März 7, 2020
Dieses Buch ist für alle Kinderwunschpatienten lesenswert, vor allem bevor sie ein Kinderwunschzentrum betreten. Klar verständlich werden die biologischen Grundlagen der Empfängnis erklärt und die unterschiedlichen Methoden der IVF dargestellt. Wichtig ist der Autorin zu vermitteln, worauf man als Patientin in einem Kinderwunschzentrum achten sollte.
Viele Fallbeispiele zeigen den Betroffenen, dass sie nicht alleine mit dem Problem sind. Zahlreiche naturheilkundliche Tipps zur Förderung der Fruchtbarkeit, zur psychischen Stabilisierung und Zyklusregulierung werden dargestellt. Dieses Buch macht Mut, Hoffnung und vermittelt Zuversicht.
Durch die über 100 wissenschaftlichen Literaturverweise erhalten auch Therapeuten wesentliche Informationen und können die wissenschaftlichen Erkenntnisse nachvollziehen.
Viele Naturheilmittel zur Unterstützung der Fruchtbarkeit können selbstverständlich auch unabhängig von IVF eingesetzt werden. Zahlreiche Bezugsquellen für chinesische Kräutermischungen zur Unterstützung der Fruchtbarkeit finden sich im Buch.
März 7, 2020
In diesem Ratgeber über die Therapeutische Frauen-Massage beleuchtet Claudia Peiffer gynäkologische Krankheitsbilder und beschreibt, wie die Therapeutische Frauen-Massage als Begleittherapie eingesetzt werden kann. Ganzheitlich arbeitende Frauenärzte finden neue Anregungen, um ihren Patientinnen in der Kinderwunschtherapie beizustehen. Aber auch für Therapeuten ohne viel gynäkologisches Vorwissen ist es ein Nachschlagewerk, das den Umgang mit dem weiblichen und männlichen Körper erleichtert. Anleitungen zur Selbstmassage unterstützen die Therapie zusätzlich. Frauen und Männer lernen einen liebevollen Umgang mit sich selber und dem Partner. Durch anschauliche Illustrationen und Fotos ist die TFM einfach umsetzbar.
März 7, 2020
In Ihrem Buch „Mein (Ex)Partner ist ein Psychopath. Wege aus der Opferfalle“ beschreibt die Autorin Bärbel Mechler ganz allgemein die Wesensstruktur eines Psychopathen und erklärt die Entstehung seines asozialen Verhaltens. Sie ermutigt das leidende Opfer, gegen eigene Schuldgefühle anzukämpfen, die meist durch eine verhängnisvolle Erziehung zur Erduldung erworben wurden.
Im zweiten Teil des Buches gibt sie dem Leidenden Aufgaben auf, mit denen in kleinen Schritten Grenzen gesetzt und Ängste besiegt werden können. Sie gibt Hinweise, wie man mit einem Psychopathen geschickt kommunizieren kann, und wie es gelingen kann, Nein zu sagen, ohne provokativ zu wirken. Die Beispielsätze sind sehr einprägsam. Die möglichen Interaktionen werden anschaulich ergänzt durch viele Fallbeispiele und Berichte von Betroffenen.
Im dritten Teil des Buches geht die Autorin sehr praktisch vor, erklärt, wie man mit den Institutionen umgehen muss, welche Strategien bei Gericht erforderlich sind, wie man sich dem Jugendamt gegenüber verhalten muss, wenn um Kinder gestritten wird, und wie man Kosten einsparen kann.
Sehr ermutigend auch der letzte Teil des Buches, die Autorin nennt ihn „Wegweiser in eine neue, erfüllende Beziehung“. Denn schließlich muss frau ja nicht alle Fehler wiederholen. Und zu guter Letzt plädiert sie für Vergebung. Denn in der Vergangenheit hängen zu bleiben und entweder den schuldigen Partner zu verdammen oder immer wieder sich selber als schuldhaft hinzustellen, verhindert einen Neuanfang. Frau Mechler beschreibt es sehr schön, dass alle Erfahrungen unseres Lebens und Menschen, mit denen wir zu tun haben, wie Fäden in einem Teppich sind, dessen Muster wir nicht kennen. So betrachtet war auch der psychopathische Partner nur ein Stück Faden, der wahrscheinlich für das seelische Wachstum von Bedeutung war.
