<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Netzwerk Frauengesundheit &#187; Umwelt</title>
	<atom:link href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/umwelt/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.netzwerk-frauengesundheit.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 20:53:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.4</generator>
		<item>
		<title>Umwelt und Lebensstil beeinflussen Fruchtbarkeit und Frauengesundheit</title>
		<link>http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/umwelt-und-lebensstil-beeinflussen-fruchtbarkeit-und-frauengesundheit/</link>
		<comments>http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/umwelt-und-lebensstil-beeinflussen-fruchtbarkeit-und-frauengesundheit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 22:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>igerhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensstil]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Darmbakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Entgiften]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderwunsch]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Pestizide]]></category>
		<category><![CDATA[Scheidenpilz]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Wechseljahre]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/?p=6634</guid>
		<description><![CDATA[Allergien sind die modernen Seuchen unserer westlichen Zivilisation. Vieles spricht dafür, dass Umweltbedingungen die Reaktion unseres Immunsystems verändern. So kann es passieren, dass auf ein normales Nahrungsmittel plötzlich Hautausschläge auftreten, dass ein Parfum Migräne auslöst oder dass Gelenkbeschwerden einfach nicht behandelbar sind. Aber auch bei unerfülltem Kinderwunsch können Umweltbelastungen eine Rolle spielen. Gifte hindern die Zellen an ihrer normalen Arbeit, hormonähnliche Stoffe bringen den Zyklus durcheinander und verhindern die Befruchtung der Eizelle. Beim Mann verringert sich die Zahl der Samenzellen und ihre Beweglichkeit ist herabgesetzt. Andreas Steneberg von der Zeitschrift Umwelt und Gesundheit, die der Allergieverein Europa e.V. alle 3 Monate herausbringt, machte mit mir zu diesem Thema Ende des vergangenen Jahres (4/2011) ein Interview.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_6651" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><strong><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/04/Bilder-Okt-2009-008.jpg"><img class="size-medium wp-image-6651" title="Bilder Okt 2009 008" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/04/Bilder-Okt-2009-008-225x300.jpg" alt="Kunstwerk der Frauenärztin Dr. Hilly Kessler*" width="225" height="300" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Kunstwerk der Frauenärztin Dr. Hilly Kessler</p></div>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Allergien sind die modernen Seuchen unserer westlichen Zivilisation. Vieles spricht dafür, dass Umweltbedingungen die Reaktion unseres Immunsystems verändern. So kann es passieren, dass auf ein normales Nahrungsmittel plötzlich Hautausschläge auftreten, dass ein Parfum Migräne auslöst oder dass Gelenkbeschwerden einfach nicht behandelbar sind. </strong></p>
<p><strong>Aber auch bei <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/chronisch-entzundliche-darmerkrankungen-%E2%80%93-hilfe-aus-der-natur/" target="_blank">Mykosen </a>und unerfülltem <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/endometriose-und-umweltfaktoren-interview-mit-prof-dr-schulte-ubbing/" target="_blank">Kinderwunsch </a>können Umweltbelastungen eine Rolle spielen. Gifte hindern die Zellen an ihrer normalen Arbeit, hormonähnliche Stoffe bringen den Zyklus durcheinander und verhindern die Befruchtung der Eizelle. Beim Mann verringert sich die Zahl der Samenzellen und ihre Beweglichkeit ist herabgesetzt. </strong></p>
<p><em><strong>Andreas Steneberg</strong></em> von der Zeitschrift <strong>Umwelt und Gesundheit</strong>, die der <a href="http://www.allergieverein-europa.de/" target="_blank"><strong>Allergieverein Europa</strong> <strong>e.V.</strong></a> alle 3 Monate herausbringt, machte mit mir zu diesem Thema Ende des vergangenen Jahres (4/2011) ein Interview.</p>
<h2>Interview</h2>
<p><span style="color: #800080;"><em>Frau Prof. Gerhard, die Wege zwischen Ihnen und dem AVE e.V. haben sich bereits vor 20 Jahren gekreuzt. Seit 1993 sind Sie Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des gemeinnützigen Vereins. 1991 führten wir mit Ihnen ein Interview zum Thema „Es ist nicht nur das PCP (Pentachlorphenol, ein bei uns inzwischen verbotenes Holzschutzmittel)“ über die Spätfolgen von Umweltgiften.<br />
Wie schätzen Sie heute die Rolle von umweltbedingten Fruchtbarkeitsstörungen bei Frau und Mann ein (zum Beispiel durch Pestizide und Schwermetalle)?</em></span></p>
<div id="attachment_6665" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/04/Fotolia_10916155_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-6665" title="der schnellste gewinnt" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/04/Fotolia_10916155_XS-300x225.jpg" alt="© elvira gerecht - Fotolia.com" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">© elvira gerecht - Fotolia.com</p></div>
