Auf Virusinfektionen, auch auf COVID-19, kann man sich vorbereiten, indem man mit verschiedenen Mikronährstoffen, Polyphenolen, Naturheilverfahren und optimalem Lebensstil das Immunsystem stärkt.

Chinesin, optimistisch, Bild der Frauenärztin und Künstlerin © Dr. Hilly Kessler*

Weltweit verbreitet sich Angst durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 und die dadurch ausgelöste Atemwegserkrankung COVID-19. Mittlerweile ist dieser Virus auch in Deutschland angekommen und führt unter anderem dazu, dass Atemschutzmasken knapp und heimische Lebensmittelvorräte aufgestockt werden. Doch ist diese aufkommende Panik begründet? Und was kann ein jeder tun, um sich vor diesem Virus bestmöglich zu schützen?

Der „Zytokin-Sturm“ als wichtiger prognostischer Marker

Inzwischen konnte der Virus und dessen Auswirkung bereits näher erforscht werden. In über 80 % der Fälle, zeigen die meisten eine milde Verlaufsform. Schwere Fälle treten in der Regel bei Personen mit Vorerkrankungen und bei Älteren auf (TNCPERET, 2020). Eine Überreaktion des Immunsystems, einen sogenannten „Zytokin-Sturm“, zeigt sich hauptsächlich bei Patienten mit schwerem Krankheitsverlauf. Sehr hohe Konzentrationen des Interleukin-2-Rezeptors (IL-2R) und von Interleukin-6 (IL-6) wurden im Serum schwer kranker Personen gemessen, im Gegensatz zu leicht erkrankten Personen. Die Schwere des Krankheitsverlaufs lässt sich demnach an den beiden Serum-Zytokinen als wichtiger Marker ausmachen (Huaxia, 2020).
Durch die übertriebene Überreaktion des Immunsystems, dem Zytokin-Sturm, kann die Reaktion schwerwiegend bis tödlich verlaufen. Durch das Bilden von Zytokinen in hoher Konzentration, werden Immunzellen dazu angeregt, weitere Zytokine zu bilden. Das gefährliche daran ist, dass die daraus resultierende Immunreaktion sich nicht automatisch wieder beruhigt, sondern über das Ziel hinausschießt. Das ist das Risiko dabei.

Möchte man das geschwächte Immunsystem stärken und gleichzeitig eine überschießende Entzündungsreaktion verhindern, sind daher Substanzen, die einerseits eine antivirale, antibakterielle Wirkung haben und andererseits immunmodulierend wirken, sinnvoll.

Wir brauchen das Sonnenvitamin D, da Sonnenmangel das Immunsystem schwächt

Sonnenuntergang am Meer

Die geringe Sonneneinstrahlung lässt den Vitamin-D-Blutspiegel in den Keller sinken. Dadurch schlägt die Grippe in den Monaten nach der Wintersonnenwende am heftigsten zu.

Die Begründung: Vitamin D ist derart entzündungshemmend und immunregulierend und somit wirkungsvoll gegenüber Krankheitserregern, dass man hier vom „antibiotischen Vitamin“ spricht (Helfrich et al., 2007; Raloff, 2006; Zasloff, 2006):

Die Erkrankungshäufigkeit wurde in einer 3-jährigen klinischen Studie drastisch gesenkt und hob sogar die saisonale Häufung von Infekten auf, d.h. im Winter und Sommer kam es gleich selten zu Infekten, allein durch die Einnahme von Vitamin D (Aloia et al., 2007). Außerdem senkt Vitamin D das Risiko einer bakteriellen Sekundär-Infektion. Dies ist besonders bedeutend, da speziell bakterielle Pneumonien häufig zu schwerwiegenden Komplikationen führen und somit für die meisten Todesfälle im Zusammenhang mit Influenza-Infektionen verantwortlich sind.

Aufgrund seiner immunregulierenden, entzündungshemmenden und antimikrobiellen Eigenschaften reduziert Vitamin D zusätzlich das Risiko für akute Atemwegserkrankungen. Zu diesen zählen u.a. Bronchitis, Lungenentzündung und auch COVID-19. Aufgrund einer Studie ergab es sich, dass die Einnahme des Vitamin D´s das Risiko für akute Atemwegsinfekte um etwa 12% senkte. Das Risiko sank sogar um bis zu 70% bei Personen mit einem niedrigen Vitamin-D-Status (Martineau et al., 2017). Zellstudien zeigen auch, dass Vitamin D entzündungshemmend wirkt und u.a. das Zytokin IL-6 reduziert (Calton et al., 2015).