Ein hilfreiches und sehr anrührendes Buch sowohl für Menschen, die sich mit einem psychopathischen Partner auseinandersetzen müssen, als auch für Angehörige und Freunde, um Verständnis für die Verstrickungen in solchen Beziehungen zu bekommen und Hilfestellung geben zu können.
März 7, 2020
Das Herz ist, aus Sicht der Autorin und Therapeutin Stefanie Menzel, das Zentrum unserer Gefühle. Gefühle dienen als Orientierung in unserem Leben. Sie zeigen uns, was für unsere Gesundheit, aber auch für unser emotionales Umfeld richtig und wichtig ist, welche Menschen uns gut tun, welche Menschen eher unangenehm und hinderlich sind für unsere Entwicklung. Nicht umsonst heißt es: Es bricht mir das Herz, wenn er oder sie mich verlässt. Oder unser Herz brennt vor Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung.
Die Gefühle haben, aus vielen Jahren Erfahrungen der heilenergetischen Arbeit betrachtet, intensive Auswirkungen auf unseren materiellen Körper. Schätzen wir unser Herz und unsere Gefühle, nutzen wir sie als weise Wegweiser, haben wir Vertrauen und eine stabile Grundlage, um gesund und sicher durch unser Leben zu navigieren.
Das Buch „Die Kraft des Herzens“ gibt einen Einstieg in die heilenergetische Sicht auf das menschliche Leben und die Wichtigkeit unseres Herzens.
März 7, 2020
In dem Buch wird der Wandel der Mutterrolle in unserer Gesellschaft beschrieben. Die Autorin führte strukturierte Interviews mit Müttern durch, die sie über Netzwerke gefunden hatte und die zugaben, mit ihrer Mutterschaft Probleme zu haben. Die Analyse der Interviews zeigte, dass es nicht die typische unglückliche Mutter gab, sondern dass es sich um ein breites Spektrum von Frauen handelte, die durch ein falsches Mutterbild, Druck des sozialen Umfeldes und hohe Ansprüche an sich selbst überfordert wurden.
Mundlos schlägt Lösungen vor, die allen Frauen die Entscheidung für oder gegen Kinder erleichtern soll. Sie mahnt Unterstützung für die Mütter an. Auch gibt sie Tipps, wie sich die Vereinbarkeit von Beruf und Kinderzeit verbessern lässt. Sie weist auf Ressourcen hin, die genutzt werden können, um das Mutter (oder Vater) -Sein wertschätzen zu können.
März 7, 2020
„Göttinnen altern nicht: Wie wir der Zeit die Macht nehmen, indem wir uns für die Fülle des Lebens entscheiden“ ist ein gutgemeintes Buch mit einem attraktiven Titel: denn welche Frau wollte sich nicht manchmal als Göttin fühlen?
Man merkt, dass Northrup dem Jugendwahn des amerikanischen Lebensstils etwas entgegensetzen will, gleichzeitig aber doch sehr darin verhaftet ist. Zu akzeptieren, dass die Frau über 60 nicht die Haut einer 20-Jährigen haben muss, ist schon mal sinnvoll. Viele gute Tipps beziehen sich auf die gesunde Ernährung, Bewegung, den ausgewogenen Lebensrhythmus. Warum so betont wird, dass eine charismatische ältere Frau jeden Mann betören und gewinnen kann, ist wohl eher dem amerikanischen Lifestyle anzurechnen. Besonders wichtig erscheint mir ihr Hinweis auf die spirituelle Dimension unseres Lebens, auf die Entwicklung der inneren Weisheit und Heilkraft. Ein lesenswertes Buch für alle, die das Älterwerden gelassen und energievoll angehen lassen wollen.