<p>Da wird sich in den letzten Jahren nicht viel zum Positiven verändert haben. Im Gegenteil: wir haben ja dazu gelernt und wissen heute, dass bspw. die endokrinen Disruptoren (hormonähnliche Umweltgifte, bspw. <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/hormoncoctail-im-kinderzimmer/" target="_blank">Weichmacher</a>) auf allen Ebenen der <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/unerfullter-kinderwunsch-teil-2-naturheilkunde/" target="_blank">Fortpflanzung Störungen</a> hervorrufen können. Die Rolle der Nanopartikel ist noch völlig ungeklärt, aber aufgrund ihrer Eigenschaften bereiten sie mir ebenfalls Sorgen. Und auch wenn bestimmte Pestizide bei uns nicht mehr eingesetzt werden dürfen, so gibt es neue, deren ungünstige Wirkungen sich erst wieder Jahre später bemerkbar machen werden. In den europäischen Ländern kommt erschwerend hinzu, dass die Frauen bei der ersten Schwangerschaft viel älter sind als noch vor 20 Jahren, sie damit wesentlich länger Umweltgifte in ihren Eierstöcken ansammeln konnten.</p>
<p><span style="color: #800080;"><em>Nach jahrelanger Leitung der Ambulanz für Naturheilkunde an der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg wurde Ihnen im Jahre 1995 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland verliehen – in Würdigung Ihrer wissenschaftlichen Erfolge in der Gynäkologie durch naturheilkundlich orientierte Diagnose- und Therapieansätze. Vertragen sich Schulmedizin und Naturheilkunde?</em></span></p>
<p>Ich bin der Meinung: ja! Für schwere Erkrankungen, Notfälle und chirurgische Interventionen können wir natürlich nicht auf die Schulmedizin verzichten. Aber in der Prävention und bei vielen chronischen Erkrankungen können wir auf die Naturheilkunde nicht verzichten. Bei lästigen Beschwerden, die eigentlich keine schulmedizinische Therapie erfordern, kann sie lindern oder sogar heilen. Außerdem kann man sie sehr schön begleitend einsetzen, beispielsweise um in der Krebsbehandlung die Nebenwirkungen der konventionellen Therapie zu beherrschen.</p>
<p><span style="color: #800080;"><em>Sie haben das Netzwerk Frauengesundheit im Internet gegründet und „Das Frauen-Gesundheitsbuch“ herausgegeben. Sind Frauen anders krank als Männer?</em></span></p>
<div id="attachment_864" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://astore.amazon.de/netzwerkfraue-21/detail/383042261X" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-864" title="frauengesundheitsbuch" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2009/12/frauengesundheitsbuch-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Frauen-Gesundheitsbuch</p></div>
<p>Ja, die ganze Genetik unterscheidet sich ja zwischen Männern und Frauen. Das führt zu einem anderen Körperbau und anderen Stoffwechsel. Aber Frauen gehen auch anders mit ihrem Körper um, sie nehmen Schmerzen anders wahr, Art und Dosis von Medikamenten wirken bei ihnen unterschiedlich. Wenn sie dann krank sind, versuchen sie die eigentliche Ursache herauszufinden und bevorzugen ganzheitliche Heilverfahren. Männer dagegen werfen lieber rasch eine Pille ein, die dann in kürzester Zeit gesund machen soll.</p>
<p><span style="color: #800080;"><em>Sind Mykosen – Infekte durch Candida-Pilze – in der gynäkologischen Praxis weit verbreitet? Welche Vorbeugungstipps und Behandlung empfehlen Sie?</em></span></p>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/04/Pilzgruppe2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6661" title="Pilzgruppe2" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/04/Pilzgruppe2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Ich hoffe nicht, dass die Mykosen in den Praxen verbreitet sind! Aber Frauen mit Mykosen trifft man täglich in jeder gynäkologischen Praxis.</p>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/hilfe-bei-scheideninfektionen-teil-1-allgemeine-und-spezifische-masnahmen/" target="_blank"><strong>Vorbeugung</strong></a>: Luftdurchlässige Unterwäsche aus Naturmaterialien, Intimhygiene mit Waschlotionen, die den Säuremantel der Haut stärken, bei Anfälligkeit für Pilze vorbeugend Scheidenzäpfchen, die die Scheidenschleimhaut schützen und die Laktobazillenflora aufbauen.</p>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/scheidenpilze-behandlung-mit-chemie-oder-homoopathie/" target="_blank"><strong>Behandlung</strong></a>: Im Akutfall Antimykotika, dann Aufbau und Pflege der Scheidenflora.</p>
<p><span style="color: #800080;"><em>Welche Rolle spielt die Darmflora im Immunsystem?</em></span></p>
<p>Sie ist offenbar der Schlüssel für ein gesundes Immunsystem. Die „guten“ Darmbakterien helfen beim Aufschluss der Nahrungsmittel und ernähren die Schleimhautzellen des Darms. Sie halten fremde Eindringlinge und die „schlechten“ Darmbakterien in Schach. Sie sorgen dafür, dass die <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/der-darm-denkt-mit-interview-mit-umweltmediziner-runow/" target="_blank">Darmschleimhaut </a>nicht „löchrig“ wird, damit nicht Substanzen aus der Nahrung im Blut landen und das Immunsystem dagegen mobilisiert wird.</p>
<p><span style="color: #800080;"><em>Sind die gesetzlich Versicherten durch therapeutische Konzentration auf den Akutfall und wissenschaftlich anerkannte Diagnose- und Therapiemaßnahmen gesünder geworden?</em></span></p>
<p>Wohl eher nicht. Das muss aber nicht nur an der Schulmedizin liegen, sondern ist viel eher ein Lebensstilproblem: zu viele belastende Umweltfaktoren, falsche Ernährung, zu wenig Bewegung, zu wenig Selbstverantwortung.</p>
<p><span style="color: #800080;"><em>Hat man am falschen Ende gespart, und ist die Prävention auf der Strecke geblieben?</em></span></p>
<p>Solange wir alle nach neuen Hüften und neuen Herzen schreien, weiß ich nicht, wo das Geld für die Prävention herkommen soll. Und wenn dann als Präventionsmaßnahme alle Mädchen gegen <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/sicherheit-der-hpv-impfung-zur-verhutung-von-gebarmutterhalskrebs/" target="_blank">HPV geimpft</a> werden sollen, sind wir auch nicht zufrieden (ich jedenfalls nicht). Aber im Ernst: wir können von unserem jetzigen Medizinsystem keine Lösung erwarten. Wir können nur die Menschen aufklären und denen, die es wollen, Hilfe zur Selbsthilfe geben.</p>