Zur Prävention von Atemwegsinfekten empfiehlt die WHO Vitamin D. Um das Risiko, an Atemwegsinfekten zu erkranken von Erwachsenen sowie von Kindern unter 16 Jahren zu verringern, wird die Supplementierung von Vitamin D empfohlen. Die Einnahme von täglichem Vitamin D zeigte dabei bessere Ergebnisse als Bolus-Gaben (Aponte und Palacios, 2017; Bergman et al., 2013).

In die menschlichen Zellen gelangt das Virus SARS-CoV-2, indem es an den Zellrezeptor ACE2 (Angiotensin-Converting-Enzyme 2) andockt. In der damaligen SARS-Pandemie nutzten die Viren denselben Weg (Zhou et al., 2020). Eine übermäßige Aktivierung des Renin-Angiotensin-Systems, der durch einen langfristigen Vitamin-D-Mangel ausgelöst werden kann, steht eng mit der Einnahme von Vitamin D in Verbindung (Li, 2011).

Achten Sie daher auf Ihren Vitamin D-Spiegel. Vitamin-D-Experten empfehlen auf Grund von Studien von Naturvölkern aus Ostafrika, deren Haut das ganze Jahr über mit Sonne bestrahlt wird (Luxwolda et al., 2012; Luxwolda et al., 2013),:

  • Vitamin-D-Werte im Bereich von 40-60 ng/ml (100-150 nmol/l) sind optimal,
  • Werte zwischen 20–30 ng/ml zeigen einen gemäßigten Mangel,
  • ein ausgeprägter Mangel liegt bei Werten unter 20 ng/ml (50 nmol/l) vor.

Die empfohlene Dosierung von Vitamin D liegt im deutschen Winter meistens bei einer Dosierung von 4.000 I.E.

In schwierigen Zeiten unterstützen Vitamine und Mineralstoffe das Immunsystem

Vitamin C

Beeren reich an Vitamin C

Zu dem Vitamin D nimmt auch Vitamin C positiven Einfluss auf die Zytokinproduktion und unterdrückt auch in vitro die Bildung von IL-6. Vitamin C Mangel beeinträchtigt das Immunsystem und macht den Körper anfälliger für Infektionen. Infektionen wirken sich zusätzlich negativ auf den Vitamin-C-Spiegel im Blut aus, vor allem in Zeiten mit hohem Infektionspotential (Carr und Magini, 2017).

Selen und Zink

Auch die beiden Spurenelemente Selen und Zink spielen für das Immunsystem eine große Rolle. Dabei verbessert Zink seine Reaktionslage bei Erkältungen und Infektionserkrankungen (auch bei Kindern) (Brown et al., 2009, Ho et al., 2001; Kahmann et al., 2008) anstatt es zu unterdrücken. Bei Selenmangel sind die Krankheitsverläufe gravierender und die Infektanfälligkeit ist dabei höher (Arthur et al., 2003; Nelson et al., 2001).

Vitamin E

Zwar wirkt Vitamin E nicht antiviral, kann aber – am besten in Form natürlicher Tocopherole – vor Folgeschäden schützen. Freie Radikale, die die ungesättigten Fettsäuren der Zellmembranen angreifen, wurden durch die Entzündungen der Virusinfektion durch freie Radikale ausgelöst. Das fettlösliche Vitamin E kann wichtige Organe, wie z.B. Lunge und Leber vor Schäden schützen (Mileva und Galabov, 2018) in dem es freie Radikale abfängt.

Saubere Luft schützt – Luftverschmutzung als zentraler Cofaktor

Wiese in den Bergen

Es fällt auf, dass die COVID-19-Krankheitsverläufe auch regional sehr unterschiedlich sind. Besonders viele Todesfälle gab es in Wuhan. Die dort für diese Jahreszeit übliche dichte Smogdecke sorgte dafür, dass das Virus sich an die Smogpartikel heften konnte, gelangte tief in die Lunge (Anbound, 2020) und konnte dort eine Lungenentzündung mit Zytokin-Sturm auslösen. Während bei einer Infektion ohne Lungenbeteiligung die Infektion oft gar nicht wahrgenommen wird, entstehen die besonders schweren Verläufe durch Lungenbeteiligung. Daher sollten, vor allem an Tagen mit verschmutzter, nebliger Luft Menschenansammlungen vermieden werden. Dieses Umfeld ist ideal für Infektionen.

