März 7, 2020
Das Herz ist, aus Sicht der Autorin und Therapeutin Stefanie Menzel, das Zentrum unserer Gefühle. Gefühle dienen als Orientierung in unserem Leben. Sie zeigen uns, was für unsere Gesundheit, aber auch für unser emotionales Umfeld richtig und wichtig ist, welche Menschen uns gut tun, welche Menschen eher unangenehm und hinderlich sind für unsere Entwicklung. Nicht umsonst heißt es: Es bricht mir das Herz, wenn er oder sie mich verlässt. Oder unser Herz brennt vor Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung.
Die Gefühle haben, aus vielen Jahren Erfahrungen der heilenergetischen Arbeit betrachtet, intensive Auswirkungen auf unseren materiellen Körper. Schätzen wir unser Herz und unsere Gefühle, nutzen wir sie als weise Wegweiser, haben wir Vertrauen und eine stabile Grundlage, um gesund und sicher durch unser Leben zu navigieren.
Das Buch „Die Kraft des Herzens“ gibt einen Einstieg in die heilenergetische Sicht auf das menschliche Leben und die Wichtigkeit unseres Herzens.
März 7, 2020
In dem Buch wird der Wandel der Mutterrolle in unserer Gesellschaft beschrieben. Die Autorin führte strukturierte Interviews mit Müttern durch, die sie über Netzwerke gefunden hatte und die zugaben, mit ihrer Mutterschaft Probleme zu haben. Die Analyse der Interviews zeigte, dass es nicht die typische unglückliche Mutter gab, sondern dass es sich um ein breites Spektrum von Frauen handelte, die durch ein falsches Mutterbild, Druck des sozialen Umfeldes und hohe Ansprüche an sich selbst überfordert wurden.
Mundlos schlägt Lösungen vor, die allen Frauen die Entscheidung für oder gegen Kinder erleichtern soll. Sie mahnt Unterstützung für die Mütter an. Auch gibt sie Tipps, wie sich die Vereinbarkeit von Beruf und Kinderzeit verbessern lässt. Sie weist auf Ressourcen hin, die genutzt werden können, um das Mutter (oder Vater) -Sein wertschätzen zu können.
März 7, 2020
„Göttinnen altern nicht: Wie wir der Zeit die Macht nehmen, indem wir uns für die Fülle des Lebens entscheiden“ ist ein gutgemeintes Buch mit einem attraktiven Titel: denn welche Frau wollte sich nicht manchmal als Göttin fühlen?
Man merkt, dass Northrup dem Jugendwahn des amerikanischen Lebensstils etwas entgegensetzen will, gleichzeitig aber doch sehr darin verhaftet ist. Zu akzeptieren, dass die Frau über 60 nicht die Haut einer 20-Jährigen haben muss, ist schon mal sinnvoll. Viele gute Tipps beziehen sich auf die gesunde Ernährung, Bewegung, den ausgewogenen Lebensrhythmus. Warum so betont wird, dass eine charismatische ältere Frau jeden Mann betören und gewinnen kann, ist wohl eher dem amerikanischen Lifestyle anzurechnen. Besonders wichtig erscheint mir ihr Hinweis auf die spirituelle Dimension unseres Lebens, auf die Entwicklung der inneren Weisheit und Heilkraft. Ein lesenswertes Buch für alle, die das Älterwerden gelassen und energievoll angehen lassen wollen.
März 7, 2020
Dieses kleine Büchlein „Wunderbare Wechseljahre“ der Autorin und Cartoonistin Renate Alf bringt mal etwas Abwechslung in die lehr- und schmerzreiche Literatur zu den Wechseljahren. Es ist zwar schon vor einigen Jahren erschienen, aber für mich immer wieder eine Freude, darin zu blättern, die aus dem Leben gegriffenen Geschichten zu lesen und die Cartoons zu bewundern. Herrlich, wie Renate Alf die verschiedenen Frauentypen und ihre Reaktionen auf und in den Wechseljahren beschreibt. Eine kleine Humortherapie in Wort und Bild, wie der Untertitel des Buches heißt.
März 7, 2020
Selten hat mich ein Buch, das sich mit den Wechseljahren auseinandersetzt, so beeindruckt wie dieses Buch der evangelischen Theologin Margot Kässmann.
Zwar orientiert sich Margot Kässmann am christlichen Glauben, aber ihre Überlegungen können auch völlig davon losgelöst betrachtet werden. Sie kennt die plötzliche Leere, wenn die Kinder aus dem Haus gehen. Sie weiß von der Belastung, die Frauen tragen müssen, wenn sie in der Lebensmitte, statt endlich einmal frei sein zu können, ihre alternden Eltern begleiten und häufig pflegen müssen. Aus eigener Erfahrung kennt sie die Gewissenskonflikte, die die Beendigung einer jahrelangen Ehe mit sich bringt. Sie spricht die körperlichen Veränderungen an, die das Altern so mit sich bringt und die man und frau erst mal akzeptieren müssen.