<p><span style="color: #800080;"><em>Welche vorbeugenden Maßnahmen vor Allergien und Umweltkrankheiten empfehlen Sie?</em></span></p>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/04/baby2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6659" title="baby2" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/04/baby2-300x229.jpg" alt="" width="300" height="229" /></a>Den Müttern würde ich empfehlen, bereits in der Schwangerschaft so zu leben und zu essen, dass sie einen <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/kanne-bio-brottrunk%C2%AE-ein-lebensmittel-das-es-in-sich-hat/" target="_blank">gesunden Darm</a> und ein ausgeglichenes Immunsystem haben. Sie sollten eine <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/hypnobirthing-der-schlussel-fur-eine-gluckliche-familie-und-bessere-welt/" target="_blank">normale Entbindung</a> anstreben, damit ihr Kind in Kontakt mit den mütterlichen Bakterien kommt. Sie sollten etwa sechs Monate stillen. Sie sollten in ihrer Wohnung für ein gesundes und schadstoffarmes Klima sorgen. Sie sollten auf Fertiggerichte und Nahrungsmittel mit Zusatzstoffen verzichten und stattdessen ihre Familie mit <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/was-die-ernahrung-mit-kinderwunsch-zu-tun-hat/" target="_blank">biologischer Frischkost</a> verwöhnen.</p>
<p><em><span style="color: #800080;">Der AVE e.V. – Verein zur Förderung der Ganzheitlichen Behandlung Allergischer Erkrankungen – führt derzeit ein durch den Bundesverband AOK unterstütztes Selbsthilfeprojekt „Kommunikation bei Mykose-Erkrankungen“ durch. Könnten Sie sich eine engere Zusammenarbeit mit dem AVE zu diesem Thema vorstellen?</span></em></p>
<p>Ja, gerne, das könnte ich mir vorstellen. So könnte ich beispielsweise Artikel im <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/" target="_blank">Netzwerk Frauengesundheit</a> publizieren und aktuelle Informationen in meinen Newslettern und über Twitter und Facebook weitergeben.</p>
<h2>Und hier ein Fallbeispiel aus meiner Kinderwunsch-Sprechstunde</h2>
<p>32-jährige Patientin, Bankkauffrau, seit fünf Jahren unerfüllter Kinderwunsch, 168cm/58kg.</p>
<h3><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/unerfullter-kinderwunsch-teil-1-konventionelles-vorgehen/" target="_blank">Diagnostik </a>bereits außerhalb erfolgt:</h3>
<ul>
<li>normale Hormone bei PMS und leichter Gelbkörperunterfunktion,</li>
<li>präklinische Hypothyreose, weshalb sie seit zwei Jahren L-Thyroxin 50 einnahm,</li>
<li>durchgängige Eileiter (Chromolaparoskopie = Bauchspiegelung),</li>
<li>beim Ehemann normales Spermiogramm (= Spermienanalyse zur Beurteilung der Zeugungsfähigkeit des Mannes) mit leichter Asthenozoospermie (= verminderte Beweglichkeit der Spermien)</li>
</ul>
<h3>Bisherige Therapie:</h3>
<ul>
<li>mehrfach Clomifen (= Arzneistoff zur Auslösung des Eisprungs),</li>
<li>Stützung der Gelbkörperphase nach dem Eisprung zur Vorbereitung der Einnistung eines befruchteten Eis mit HCG oder Progesteron.</li>
<li>Jetzt wurde ihr von ihrem Frauenarzt ivF (= in-vitro-Fertilisation – „künstliche Befruchtung“) empfohlen. Aber sie wünscht einen<a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/ganzheitliche-therapie-und-begleitung-bei-unerfulltem-kinderwunsch/" target="_blank"> natürliche Alternative.</a></li>
</ul>
<h3>Anamnese und Untersuchung:</h3>
<p>Bei der Erstvorstellung in der Uni-Ambulanz erhoben wir eine erweiterte Anamnese und ganzheitliche Untersuchung. Folgende Besonderheiten ergaben sich:</p>
<ul>
<li>Sieben <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/amalgam-in-zahnfullungen-schaedlich/" target="_blank">Amalgamfüllungen</a>, über zehn Jahre alt.</li>
<li>Patientin sehr unter Druck und verzweifelt,</li>
<li>leidet nach Aussage des Neurologen seit zwei Jahren unter MS (Symptomatik noch nicht sehr eindrucksvoll, rezidivierende Gangunsicherheiten).</li>
</ul>
<h3>Diagnostik:</h3>
<ul>
<li>Speicheltest: stark erhöhte Quecksilber (Hg)-, aber auch Zinn (Sn)-Werte</li>
<li>DMPS-Test (= Test zum Nachweis von Schwermetallbelastungen) vermehrte Ausscheidung von Hg,</li>
<li>Selen und Zink erniedrigt, Vitamin B12-Mangel</li>
</ul>
<h3>Therapie:</h3>
<ul>
<li>Vorsichtige Zahnsanierung,</li>
<li>anschließend weitere Ausleitung mit DMPS wöchentlich und</li>
<li>Supplementierung mit verschiedenen Orthomolekularia (Mikrowirkstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen).</li>
<li>Ernährungsoptimierung.</li>
</ul>
<h3>Verlauf:</h3>
<div id="attachment_6657" class="wp-caption alignleft" style="width: 287px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/04/schwangerer-Bauch-mit-Kind.jpg"><img class="size-medium wp-image-6657" title="schwangerer Bauch mit Kind" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/04/schwangerer-Bauch-mit-Kind-277x300.jpg" alt="© Laura Gaiser" width="277" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© Laura Gaiser</p></div>
<p>Besserung der neurologischen Symptomatik. L-Thyroxin wird versuchsweise abgesetzt, Schilddrüsenfunktion normal. Keine PMS-Symptomatik mehr.</p>
<p>Nach einem halben Jahr spontaner Schwangerschaftseintritt und unauffälliger Schwangerschaftsverlauf. Gesundes Kind am Termin durch Spontangeburt geboren.</p>
<p>Nach einem Jahr Wiedervorstellung, Patientin sehr glücklich, da der Neurologe ihr gesagt hatte, sie hätte doch keine MS, die Beschwerden wären wohl nur nervös gewesen.</p>
<p>Nach einem weiteren Jahr Geburt des zweiten Kindes nach spontaner Empfängnis und normalem Schwangerschaftsverlauf.</p>
<p>Das <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/04/114-120_1-Interview.pdf">Interview</a> können Sie sich als pdf herunterladen.</p>
<h2>Allergieverein Europa</h2>
