Haben Sie auch ein ungutes Gefühl, wenn direkt neben Ihrem Fenster eine Hochspannungsleitung verläuft? Oder gibt es in Ihrer Wohnung einen Ort, wo Sie gar nicht sitzen wollen? Manche Menschen sind so sensibel, dass Sie spüren, wenn ihnen ein Platz nicht gut tut, andere wundern sich nur über Gereiztheit oder Kopfschmerzen.

Unsere Vorfahren kannten kosmische und natürliche elektromagnetische Einflüsse, bspw. durch das Erdmagnetfeld. Sie nutzten ihr Wissen, um an besonders energiereichen Stellen Kirchen zu bauen, um Wasserquellen zu orten oder die Fortpflanzung und Gesundheit des Viehs zu fördern. Heute haben wir es zusätzlich mit künstlichen elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern zu tun, die u.a. durch Stromleitungen, Funk und Elektrogeräte entstehen und die unterschiedlichsten Frequenzen und Signalmuster aufweisen.

Was Elektrosmog ist

Diese Felder sehen, schmecken, riechen und hören wir nicht, aber sie sind immer um uns und werden als Elektrosmog bezeichnet. Dieser Ausdruck stammt aus dem englischen „smoke“ für Rauch und „fog“ für Nebel. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat Grenzwerte für Elektrogeräte und Unterhaltungselektronik festgelegt, um uns zu schützen. Allerdings werden bei den heute gültigen Grenzwerten nur thermische Effekte als schädlich angesehen. Die biologische Langzeitwirkung von schwächeren Feldern auf bspw. Zellvorgänge wurde bei der Festlegung der Grenzwerte nicht beachtet.

Noch hat fast jedes Land seine eigenen Grenzwerte, die um den Faktor 1000 schwanken können. Ähnlich wie bei den Chemikalienverordnungen ist es schwierig, das Zusammenwirken verschiedener Strahlungsquellen zu bewerten und unmöglich, auf Langzeitstudien zu warten, die endgültig Entwarnung geben könnten. Bedenken Sie einfach, dass Lebewesen nicht nur durch chemische Reaktionen funktionieren, sondern auch durch elektromagnetische. Ionenströme an den Zellmembranen sorgen für die Erregungsleitung, Sie kennen die Messung der Nervenleitgeschwindigkeit, des Elektrokardiogramms oder des Elektroenzephalogramms.

Bereits bevor das Gewebe durch Strahlen erhitzt wird (das ist die thermische Wirkung, die Sie bspw. mit dem Mikrowellenherd nutzen), aktivieren die Strahlen bei einer viel geringeren Intensität den Zellstoffwechsel. Dabei entstehen freie Radikale, die die Zellteilung beeinflussen, die Erbträger in den Zellen verletzlich machen und die Reparatur geschädigter Zellen verhindern. Die Kommunikation zwischen den Zellen, die chemisch und elektrisch abläuft, kann irritiert werden.

Stellen Sie sich vor, Sie wollen sich mit einer Freundin in einem Raum unterhalten, in dem von allen Seiten Lautsprecher unterschiedliche Geräusche abspielen, da wird nicht viel aus dem Gespräch werden. So ähnlich müssen Sie sich das auch mit der elektromagnetischen Strahlung und ihrer Wirkung auf die Zellkommunikation denken. Die Wirkungen beruhen auf der Wellenlänge der Strahlen, deren Frequenz, der Taktung, usw.

Da ich kein Elektrofachmann bin, habe ich für Sie einen Spezialisten gewonnen, der in den folgenden Artikeln, die in den nächsten Tagen hier erscheinen werden, beschreibt, wie Sie die Strahlungsquellen an Ihrem Wohn-, Schlaf- und Arbeitsplatz untersuchen lassen können und was Sie selber ändern können, um sich weitgehend zu schützen.

Übersicht über Elektromagnetische Strahlen

Arbeitsplatz

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Ich möchte Ihnen hier nur eine kurze Zusammenfassung geben, welche medizinischen Erkenntnisse vorliegen.

Magnetische Gleichfelder

Sie entstehen bspw. durch magnetisierte Stahlteile in Betten, Federkernmatratzen, Lautsprecherboxen, Gleichstrom von Straßenbahnen. Sie verzerren das normale Erdmagnetfeld. Es gibt Hinweise, dass das Zirbeldrüsenhormon Melatonin, das für den Tag- und Nachtrhythmus zuständig und ein starkes Antioxidans ist, in seiner Bildung beeinflusst sein könnte.

