Verhüten ohne Hormone: Alternativen zu Pille und Co. Welche Methode passt zu mir?
Ein lesenswertes Standardwerk der Verhütung, das in jeden (Frauen)Haushalt gehört und auch in jeder Frauenarztpraxis gut aufgehoben wäre. Der lockere und fröhliche Stil der Autorin verführt zwar zum raschen „Durchschmökern“, aber die Fakten lassen sich jederzeit gezielt in den einzelnen Kapiteln finden.
Therapeutische Frauen-Massage: Ganzheitliche Massage für natürliches Frau-Sein
In diesem Ratgeber über die Therapeutische Frauen-Massage beleuchtet Claudia Peiffer gynäkologische Krankheitsbilder und beschreibt, wie die Therapeutische Frauen-Massage als Begleittherapie eingesetzt werden kann. Ganzheitlich arbeitende Frauenärzte finden neue Anregungen, um ihren Patientinnen in der Kinderwunschtherapie beizustehen. Aber auch für Therapeuten ohne viel gynäkologisches Vorwissen ist es ein Nachschlagewerk, das den Umgang mit dem weiblichen und männlichen Körper erleichtert. Anleitungen zur Selbstmassage unterstützen die Therapie zusätzlich. Frauen und Männer lernen einen liebevollen Umgang mit sich selber und dem Partner. Durch anschauliche Illustrationen und Fotos ist die TFM einfach umsetzbar.
Mein (Ex-)Partner ist ein Psychopath: Wege aus der Opferfalle
In Ihrem Buch „Mein (Ex)Partner ist ein Psychopath. Wege aus der Opferfalle“ beschreibt die Autorin Bärbel Mechler ganz allgemein die Wesensstruktur eines Psychopathen und erklärt die Entstehung seines asozialen Verhaltens. Sie ermutigt das leidende Opfer, gegen eigene Schuldgefühle anzukämpfen, die meist durch eine verhängnisvolle Erziehung zur Erduldung erworben wurden.
Im zweiten Teil des Buches gibt sie dem Leidenden Aufgaben auf, mit denen in kleinen Schritten Grenzen gesetzt und Ängste besiegt werden können. Sie gibt Hinweise, wie man mit einem Psychopathen geschickt kommunizieren kann, und wie es gelingen kann, Nein zu sagen, ohne provokativ zu wirken. Die Beispielsätze sind sehr einprägsam. Die möglichen Interaktionen werden anschaulich ergänzt durch viele Fallbeispiele und Berichte von Betroffenen.
Im dritten Teil des Buches geht die Autorin sehr praktisch vor, erklärt, wie man mit den Institutionen umgehen muss, welche Strategien bei Gericht erforderlich sind, wie man sich dem Jugendamt gegenüber verhalten muss, wenn um Kinder gestritten wird, und wie man Kosten einsparen kann.
Sehr ermutigend auch der letzte Teil des Buches, die Autorin nennt ihn „Wegweiser in eine neue, erfüllende Beziehung“. Denn schließlich muss frau ja nicht alle Fehler wiederholen. Und zu guter Letzt plädiert sie für Vergebung. Denn in der Vergangenheit hängen zu bleiben und entweder den schuldigen Partner zu verdammen oder immer wieder sich selber als schuldhaft hinzustellen, verhindert einen Neuanfang. Frau Mechler beschreibt es sehr schön, dass alle Erfahrungen unseres Lebens und Menschen, mit denen wir zu tun haben, wie Fäden in einem Teppich sind, dessen Muster wir nicht kennen. So betrachtet war auch der psychopathische Partner nur ein Stück Faden, der wahrscheinlich für das seelische Wachstum von Bedeutung war.
Ein hilfreiches und sehr anrührendes Buch sowohl für Menschen, die sich mit einem psychopathischen Partner auseinandersetzen müssen, als auch für Angehörige und Freunde, um Verständnis für die Verstrickungen in solchen Beziehungen zu bekommen und Hilfestellung geben zu können.
Wenn Mutter sein nicht glücklich macht: Das Phänomen Regretting Motherhood
In dem Buch wird der Wandel der Mutterrolle in unserer Gesellschaft beschrieben. Die Autorin führte strukturierte Interviews mit Müttern durch, die sie über Netzwerke gefunden hatte und die zugaben, mit ihrer Mutterschaft Probleme zu haben. Die Analyse der Interviews zeigte, dass es nicht die typische unglückliche Mutter gab, sondern dass es sich um ein breites Spektrum von Frauen handelte, die durch ein falsches Mutterbild, Druck des sozialen Umfeldes und hohe Ansprüche an sich selbst überfordert wurden.
Mundlos schlägt Lösungen vor, die allen Frauen die Entscheidung für oder gegen Kinder erleichtern soll. Sie mahnt Unterstützung für die Mütter an. Auch gibt sie Tipps, wie sich die Vereinbarkeit von Beruf und Kinderzeit verbessern lässt. Sie weist auf Ressourcen hin, die genutzt werden können, um das Mutter (oder Vater) -Sein wertschätzen zu können.
In der Mitte des Lebens
Selten hat mich ein Buch, das sich mit den Wechseljahren auseinandersetzt, so beeindruckt wie dieses Buch der evangelischen Theologin Margot Kässmann.
