Blasenentzündung im Winter, weil man ständig friert, im Frühjahr, weil man die erste Sonne überschätzt, im Sommer, weil man sich im nassen Badezeug verkühlt, im Herbst…Und ganz schlimm im Urlaub, wenn man sich doch endlich mal richtig erholen und regenerieren will. Da Blasenentzündungen viele Frauen quälen und es gute Vorsorgemöglichkeiten gibt, sofern frau sie kennt und anwendet, hat mich Frau Ritter, die Chefredakteurin von BIO zu diesem Thema befragt. Sie können das ganze Interview in der BIO 3, 2010 lesen. Hier stelle ich Ihnen Ausschnitte und Ergänzungen vor.
BIO: Jede 2. Frau hat mindestens einmal im Leben mit einer Blasenentzündung zu tun, so zeigen Studien. Was sind die typischen Symptome?
Prof. Ingrid Gerhard: Neben dem ständigen Harndrang verspüren die Betroffenen Brennen beim Wasser lassen und Schmerzen im Unterleib. Es können nur kleine Urinmengen entleert werden, was meist mit Krämpfen verbunden ist.
BIO: Durch welche Faktoren wird eine Blasenentzündung ausgelöst?
Prof. Ingrid Gerhard: Ursache einer Blasenentzündung sind fast immer Bakterien, die durch eine Verkühlung, durch Geschlechtsverkehr oder eine Katheterisierung der Blase überhand genommen haben.
BIO: Warum tritt sie immer wieder mal auf?
Prof. Ingrid Gerhard: Hierfür gibt es verschiedene Gründe. So haben Frauen – im Unterschied zu Männern – eine kurze Harnröhre. Die Bakterien haben deshalb leichtes Spiel, vom äußeren Genitale in die Blase hoch zu wandern. Auch hormonelle Schwankungen können dazu führen, dass nicht nur die Schleimhaut der Scheide, sondern auch die der Blase verkümmert, so dass Bakterien leichter anhaften können.
Ebenso kann eine Antibiotika-Therapie das natürliche Gleichgewicht von guten und schlechten Bakterien auf Haut und Schleimhäuten stören. Last but not least ist ein geschwächtes Immunsystem häufig Auslöser einer Blasenentzündung. Der Körper kann die Bakterien nicht richtig in Schach halten, so beispielsweise bei der Zuckerkrankheit oder als Folge von anderen Erkrankungen.
BIO: Welche naturheilkundlichen Maßnahmen sind bei einer Blasenentzündung erfolgreich?
Prof. Ingrid Gerhard: An erster Stelle stehen hier die pflanzlichen Antibiotika aus Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel in ANGOCIN Anti.Infekt N (Repha). Sie werden bereits in den oberen Darmabschnitten in das Blut aufgenommen und schädigen die „guten“ Darmbakterien nicht. Sie sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Auch die Homöopathie kann helfen, doch sollte man sich das passende Mittel von einem Arzt empfehlen lassen.
BIO: Was kann Frau vorbeugend tun?
Prof. Ingrid Gerhard: Die Badezeit und das Tragen nasser Badekleidung begünstigen gerade im Sommer eine Infektion der Harnwege. Deswegen sollte nach dem Schwimmen möglichst der Badeanzug gewechselt werden. Auch das Sitzen auf blanken Stühlen oder Steinen ist zu vermeiden.
Die Blase hat gerne warme Füße, denn an den Füßen endet der Blasenmeridian. Das bedeutet auch: Nicht auf kaltem Boden barfuß laufen! Wer viel schwitzt, sollte viel trinken, damit die Blase gut durchgespült wird. Bei den allerersten Anzeichen einer Blasenentzündung ist es ratsam, mit einer Wärmflasche auf dem Bauch ins Bett zu gehen und viel zu trinken.
Ideal ist beispielsweise Cranberrysaft. Dieser verhindert, dass sich die Bakterien an der Blasenwand anheften können. Außerdem macht Vitamin C den Urin sauer, und das mögen die Bakterien gar nicht. Am besten nur leichte basische Nahrungsmittel essen und für eine gute Verdauung sorgen.
