Gewalt unter der Geburt: Der alltägliche Skandal

Monatelang haben wir uns in diesem Magazin dafür stark gemacht, dass die Kaiserschnittrate reduziert werden muss. Wir haben an Petitionen teilgenommen, die die Ausbildung und den Verdienst von Hebammen verbessern sollen. Und jetzt soll plötzlich Gewalt unter der Geburt alltäglich und ein Tabuthema sein? Ich muss zugeben, als ehemalige Geburtshelferin, die ihre schönsten Momente im Kreißsaal erlebt hatte, war ich schockiert und konnte es nicht glauben.

Aber dann las ich das Buch „Gewalt unter der Geburt“ und wurde eines Besseren belehrt. Die Erlebnisse der Frauen, die darin berichten, egal ob als Betroffene oder Hebamme, gehen unter die Haut. Mir wurde plötzlich deutlich, dass in unserem Medizinsystem auch in der Geburtshilfe Vieles falsch läuft.

Aus eigenem Erleben weiß ich ja, wie man als Geburtshelfer oft unter Druck steht, wenn nicht genügend Personal da ist, um jede Frau rund um die Uhr zu betreuen, dass man schon mal kurz angebunden reagiert, wenn dieselbe Frage zum x-ten Mal beantwortet werden muss, dass meistens gleichzeitig in mehreren Kreißsälen plötzlich die Herztöne schlecht werden usw. Und trotzdem müssen wir uns darüber im Klaren sein, in was für einem verletzlichen und außergewöhnlichen Zustand sich eine Gebärende befindet.

Bei Anruf Baby: Aus dem Alltag einer außergewöhnlichen Hebamme

Die Autorin Ursula Walch ist eine österreichische Hebamme, die über 10 Jahre die einzige Hebamme auf La Palma war, die Hausgeburten durchführte. Ihre Erfahrungen, ihr Gespür für die Bedürfnisse der Gebärenden und ihr Vertrauen in die weibliche Kraft sind beeindruckend.

Als Frauenärztin, die diese Art von natürlicher Geburtshilfe an der Klinik nie gelernt hat, bewundere ich ihren Mut und ihr Können, in einer Einöde eine Frau nach Kaiserschnitt mit großem Kind vaginal zu entbinden, Geburten mit Beckenendlage oder Zwillinge zu managen. Die Episoden sind humorvoll beschrieben und ermuntern Frauen, sich auf eine natürliche Geburt einzulassen. Es wird deutlich, wieviel Engagement freie Hebammen haben müssen, wie viel sie leisten müssen und wie wichtig sie sind, um Frauen ein beglückendes Geburtserlebnis zu bescheren.

Vegane Schokolade: Unvergleichlich köstliche und verführerische milchfreie Desserts

Seit 20 Jahren zaubert Fran Costigan in ihrer New Yorker Lehrküche vegane Spezialitäten. Sie wird auch die Königin der veganen Desserts genannt. Dabei ist es ihr Credo, nur Zutaten zu verwenden, die rein pflanzlich, fair trade und bio sind. Die hochprozentige schwarze Schokolade ist glutenfrei. Die Zutatenlisten sind teilweise lang, aber immer in einem gut sortierten Bioladen zu bekommen.
Es gibt Rezepte für Pralinen, Kuchen, Desserts, Gefrorenes, alles, was das Herz oder der Gaumen begehrt. Und das Beste: wenn man sich an die gut beschriebenen Rezepte hält, entstehen auch bei Anfängern superleckere Kreationen, denen selbst hartnäckige Vegan-Verächter nicht widerstehen können. Sicherheitshalber können Sie Ihren Gästen ja erst nach der Kostprobe gestehen, dass es sich um vegane Schokolade handelt.

Was die kranke Scheide mit dem Darm zu tun hat

Juckreiz, Ausfluss, Brennen und Trockenheitsgefühl – Scheidenprobleme sind weit verbreitet und mitunter äußerst hartnäckig. Wenn Frauen immer wieder unter Infektionen und anderen Erkrankungen der Scheide leiden, stoßen rein lokale Maßnahmen schnell an ihre Grenzen. Spätestens dann ist es Zeit, einen Blick auf den in diesem Zusammenhang nach wie vor zu wenig beachteten Darm zu werfen, der in vielen Fällen Teil des Problems und zugleich Teil der Lösung ist. Letztendlich kann frau nur dann chronische Scheidenprobleme loswerden, wenn sie über einen gesunden Darm auch die Scheidenflora heilen und stabilisieren kann. Mit Hilfe des neuen Buches des Arztes Peter-Hansen Volkmann „Darm gesund – Mensch gesund. Ganz einfach!“ kann dies (fast) jeder Frau gelingen.