Polyphenole zur natürlichen Virenbekämpfung und Entzündungshemmung

Bei sauberen Luftverhältnissen sind die Schleimhautzellen von Nase und Mund die üblichen Eintrittspforten für Viren. Der wichtigste Auslöser von Virusinfekten ist Unterkühlung, da die Schleimhäute angreifbar werden. Die Folgen der schnellen Vermehrung der Viren in hoher Geschwindigkeit zeigen sich innerhalb weniger Tage – z.B. als echte Grippe (Influenza), grippaler Infekt, oder eben COVID-19. Es gilt, am lymphatischen Rachenring („Mandeln“) anzusetzen, denn der dient als erste zentrale Abwehrbarriere gegenüber der Invasion von Viren und Bakterien aus der Mund- und Nasenhöhle.
Polyphenole, die z.B. antibakteriell, antiviral und antioxidativ wirken, bieten einen Schutz der Schleimhaut im Hals- und Rachen-Raum. Polyphenole sind besondere Pflanzenstoffe, die im Granatapfel, der Zistrose, der Eberraute und der Holunderbeere vorkommen.

Granatapfel, Zistrose, Eberraute und Holunderbeere

  • Granatapfel

    Granatapfel-Polyphenole verfügen über eine breite Wirkung gegenüber Krankheitserregern. Sie hemmen die Vermehrung von Grippeviren und töten sie ab und unterstützen sogar die Wirkung von Grippemedikamenten wie Tamiflu® (Haidari et al., 2009). Sie hemmen außerdem auf natürliche Weise das Entzündungsgeschehen und können so einem Zytokin-Sturm entgegenwirken (Sohrab et al., 2014).

  • Eine Verkürzung der Erkrankungsdauer kann durch Holunderbeeren erfolgen und bei Grippepatienten die Symptome deutlich lindern (Zakay-Rones et al., 1995; Zakay-Rones et al., 2004).
  • Günstig wirken bei der Reduktion von Erkältungssymptomen Zistrosen-Polyphenole (Kalus et al., 2009).
  • An der Universität in Köln verabreichte man Eishockeyspielern der „Kölner Haie“ Eberrauten-Tee um seine immunstimulierende Wirkung zu untersuchen. Die Eberrauten-Tee-Trinker unter den Spielern wiesen eine signifikante Steigerung der Immunabwehr auf (Randerath et al., 1997). Vor allem die zytotoxischen T-Lymphozyten, die NK-Zellen (= natürliche Killerzellen), und bestimmte Gewebsmakrophagen (= Fresszellen) stiegen erheblich in ihrer Aktivität. Das sind exakt die 3 Zelltypen, die eine Immunabwehr bei viral bedingten Infektionen ausmachen, zu denen auch der Covid-19 gehört.

Weitere wirkungsvolle Pflanzen sind:

Hagebutte, Echinacea sowie Knoblauch

  • Echinacea

    Hagebutte wirkt immunmodulierend und senkt u.a. die IL-6-Bildung (Patel, 2012).

  • Echinacea wird häufig gegen virale Atemwegsinfektionen zur Vorbeugung und zur Behandlung eingesetzt. Die Pflanze bekämpft zusätzlich bakterielle Sekundär-Infektionen und unterdrückt die übermäßige Zytokin-Bildung (Vimalanathan et al., 2017).
  • Knoblauch reguliert die Zytokin-Freisetzung und stimuliert das Immunsystem über Lymphozyten, Makrophagen und NK-Zellen (Arreola et al., 2015).

Helfende Maßnahmen

Zwei weitere Maßnahmen in Zeiten von SARS-CoV-2 und COVID-19 sind das Vermeiden größerer Menschenansammlungen sowie regelmäßiges und gründliches Händewaschen. Außerdem können Sie Ihr Immunsystem stärken, indem Sie auf eine vollwertige Ernährung mit viel Obst und Gemüse achten, für regelmäßige Bewegung und – ebenso zentral wie oft vernachlässigt – ausreichend Schlaf sorgen. Sie bilden eine gute Grundlage für ein schlagkräftiges Immunsystem. Auch heiß-kalte Wechselduschen, Wechselgüsse nach Pfarrer Kneipp sowie Nasenbäder mit Salzwasser steigern die Abwehrkräfte und härten ab. Oft ist Unterkühlung der Auslöser von Erkältungen und wir vergessen, im Winter Hals, Kopf und Füße warmzuhalten.

