm-Bakterien (Stichwort: Darmkur) einzunehmen. Außerdem hat er festgestellt, dass ich weitere Vitamin- und Spurenelemente-Mängel habe, die ich dann einige Zeit eingenommen habe. Zudem habe ich zwei Monate auf GV verzichtet, um meinen Körper nicht mit neuen Bakterien zu stressen. Die Behandlung und die ganzen Medikamente waren leider sehr teuer aber absolut ihr Geld wert. Man sollte am besten eine Zusatz-Krankenversicherung abschließen.
Ansonsten versuche ich weiterhin, viel zu trinken und nehme nach dem GV D-Mannose und manchmal ein paar Tabletten Angocin. Die Panik vor einer neuen Blasenentzündung nach dem GV wird auch immer weniger – leider schlägt einem solch eine Leidensgeschichte natürlich auch auf die Psyche.
Ich wünsche euch alles Gute und hoffe, dass es ihr auch bald wieder gesund werdet!
Viele Grüße
Sophia
Liebe Sophia,
über Ihre Rückmeldung freue ich mich sehr. Stichworte Darm, Immunsystem, Nährstoffmängel, wenn man die bei chronischen Erkrankungen nicht berücksichtigt, kann es keine endgültige Heilung geben. Toll, dass das bei Ihnen funktioniert hat. Alles Gute weiterhin!
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Kann ich denn meinen Homocysteinspiegel auch bei meinem Frauenarzt oder Hausarzt überprüfen lassen?
Was bedeutet mit guten Darmbakterien füttern??
Welche sind das und in welcher Form?
Frohe Ostern und herzlichen Dank!
LG, Maya
Liebe Maya,
die Homocysteinbestimmung kann jeder Arzt veranlassen. Das Blut muss aber in Spezialröhrchen und rasch im Labor sein. Lesen Sie im Webmagazin einfach mal die Darmartikel, dann wissen Sie, was ich meine, bspw. Darmflora schuld, der Darm denkt mit oder Kanne Bio Brottrunk. Alles Gute!
Liebe Prof. Dr. Ingrid Gerhard,
Seitdem ich Geschlechtsverkehr habe quäle ich mich mit blasenentzündungen und reizungen.
Nichts half wirklich bis Auf acimol, meine Rettung.
Nun bin ich schwanger und ohne überhaupt Sex zu haben(vor lauter Angst vor neuen Qualen)
Hatte ich bereits starke reizungen Schwangerschafts bedingt.
Unsere Beziehung leidet und das Sexualleben wird gesteuert von Ängsten und schmerzen durch meine blase.
Dürfte ich acimol weiternehmen??
Der beipackzettel ist nicht aussagekräftig.
Was sagen sie zu den Inhaltsstoffen??
Acimol wäre weiterhin meine Rettung.
Denn cranberry, viel trinken, von vorne nach hinten wischen, zur Toilette gehen usw hilft alles nichts.
Bitte um Hilfe!
Freundliche grüße,
Maya
Liebe Maya,
So weit ich weiß, liegen keine Studien zur Schwangerschaft vor. Sie sollten Ihren Homocysteinspiegel im Blut prüfen lassen, denn wenn der zu hoch werden sollte, kann das dem Ungeborenen und Ihnen schaden. Außerdem muss die Schilddrüsenfunktion überprüft werden. Sie sollten sich an einen Arzt für Naturheilkunde wenden, um Alternativen zu finden. Ganz wichtig: den Darm mit guten Darmbakterien füttern, das hilft Ihnen, dem Baby und der Blase! Alles Gute!
ein einschneidendes Erlebnis gab es bei mir nicht … es wird nur vermutet, dass nach einer Antibiotikagabe letztes Jahr August(wegen Lungenentzündung)sich mein Immunsystem nicht gut erholen konnte und sich deswegen heimlich der Candida und die „schlechten“ Bakterien ausgebreitet haben. Somit war ich praktisch eine tickende Zeitbombe.
Ist es denn möglich Strovac zu impfen, während man noch Antibiotika zu sich nimmt (dann würde ich die Behandlung vielleicht verlängern lassen)bzw. macht es etwas aus noch von den Bakterien befallen zu sein?