Die Vulvodynie erkennen und behandeln

Vulvodynie ist der Fachbegriff für Schmerzen und Missempfindungen im Bereich der äußeren Schamlippen und des Scheideneiganges. Jede Frau kennt das Gefühl, wenn bei einer Pilzinfektion die ganze Vulva brennt oder wenn sie sich nach einer längeren Fahrradtour wund gescheuert hat. Diese Beschwerden verschwinden nach einer zielgerichteten Behandlung meist schnell wieder. Wenn eine Vulvodynie aber nach einer durchgemachten Infektion hartnäckig bestehen bleibt, ist etwas in der Therapie noch nicht richtig gelaufen. Was ist aber los, wenn vor dem Beginn der Beschwerden gar keine Entzündung bestanden hat? Wenn Sie wissen, welche Ursachen und Formen es bei Vulvodynie gibt, finden Sie auch Wege, um gesund zu werden. Ganz grob unterscheiden wir die (post)infektiöse Vulvodynie von den nichtinfektiösen Vulvodynien.

Ortho-Bionomy® bei Beschwerden nach der Entbindung

Eine Entbindung ist immer eine elementare und sehr intensive Erfahrung für die werdende Mutter. Stressfaktoren, die sich der Einflussnahme der Gebärenden entziehen, können ihre Kompensationsmechanismen überwältigen und zu einer Traumatisierung führen mit vielfältigen Folgen. Das reicht von deutlich reduzierter Selbstwahrnehmung und Lähmungsgefühlen im Intimbereich über Schmerzen, hoher Berührungsempfindlichkeit, Blasenfunktionsstörungen bis hin zur Beeinträchtigung des Selbstwertgefühls und vielen Ängsten. Die achtsamen und respektvollen Techniken der Ortho-Bionomy® werden unter ständiger Rückmeldung der betroffenen Frau stets so eingesetzt, dass sie die Behandlung als wohltuend und ermutigend erlebt. Auf diesem Wege lösen sich Stress und Verwirrung auf und die Heilung kann eintreten.

Dem eigenen Selbst auf die Schliche kommen

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Spüre in vielen Alltagsbeispielen auf, wie du programmierte Verhaltensmuster verabschiedest, um endlich das authentische, selbstbestimmte Leben führen zu können, von dem du bislang nur geträumt hast! Erlaube dir, diesen Zustand zu erkennen, zu fühlen, und erlaube dir, das zu verändern, was du nicht mehr möchtest. Erlaube dir, deine inneren Fesseln zu erkennen, von denen du dich befreien kannst.
Erlaube dir, authentisch und selbstbestimmt zu sein und dein Leben von jetzt an eigenverantwortlich(er) zu gestalten. Authentisch zu sein, heißt vor allem, ganz selbst und echt zu sein. Erlaube dir also, an deinem tiefsten Ort in dir selbst diese Authentizität zu finden. Der Ort, an dem du dich selbst verstehst und an dem du erfährst, wer du wirklich bist.
Die vielen Herausforderungen, die dir im Leben begegnen – positive wie negative – könntest du als eine von vielen Möglichkeiten begreifen, dein authentisches Wesen zu erkunden und all deine verschiedenen Aspekte kennenzulernen.

Arzt- und Therapeutensuche

In etlichen Kommentaren und direkten Anschreiben werde ich immer wieder nach Adressen von Ärzten oder Therapeuten gefragt, die ähnlich arbeiten, wie ich es im Netzwerk-Frauengesundheit.com propagiere. 2018 habe ich mich daher entschlossen, ein Zertifikat für Ärzte und...

Immer wieder geht die Sonne auf

Seltsam oder nicht, ich habe mir Kinder gewünscht, seitdem ich selbst ein Kind war. Ich wollte sie ganz dringend, wollte einen dicken Bauch haben, die Gören zur Welt bringen, ihre Mutter sein. Meine Zukunft stand mir glasklar vor Augen, ich dachte: Im Jahr 2000 bist du verheiratet und hast zwei Blagen. Ich zweifelte keine Sekunde daran. Freute mich schon mal darauf. Und dann – bäm! – wurde daraus nichts. Das Jahr 2000 war längstens vorüber und ich Anfang 40, und noch immer weit und breit kein geeigneter Partner in Sicht, mit dem ich Kinder hätte haben können oder wollen. Das war ein Schlag auf die Zwölf, der mich in die Knie zwang. Mir dämmerte, dass ich die Kröte würde schlucken müssen: Du wirst wohl doch nicht Mutter werden … Sie hat fies geschmeckt, diese Kröte, und sie zu verdauen hat mich viel gekostet.

Jod und Hashimoto-das Jodvermeidungs-Dogma hat ausgedient

Zwei Dinge bekommen Menschen mit der Erstdiagnose Hashimoto Thyreoiditis mit auf dem Weg – erstens ein Rezept für L-Thyroxin und zweitens den eindringlichen Ratschlag, Jod von nun an zu meiden. Kommt Ihnen das bekannt vor?
Die meisten meiden also fortan dieses Spurenelement, oder besser gesagt, machen einen großen Bogen um jodiertes Speisesalz, Fisch und Meeresfrüchte. Denn komplett Jod aus der Ernährung zu streichen, ist fast unmöglich. Zum Glück. Die Jod-Meider kommen zwangsläufig in einen massiven Jodmangel bzw. vergrößern den bereits bestehenden noch einmal.
Aber haben Sie sich als Betroffene schon einmal gefragt, warum Sie um Gottes Willen Jod meiden sollen. Oder haben Sie dies Ihren Arzt oder Heilpraktiker gefragt?

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