<p>Der <strong>Allergieverein Europa e.V.</strong> arbeitet europaweit mit Selbsthilfeorganisationen und Fachärzten zusammen. Er versteht sich als Mittler zwischen den notwendigen Anwendungen schulmedizinischer Therapiemaßnahmen, den Erkenntnissen der Klinischen Ökologie und den traditionsreichen Naturheilverfahren, wie sie in der zunehmend belasteten Umwelt erforderlich werden.</p>
<p><strong>Angebot </strong>des AVE für Menschen mit Allergien:</p>
<ul>
<li>Information über ganzheitliche Behandlungskonzepte</li>
<li>Information über anwendbare Ergebnisse der Allergieforschung in Europa</li>
<li>Beratung zu Kuraufenthalten nach umweltmedizinischen Prinzipien im In- und Ausland</li>
</ul>
<p>Der AVE unterstützt biologisch <strong>ökologische Therapiemaßnahmen</strong>, die vorbeugend, lindernd oder heilend wirken bei folgenden</p>
<p><strong>Erkrankungen</strong>:</p>
<ul>
<li>Asthma<a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/04/frau-praxis.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6663" title="frau praxis" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/04/frau-praxis-300x205.jpg" alt="" width="300" height="205" /></a></li>
<li>Heuschnupfen</li>
<li>Neurodermitis</li>
<li>Nesselfieber</li>
<li>Schuppenflechte</li>
<li>Akne</li>
<li>Rheuma</li>
<li>Migräne</li>
<li>Nahrungsmittelunverträglichkeiten</li>
<li>Allergien</li>
<li>u.a..</li>
</ul>
<p>Der <strong>Allergieverein Europa</strong> bietet <strong>Beratungen </strong>und <strong>Untersuchungen </strong>nach den Konzepten der Umweltmedizin an:</p>
<ul>
<li>Anamnesen</li>
<li>Serodiagnostik u.a. Laboruntersuchungen</li>
<li>Umweltanalytik</li>
</ul>
<p>Er gibt <strong>Empfehlungen</strong></p>
<ul>
<li>zur Umwelt, zum Wohn- und Arbeitsbereich</li>
<li>Zur Ernährung</li>
<li>Und Lebensgestaltung</li>
</ul>
<p><a href="http://www.allergieverein-europa.de/" target="_blank">http://www.allergieverein-europa.de</a></p>
<p><strong>Allergie-Verein in Europa e.V.</strong></p>
<p>Verein zur Förderung der ganzheitlichen Behandlung allergischer Erkrankungen in Europa e.V. (AVE)<br />
AVE-Büro Fulda<br />
c/o Institut für Umwelt und Gesundheit (IUG)<br />
Petersgasse 27<br />
D-36037 Fulda<br />
Tel. 0661-710-03, Fax: 0661-710-19,<br />
Bürozeiten: Mo, Di, Do 10:30 Uhr bis 12.00 Uhr<br />
Email: UMWELTBERATUNG.Fulda@t-online.de</p>
<p><strong>Zeitschrift UMWELT &amp; GESUNDHEIT</strong></p>
<p>Herausgeber: Allergieverein in Europa e.V. (AVE) &#8211; Prof. Dr. Friedhelm Diel<a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/04/Titel-2011-4042-e1325090585455.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6679" title="Titel-2011-4042-e1325090585455" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/04/Titel-2011-4042-e1325090585455.jpg" alt="" width="103" height="143" /></a><br />
Redaktions- und Verlagsbüro Dr. Eva Diel<br />
Petersgasse 27,<br />
36037 Fulda<br />
Tel.: 0661-71003, Fax: -71019<br />
Erscheinungsweise 4 x jährlich<br />
ISSN 0945-7526<br />
Bezugspreis: EUR 29,00 im Abo, Einzelheft EUR 7,50 (AVE-Mitglieder erhalten die Zeitschrift im Rahmen Ihres Mitgliedbeitrages.</p>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/04/Poortraits-018.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6654" title="Poortraits 018" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/04/Poortraits-018-150x146.jpg" alt="" width="150" height="146" /></a>*Frau <em><strong>Dr. Hilly Kessler</strong></em> ist Frauenärztin in Luxemburg und international bekannte Künstlerin.  Ihre Frauenportraits machen betroffen und nachdenklich. Für dieses  Webmagazin hat Frau Dr. Kessler mir ihre Bilder zur Veröffentlichung zur  Verfügung gestellt. Vielen Dank!</p>
<div id="vgwpixel"><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/dd3c30ca85114ffc980eb2aa7a3e3ade" width="1" height="1" alt=""></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/umwelt-und-lebensstil-beeinflussen-fruchtbarkeit-und-frauengesundheit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein schönes Schlafzimmer = gesunder Schlaf?</title>
		<link>http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/ein-schones-schlafzimmer-gesunder-schlaf/</link>
		<comments>http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/ein-schones-schlafzimmer-gesunder-schlaf/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 22:50:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schlafbanis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensstil]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Buchempfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrosmog]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Erschöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltmedizin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/?p=6500</guid>
		<description><![CDATA[Viele Menschen betrachten ihre Wohnung als ihr Rückzugsgebiet, wo sie die Belastungen des Alltags hinter sich lassen können. Dort wollen sie wieder auftanken, sich entspannen und Kraft schöpfen. Dazu hat sich die Industrie einiges einfallen lassen. Es gibt die bequemen, tragbaren Telefone, es gibt große Flachbildschirme, die eine ganze Wandseite ausfüllen, es gibt Stereoanlagen mit allen möglichen technischen Finessen. Auch die Betten lassen fast keine Wünsche offen: Ob Wasserbett, Messing-Himmelbett, Satinbettlaken oder Salzleuchten – das nächtliche Ruhelager kann in jeder Richtung designed werden. Es wird suggeriert, dass Wohlbefinden von außen gemacht werden kann, ja, dass man es kaufen könnte. Zugleich beobachte ich, dass es immer mehr Menschen gibt, die nicht gut schlafen können. Viele klagen darüber, dass sie morgens fast noch müder aufwachen, als sie abends waren. Viele fühlen sich chronisch erschöpft, abgeschlagen oder lustlos. Das klingt vielleicht interessant. Was dahinter steckt, ist für die Betroffenen aber gar nicht lustig: Sie fühlen sich ständig erschöpft, können nicht erholsam – oder gar nicht mehr schlafen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6525" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/Fotolia_30631484_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-6525" title="green bedroom" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/Fotolia_30631484_XS-300x230.jpg" alt="© antoha713 - Fotolia.com" width="300" height="230" /></a><p class="wp-caption-text">© antoha713 - Fotolia.com</p></div>