Auch Schüßlersalze sind im Anfangsstadium hilfreich. Hier kann alle zehn Minuten 1 Tablette Natrium phosphoricum D6 – möglicherweise im Wechsel mit Ferrum phosphoricum D12 – eingenommen werden. Natrium sulfuricum D6 ist zu empfehlen, wenn die Entzündung nach Kälte und Nässe aufgetreten ist. Dann ist nach einem Tag meist alles ausgestanden.
BIO: Welche Mittel können Sie zur Vorbeugung empfehlen?
Prof. Ingrid Gerhard: Die folgenden Rezepte kann man sowohl zur Vorbeugung von Blasenentzündungen als auch zur Begleitung einer antibiotischen Therapie einsetzen.
Blasentees

• Je 20 g Birken-, Orthosiphon-, Bärentrauben- und Schwarze Johannisbeerblätter sowie Goldrutenkraut mischen. Davon 1 EL mit 150 ml kochendem Wasser übergießen und fünf bis maximal acht Minuten ziehen lassen. Viermal täglich 1-2 Tassen trinken.
• 20 g Birken- und Orthosiphonblätter mit 30 g Bärentrauben- und 10 g Pfefferminzblättern mischen. Davon 1 EL mit 150 ml kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen. Viermal täglich 1 Tasse lauwarm trinken.
Achtung: Bärentraubenblätter sind für Kinder unter 12 Jahren sowie während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht geeignet. Auch sollten Tees und Medikamente, die Bärentraubenblätter enthalten nur maximal fünfmal im Jahr und dann höchstens eine Woche verwendet werden, da sonst Leberschäden auftreten können. Deshalb noch ein Tee ohne Bärentraubenblätter:
• 50 g Schachtelhalmkraut, 30 g Birkenblätter, 20 g Wacholderbeeren mischen. 1 TL der Mischung mit 150 ml kochendem Wasser aufgießen und zehn Minuten ziehen lassen. Dreimal täglich 1 Tasse nach den Mahlzeiten trinken.
Pflanzliche Arzneimittel
Bärentraubenblätter gibt es auch in Tabletten, z. B. Cystinol akut Drg. oder mit Goldrutenkraut zur Nierendurchspülung als Cystinol N Lösung (Schaper und Brümmer).
Bei wiederkehrenden Blasenentzündungen und Reizblase Canephron N (Bionorica SE) längerfristig einnehmen, z.B. 12 Wochen durchgehend, bei akuten Harnwegsinfektionen bis zum Abklingen der Symptome. Die Pflanzenkombination enthält Tausendgüldenkraut, Liebstöckelwurzel und Rosmarinblätter. Dadurch entkrampft sie die Blase, wirkt antientzündlich und antibakteriell. Dosierung: 3 x tgl. 2 überzogene Tbl. oder 5ml.
Oder:
Morgens, mittags und abends je 3-5 Tr. von je einer Sorte: CERES Solidago Ø, CERES Echinacea Ø und CERES Tropaeolum Ø (ALCEA). Wenn Sie Ihren Körper gut kennen, werden Sie vielleicht schon bei den ersten Anzeichen mit diesen Tropfen verhindern, dass es zu einer ausgewachsenen Entzündung kommt.
Nahrungsergänzung
Die Kombination aus Cranberry, Vitamin C, Zink und Selen stärkt das Immunsystem und schützt gezielt die Blase (in Tuim urofemin, Dr. Willmar Schwabe, 4 x tgl. 4 Tbl.).
Spagyrik
Bei ersten Signalen 3x tgl. je 20 Tr. Akutur® spag und Toxex® spag Tropfen (Pekana) in etwas Flüssigkeit vor den Mahlzeiten.
BIO: Wann ist bei einer Blasenentzündung von einer Behandlung mit herkömmlichen Antibiotika eher abzuraten?
Prof. Ingrid Gerhard: Wenn es sich um wiederkehrende Blasenentzündungen ohne Fieber handelt. In diesem Fall würden die meisten Antibiotika nur die natürliche Keimbesiedlung von Darm und Schleimhäuten zerstören, was weitere Infekte vorprogrammiert. Dann ist es viel besser, die Wurzel des Übels herauszufinden und mit naturheilkundlichen Methoden das Immunsystem zu stärken. Die oben beschriebenen pflanzlichen Antibiotika aus Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel in ANGOCIN Anti-Infekt N (Repha) beispielsweise schädigen die Darmbakterien nicht. In der Therapie stehen sie darum immer an erster Stelle. Bei den Alarmsignalen Fieber und Rückenschmerzen dagegen sollte man nicht alleine herumdoktern, sondern schleunigst einen Arzt aufsuchen.