Ich habe auch von der Nosode Enterococcinum D200 gehört, hilft das insbesondere bei lediglich oraler Aufnahme?
liebe Eva,
der Zusammenhang mit der Antibiotikagabe ist gut möglich, wobei sich natürlich die Frage stellt, warum Sie die Lungenentzündung bekamen. (Sie kennen ja die Geschichte mit der Henne und dem Ei!) Die Impfung Strovac enthält auch Quecksilber (Thiomersal) und Aluminium, so dass ich heute eher davon abrate. Und auf eigene Faust eine sehr potente Nosode zu nehmen, kann ich auch nicht empfehlen. Suchen Sie sich bitte einen Arzt für Homöopathie!
Liebe Frau Dr.
mein Leidensweg ist lang und ich bin mittlerweile richtig verzweifelt! (10.Woche)
vor 10 Wochen hat alles begonnen mit einem Scheidenpilz (so dachte zumindest ich)- ich hatte sofort die Behandlung mit Joghurt-Tampons, Kagefungin und danach Canesten begonnen… als es nicht besser wurde ging ich zur Frauenärztin, die meinte es sei ein Mischinfekt, danach wurde 6 Tage lang mit Antibiotika Zäpfchen behandelt, danach 6 Tage Pilzcreme + vaginale Tabletten und danach 7 Tage Milchsäure… aber es wurde selbst nicht besser als meine Tage kamen. Deswegen bin ich danach wochenlang nochmal zu meiner Frauenärztin gegangen (die meinte lediglich eine Reizung), dann zum Notfallarzt (bekam eine Creme gegen Bakterien und Pilze), dann ins Krankenhaus, weil ich mittlerweile auch starke Unterbauchschmerzen hatte (Ergebnis: sie finden nichts außer einer leichten Dünndarmentzündung). Die mittlerweile eingeschaltete Heilpraktikerin meinte mein gesamter Körper sei von Pilzen befallen. Deswegen halte ich bis heute eine strikte Candida Diät und habe 2 Wochen lang Nystatin genommen und zum Abschluss noch eine Flucanozol. Mein neuer Frauenarzt, war der erste der dann schließlich feststellte, dass ich eine Mords Blasenentzündung (Enterococcus, Klebsiella,Escherichia coli) habe und das Brennen in der Scheide auch davon kommt… daraufhin wurde mit 7 Tage lang Levofloxacin verschrieben. Für 4 Tage hatte ich dann Ruhe, bis alles wieder von vorne losging, Unterbauchschmerzen, Brennen in der Scheide, Harndrang… das habe ich versucht mit Cystinol, Angocin und Urofemin Tuim selbst zu behandeln (weil der Urinschnelltest wie immer keinen Befall ergab) … als es nicht weg ging wurde mein Urin erneut ins Labor geschickt, mit dem Ergebnis sehr hohe Keimbelastung durch Enterococcus… der ist also nicht kaputt gegangen, … deswegen nehme ich jetzt seit 3,5 Tagen ein neues Antibiotika (Unacid) … leider will es dadurch nun aber auch nicht wirklich besser werden, darum nehme ich nun zusätzlich Probiotika (Symbio Lact + Dr. Wolz) 2 mal täglich und 3 mal täglich Angocin und Urofemin und zusätzlich Perenterol, gegen doch sehr ausgeprägten Durchfall, und Döderleinzäpfchen und Cantharis Globuli. Natürlich trinke ich mittlerweile sogar 4-5l Blasentee pro Tag, dusche nur noch und koche sämtliche Wäsche ab. Ich weiß nicht mehr was ich noch machen soll, langsam verliere ich jeglichen Lebensmut (ich bin doch erst 26). Am Donnerstag sollte mir Strovac geimpft werden, allerding habe ich Angst, dass ich bis dahin nicht beschwerdefrei bin! HILFE!
Liebe Eva,
da klingt ja wirklich furchtbar, was Sie gerade durchmachen! Sie haben ja nun schon eine Menge Schulmedizin und Naturheilkunde durch! Mir stellt sich nur die Frage, was ist vor ca. 10 Wochen passiert, dass Sie plötzlich so massive Unterleibsbeschwerden bekommen haben und Ihr Immunsystem offenbar nicht mit den paar Bakterien fertig wird? Versuchen Sie mal herauszubekommen, ob Sie ein besonders belastendes Ereignis verkraften müssen, ob eine neue Umgebung/Arbeitsplatz Sie beunruhigt, ob eine Umweltbelastung vorliegen könnte usw. Am besten suchen Sie sich einen Arzt, der die klassische Homöopathie beherrscht oder die Traditionelle Chinesische Medizin, damit nicht nur offensichtliche körperliche Symptome behandelt werden, sondern die Ursachen für Ihre Erkrankung gefunden werden. Und bitte nicht mehr als 2,5 Liter trinken, zu viel schwächt den Körper!!! Gute Besserung!
