Schutz vor Krebs ist möglich. Teil 2: Ernährung und Nahrungsergänzungen
Die Heilsbotschaften von Anti-Krebs-Diäten häufen sich. Aber was ist nun wirklich dran? Weder bekommt der Fast-Food-Fan auf jeden Fall Krebs, noch kann eine gesunde Ernährung garantiert vor der Entstehung eines Tumors schützen. Die Wahrheit liegt, wie so oft,...Schutz vor Krebs ist möglich. Teil 1: Umwelt, Sport, Psyche
Leider gibt es kein Rezept, das Ihnen ein Leben ohne Krebs garantiert, zu vielfältig sind die Ursachen und Einflussfaktoren. Wenn Sie nur bedenken, wie viele Industriechemikalien jeden Tag erfunden und neu hergestellt werden, von denen wir keine Ahnung haben, wie sie sich auf unseren Stoffwechsel auswirken. Noch bis vor wenigen Jahren wussten wir nicht, dass es viele gibt, die im Körper eine hormonähnliche Wirkung haben. Außerdem lässt sich im Labor vielleicht simulieren, wie ein Giftgemisch auf eine einzelne Zelle wirkt, aber nicht, was in dem komplexen menschlichen Organismus passiert.
Hilfe bei Hitzewallungen in den Wechseljahren
Fast täglich treffe ich Bekannte oder ehemalige Patientinnen zwischen 50 und 60 Jahren, die über nicht enden wollende Hitzewallungen klagen und mir erzählen, was sie schon alles vergeblich versucht haben, um sie loszuwerden. Eine meinte neulich: „Tagsüber habe ich mich ja daran gewöhnt, ich genieße diese Wärmewelle sogar, die durch den ganzen Körper fließt, aber nachts werde ich fast verrückt, weil ich stündlich im Saft schwimme, mich umziehen muss und nicht schlafen kann. Wie soll ich da noch konzentriert meinen Job machen!“ Ein echtes Problem, denn das Befolgen vieler der Gesundheitsregeln kostet Zeit.
Und unser Bauch denkt wirklich mit!
Gehören Sie auch zu den Frauen, die bei einer anstehenden Entscheidung lieber auf ihren Bauch hören als stundenlang das Pro und Kontra im Kopf abzuwägen? Dann liegen Sie wahrscheinlich meistens richtig. Denn unser Bauchgehirn funktioniert ähnlich wie das in unserem Kopf. Bis in die kleinsten Darmzotten hinein gehen Gefäße und Nerven. Millionen von Nervenzellen senden ständig ihre Informationen zum Kopfhirn. Dieselben Überträgerstoffe wie im Gehirn findet man auch im Darm, bspw. das Glückshormon Serotonin. Aber nur, wenn Ihr Darm gesund ist, kann auch das Bauchhirn richtig arbeiten.
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