BIO: Kann eigentlich eine Blasenentzündung auch durch zu häufigen Geschlechtsverkehr ausgelöst werden?

Prof. Ingrid Gerhard: Leider ja, wir Frauenärzte sprechen dann oft von einer Honeymoon-Cystitis. Beim Austausch von Intimitäten werden Keime vom gesamten Genitalbereich einschließlich der Afterumgebung verteilt und in die Scheide eingebracht. Durch die „Massage“ der Scheide werden die Bakterien in die Harnröhre und Blase gedrückt. Deshalb sollten sich beide Partner vor dem Verkehr gründlich säubern. Zur Prophylaxe empfehlen wir den anfälligen Frauen die Blasenentleerung nach jedem Geschlechtsakt. Außerdem hat es sich bewährt, viel zu trinken, damit sich die Bakterien nicht anheften können.
BIO: Manche Frauen klagen unter der Einnahme der Pille oder in den Wechseljahren über gehäufte Blasenentzündungen, gibt es da tatsächlich einen Zusammenhang?
Prof. Ingrid Gerhard: Ja, den gibt es deshalb, weil die Schleimhaut der Blase wie die Scheidenschleimhaut auf Östrogene anspricht. Wenn eine Pille mit sehr niedrigem Östrogengehalt eingenommen wird oder wenn nach den Wechseljahren die Eierstöcke nicht mehr genügend Östrogene produzieren, trocknen bei manchen Frauen die Schleimhäute des Genitalbereichs einschließlich der Blase aus. Bakterien können sich dann leichter in der Blase ansiedeln. Wenn das der Fall ist, helfen oft Scheidenzäpfchen mit Östriol auch der Blase. Oder die Frauenärztin verschreibt eine andere Verhütungspille, bzw. für die ältere Frau natürliche Östrogene.
BIO: Welche Hygienemaßnahmen sind wichtig für den Intimbereich?
Prof. Ingrid Gerhard: Die häufigsten Bakterien, die man bei Blasenentzündungen findet, stammen aus dem eigenen Darm. Deshalb sollten Mütter ihren Töchtern von klein auf beibringen, dass sie sich nach der Toilette immer von vorne nach hinten abwischen müssen. Seifen, Waschlotionen und Deos sollten nur sehr zurückhaltend benutzt werden, um die empfindliche Haut im Genitalbereich nicht zu schädigen und die natürliche gesunde Keimbesiedelung zu erhalten. Am besten eignen sich Produkte, die den Säureschutzmantel stärken, beispielsweise Deumavan Waschlotion sensitiv (Kaymogyn). Einmalwaschlappen sind zu bevorzugen, damit keine Keime in den vorderen Genitalbereich verschleppt werden.
BIO: Frau Prof. Gerhard, wir danken Ihnen ganz herzlich für das Gespräch!
Text incl. Bildnutzung mit freundlicher Genehmigung des Bio Ritter Verlags.
Falls sie Fragen zu Blasenentzündungen haben oder eigene Erfahrungen mit anderen Leserinnen teilen wollen, gehen Sie einfach auf dieser Seite nach unten und geben Sie Ihren Kommentar ein. Ich werde auf jeden Fall darauf antworten.
Im BIO-Heft 3, 2010 finden Sie weitere interessante Artikel über:
• Schilddrüsenstörungen
• Essstörungen
• Wie wichtig Tanzen ist
• Pilgern der besonderen Art
• Selbstachtung
• Sonnenyoga
• Außerdem Wohlfühltipps für die heiße Jahreszeit und vieles mehr
Im August erscheint das BIO-Heft 4. Darin erfahren Sie in einem weiteren Interview mit mir, was Sie gegen Scheidenentzündungen tun können.
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Netzwerk Frauengesundheit





Hallo Frau Dr. Gerhard,
Ich leide unter chronischer Blasenentzündung seit 1 1/2 Jahren und weiß so langsam nicht mehr weiter. Habe meistens keine Bakterien im Schnelltest, warte ich aber zu lange Blut im Urin und dann auch nachweisbar. Mit Antibiotikum geht es weg, allerdings nie ganz. Eine akute Blasenentzündung habe ich mittlerweile jeden Monat.