<p>Viele Menschen betrachten ihre Wohnung als ihr Rückzugsgebiet, wo sie die Belastungen des Alltags hinter sich lassen können. Dort wollen sie wieder auftanken, sich entspannen und Kraft schöpfen.</p>
<h3>Liebgewonnener Komfort</h3>
<p>Dazu hat sich die Industrie einiges einfallen lassen. Es gibt die bequemen, tragbaren Telefone, es gibt große Flachbildschirme, die eine ganze Wandseite ausfüllen, es gibt Stereoanlagen mit allen möglichen technischen Finessen. Auch die Betten lassen fast keine Wünsche offen: Ob Wasserbett, Messing-Himmelbett, Satinbettlaken oder Salzleuchten – das nächtliche Ruhelager kann in jeder Richtung designed werden.</p>
<h3>Suggestion</h3>
<p>Es gibt Feng Shui Berater, die das Schlafzimmer nach den Himmelsrichtungen einrichten, für die richtige Auswahl aller vier Elemente sorgen, oft für viel Geld. Es gibt Magnetmatten, die erholsamen Schlaf versprechen, dazu kann man „Traumfänger“ im Schlafzimmer aufhängen, Pyramiden oder Heilsteine verteilen oder mit heiligen Symbolen arbeiten, was immer man darunter verstehen mag. Es wird suggeriert, dass Wohlbefinden von außen gemacht werden kann, ja, dass man es kaufen könnte.</p>
<p>Zugleich beobachte ich, dass es immer mehr Menschen gibt, die nicht gut schlafen können. Viele klagen darüber, dass sie morgens fast noch müder aufwachen, als sie abends waren. Viele fühlen sich chronisch erschöpft, abgeschlagen oder lustlos. Es gibt sogar schon eine Krankheitsbezeichnung für dieses neue Phänomen: „<a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/neuer-therapieansatz-bei-chronischer-erschopfung/" target="_blank">Chronic Fatigue Syndrom</a>“ (CFS).</p>
<p>Das klingt vielleicht interessant. Was dahinter steckt, ist für die Betroffenen aber gar nicht lustig: Sie fühlen sich ständig erschöpft, können nicht erholsam – oder gar nicht mehr schlafen!</p>
<h2>Folgen von Schlafmangel</h2>
<p>Schlafmangel zieht nun eine Reihe an weiteren Symptomen hinter sich her:</p>
<ul>
<li>Man ist tagsüber schläfrig, unaufmerksam, macht Fehler, es kommt zu gehäuften Unfällen.</li>
<li>Daneben verliert man die gute Laune und die Lebensfreude. Man hat zu nichts mehr Lust, der Antrieb und die Stimmung gehen in den Keller – am Ende droht die Depression.</li>
<li>Der Körper bildet weniger Schlafhormone und Wohlfühlhormone, ein Teufelskreis beginnt.</li>
<li>Zudem fehlt die nächtliche Ruhephase mit all dem, was der vagotone Teil unseres vegetativen Nervensystems im Schlaf zu erledigen hätte.</li>
</ul>
<p><strong>Was unser Körper in der Nacht leistet</strong>:</p>
<ul>
<li>Verdauung</li>
<li>Ausscheidung von Giftstoffen</li>
<li>Finden und Vernichten von Krebszellen durch die Killerzellen</li>
<li>Zellreparatur allgemein</li>
<li>aber auch das Träumen kommt zu kurz – die Seele bleibt ebenfalls auf ihrem „Müll“ sitzen.</li>
</ul>
<h3>Schlafentzug als Foltermethode</h3>
<p>Es ist sicherlich kein Zufall, dass es eine effektvolle Foltermethode ist, Menschen vom Schlafen und Träumen abzuhalten, indem man sie immer wieder weckt. Nach kurzer Zeit „drehen sie durch“ und leiden an „Alpträumen“ im Wachzustand.</p>
<p><em><strong>Ein schönes Schlafzimmer ist also noch kein Garant für „schönen Schlaf“.</strong></em></p>
<p><em><strong>Was wird denn übersehen?</strong></em></p>
<p><em><strong>Was fehlt dem modernen Menschen in seiner Wahrnehmung?</strong></em></p>
<h2>Schlaf-Faktoren</h2>
<p>Nach meiner Erfahrung von fast 30 Jahren ärztlicher Tätigkeit sind es einige Faktoren, die bedeutsam für gesunden und erholsamen Schlaf sind:<a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/Schlaffaktoren.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6508" title="Schlaffaktoren" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/Schlaffaktoren-300x266.jpg" alt="" width="240" height="213" /></a></p>
<h3>1.	Ernährung</h3>
<h3>2.	Bewegung</h3>
<h3>3.	Geopathie und Elektrosmog</h3>
<h3>4.	Seelische Hintergründe</h3>
<h3>5.	Körperliche Erkrankungen</h3>
<p>Meist spielt nicht nur ein Faktor eine Rolle, sondern jeder trägt seinen Anteil zum schlechten Schlaf bei. Zu allen fünf Faktoren möchte ich kurz etwas sagen.</p>
<h3>1.	Ernährung:</h3>
<div id="attachment_6516" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/Organuhr.jpg"><img class="size-medium wp-image-6516" title="Organuhr" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/Organuhr-300x300.jpg" alt="Organuhr" width="240" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Organuhr</p></div>
<p>Wer zu spät (nach 20 Uhr) zu viel, zu süß oder zu fett isst, wer dazu abends noch viel Alkohol trinkt, der überlastet seine Leber und seine Galle, die beide nachtaktive Organe sind. Durchschlafstörungen zwischen 23 Uhr und 3 Uhr sind dann fast schon programmiert. Dazu kann der Körper dann weniger Anti-Aging-Substanzen bilden.</p>
<p><strong><em><span style="color: #993366;">Tipp: Empfehlenswert wäre daher, wenigstens 1 mal pro Woche das Abendessen wegzulassen oder ganz „sparsam“ zu gestalten.</span></em></strong></p>
<h3>2.	Bewegung:</h3>
