März 7, 2020
Bärbel Mechler ist ausgebildete Heiltherapeutin und Kommunikationstrainerin, sie berät und begleitet seit über zehn Jahren sehr erfolgreich Opfer psychopathischer Angriffe in Beziehungen. Dabei berät sie nicht nur bzgl. der Kommunikation mit Ihrem Partner sondern unterstützt auch bei der Auseinandersetzung mit Rechtsanwälten und Behörden. Ihr erstes Buch „Von Psychopathen umgeben“ ist inzwischen mehrfach und auch international aufgelegt.
März 7, 2020
Sitzen ist in unserer heutigen Gesellschaft allgegenwärtig; egal ob im Auto, auf dem Sofa, im Büro oder beim geselligen Abend mit Freunden. Wie wenig unser Körper für diesen Lebensstil gemacht ist, wird zu Beginn des Buches „Sitzen ist fürn Arsch“ klar. Die Autorin Dr. Vivien Suchert geht in der Menschheitsgeschichte zurück und wirft aus evolutionärer Sicht einen Blick auf unser tägliches Sitzverhalten. Dabei stellt sie uns Ottfried – einen typischen Bewohner der Steinzeit – vor, der im Verlaufe des Buches immer wieder auftaucht und den Leser an seine genetischen Wurzeln erinnert. Denn unser heutiger Körper unterscheidet sich kaum von dem unserer steinzeitlichen Vorfahren. Von der Autorin selbst gezeichnete Illustrationen und Diagramme lockern den Text immer wieder auf, bringen den Leser zum Schmunzeln und veranschaulichen das Geschriebene.
Der Titel passt nicht nur wie die Faust auf’s Auge, sondern lässt bereits den lockeren Stil dieses Sachbuches erahnen. Unterhaltsam und informativ klärt die Autorin über die Folgen unseres häufig sehr bequemen Lebensstils auf. Die medizinischen Hintergründe werden dabei auch für Laien sehr verständlich dargelegt.
Vivien Suchert schafft es hervorragend, den Leser ohne erhobenen Zeigefinger aufzurütteln und zu mehr Bewegung zu animieren. Dabei klärt sie nicht nur auf, sondern liefert auch zahlreiche Strategien und leicht umsetzbare Tipps, um mehr Bewegung in den eigenen Alltag zu bringen.
März 7, 2020
Der Heidelberger Alternsforscher Prof. Wahl räumt mit so ziemlich allen herkömmlichen Vorstellungen über das Alter auf. Oder hätten Sie gedacht, dass das Altern in Ihrem Kopf beginnt? Damit meine ich nicht, dass Gehirnzellen zugrunde gehen und Sie in der Demenz landen, sondern dass Ihre Einstellungen und Vorstellungen vom Altern bereits in jungen Jahren den Boden bereiten für ein zufriedenes und selbstbestimmtes Altern oder ein einsames und unglückliches „Dahinaltern“.
Der Autor macht an Hand vieler Studien deutlich, dass wir „unseres Alterns Schmied“ sind, dass wir bereits heute dafür sorgen können, wie wir im letzten Drittel unseres Lebens leben wollen. Deshalb informieren Sie sich in diesem Buch, damit auch für Sie und Ihre Lieben das Älterwerden seinen Schrecken verliert. Ein Mutmachbuch, nicht nur für alte Menschen!
März 7, 2020
In ihrem Buch „Wer hat an der Uhr gedreht“ gehen die beiden Autoren Corinna Budras und Pascal Fischer in zwölf Kapiteln den gefühlten und experimentell nachgewiesenen Zeitmustern nach. Wir erfahren, dass es tatsächlich in unserem Gehirn ein „Zeitzentrum“ gibt. Was passiert in uns, wenn sich die Zeit endlos dehnt oder wenn sie wie im Flug vergeht? Unter welchen Umständen verändert sich unser Zeitgefühl im Leben? Wie entsteht Stress, und warum ist ein Tag voller Arbeit allein noch lange kein Untergang?
Diesen und vielen anderen Fragen gehen die Autoren präzise und unterhaltsam nach. Wenn man einmal weiß, warum und wie sich unser Zeitempfinden ändert, ist es einfacher, Mittel und Wege zu finden, wieder aus dem Zeit-Hamsterrad herauszukommen. Zahlreiche Vorschläge werden es dem Leser erleichtern, seinen eigenen Weg für den konstruktiven Umgang mit dem ständigen Zeitmangel zu finden. Ein wichtiges und sehr empfehlenswertes Buch für alle, die weg vom Multitasking hin zum achtsamen Zeitmanagement wollen.
März 7, 2020
Für mich ist dieses Buch etwas ganz Besonderes, weil es von einer Frauenärztin geschrieben wurde, die über viele Jahrzehnte ihren Patientinnen ganzheitlich begegnet ist, die immer eine fundierte Schulmedizin mit Naturheilkunde und Akupunktur verbunden hat und die schon sehr früh den Begriff der Frauengesundheit geprägt hat. In ihrer Praxis war es ihr immer ein Anliegen, ihren Patientinnen zu vermitteln, dass sie selber für ihre Gesundheit verantwortlich sind und dass sie durch ihr Denken zum Schöpfer ihrer Lebensumstände und ihrer Gesundheit werden.