Ich habe alles durch, Heilpraktiker, Besuche beim Frauenarzt, Urinprobe beim Urologen, Cystinol, Canephron, Opsonat…
Haben Sie da irgendeinen Rat für mich?
Das einzige was ich von meinen Ärzten anhören ist “ da weiß ich jetzt auch nicht weiter “ und so Tiegel ich nur von Hausarzt zu Gynäkologe usw…
Gruß, Julia
Liebe Julia,
Auch Ihnen würde ich mal eine Untersuchung des Schlafplatzes empfehlen. Außerdem haben Sie offenbar noch keine Darmbehandlung gemacht. Wenn die Darmflora krank ist, leidet auch die Blase! Nicht aufgeben, das müssen Sie in den Griff bekommen!
Liebe Frau Dr. Gerhard,
ich habe eine etwas ungewöhnliche Frage. Ich hatte in früheren Jahren häufige, aber eher leichte Blasenentzündungen, die nach der Umstellung auf eine andere Pille aufhörten. Danach war ich jahrelang beschwerdefrei. Seit ich nun in eine andere Wohnung umgezogen bin, habe ich seit über 2 Jahren ständig mit heftigen Harnwegsinfekten zu kämpfen. 6 Wochen nach Einzug in die neue Wohnung hatte ich den schlimmsten Infekt meines Lebens mit Nierenbeckenentzündung und Krankenhausaufenthalt, seitdem ständig wieder kehrende und heftige Infekte. Vielleicht ist das gehäufte Auftreten nach dem Wohungswechsel nur Zufall, aber ich habe deswegen ein komisches Bauchgefühl. Es ist auch so, dass aus Spargründen in der Wohnanlage das Heißwasser nicht wirklich richtig heiß wird. Kann das problematisch sein?
Vielen Dank & freundliche Grüße
Carina
Liebe Carina,
Heißwasserboiler sollten das Wasser auf 60 Grad aufheizen, gelegentlich sollten die Leitungen mit 70 Grad durchspült werden, damit sich keine Legionellen festsetzen. Das hat aber mit Blasenentzündungen nichts zu tun. Sie sollten aber einen Baubiologen zuziehen, denn es gibt giftige Stoffe aus Materialien (Teppiche, Kleber etc.), die das Immunsystem stören können. Außerdem Elektrosmog oder geopathologische Zonen. Auch darüber finden Sie aufklärende Artikel in diesem Webmagazin.
Liebe Frau Dr.Gerhard
Ich bin froh diese Webseite entdeckt zu haben. Mein Problem hat vor sieben Monaten angefangen. Ich bin zum Hausarzt da ich das Gefühl hatte mein Urin stinkt.der verschrieb mir ein Medikament welches einmal am abend eingenommen wird und dann nicht mehr.die Beschwerden waren dann weg.nach einigen Wochen wieder das gleiche.der Urin hat gesunken. Beim Frauenarzt erhielt ich aufgrund des Abstriches Antibiotika. Nach der Einnahme kam wieder der Geruch. Wieder zum gynäkolog. Diesmal wurde eine Kultur angelegt und erneut Antibiotika
Neuerlich war ich beim Urologen. Dieser meinte es ist eine blasenentzuendung ohne Schmerzen. Haben sie einen Rat
Ich wäre für eine weitere Meinung dankbar. Ich bin 35 habe zwei Kinder.beide Geburten waren natürlich
Mit freundlichen grüßen
liebe Aleksandra,
am besten nehmen Sie mal regelmäßig Angocin antiinfect ein. Und lassen mal die Darmflora aufbauen, wie in diesem Artikel beschrieben.