Elektrische Gleichfelder

Siee entstehen dadurch, dass sich zwischen positiven und negativen Ladungen ein Feld von Kraftlinien aufbaut. Dieses Feld kann sich entladen, wie Sie es natürlicherweise bei Blitz und Gewitter erleben. Auch in Gebäuden kann sich bei trockener Luft ein Gleichfeld aufbauen, Sie merken die Entladung, wenn sich Kunststoffe aneinander gerieben haben oder Sie ein Metallteil anfassen und einen „Schlag“ bekommen. Zusammenhänge mit Asthmaanfällen, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen werden vermutet.

Niederfrequente Elektrische Wechselfelder

Sie finden sich an allen Gerätezuleitungen, Kabeln, Freileitungen, Energiesparlampen, usw. Es gibt Hinweise auf neurologische Effekte und Einflüsse auf biologische Rhythmen, bspw. Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit, Zyklusstörungen. Bei Arbeitnehmern von Energieerzeugern und Kindern, die hohen elektrischen Wechselfeldern über lange Zeit ausgesetzt waren, fand sich eine Risikoerhöhung für Leukämie und Non-Hodgkin Lymphome.

Niederfrequente Magnetische Wechselfelder

Sie entstehen immer dort, wo Wechselstrom durch Leitungen fließt. Die Größe der Feldstärke hängt von verschiedenen Faktoren ab. Sie reichen von einigen Zentimetern, wie bspw. bei Kopfhörern, bis zu vielen Metern, bspw. bei Überlandleitungen oder Bahnlinien. Hierzu liegen viele wissenschaftliche Daten vor, die Risikoerhöhungen für folgende Erkrankungen fanden: Leukämie bei Kindern und Erwachsenen, Hirntumore bei Erwachsenen, Fehlgeburten, Amyotrophe Lateralsklerose, Alzheimer- Erkrankungen. Tier- und Zellkulturuntersuchungen konnten als Wirkmechanismen u.a. die vermehrte Bildung von freien Radikalen und Chromosomenbrüche in den Zellen nachweisen.

Handy

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Hochfrequente Elektromagnetische Felder (EMF)

Elektrisches und magnetisches Feld sind hier immer miteinander gekoppelt, bedingen einander also gegenseitig. Sie pflanzen sich drahtlos im Raum fort, so dass sie als Funkwellen benutzt werden können. Fernsehsender, Handymasten, Schnurlostelefone, Radaranlagen, WLAN usw.

Gesundheitliche Risiken durch Elektromagnetische Strahlung

Auf Grund der vorhandenen Literatur muss man annehmen, dass EMF das Risiko erhöhen für:

  • Krebs, insbes. Hirntumore und Leukämie,
  • Herzrhythmusstörungen und Herzinfarkte,
  • neurologische Erkrankungen inkl. Depressionen, Selbstmorde, Lernstörungen, Schlafstörungen, ADHS, Alzheimer- Erkrankungen,
  • Augenerkrankungen,
  • Fehlgeburten,
  • Hormon- und Fertilitätsstörungen bei Mann und Frau.

Wirkmechanismen nicht-thermischer EMF

Neben den bekannten Wirkmechanismen der freien Radikale und Chromosomenbrüche wird die Blut-Hirn-Schranke durchlässig, so dass Gifte aus dem Blut ins Gehirn geraten können. Die Überträgerstoffe im Gehirn werden verändert, was zu Parkinson und hormonellen Störungen führen kann. Die moderne epigenetische Forschung hat sogar Hinweise dafür, dass nachfolgende Generationen durch erworbene Schäden an den Chromosomen von Samen- und Eizellen ihrer Eltern bereits mit erhöhtem Risiko für verschiedene Erkrankungen geboren werden.