Der angenehmste Infekt ist nach wie vor der, der gar nicht erst ausbricht.

Das Wichtigste: besonnenes Handeln statt Panik!

Einen grippalen Infekt, eine gewöhnliche Erkältung, oder eine echte Grippe zu bekommen ist eine reale Gefahr. Das Coronavirus wird in Deutschland im Moment vor allem aber medial übertragen. Die Angst-Ansteckung durch Internet, Zeitschriften und Fernsehen sollte man daher am besten vermeiden.

Interessante Zahlen

Etwa 100.000 Menschen sind bisher weltweit erkrankt und knapp 3.000 verstorben. In der selben zweimonatigen Zeitspanne starben über 80.000 Menschen an Malaria und weitere 80.000 an Durchfallerkrankungen, hier vor allem Kinder. An diesen beiden Erkrankungen sterben jährlich jeweils etwa 500.000 Menschen. Damit sind Malaria und Durchfallerkrankungen 30-mal tödlicher als das neuartige Virus – und das bereits seit mehreren Jahrhunderten! Dasselbe gilt für die Influenza, die jährlich weltweit 250.000 bis 500.000 Tote fordert. Aber wie viel wurde in den letzten beiden Monaten in den Medien über diese drei viel, viel tödlicheren Geißeln der Menschheit berichtet?
Die Maßnahmen, die jeder einzelne von uns ergreifen kann, sowie das Aufzeigen dieser Verhältnisse helfen, den übertriebenen Ängsten entgegenzuwirken, welche durch die Dauerpräsenz in den Medien entsteht.

Hier können Sie sich das Literaturverzeichnis herunterladen.

Über den Autor

Dr. med. Ludwig Manfred Jacob lernte von seinem Vater Dr. med. Karl Otto Jacob, der in Tauberbischofsheim als Internist und Arzt für Naturheilverfahren niedergelassen war, wie wichtig es ist, die Ursache einer Erkrankung herauszufinden, und dass es viel wichtiger ist, vorzubeugen als Heilungsversuche im Krankheitsfall zu machen. Nach seinem Medizinstudium gründete er das Dr. Jacobs Institut für komplementär-medizinische Forschung und entwickelte eigene Produkte, um zur Verbesserung und zum Erhalt wertvoller Präventionsmaßnahmen und Therapien beizutragen. 2012 verfasste er die 1. Auflage „Dr. Jacobs Weg des genussvollen Verzichts“ zur Prävention von Zivilisationserkrankungen, das ich Ihnen in einem Artikel zur Übersäuerung im Jahr 2014 empfahl. 

Kontakt

email: info@drjacobsinstitut.de
www.drjacobsinstitut.de
www.drjacobsweg.eu

Auf der Webseite von www.drjacobsweg.eu finden Sie noch Videos über einfache Hilfsmaßnahmen, auch wenn Sie schon erkältet sind. Es wird demonstriert, wie Sie richtig inhalieren und den Nasenrachenraum mit ätherischen Ölen schützen.

Stellungnahme der Redaktion

Ruhig zu bleiben fällt in Zeiten der Panikmache angesichts des Coronavirus schwer. Warum wir es trotzdem tun sollten, erklärt uns eine Dozentin für Hygiene, Prävention und Sozialmedizin an der Uni Bozen in einem sehr lesenswerten Artikel „Pandemie der Panik“.

Erinnern Sie sich an SARS oder an die Schweinegrippe? Hier in meinem Artikel von 2009. Auch damals trauten sich die Leute nicht mehr raus und tätigten Hamsterkäufe. Manchmal habe ich den Eindruck: wenn es uns zu gut geht, muss mal ein Schreckgespenst her, auf das sich die Medien stürzen, denn „nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten!“ Die Menschen sind mit sich beschäftigt und kümmern sich nicht mehr um die Krisen in der Welt, die toten Kinder auf Lesbos, syrische Flüchtlinge, die niedergeknüppelt werden.
Ich will damit natürlich nicht die Coronavirus-Ansteckungsgefahr kleinreden, sondern wir müssen sie sehr ernst nehmen. Der Höhepunkt der Erkrankung ist bei uns in Deutschland wohl noch nicht erreicht. Deshalb sollten wir die Vorsichtsmaßnahmen der Politik unterstützen. Auch wenn sich sicher nicht jede Ansteckung vermeiden lassen wird, ist es beruhigend zu wissen, wie sich jeder schützen kann. Meinem Kollegen Dr. Jacob bin ich sehr dankbar, dass er, mit wissenschaftlicher Literatur begründet, die wichtigsten Schutzmaßnahmen aus der Naturheilkunde für Sie zusammengefasst hat.

