Bücher über Krebs

Hier finden Sie von mir ausgewählte interessante Buchvorschläge aus der Rubrik Allgemeinerkrankungen und Altern zum Thema Krebs, die Sie auf diesem Weg direkt bei Amazon.de bestellen können.


Schlatterer, Knoll, Kämmerer

Ketogene Ernährung bei Krebs

Die besten Lebensmittel bei Tumorerkrankung

Die Autoren PD Dr. rer. nat. Christina Schlatterer, Dr. rer. nat. habil. Gerd Knoll und Prof. Dr. rer. biol. hum. Ulrike Kämmerer sind einigen von Ihnen sicher bekannt durch ihren Bestseller: „Krebszellen lieben Zucker – Patienten brauchen Fett„. Die Wissenschaftler greifen erneut die Ergebnisse der Grundlagenforschung auf und fassen die Ergebnisse so zusammen, dass auch Laien verstehen, warum die ketogene Ernährung bei Krebs wichtig sein könnte.

Artikel zum Buch:
Ketonkur zur Verhütung und Behandlung von Alzheimerdemenz


Torsten Engelbrecht, Claus Köhnlein, Inez Maria Pandit, Juliane Sacher

Die Zukunft der Krebsmedizin

Klassische und ganzheitliche Therapien, Impfungen und Krebsgene: Was ist Fakt und was Fiktion

In diesem Buch wird für Laien verständlich dargestellt, warum es immer noch nicht gelungen ist, eine Pille gegen den Krebs zu entwickeln, welche Lehrsätze in der konventionellen Medizin zu hinterfragen sind (bspw. bzgl. der Chemotherapie oder der Vorsorgeuntersuchungen) und welche alternativen Methoden effektiv eingesetzt werden können. In den ersten Kapiteln gehen die Autoren streng mit der politischen -, der Pharma- und der Umweltlobby ins Gericht, die den „Krieg gegen den Krebs“ ausgerufen und unglaublich daran verdient haben. Sie legen dar, warum die Jagd nach „Krebsgenen“ sinnlos ist. Sie beschreiben die Vor- und Nachteile bestimmter Vorsorgeuntersuchungen (Krebsabstrich vom Muttermund, die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, Mammographie, Koloskopie, PSA-Wert). Es wird deutlich, was für eine Kluft zwischen Krebsforschung und Klinikrealität besteht. So wird bspw. ein kontrollierter Vergleich ganzheitlicher Behandlungsstrategien mit den konventionellen Therapien von der orthodoxen Medizin rigoros abgelehnt: wirkt eine Chemotherapie nicht so gut, wie es erhofft war, muss halt ein neues Chemotherapeutikum her.

Die strenge Formulierung der Medizinkritik kann manchen Leser befremden, was Sie jedoch nicht dazu verleiten sollte, das Buch aus der Hand zu legen. Denn im zweiten Teil wird über bewährte Praxiserfahrungen der biologisch- ganzheitlichen Therapien berichtet. Eine Fundgrube hervorragender Möglichkeiten, die nicht nur den Krebs betreffen, sondern den ganzen Menschen stärken und gesund machen können. In keinem anderen Krebsbuch, das sich an Laien wendet, wird das Thema so umfassend von verschiedenen Seiten beleuchtet und mit mehr als 1.000 Quellenangaben untermauert. Deshalb nicht nur ein Buch für bereits Erkrankte, sondern auch für solche, die chronische Krankheiten vermeiden wollen. Die Autoren machen deutlich, dass es unser Lebensstil ist, der im Zusammenhang mit unserer genetischen Ausstattung und Konstitution Krebs entstehen lässt.

Artikel zum Buch:
Endlich Urlaub: Buchvorschläge für den Reisekoffer


Christel Schoen (Hg.)

Krebs: Wege aus der lauten Stille des Schweigens

Die Autorinnen und Autoren beschreiben ihren Umgang mit den Fragen:

  • Wie kann man Worte finden bei diesem tabuisierten Thema und so das Schweigen brechen?
  • Wie schafft man den Spagat zwischen Fürsorge und Respekt für den individuellen Lösungsweg des Kranken?
  • Wie verhindert man es, sich als Angehöriger total zu verausgaben, und damit selber zum Patienten zu werden?
  • Wie wird man mit den teilweise enttäuschenden Reaktionen seiner Umwelt fertig, die meist auf Panik aufgrund der negativen gesellschaftlichen Vorstellungen zum Thema Krebs beruhen?
  • Wie geht man mit der oft genug unsensiblen Behandlung im „Medizinbetrieb“ um?
  • Und wie verschafft man sich ausreichend Informationen, um einen eigenverantwortlichen Genesungsweg zu wählen?

Ohne Ausnahme haben es die Autoren des Sammelbandes, wie auch ich selber, erfahren, wie wichtig Partner, Kinder, Angehörige und Freunde sind, um die Erkrankung mitzutragen. Sie sind unverzichtbare Co-Therapeuten! Wie viel Kraft es für alle Beteiligten kostet, aus dem Schweigen auszubrechen und laut zu werden – dafür gibt das neue Buch Zeugnis.

Artikel zum Buch:
Mutmachbücher für Krebspatienten und ihre Helfer


Christel Schoen (Hg.)