Habe wegen Colibakterien im Urin Cotrim forte 960 mg verordnet bekommen 10 tTabletten.Nach der 6.Tablette habe ich die Behandlung abgebrochen.Bekam nach der Einnahme immer Magen-und Darmbeschwerden,später dann Erbrechen und Herzrasen.Blutdruck 80/60 und einen Puls von 40.Da mein Arzt bis 7.4.. Urlaub hat wende ich mich mit der Bitte an Sie.Könnte ich nun als Ersatz ein pflanz.Mittel nehmen-evt.Uvalysat.Ist eigentlich das Absetzen von Cotrim nun gefährlich?Ich bedanke mich für Ihre Antwort im Voraus.
Liebe Lieselotte,
Haben Sie denn noch Blasenbeschwerden? Es kann gut sein, dass schon nach der 6. Tablette die Coli weg sind. Auf keinen Fall wieder neu mit Tabletten aus dieser Stoffgruppe anfangen. Als Ersatz können Sie vorübergehend (eine Woche) Medikamente aus Bärentraubenblättern nehmen, wie Uvalysat. Wenn die Beschwerden aber schlimmer werden, unbedingt zum Vertretungsarzt gehen. Gute Besserung!
Ich ( 67 ) habe seit 6 Monaten immer wieder Blasenentzündungen; die Abstände wurden immer kürzen. Zuerst Cystinol , dann verschiedene Antibiotika, zuletzt ca. 2 Monate Uro-Tablinen, die auch halfen. Nur, nach dem Absetzen vor 14 Tagen,kam nun wieder eine BE. Der Urologe würde wieder ein Antibiotikum verschreiben vermutlich, meine Hausärztin verschrieb Angocin. Seit 2 Tagen nehme ich nun Cystinol + Angocin+ Cantharis . Darf ich überhaupt das alles zusammen nehmen, oder kann es gerade ein Fehler sein ??
VIelen Dank für eine Antwort
gemüle
Liebe Gemüle,
Cystinol akut ist Bärentraubenblätter, darf man nur kurzzeitig nehmen, toxisch, Cystinol long durchspült, Cantharis ist homöopathisch und Angocin, pflanzlich, verhindert, dass sich die Bakterien an die Blasenschleimhaut anheften. Theoretisch geht vorübergehend mal alles zusammen. Lieber mal die Schleimhaut durch Östriol Scheidenzäpfchen oder -creme aufbauen. Und den Darm behandeln, damit die guten Darmbakterien Sie vor Infektionen schützen. Alles Gute!
Hallo,
wie ich mich freue diese Seite gefunden zu haben.Ich kämpfe schon seit Jahren mit dauernden BE.
Jetzt Gatte ich vor 1 Woche eine Op, Entfernung Blinddarm und Eileiter. Würde im KH 3x tgl. mit AB gespült. Kaum zuhause bekam ich natürlich einen Scheidenpilz durch das viele AB.
Ich behandle jetzt gerade mit Kaddfungin. Möchte nun danach aber meine Flora von Darm und Scheide aufbauen. Hab da an Combiflora gedacht.
Da ich nun aber auch bisschen das Gefühl habe eine BE zu bekommen, fand ich Acimol. Und auch die Vaginal Tabletten Eubiolac Verla Hören sich gut an. Kann ich diese Dinge gemeinsam verwenden? Oder was raten Sin mir?
Danke im Voraus….
Liebe Jenicada,
persönliche Beratungen sind mir per Internet nicht erlaubt. Außerdem ist es nicht mein Ding, für ein Problem die eine Pille und für ein anderes Problem eine andere vorzuschlagen, auch wenn es sich um was naturheilkundliches handelt. Wenden Sie sich bitte an einen Arzt für Naturheilkunde, der Sie als ganze Person behandelt. Gute Besserung!
Ich hatte auch immer sehr oft eine Blasenentzündung.Meine Frauenärztin, hat mir dann empfohlen nach jedem Geschlechtsverkehr 3 Tage lang 3xtäglich Cranberry Kapseln mit Vitamin C einzunehmen,ich nehme die von dm.Jetzt nehme ich jeden Tag eine Kapsel und ich hatte schon über 1 Jahr keine Blasenentzündung mehr.
Liebe Lulu,
prima, dass das funktioniert! In schwereren fällen reicht leider die Konzentration an Schutzstoffen nicht ganz aus, aber einen Versuch ist das immer wert!