Hallo Frau Dr. Gerhard,
ich hatte in meinem Leben hin und wieder mal Probleme mit Blasenentzündungen, meistens nach dem Geschlechtsverkehr. So einmal im Jahr vielleicht. Nun seit der Geburt meines 2. Kindes (beide Male Kaiserschnitt) habe ich fast alle 4 Wochen Probleme mit der Blase. Mal mit Bakterien im Urin, mal ohne. Innerhalb eines Jahres habe ich bis zu 10 verschiedene Antibiotika genommen (u.a. mehrmals Monuril, mehrmals Ciprofloxacin, Cotrim forte, Urotablinen, Cefpodoxim…). Jede Blasenentzündung hat einen Scheidenpilz im Schlepptau. Und jede Entzündung zieht mir bis in die Füße. Meine Füße fühlen sich dann kalt an obwohl sie es nicht sind und sie brennen sogar richtig! Ich habe schon so viel versucht: Duschen vor dem Verkehr und danach direkt auf Toilette ist sowieso Standard! Wir verhüten mit Kondom, D Manose, Cantharis, Canephron, Bärentraubenblätterextrakt, Cranberry, Nieren & Blasentee, Solidago Steiner, Angocin…alles versucht, aber nichts hilft dauerhaft. Sogar eine Blasenspiegelung habe ich machen lassen, ohne Befund. In letzter Zeit ist der Urin sauber, doch Schmerzen habe ich trotzdem. Laut Frauenarzt und Urologe ist alles in Ordnung. Nun bin ich bei einer Heilpraktikerin in Behandlung, aber auch während dieser Behandlung kam es nun zum 2. Mal zu Beschwerden. Ich weiß mir nicht mehr zu helfen. Die Strovac Impfung empfahl mir der Urologe. Nur sind ja nicht immer Bakterien im Urin zu finden, dann hilft ja auch die Impfung nicht. Haben Sie vielleicht noch Tipps für mich?
Ich freue mich über eine Antwort.
Liebe Laura,
Sie haben Recht: wenn Sie gar nicht ständig Bakterien haben, bringt die Impfung auch nicht viel. Das Problem liegt wohl tiefer. U.U. wirkt die Kaiserschnittoperation als Störfeld. Ich würde Ihnen empfehlen, mal einen Arzt für Neuraltherapie aufzusuchen. Außerdem muss dringend der Darm mit seiner Mikroflora saniert werden. Wenn die Darmflora besser wird, normalisiert sich auch die Scheidenflora und die Blasenreizungen hören auf. Auch ein Arzt für Traditionelle Chinesische Medizin könnte Ihnen weiterhelfen. Alles Gute!
Sehr geehrte Frau Dr.
auch ich habe eine lange LeidensGeschichte auf dem puckel und weiß langsam nicht mehr weiter. im April 2014 habe ich eine oder mehrere blasenentzündungen gehabt,welche mit mehreren AB bei Urologen behandelt wurden. im Oktober dann War ich endlich Bakterien frei,doch die Beschwerden sind leider bis heute nicht weg gegangen,mal mehr mal weniger. allerdings ist dieser Schmerz nicht beim Wasser lassen sondern danach sobald die blase einen Leerlauf hat. wenn sie gefüllt ist bin ich Beschwerde frei.brennen und ziehen im scheidenBereich hab ich also nur wenn die blase leer ist. mein fa hat auf alles mögliche getestet und es sei alles in Ordnung und wie gesagt Bakterien in der blase sind auch keine vorhanden. kann es sein das meine scheidenFlora von so vielen ab geschädigt ist? ich habe mir jetzt für die scheidenFlora Milchsäure Zäpfchen für die scheide geholt in der Hoffnung das das ständige brennen und ziehen bald ein Ende hat. zusätzlich nehme ich seid heute cystinol n welches mir empfohlen wurde. ich trinke ca vier Liter am tag und die WärmeFlasche und mein Heizkissen sind mein bester freund geworden da ich meine es hilft mir. eine blasenSpiegelung hab ich auch hinter mir und diese War nicht auffällig. ich bin total Ratlos und weiß nicht mehr weiter.haben sie vielleicht noch einen Rat für mich?
Liebe Sanny,
nach den vielen AB ist es wahrscheinlich nur mit den Milchsäurezäpfchen nicht getan. Sie werden auch Ihren Darm behandeln müssen. Weitere Tipps finden Sie in diesem neueren Artikel. Alles Gute
Lieber frau prof.Gerhard
Ich habe in 6 monten 3x blasenentzündung
Beim ersten 3000granut getrunken war entzündung Weg vor 2 Monaten habe ich wieder blasenentzündung ich habe 5 Tage antibiotiker genommen war Weg vor 2 wochen hab ich wider blasenentzündung dieses mal hab ich flanzliche mittel genommen aber var nicht Weg dann fa. Hat mich zur urologie geschickt urologe hat mir wieder 3000granut geschrieben aber ich gehe immer noch 5 6x am tag wc ich hab keine schmerzen keine bult im urin aber ich bin zu oft auf das tuoletie ist es chronische blasenentzündung oder ganz normale weil ich möchte ein kind. Wenn ich chronische blasenentzündung habe darf ich schwangwer werden
Vielen dank für antwort
Liebe Bahar,
Erst sollte die Blase in Ordnung sein, dann können Sie schwanger werden. Sonst gehen Sie das Risiko ein, dass Sie in der Schwangerschaft immer wieder Antibiotika nehmen müssen und das wäre nicht gut für das Baby. Gute Besserung!