In ihrem Buch führt sie die Leserin sanft auf die wesentlichen Lebensfragen hin. Sie verdeutlicht, dass wir keine Angst vor dem Leben, vor unseren Schwächen und Unvollkommenheiten haben müssen, sondern dass wir gerade daraus viel Kraft schöpfen können. Sie beschreibt einfache Übungen zur Selbstanalyse und motiviert mit den Erlaubnisfragen, wieder mehr auf unser Herz zu hören. Begleitet werden die Texte von liebevoll ausgewählten Blumenbildern, die das Herz berühren. Es ist ein Buch, in dem man immer wieder lesen möchte, weil man die Liebe und Kraft einer weisen geistverbundenen Therapeutin spürt. Dieses Buch kann ich jeder Frau in jedem Alter und in jeder Situation empfehlen, die Orientierung für ihren weiteren Lebensweg sucht.
März 7, 2020
Es gibt zwar viele Bücher über den Jacobsweg, aber trotzdem möchte ich Ihnen dieses hier als etwas Besonderes ans Herz legen. Der Pilger ist nämlich ein über 70-jähriger Arzt, der alleine die verschiedenen Etappen zurückgelegt hat. Sie kennen Dr. Wortberg, der 2015 einen wichtigen Artikel über das Impfen im Netzwerk Frauengesundheit geschrieben hat und dessen Buch „Bin ich umweltkrank?“ ich Ihnen vorgestellt habe.
März 7, 2020
Eigentlich erscheint es fast banal, ein Buch von einem Autor vorzustellen, der in den letzten Jahrzehnten fast 20 Millionen Bücher verkauft hat, trotzdem tue ich es. Die Weisheiten von Pater Anselm Grün sind so banal wie allgemeingültig, aber wir müssen jeden Tag wieder mit der Nase darauf gestupst werden.
Dieses Buch erscheint mir wie eine Zusammenfassung seines Lebenswerkes. In sechs großen Kapiteln geht es u.a. um die Achtsamkeit im Alltag, den Sinn im Selbstverständlichen zu finden, die Verbundenheit mit anderen zu schätzen, durch Dankbarkeit Glück zu empfinden. Es ist kein Buch, das man einfach „verschlingt“, es ist ein Buch, das Zeit braucht, das man immer wieder zur Hand nimmt und mit dem man meditieren kann. Es vermittelt eine Haltung, die uns das Leben erleichtert, und gibt uns Kraft, auch außergewöhnliche Belastungen anzunehmen.
März 7, 2020
Die Ärztin Dr. Mirriam Prieß aus Hamburg stellte in ihrer psychosomatisch orientierten Praxis immer wieder fest, wie sich ihre Patientinnen mit Depressionen oder Burnout unbewusst selbst sabotierten. Immer wieder gerieten sie an die falschen Partner, ließen sich im Beruf mobben, wechselten die Jobs und fanden doch keinen beruflichen Erfolg. Dr. Prieß fand den Schlüssel in der Kindheit.
In den ersten Lebensjahren suchen wir Liebe und Geborgenheit bei den Menschen um uns herum. Sie signalisieren uns, ob sie uns annehmen, wie sie uns finden, was sie an uns mögen und was nicht. Daraus entwickeln wir den Blick auf uns und damit ein Selbst, das nicht aus uns heraus entsteht, sondern ein falsches Selbst, das uns die Außenwelt einprägt. Die wahre Beziehung zu uns selbst geht uns verloren, und, ohne dass es uns bewusst ist, beherrscht die innere Realität unser Leben.
Im Buch wird in mehreren nachvollziehbaren Schritten herausgearbeitet, wie wir uns von dieser inneren Realität befreien können. Das geht in fünf Schritten:
- Der Dialog mit der inneren Realität
- Der Dialog mit dem Schmerz
- Der Dialog mit den Gefühlen
- Der Verzicht auf Wiedergutmachung
- Die Vergebung.
In vielen Fall-Beispielen wird das Heilungsprinzip deutlich. In Übungen kann der Leser sich an die eigene Arbeit der Selbstreflexion machen, wobei auch ein ausführlicher Leitfaden hilft. Hilfreich und ermutigend sind auch die prägnanten Zusammenfassungen oder oft nur einfache Sätze, die die Essenz des vorher Erklärten darstellen.
März 7, 2020
Für alle, die es gerne etwas wissenschaftlicher haben wollen, haben die Ärztinnen Cornelia Dehner Rau und Luise Reddemann einen Ratgeber geschrieben. Erkenntnisse der Hirnforschung werden in wenigen Seiten klar zusammengefasst, damit wir verstehen, was bei bestimmten Gefühlen in unserem Gehirn abläuft und wie wir besser damit umgehen können. Wenn wir Gefühle zulassen und uns ihrer Bedeutung bewusst werden, erlangen wir Selbstvertrauen und Verständnis nicht nur für uns selber sondern auch für unser Gegenüber. Dann sind wir im Einklang mit uns selbst und unserem sozialen Umfeld und geben der Gesundheit eine Chance.
März 7, 2020
In einfachem und einfühlsamem Stil geschrieben, stellt die Autorin Alltagssituationen dar und gibt Anregungen, wie man durch eine veränderte Sichtweise und kleine Tricks besser und produktiver damit umgehen kann. Ihre Gedanken sind gut nachvollziehbar, die Vorschläge praktikabel. Durch die Gliederung in verschiedene Kapitel und Abschnitte muss man das Buch nicht einfach von Anfang bis Ende durchlesen, sondern kann es als tägliches Arbeitsbuch in kleinen Schritten benutzen. Auch für jeden, der eine Psychotherapie macht, ist das Buch sehr empfehlenswert, da es zum Nachdenken über sich selbst anleitet und durch die einfachen Umgangs-Tipps diese nachhaltig unterstützt.