In zehn Kapiteln setzt Margot Kässmann sich mit den Themen auseinander, die gerade in der Lebensmitte entscheidend sind: Jugendlichkeit und Älterwerden, Familie, Freundschaft und Alleinsein, Schönheit und Scheitern, Krankheit und Glück, Grenzen und Kraftquellen, Routine und Veränderung. Dabei habe ich den Eindruck, dass diese Themen so allgemeingültig angesprochen und ausgeführt werden, dass sich in der einen oder anderen Form jede Frau ab dreißig bis hoch in die Achtziger damit konfrontiert sieht. Ihre Ausführungen machen Mut, regen zum Nachdenken an, zeigen neue Wege auf.
Auch für Männer, die Frauen besser verstehen lernen wollen, eine Fundgrube an Informationen. Das gemeinsame Durcharbeiten von „In der Mitte des Lebens“ bietet Paaren eine teilweise vergnügliche, immer aber durchdachte Gesprächsgrundlage an, um sich darüber klar zu werden: was erwarte ich von diesem Leben, wie finde ich mein Ziel (oder mein Ziel mich), wie gehe ich mit der Begrenztheit meines Lebens um?
März 7, 2020
Ja, es gibt sie schon noch, die viel besungene, alte Liebe. Sie ist heute nur vielschichtiger, umfassender und damit auch schwieriger geworden.
In diesem bemerkenswert guten und offenen Buch beschreibt Michael Mary den Kern der gegenwärtigen Liebe: sich gegenseitig etwas ganz Besonderes fühlen zu lassen, nämlich für den anderen eine nicht zu übertreffende, gar einzigartige Bedeutung zu haben.
Neben den alten Liebesbiographien, der sexuellen, der partnerschaftlichen und der freundschaftlichen Liebe ist eine neue hinzugekommen, die Michael Mary emotional-leidenschaftlich nennt. Diese neue Liebe versorgt das Individuum mit Bedeutung und stärkt das Selbst. Ja, Liebe bedeutet Arbeit und ständige Erneuerung, garantiert aber keinesfalls eine lange Liebesbeziehung.
März 7, 2020
Die Autorinnen nehmen Sie an die Hand und führen Sie in sieben Schritte auf dem Weg zur Selbsterkenntnis. Neben so profanen Erklärungen, dass und wie verschiedene Farben an Ihnen wirken, welche Körpersprache anziehend oder abstoßend wirkt, erläutern sie aber auch sehr intensiv und doch anschaulich, welche geistigen Gesetze bei unseren zwischenmenschlichen Beziehungen eine Rolle spielen, bspw. das Gesetz der Resonanz, des Anheftens, der Synchronizität usw.. In kleinen Übungen wird trainiert, wie wir uns diese Gesetze zu nutze machen können. Im letzten Kapitel wird genau angeleitet, wie man Tag für Tag die Theorie in die Praxis umsetzen kann, wobei Raum gegeben ist für eigene Notizen und Überlegungen.
März 7, 2020
Es ist die faszinierende Geschichte einer jungen Frau, die in Schottland beim Studium die „Liebe ihres Lebens“, einen indischen Studenten, kennen lernt. Wie bei so Vielen dieser Generation beendet der zweite Weltkrieg alle Zukunftspläne. Sie wird nach ihrer Rückkehr nach Deutschland zur Flucht gezwungen und heiratet den deutschen Handelsvertreter Hans. Mit ihm und ihren gemeinsamen vier Töchtern schlägt sie sich bettelarm auf dem Bauernhof einer Verwandten durch. In Hamburg trifft sie durch Zufall auf einen indischen Studenten, erkennt die Not der wenigen, einsamen Inder in der Stadt und gründet die Deutsch- Indische Gesellschaft. Mehr darf ich eigentlich nicht verraten, nur so viel: die Tochter dieser Frau ist die Autorin des Buches, Dietlinde Hachmann. Sie fand im Nachlass ihrer Mutter bewegende Briefe von ihr, ihrem Mann und „ihrem“ Inder, Briefe, die alle Fassetten der Liebe enthalten und dabei viel über die damaligen Lebensumstände in Deutschland und in Indien erzählen. Dieser erste Band endet mit dem Beginn ihrer Reise nach Indien, worüber ebenfalls ein reicher Briefwechsel vorliegt, der von der Autorin im zweiten Band bearbeitet wird.
März 7, 2020
Diana Richardson und ihr Partner Michael sind Tantralehrer und haben jahrelang über Sexualität und Meditation geforscht. Sie leiten Seminare für Paare, die ihre Beziehung verbessern wollen. Sie möchten den Partnern vermitteln, dass man sich Zeit zum „Liebe machen“ nehmen muss, dass man nur über eine Steigerung der eigenen Sensibilität und Vertrauen zum Partner auch zu einer erfüllten Sexualität finden kann.
März 7, 2020
In diesem Buch gibt die Autorin in leicht nachvollziehbaren Schritten Anleitungen, wie man eine erfüllte Sexualität leben und seine eigene Sensitivität steigern kann. Gerade im Urlaub kann man sich mal Zeit zum „Liebe machen“ nehmen, Neues ausprobieren, sich mit sexueller Energie aufladen und Lebensenergie gewinnen. Die Autorin, die mit ihrem Mann zusammen Tantra-Retreats für Paare leitet, wurde inspiriert von Osho, von dessen Erkenntnissen sie Passagen in das Buch integriert hat. Sie legt dar, wie Sex und Meditation zusammengehören.