<div id="attachment_6534" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/Fotolia_16676901_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-6534" title="A" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/Fotolia_16676901_XS-300x282.jpg" alt="© Christopher Nuzzaco - Fotolia.com" width="300" height="282" /></a><p class="wp-caption-text">© Christopher Nuzzaco - Fotolia.com</p></div>
<p>Der Mensch ist kein „Sitzling“, sondern ein Lauftier. Zudem benötigt unser Organismus für seine Hormonregulation Licht und Sonne.</p>
<p>Wir sollten also mindestens an sechs Tagen in der Woche jeweils eine halbe Stunde in <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/auch-im-winter-gesund-und-fit-durch-bewegung/" target="_blank">Bewegung </a>verbringen, damit wir dann abends wohlig in den Schlaf sinken können.</p>
<p>Aufenthalt im Freien um die Mittagszeit – allerdings nicht in der prallen Sonne – fördert zudem die Bildung von Vitamin D (gut für die Knochen) und von Melatonin, dem Schlafhormon.</p>
<p><strong><span style="color: #993366;"><em>Tipp: Wenn im Winter die Sonne selten scheint, ist <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/was-eine-aktuelle-internationale-konferenz-zu-vitamin-d-sagt/" target="_blank">Vitamin D </a>in Tabl. Form (1000 IE; 2 Tbl.tgl) sehr zu empfehlen</em></span></strong></p>
<h3>3.	Geopathie und Elektrosmog:</h3>
<h4><strong>Geopathie</strong></h4>
<p>Die <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wenn-die-erde-krank-macht/" target="_blank">Geopathien </a>sind der vernachlässigte Faktor in der Diskussion um Schlaf und seine Störungen.</p>
<div id="attachment_6528" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/Fotolia_9971543_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-6528" title="Stonhenge" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/Fotolia_9971543_XS-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© Berchtesgaden - Fotolia.com</p></div>
<p>Wer sein Bett auf einer Störzone stehen hat, egal, ob Wasserader, Verwerfung oder sonstige Erdstrahlung, wird je länger, je mehr nicht erholsam schlafen können und anfälliger für alle möglichen Symptome werden (für die es dann auch keine schulmedizinische Erklärung gibt – und der Patient sich dann auch noch sagen lassen muss, er sei ein Simulant).</p>
<p>Unsere Vorfahren wussten noch um diese Störzonen und bauten ihre Häuser nur dort, wo sich zuvor eine Schafherde zum Schlafen niedergelegt hatte.</p>
<p>(Es ist sicher ein Gerücht, dass daher der Brauch kommt, zum Einschlafen „Schäfchen zu zählen“).</p>
<p>Wer auf einer <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/erdstrahlen/" target="_blank">geopathischen Störung</a> schläft, der muss sein Bett an einen anderen Fleck verschieben.</p>
<p>Geopathien („krank machender Faktor aus der Erde“, ist die Übersetzung dieses griechischen Begriffs), die im Boden sind und durch alle Stockwerke hindurch wirksam sind, kümmern sich nicht darum, was wir oben zur „Abschirmung“ oder „Neutralisation“ in unser Schlafzimmer installieren.</p>
<p>Die Geopathie war schon vor uns da und wird auch dort bleiben.</p>
<p>Ein Beispiel dafür sind die vielen alten Kultstätten (Stonehenge, Orakel von Delphi, Kathedrale von Chartres, Pyramiden und viele andere), die allesamt an Orten starker Erdstrahlung errichtet wurden – und diese Zonen sind dort immer noch nachweisbar!</p>
<p>Man kann mittels Kinesiologie und Testampullen innerhalb von Sekunden nachweisen, ob ein Mensch unter einer geopathischen Belastung leidet.</p>
<p>Nur dann ist eine Veränderung des Schlafplatzes nötig – dann gilt aber immer: Weg vom Fleck!</p>
<h4><strong>Elektrosmog</strong></h4>
<p>Der Elektrosmog ist von Menschen gemacht. Er wird verursacht durch<a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2009/12/Handy.JPG"><img class="alignright size-medium wp-image-747" title="Handy" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2009/12/Handy-197x300.jpg" alt="" width="197" height="300" /></a></p>
<ul>
<li>elektrische Geräte,</li>
<li><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/handy-fur-ihr-kind-was-sie-vorher-wissen-sollten-interview-mit-dem-umweltarzt-dr-mutter/" target="_blank">Handystrahlung</a>,</li>
<li><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/elektrosmog-ursachen-und-verhutung-teil-4-hochfrequente-elektromagnetische-felder/" target="_blank">Schnurlostelefone </a>(DECT Geräte),</li>
<li>Mikrowellengeräte, etc</li>
</ul>
<p>Daher haben Menschen auch Möglichkeiten ersonnen, diese Strahlung zu reduzieren.</p>
<p>Ein <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/elektrosmog-ursachen-und-verhutung-teil-2-niederfrequente-elektrische-wechselfelder/" target="_blank">Netzfreischalter </a>respektive Netzabkoppler im Schlafzimmer oder das Entfernen der Sicherung zur Nacht kann hier gute Dienste leisten, damit wir nicht „unter Strom“ schlafen müssen.</p>
<p>Jeder muss selbst entscheiden, ob er wirklich ein DECT-Telefon für wichtig hält, das ständig empfängt – oder ob das alte und unbedenkliche Schnurtelefon nicht sinnvoller wäre.</p>
<p>Auch das DECT-Telefon des Wohnungsnachbarn, welches vielleicht hinter der Schlafzimmerwand platziert ist, strahlt in weitem Umkreis.</p>
<p><strong><em><span style="color: #993366;">Tipp 1: es gibt Abschirmfarbe wie auch Abschirmtapeten auf dem Markt (<a href="http://www.biologa.de/" target="_blank">www.biologa.de</a>)</span></em></strong></p>
<p><strong><span style="color: #993366;"><em>Tipp 2:  Weniger schädlich als DECT sind analoge Funktelefone (auch Amplituden- modulierte (AM) Telefone genannt), weil sie eine geringere, aber durchaus ausreichende Durchdringungskraft haben.</em></span></strong> Es gibt leider nur noch wenige schnurlose AM-Modelle auf dem Markt.</p>
<p><strong>Achten Sie speziell darauf, dass im Stand-By Modus nicht gesendet wird.</strong></p>