Was Sie hier an möglichen Erkrankungen sehen, muss natürlich nicht auf Sie und Ihre Familie zutreffen. Aber wenn entsprechende Hinweise vorliegen, tun Sie gut daran, auch einmal an den Elektrosmog als Ursache zu denken. Auch wenn Ihnen erzählt wird, dass alles ja sicher und ungefährlich sein muss, sonst dürfte man es ja gar nicht benutzen. Erinnern Sie sich mal daran, wie viele Jahrzehnte es gedauert hat, bis akzeptiert wurde, dass Rauchen Lungenkrebs verursacht oder Asbest bestimmte Lungentumore oder Holzschutzmittel krank machen. Besondere Vorsicht ist bei Kindern geboten, die viel empfindlicher auf Elektrosmog reagieren als Erwachsene und die noch viel länger jeglicher künstlichen Strahlung ausgesetzt sind als ältere Generationen.

Erdstrahlen

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Von Wasseradern durchzogene Ligusterhecke

Nun noch ein Wort zu Erdstrahlen, besser spricht man von natürlichen Störquellen, denn sie haben mit Strahlung wenig zu tun. Man unterscheidet Globale Gitternetze, Wasser (als Wasseradern oder Wasserleitungen) und geologische Besonderheiten, die durch Risse und Brüche in verschiedenen Gesteinsschichten entstanden sind. Sie werden mit der Wünschelrute nachgewiesen, was von den meisten Menschen als Scharlatanerie angesehen wird. Für unsere Vorfahren war es keine Frage, dass diese Phänomene existieren, denn sie konnten durch die Beobachtung der Natur feststellen, wie sich bspw. ganze Baumreihen auf bestimmten Plätzen verdrehten oder Pflanzen ihre Farbe verloren.

In der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung ist es bis heute üblich, sich auf die Erfahrung zu verlassen, Tiere von Störzonen zu entfernen, da sie dort zu Krankheiten und Unfruchtbarkeit neigen. Und wenn dann alte Hausärzte ganze Krebsstraßen kannten, ist es nicht verwunderlich, dass der berühmte Arzt Dr. Sauerbruch seinen Krebspatienten empfahl: „als erstes, wenn Sie nach der Operation nach Hause kommen, stellen Sie ihr Bett um“. Viele Ärzte sind auch heute der Überzeugung, dass natürliche Störquellen eine Rolle bei der Krebserkrankung spielen.

Beispiel aus meiner Praxis

Ich muss aber zugeben, dass wir weit von einer wissenschaftlichen Erklärung entfernt sind, obwohl die Erkenntnisse der neuen Energiemedizin in den letzten Jahren uns sicher einer Lösung näher gebracht haben. So hatte ich eine Patientin, die einen Witwer geheiratet hatte, dessen Frau an Brustkrebs gestorben war. Zwei Jahre nach der Eheschließung erkrankte auch sie an Brustkrebs, was natürlich ein Zufall gewesen sein kann. Ihr war das jedenfalls komisch, und sie ließ sicherheitshalber einen Radiästhesisten kommen, wie man Rutengänger auch nennt. Dieser stellte eine auffällige Gitternetzkreuzung genau im Bereich der erkrankten Brust fest und zusätzlich ein erhöhtes elektrisches Wechselfeld. Sie stellte die Betten um und behob den Elektrosmog. Das ist jetzt 9 Jahre her und sie erfreut sich bester Gesundheit. Als ich sie ein halbes Jahr nach der Aktion sah, erzählte sie hocherfreut, wie gut es ihr ging, und was das Besondere für sie war: der Ehemann, der seit 20 Jahren Schlafmittel einnehmen musste, da er nicht schlafen konnte, schlief jetzt ohne Hilfsmittel wie ein Bär.

Weitere Beispiele und genaue Erklärungen der verschiedenen Einflussfaktoren finden Sie auch in einem langen Artikel von Herrn Lehning, den Sie sich als pdf-file herunterladen können.

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Linker Baum verdreht über einer Reizzonenkreuzung

Suchen Sie einen seriösen geobiologischen Berater, dann wenden Sie sich an den Forschungskreis für Geobiologie Dr. Hartmann e.V.

Eine weitere wichtige Webseite, in der Sie alles über künstliche Strahlung finden, ist eine Stuttgarter Bürgerinitiative, bei der Sie auch eine von Wissenschaftlern verfasste Broschüre „Zellen im Strahlenstress“ bestellen können.

Diagnose Funk ist eine internationale Umwelt- und Verbraucherorganisation zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung.

Haben Sie eigene Erfahrungen mit Elektrosmog oder Erdstrahlen gemacht, dann schreiben Sie doch einen Kommentar!

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