Wunschkaiserschnitt, Kommentar einer Frauenärztin

Auf die „Kampagne zur Senkung der Kaiserschnittrate“ gingen zahlreiche kritische Kommentare ein. Die erste Vorsitzende des AKF, Dr. Maria Beckermann, gibt eine zusammenfassende Stellungnahme zu den beiden letzten sehr langen Kommentaren von Frau Bujara und Frau J.S. ab, die sie hier nachlesen können. Unsere Argumentation: „Ein Kaiserschnitt ohne medizinische Indikation ist mit höheren Risiken verbunden als eine Vaginalgeburt“ beinhaltet eine Abwägung des Nutzen-Schaden-Risikos. Wenn es ein Problem gibt für Mutter oder Kind wiegt das Operationsrisiko vergleichsweise wenig.

Kampagne zur Senkung der Kaiserschnittrate in Deutschland– Aufruf zur Unterstützung

In Deutschland sind im Jahr 2010 31,9 % der Kinder durch einen Kaiserschnitt zur Welt gekommen. Regionale Schwankungen liegen zwischen 15 % und 36,6 % und sind medizinisch nicht erklärbar. Unzweifelhaft ist der Kaiserschnitt eine lebensrettende Option aus mütterlicher oder kindlicher Indikation. Moderne Operations-, Anästhesie- und Therapieverfahren haben dazu geführt, dass Frauen auch bei Regelwidrigkeiten sicher entbunden werden. Was in Notfallsituationen wertvoll ist, darf jedoch nicht zur Routine werden, sonst verkehren sich Vorteile in Nachteile und ein rettender Eingriff wird zur riskanten OP.

HypnoBirthing, der Schlüssel für eine glückliche Familie und bessere Welt

Inzwischen liegt die Rate der Kaiserschnittentbindungen in Deutschland um 30%. Aber es mehren sich die Stimmen bei den Frauen- und Kinderärzten, die das sehr kritisch sehen. Denn es gibt durchaus negative Auswirkungen auf die Mutter und das Kind. Wenn immer möglich sollte deshalb eine natürliche Geburt angestrebt werden. Sicher sind Ihnen die verschiedensten Entspannungsmethoden schon bekannt, die gegen Ängste und Schmerzen bei der Geburt helfen sollen. Hier gibt es eine neue, unschlagbare Methode, das HypnoBirthing, das Ihnen im Folgenden eine Physiotherapeutin vorstellt.

Was die Ernährung mit Kinderwunsch zu tun hat

Etwa eine Million Frauen in Deutschland leiden an polyzystischen Ovarien, dem PCO-Syndrom. Das sind etwa 7 % aller Frauen im gebärfähigen Alter. Die meisten von ihnen sind übergewichtig. Das PCO-Syndrom ist eine endokrine Erkrankung, bei der neben polyzystischen Ovarien, einer Zyklusstörung (Oligo- oder Anovulation) und der Produktion vermehrter männlicher Hormone (Hyperandrogenismus, vor allem Hirsutismus) die Insulinresistenz einer der entscheidenden Faktoren ist. Der stärkste Leidensdruck entsteht dabei für diese Frauen dadurch, dass der Kinderwunsch unerfüllt bleibt.

Hormoncoctail im Kinderzimmer

Immer wieder lassen Untersuchungen zur Chemikalienbelastung von Spielsachen und kindernahen Produkten aufschrecken: Teddy, Schnuller & Co. sind häufig hoch mit die Gesundheit gefährdenden Schadstoffen belastet. Das ist beunruhigend, denn gerade bei Kindern sollte...

Baby im Bauch- vorgeburtliche Prägung

In den letzten Jahren konnten die Forscher erstaunliche Zusammenhänge zwischen Krankheiten des Erwachsenen und des Schwangerschaftsverlaufs der Mutter beschreiben. Vergleichbare Ergebnisse liegen aus Tierversuchen vor. So hat sich ein ganz neuer Forschungszweig entwickeln können, der sich mit der vorgeburtlichen, bzw. perinatalen Programmierung beschäftigt. Die neusten Erkenntnisse stelle ich Ihnen hier vor.