<p>Wir entscheiden auch selbst darüber, ob wir unter einer Hochspannungsleitung bauen wollen oder in der Nähe eines Handymasten. Viele Gemeinden haben sich schon erfolgreich gegen weitere Handymasten in ihrer Nähe gewehrt. Sie müssen sich als Handybenutzer im Klaren sein, dass es für ein taugliches und sicheres Netz ca. alle 300 Meter (in Stadtgebieten oft noch dichter) einen Sendemasten benötigt; die meisten sind in irgendwelchen Gebäuden versteckt, um nicht aufzufallen.</p>
<p>Unser Bedürfnis nach scheinbar unbegrenzter Kommunikation kostet diesen hohen finanziellen und aus meiner Sicht auch gesundheitlichen Preis.</p>
<h3>4. Seelische Hintergründe:</h3>
<div id="attachment_6530" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/P1050785.jpg"><img class="size-medium wp-image-6530" title="P1050785" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/P1050785-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Kunstwerk von Dr. Hilly Kessler*</p></div>
<p>Angst, Sorgen, Arbeitslosigkeit, Ehezwist oder Mobbing verursacht Belastungen unseres Energiesystems im Körper. All das, was wir tagsüber nicht verarbeiten können, verfolgt uns in die Nacht.</p>
<p>Zudem sind nicht alle Menschen gleich belastbar gegenüber äußeren Stressfaktoren. Wer schon als Kind ängstlich oder mutlos war, hat dies als <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/hoffnung-fur-chronisch-kranke-die-regenerative-mitochondrienmedizin/" target="_blank">epigenetisches Muster</a> (durch Umwelteinflüsse veränderte genetische Struktur) tief in sich eingebrannt – und muss erst Werkzeuge an die Hand bekommen, um diese Muster nach und nach durch andere zu ersetzen, die für ihn gesünder und sinnvoller sind.</p>
<p>Darum arbeite ich so gerne mit der PSE (Psychosomatische Energetik), weil ich hier sofort die seelischen Blockaden testen kann, die gerade am schlimmsten für den Menschen sind.</p>
<p>Mit der Zeit (meist dauert es 1 – 2 Jahre) kann man so nach und nach ein neues innerseelisches Gleichgewicht herstellen, das nicht nur rasch die Schlafqualität verbessert, sondern auch belastbarer im Alltag macht.</p>
<h3>5. Körperliche Erkrankungen:</h3>
<p>Ich möchte auch erwähnen, dass es bestimmte Krankheiten gibt, die ein Risiko in sich tragen, den Schlaf zu stören.</p>
<p>Beispielhaft sei hier die <a href="http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/krankheiten-a-bis-z/krankheiten-r-bis-s/schilddruese.html" target="_blank"><strong>Überfunktion der Schilddrüse</strong></a> genannt, die rastlos und schlaflos machen kann.</p>
<p>Auch eine <a href="http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/krankheiten-a-bis-z/krankheiten-a-bis-c/asthma.html" target="_blank"><strong>Lungenerkrankung </strong></a>kann einen aus dem Schlaf reißen (die chinesische Organuhr ordnet die frühen Morgenstunden, von 3 Uhr bis 5 Uhr, der Lunge/ Lungenkreislauf zu – die meisten Asthma-Anfälle ereignen sich genau dann! Früher war in den Lungensanatorien zu dieser Zeit die große Unruhe auf den Abteilungen)</p>
<p><strong>Durchblutungsstörungen </strong>des Gehirns, wie wir sie z.B. bei Alzheimer finden, können die innere Rhythmik ebenfalls stören und nächtliche Unruhephasen hervorrufen.</p>
<p>Hier bedarf es auch der schulmedizinischen Abklärung, gleichzeitig und gleichwertig mit den anderen Faktoren.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Wenn wir modernen Menschen nicht nur eine schöne Wohnung, sondern dort auch gesund und erholsam schlafen wollen, um seelisch und körperlich im Lot zu bleiben, werden wir nicht umhin kommen, für uns selbst Verantwortung zu übernehmen. Wir werden lernen müssen, wieder zu spüren, was uns gut tut, wo wir uns wohl fühlen und was die Bedürfnisse unseres Körpers, unserer Seele und unseres Geistes sind.</p>
<p>Dazu bedarf es oftmals nur kleiner Korrekturen unseres Lebensstils, die aber weit reichende positive Auswirkungen haben können.</p>
<h3>Meine Lieblingswerkzeuge<strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3867310726/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=netzwerkfraue-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3867310726" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-6514" title="Cover Wie wirkt PSE 2010 978-3-86731-072-7" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/Cover-Wie-wirkt-PSE-2010-978-3-86731-072-7-209x300.jpg" alt="" width="209" height="300" /></a></strong></h3>
<p><strong> </strong></p>
<ul>
<li>die PSE,</li>
<li>die Beschäftigung mit Ernährung,</li>
<li>mit Bewegung und</li>
<li>dem gesunden Schlafplatz.</li>
</ul>
<h2>Literatur zum Thema</h2>
<p>zu beziehen über <a href="http://www.psenergy.ch/" target="_blank">www.psenergy.ch</a>:</p>
<ul>
<li>Banis, Ulrike: Erdstrahlen &amp; Co, Haug Verlag, 2. Aufl./ dort vergriffen</li>
<li>Banis, Ulrike: Praxis der Psychosomatischen Energetik, Comed Verlag, 3. Aufl.</li>
<li>Banis, Ulrike: Er will immer, sie fast nie, Pro Business Verlag, 2007</li>
<li>Banis, Ulrike: Sucht- die unerfüllte Suche nach einem erfüllten Leben, Fischer Verlag, 2009</li>
<li>Banis, Ulrike: Wie wirkt Psychosomatische Energetik, VAK Verlag, 2010</li>
</ul>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/Dr-Ulrike-Banisklein.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6507" title="Dr Ulrike Banisklein" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/Dr-Ulrike-Banisklein-150x128.jpg" alt="" width="150" height="128" /></a><em><strong>Dr. Ulrike Güdel Banis</strong></em> ist Ärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren. Nach Jahren klinischer Ausbildung in Chirurgie und Gynäkologie war sie zehn Jahre als kassenärztliche Hausärztin tätig. Zu ihren Ausbildungen zählt neben Akupunktur auch Neuraltherapie, Kinesiologie, Chirotherapie und psychosomatische Versorgung. Seit fast fünfzehn Jahren ist sie in privater Praxis im Bereich der Energiemedizin tätig.<br />