Krebs: Alles ist möglich – auch das Unmögliche

Frauen und Männer, die an Krebs erkrankt waren oder sind, erzählen ihre Geschichten. Erschütternd mit welcher Offenheit sie sich in die Seele blicken lassen! Sie beschreiben, wie die Diagnose Krebs sie aus ihrem bisherigen Leben gerissen hat. Fast alle begannen den üblichen schulmedizinischen Weg. Einige brachen die Behandlung wegen unerträglicher Nebenwirkungen ab, obwohl die behandelnden Ärzte ihnen, wenig mitfühlend, den unausweichlichen Tod in wenigen Wochen ausmalten. Andere suchten von vornherein zusätzlich Therapeuten auf, die sie ganzheitlich behandelten.

Viele machten eine Odyssee durch, bis sie ihren Weg gefunden hatten. Sehr oft war die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr eine erste wichtige Instanz, die Alternativen zu den herkömmlichen Krebs zerstörenden Methoden aufzeigte. Alle Betroffenen waren sich im Verlauf ihrer Erkrankung aber sicher, dass es keine Lösung sein kann, eine Krebsgeschwulst zu entfernen, wenn man gar nicht weiß, warum sie sich überhaupt gebildet hat. Sie erkannten, dass Krebs nur ein äußerliches Symptom einer Störung ist, die sich auf vielen Ebenen des Seins abspielt. Sie fanden heraus, was in ihrem Leben schief lief. Einige gingen sogar so weit, dass sie einen Brief an ihren „lieben Krebs“ schrieben, der sie wieder zu sich selbst zurück gebracht hatte.

Ein unersetzliches Buch für Betroffene und für alle, die mit Krebspatienten zu tun haben. Viele Sätze treiben einem die Tränen in die Augen, so voller Mut, Weisheit und Größe sind sie. Wenn man einmal anfängt, darin zu lesen, kann man nicht mehr aufhören, man fühlt sich immer wieder beschenkt und ist dankbar, dass es so wundervolle Menschen gibt. Schicksale, die der Beweis dafür sind, dass auch bei jeder von uns das Unmögliche möglich sein kann.

Artikel zum Buch:
Mutmachbücher für Krebspatienten und ihre Helfer


David Servan-Schreiber

Das Antikrebsbuch

Der Autor, ein erfolgreicher Neurowissenschaftler, erkrankte selber in jungen Jahren an einem Hirntumor, ertrug die schulmedizinischen Behandlungen und erlitt nach einigen Jahren ein Rezidiv. Erst dann begann er sich zu fragen, wie er selber zu seiner Heilung beitragen könnte. Er kam zu dem Schluss, dass es nicht die Veranlagung, die Gene, sind, die uns an Krebs erkranken lassen, sondern dass sich die Krebszellen nur entwickeln können, wenn unser Körper ihnen den richtigen Nährboden bietet, eine Schlussfolgerung, die die Grundlage aller naturheilkundlicher Verfahren ist. Indem sich der Autor mit seinem Lebensstil, der Ernährung, besonderen pflanzlichen Wirkstoffen, der Bewegung und der Psyche auseinandergesetzt hat, gelang es ihm, seine eigene Krebskrankheit zu besiegen. Seine auf eigenem Erleben aufgebauten Erklärungen und Ratschläge sind für jede von uns sinnvoll, sowohl zum Verständnis der Krebserkrankung als auch zur Vorsorge und Nachsorge, für Kranke und Gesunde.

Artikel zum Buch:
Burnout: die Epidemie, vor der Sie sich schützen können


Claudia Cardinal

Gutes Leben! Trotz Krebs und schwerer Krankheit

Sechs Menschen, die „dem Tod ins Auge“ gesehen haben, begegnen sich in einem Café. Vier der Betroffenen sind an Krebs erkrankt. Doch auch die anderen Beiden haben ihre eigenen Erfahrungen mit den Fragen von Krankheit und Abschied vom Leben.

Sie stellen fest, dass sie ihre Gedanken, die sie bislang allein für sich gewälzt haben, vertrauensvoll mit diesen anderen Teilen dürfen. Und ab jetzt treffen sie sich regelmäßig und teilen ihre Sorgen und Gedanken und auch ihren Humor miteinander. Es gibt nichts, was nicht gesagt werden dürfte. Und damit erlösen sie sich auch alle ein Stück untereinander.

Die 18 Kapitel des Buches sind jeweils einem Thema/ einer Frage gewidmet. Nach der Vorstellung der Theorie folgt das Gespräch der Betroffenen, die sich jeder in einer anderen Phase der Krankheitsbewältigung befinden und vom Typ her unterschiedlich mit der Bedrohung umgehen. Dann folgt „eine Idee“, der Vorschlag zu einem „Traum“, einer Visualisierung, die den Leser aktiv einbezieht.

Einmal in das Buch hineingelesen, lässt es einen nicht mehr los. Die Dankbarkeit für das Hier und jetzt ist ansteckend. Es ist jedem zu empfehlen, der mehr aus seinem Leben machen möchte, der sich mit Krankheit und der Endlichkeit unseres Lebens auseinandersetzen möchte.

Artikel zum Buch:
Ach, wenn ich doch unsterblich wäre