Zwar orientiert sich Margot Kässmann am christlichen Glauben, aber ihre Überlegungen können auch völlig davon losgelöst betrachtet werden. Sie kennt die plötzliche Leere, wenn die Kinder aus dem Haus gehen. Sie weiß von der Belastung, die Frauen tragen müssen, wenn sie in der Lebensmitte, statt endlich einmal frei sein zu können, ihre alternden Eltern begleiten und häufig pflegen müssen. Aus eigener Erfahrung kennt sie die Gewissenskonflikte, die die Beendigung einer jahrelangen Ehe mit sich bringt. Sie spricht die körperlichen Veränderungen an, die das Altern so mit sich bringt und die man und frau erst mal akzeptieren müssen.
In zehn Kapiteln setzt Margot Kässmann sich mit den Themen auseinander, die gerade in der Lebensmitte entscheidend sind: Jugendlichkeit und Älterwerden, Familie, Freundschaft und Alleinsein, Schönheit und Scheitern, Krankheit und Glück, Grenzen und Kraftquellen, Routine und Veränderung. Dabei habe ich den Eindruck, dass diese Themen so allgemeingültig angesprochen und ausgeführt werden, dass sich in der einen oder anderen Form jede Frau ab dreißig bis hoch in die Achtziger damit konfrontiert sieht. Ihre Ausführungen machen Mut, regen zum Nachdenken an, zeigen neue Wege auf.
Auch für Männer, die Frauen besser verstehen lernen wollen, eine Fundgrube an Informationen. Das gemeinsame Durcharbeiten von „In der Mitte des Lebens“ bietet Paaren eine teilweise vergnügliche, immer aber durchdachte Gesprächsgrundlage an, um sich darüber klar zu werden: was erwarte ich von diesem Leben, wie finde ich mein Ziel (oder mein Ziel mich), wie gehe ich mit der Begrenztheit meines Lebens um?
Liebe will riskiert werden: Warum Paare heute anders lieben und wie sie damit glücklich werden
Ja, es gibt sie schon noch, die viel besungene, alte Liebe. Sie ist heute nur vielschichtiger, umfassender und damit auch schwieriger geworden.
In diesem bemerkenswert guten und offenen Buch beschreibt Michael Mary den Kern der gegenwärtigen Liebe: sich gegenseitig etwas ganz Besonderes fühlen zu lassen, nämlich für den anderen eine nicht zu übertreffende, gar einzigartige Bedeutung zu haben.
Neben den alten Liebesbiographien, der sexuellen, der partnerschaftlichen und der freundschaftlichen Liebe ist eine neue hinzugekommen, die Michael Mary emotional-leidenschaftlich nennt. Diese neue Liebe versorgt das Individuum mit Bedeutung und stärkt das Selbst. Ja, Liebe bedeutet Arbeit und ständige Erneuerung, garantiert aber keinesfalls eine lange Liebesbeziehung.
Das Geheimnis der positiven Ausstrahlung. Sympathisch, souverän und selbstbewusst in sieben Schritten
Die Autorinnen nehmen Sie an die Hand und führen Sie in sieben Schritte auf dem Weg zur Selbsterkenntnis. Neben so profanen Erklärungen, dass und wie verschiedene Farben an Ihnen wirken, welche Körpersprache anziehend oder abstoßend wirkt, erläutern sie aber auch sehr intensiv und doch anschaulich, welche geistigen Gesetze bei unseren zwischenmenschlichen Beziehungen eine Rolle spielen, bspw. das Gesetz der Resonanz, des Anheftens, der Synchronizität usw.. In kleinen Übungen wird trainiert, wie wir uns diese Gesetze zu nutze machen können. Im letzten Kapitel wird genau angeleitet, wie man Tag für Tag die Theorie in die Praxis umsetzen kann, wobei Raum gegeben ist für eigene Notizen und Überlegungen.
Schuhrakel: 44 Künstlerkarten mit Begleitbuch
Mit dem SCHUHRAKEL, hat frau gute Karten in der Hand: Ein Coaching-Kartenset für Erfolgsfrauen, die sich spüren wollen. Wer gedanklich feststeckt, zieht eine Karte und lässt sich von den treffsicheren Impulsen überraschen. Die ausgefallenen Motive lassen uns schmunzeln, und im beiliegenden Buch holt frau sich Körperweisheiten und Businesstipps, die sie sofort umsetzen kann. Ein Geschenk für sich selbst oder gute Freundinnen. Bei Treffen unter Frauen ein heißer Tipp, um ins Gespräch zu kommen und sich gegenseitig noch besser kennenzulernen.
Wenn Tango Leiden schaf(f)t: Mit glücklichen Füßen genussvoll tanzen
In diesem ersten Buch von Birgit Faschinger-Reitsam wird die Leserin mitgenommen in eine zunächst persönliche Leidens- und Lebensgeschichte einer Frau, die sich erst dann mit ihrem Körper beschäftigt, als er nicht mehr so funktioniert, wie er sollte. Die begeisterte Tango-Tänzerin wurde von ihren Füßen im Stich gelassen. Durch die intensive Beschäftigung mit ihren Füßen, das Erlernen eines liebevollen Umgangs mit sich und ihren Füßen, das Hineinspüren in ihre Bedürfnisse gelang es ihr, sich mit eigenen Methoden und vielen hilfreichen Tricks wieder gesund und fit zu machen. Das Buch, das ursprünglich als Ratgeber und Hilfestellung für Tanzlehrer, Tänzerinnen und Fußkranke gedacht war, kann aber vielen Frauen eine Hilfe sein, die zwar mit beiden Füßen im Leben stehen, durch berufliche Herausforderungen aber sich selber (und ihre Füße) vernachlässigen.
Netzwerk Frauengesundheit