Hallo Frau prof dr Gerhard
ich habe auf ihren Rat einen Therapeuten aufgesucht der mich energetisch getestet hat. das ergebniss war das die Spirale ein Störfaktor ist. der therapeut hat auch sehr speziell getestet ob das im zusammenhang mit der spirale steht war aber nicht so. Also wenn ich das richtig verstanden habe ist sie zwar ein Störfeld aber nicht mit der Blasenentzündung in verbindung.
Nun kann ich mir aber nicht erklären woher ich dann diese ständigen Blasenentzündungen habe oder wieso ich sie überhaupt bekommen habe vor einem jahr.
Liebe Romy,
dann müssen Sie wohl weitersuchen!? Oder Sie hören auf, danach zu suchen, was früher vielleicht mal war, sondern verlegen sich aufs Suchen einer Therapie: Darmbehandlung, Homöopathie, weniger Stress und Elektrosmog usw. Viel Erfolg!
Hallo Frau Prof Gerhard
Dankeschön für die schnelle Antwort
Das versteh ich jetzt nicht die erste spirale war eine andere wie die zweite
Ich dachte es liegt an Art der spirale weil vorher hatte ich das nicht mit der ersten und durch den wechel kam es.
Meine frauenärztin meinte es liegt nicht daran sie empfahl mir eine Impfung
Müsste man dann über eine andere verhütungsmethode nachdenken?
Vielen Dank für die schnelle Antwort
Liebe Romy,
wenn Sie vorher auch eine Kupferspirale hatten, wird sich durch das Auswechseln der Spirale nichts ändern. Die Impfung, die Ihre Frauenärztin empfiehlt, ist ja erstmal einen Versuch wert.
Hallo Frau Prof. Gerhardt
Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort!!!
Und für die genannten Adressen.
Was wäre denn wenn man die spirale einfach wieder tauscht zu der vorherigen?
Wenn das das Problem sein könnte und das das störend ist!?
Dann könnte ich die ganzen Pillen absetzten die ich jetzt nehme.
Nochmals lieben Dank für die Antwort
Ich freue mich auf Ihre Rückantwort
Liebe Grüße romy
Wenn es vorher auch eine Kupfersprirale war, wird sich nichts ändern.
Hallo Frau prof.gerhard
Ich leide seit einem Jahr an wiederkehrender blasenentzündung.
Ich nehme das angocin und bin soweit gut zurecht gekommen aber ich bekomme trotzdem eine blasenentzündung wenn ich es versuche abzusetzen
Vor einem Jahr hatte ich das noch nie ich esse das gleiche ich trinke das gleiche auch die Menge ist gleich nach dem Sex geh ich zur Toilette und mach mich frisch auch mein Partner ist der gleiche wie vor einem Jahr ich habe also mein Lebensstil nicht geändert und hab auf einmal eine blasenentzündung .mein Gedanke ist das es von der kupferspirale kommt .im August letztes Jahr hatte ich einen Wechsel und im Oktober rum hatte ich meine erste blasenentzündung .
Es wurde Blut und Urin untersucht ist aber alles ok.mein Frauenarzt sagt das die spirale nichts damit zu tun hat im Internet findet man aber andere Meinungen .nun möchte ich Sie Fragen ob es von der spirale kommen kann?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen .
Mit freundlichen Grüßen Romy
Liebe Romy,
es kann durchaus sein, dass die Spirale als Störfeld wirkt und Sie deshalb anfälliger für Blasenentzündungen sind. Am besten lassen Sie sich von einem ganzheitlich arbeitenden Therapeuten beraten, der Sie u.U. auch mit energetischen Methoden austesten kann.
Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde e.V.
http://www.erfahrungsheilkunde.org/2.html
Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e.V.
http://www.zaen.org/
Viel Erfolg!