Obwohl seit einigen Jahren die Notwendigkeit guter Vitamin-D-Spiegel bekannt ist (in zahlreichen Artikeln habe ich Sie darüber unterrichtet) gibt es immer noch Ärzte und Patienten, die meinen, dass im Winter einmal in der Woche 20.000 IE Vitamin D oder täglich 800 IE ausreichen. Glauben Sie das nicht, warten Sie nicht auf ein Rezept, sondern kaufen Sie sich ein gutes Vitamin D3K2-Öl (bspw. von Dr. Jacobs), das jeder aus der Familie täglich einnehmen kann, je nach Belastung und Körpergewicht. Die Formel dazu hatte ich Ihnen genannt. Im Winter reicht das Vitamin C aus Obst und Gemüse nicht aus. Ein natürliches Vitamin C aus der Acerolakirsche (110mg) in Kombination mit Zink (10mg) bietet hypo-a an. Wenn das Ansteckungsrisiko erhöht ist, ruhig 5 Kapseln am Tag einnehmen.

Polyphenole aus Pflanzen haben sich zur Stärkung des Immunsystems sehr bewährt. Aber beachten Sie bitte, dass in Studien deutlich höhere Konzentrationen eingesetzt wurden, als Sie trinken können, wenn Sie sich einen Granatapfelsaft aus dem Supermarkt besorgen oder einen Tee mit Zistrose oder Eberraute aufbrühen. Wählen Sie einen hochwertigen Saft, lesen Sie das Kleingedruckte oder kaufen Sie sich gleich ein Konzentrat, wie bspw. das Granatapfelelixier. Standardisierte alkoholische Extrakte aus Zistrose oder anderen Heilpflanzen bietet Heidelberger Chlorella an. Weitere immunstimulierende Naturheilmittel sind roter Ginseng, Bienenprodukte (Bspw. Propolis), Heilpilze und Colostrum.

Bitte beachten Sie: diese Maßnahmen sind generell gut, um Ihr Immunsystem zu stärken. Wenn Sie sich aber jetzt direkt täglich bei der Arbeit, im Bus oder beim Einkauf vor hustenden und niesenden Menschen schützen müssen, dann brauchen Sie Mittel, die direkt im Nasen-Rachenraum die gefährlichen Eindringlinge abtöten. Untersuchungen zeigen, dass Covid 19 nur gefährlich ist, wenn es in die Lunge gelangt und harmlos im Nasen-Rachenraum, also muss man es dort stoppen. Das bedeutet, Sie müssen mehrmals täglich die entsprechenden Produkte lutschen oder in den Mund sprühen. Bspw. Granaimun, das fermentierte Granatapfel- und Holunderbeer-Polyphenole enthält und zusätzlich etwas Zink, Selen und Vitamin B2 (Dr. Jacob). Oder Cystus 052-Halspastillen, das den Zistrosen-Spezialextrakt Cystus 052®enthält (Dr. Pandalis) oder ganz neu innovaSpray®Immun, das das hochwirksame Enzym Lysozym enthält (Innova vital) und auch gerne von Kindern genommen wird.

Und verzweifeln Sie nicht, wenn Sie doch ein Virus erwischt hat, denn die Vorschläge, die Sie hier lesen, wirken dann auch noch. Sollten Sie ganz schlimm dran sein, verweisen Sie darauf, dass hochdosiertes Vitamin C intravenös verabreicht, sowohl bei Influenza als auch bei SARS in den Kliniken, die es eingesetzt haben, eine ganz große Hilfe war (bspw. 7,5-sogar 30gr, Pascorbin von Pascoe).

Auch wenn Sie sich nicht vor Ansteckung fürchten, achten Sie auf sich und nehmen Sie erste Erkältungsanzeichen ernst. Bleiben Sie zu Hause, machen Sie sich einen wärmenden Ingwertee und pflegen Sie sich. Ihr Immunsystem und Ihre Gesundheit werden es Ihnen danken. Alles Gute für Sie und Ihre Familie!

*Frau Dr. Hilly Kessler ist Frauenärztin in Luxemburg und international bekannte Künstlerin. Ihre Frauenportraits machen betroffen und nachdenklich. Für dieses Webmagazin hat Frau Dr. Kessler mir ihre Bilder zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

www.hillykessler.com

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