März 7, 2020
Dieses kleine Büchlein „Wunderbare Wechseljahre“ der Autorin und Cartoonistin Renate Alf bringt mal etwas Abwechslung in die lehr- und schmerzreiche Literatur zu den Wechseljahren. Es ist zwar schon vor einigen Jahren erschienen, aber für mich immer wieder eine Freude, darin zu blättern, die aus dem Leben gegriffenen Geschichten zu lesen und die Cartoons zu bewundern. Herrlich, wie Renate Alf die verschiedenen Frauentypen und ihre Reaktionen auf und in den Wechseljahren beschreibt. Eine kleine Humortherapie in Wort und Bild, wie der Untertitel des Buches heißt.
März 7, 2020
Selten hat mich ein Buch, das sich mit den Wechseljahren auseinandersetzt, so beeindruckt wie dieses Buch der evangelischen Theologin Margot Kässmann.
Zwar orientiert sich Margot Kässmann am christlichen Glauben, aber ihre Überlegungen können auch völlig davon losgelöst betrachtet werden. Sie kennt die plötzliche Leere, wenn die Kinder aus dem Haus gehen. Sie weiß von der Belastung, die Frauen tragen müssen, wenn sie in der Lebensmitte, statt endlich einmal frei sein zu können, ihre alternden Eltern begleiten und häufig pflegen müssen. Aus eigener Erfahrung kennt sie die Gewissenskonflikte, die die Beendigung einer jahrelangen Ehe mit sich bringt. Sie spricht die körperlichen Veränderungen an, die das Altern so mit sich bringt und die man und frau erst mal akzeptieren müssen.
In zehn Kapiteln setzt Margot Kässmann sich mit den Themen auseinander, die gerade in der Lebensmitte entscheidend sind: Jugendlichkeit und Älterwerden, Familie, Freundschaft und Alleinsein, Schönheit und Scheitern, Krankheit und Glück, Grenzen und Kraftquellen, Routine und Veränderung. Dabei habe ich den Eindruck, dass diese Themen so allgemeingültig angesprochen und ausgeführt werden, dass sich in der einen oder anderen Form jede Frau ab dreißig bis hoch in die Achtziger damit konfrontiert sieht. Ihre Ausführungen machen Mut, regen zum Nachdenken an, zeigen neue Wege auf.
Auch für Männer, die Frauen besser verstehen lernen wollen, eine Fundgrube an Informationen. Das gemeinsame Durcharbeiten von „In der Mitte des Lebens“ bietet Paaren eine teilweise vergnügliche, immer aber durchdachte Gesprächsgrundlage an, um sich darüber klar zu werden: was erwarte ich von diesem Leben, wie finde ich mein Ziel (oder mein Ziel mich), wie gehe ich mit der Begrenztheit meines Lebens um?
März 7, 2020
Ja, es gibt sie schon noch, die viel besungene, alte Liebe. Sie ist heute nur vielschichtiger, umfassender und damit auch schwieriger geworden.
In diesem bemerkenswert guten und offenen Buch beschreibt Michael Mary den Kern der gegenwärtigen Liebe: sich gegenseitig etwas ganz Besonderes fühlen zu lassen, nämlich für den anderen eine nicht zu übertreffende, gar einzigartige Bedeutung zu haben.
Neben den alten Liebesbiographien, der sexuellen, der partnerschaftlichen und der freundschaftlichen Liebe ist eine neue hinzugekommen, die Michael Mary emotional-leidenschaftlich nennt. Diese neue Liebe versorgt das Individuum mit Bedeutung und stärkt das Selbst. Ja, Liebe bedeutet Arbeit und ständige Erneuerung, garantiert aber keinesfalls eine lange Liebesbeziehung.
März 7, 2020
Gabriele Pröll zeigt, wie unterschiedlich die Kulturen mit dem Phänomen der Menstruation umgehen. Sie regt dazu an, die Menstruation als Geschenk zu betrachten und nicht als Belastung, die unbedingt durch Hormone unterdrückt werden muss (Schlagwort Langzyklus). Rituale, Meditationen und Visualisierungen helfen dabei, die Kraft der Weiblichkeit zu entdecken, von der Gesellschaft anerzogene negative Programmierungen zu erkennen und das Selbstbewusstsein zu stärken. Die Menstruation wird dann nicht mehr als notwendiges Übel betrachtet sondern als Kraftspender und eine Chance, mit dem Urweiblichen in Kontakt zu treten.