12 Jahre war sie Ausbildungsleiterin der Psychosomatischen Energetik, einer ganzheitlichen Therapie, die sie gemeinsam mit Dr. Reimar Banis entwickelt hat. In ihren Praxen am Bodensee und in der Schweiz arbeitet sie hauptsächlich mit dieser Methode bei der Behandlung chronisch kranker Patienten. In Vorarlberg, der Schweiz und Deutschland ist sie eine gefragte Referentin zu den Themen „Burn- Out- Prophylaxe“, „Partnerschaft“, „Impfen, Pro und Contra“, „Energiemedizin“ sowie „Geopathien und ihre Bedeutung für die Gesundheit“.<a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/PSEnergy.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6542" title="PSEnergy" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/PSEnergy.jpg" alt="" width="197" height="174" /></a></p>
<p>Dr. med. Ulrike Güdel Banis,<br />
Unterbiel 22,<br />
CH-4418 Reigoldswil<br />
email: info@psenergy.ch</p>
<p>*Frau <em><strong>Dr. Hilly Kessler</strong></em> ist Frauenärztin in  Luxemburg und international bekannte Künstlerin.   Ihre Frauenportraits  machen betroffen und nachdenklich. Für dieses   Webmagazin hat Frau Dr.  Kessler mir ihre Bilder zur Veröffentlichung zur  Verfügung gestellt.  Vielen Dank!</p>
<p><a href="http://www.hillykessler.com/" target="_blank">http://www.hillykessler.com</a></p>
<p><strong>Und wie helfen Sie sich bei Schlafstörungen? Gibt es für sie noch andere Ursachen? Dann schreiben Sie doch einen <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/ein-schones-schlafzimmer-gesunder-schlaf/#comments" target="_blank">Kommentar</a>!</strong></p>
<div id="vgwpixel"><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/d8a9c51577c642f7afbe0c877b19e20d" width="1" height="1" alt=""></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/ein-schones-schlafzimmer-gesunder-schlaf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Experimente zum Schlaf in Maulbeerseide</title>
		<link>http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/experimente-zum-schlaf-in-maulbeerseide/</link>
		<comments>http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/experimente-zum-schlaf-in-maulbeerseide/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 23:19:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gengel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrosmog]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltmedizin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/?p=6415</guid>
		<description><![CDATA[Angeregt und neugierig gemacht durch das Interview von Frau Prof. Dr. Gerhard mit Frau Daffner zum Thema Gesunder Schlaf in Seide – ein Geschenk der Natur, nahm ich Kontakt mit Frau Daffner von RaumKultur auf. Meine Frau und ich bestellten uns Maulbeerseiden Ganzjahresdecken und Kopfkissen mit Füllung und Bezug aus Maulbeerseide. Wir waren beide gespannt auf die erste Nacht mit Seide. Mich interessierte natürlich auch, ob die Behauptung: „Maulbeerseide wirkt Elektrosmog und Erdstrahlen entgegen“ stimmt oder nicht. Als langjähriges Mitglied im Forschungskreis für Geobiologie Dr. Hartmann e.V. stehe ich „Abschirmgeräten und –decken“ sehr skeptisch gegenüber. Deshalb machte ich Versuche mit Elektrosmog und Erdstrahlen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/Bettherz1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6477" title="Bettherz1" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/Bettherz1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Angeregt und neugierig gemacht durch das Interview von Frau Prof. Dr. Gerhard mit Frau Daffner zum Thema <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/gesunder-schlaf-in-seide-ein-geschenk-der-natur/" target="_blank">Gesunder Schlaf in Seide – ein Geschenk der Natur</a>, nahm ich Kontakt mit Frau <a href="http://www.raumkultur.eu/sichou.html" target="_blank">Daffner</a> von RaumKultur auf. Meine Frau und ich bestellten uns Ganzjahresdecken und Kopfkissen mit Füllung und Bezug aus Maulbeerseide. Wir waren beide gespannt auf die erste Nacht mit Seide.</p>
<p>Der erste Eindruck beim Zudecken war kalt, denn unser Schlafzimmer ist nicht beheizt und es war schließlich Anfang November. Aber nach wenigen Sekunden stellte sich eine wohlige Wärme ein, die ausgezeichnete Wärmeisolation von Seide ist dafür verantwortlich. Wir schliefen schon ohne Seide gut. Aber unser Schlaf ist in den letzten vier Monaten, seitdem wir die Maulbeer-Seidendecken–Kopfkissen haben, noch tiefer und erholsamer geworden. Gutgelaunt und ohne jegliche Verspannungen kommen wir morgens nicht aus den Federn, sondern aus der Seide. Meine Frau schätzt auch die leichte Pflege der Decken und Kopfkissen. Sie nehmen durch den natürlichen Lotuseffekt fast keine Verschmutzung an. Es ist ein neues Lebensgefühl, und wir sind dankbar dafür, dass Frau Prof. Dr. Gerhard solche Themen in ihrem Webmagazin aufnimmt.</p>
<p>Mich interessierte natürlich auch, ob die Behauptung: „Maulbeerseide wirkt Elektrosmog und Erdstrahlen entgegen“ stimmt oder nicht. Als langjähriges Mitglied im <a href="http://www.geobiologie.de/" target="_blank">Forschungskreis für Geobiologie Dr. Hartmann e.V.</a> stehe ich „Abschirmgeräten und –decken“ sehr skeptisch gegenüber. Deshalb machte ich</p>
<h3>1.	Versuche mit Elektrosmog</h3>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/klein4.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6475" title="klein4" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/klein4-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Ich verursachte Elektrosmog durch Radiowecker bzw. DECT-Mobilfunkstation. Dann nahm ich Messungen vor ohne und mit der „Abschirmdecke mit Maulbeerseidenfüllung&#8221;, die zu diesem Zweck von der Firma angeboten wird oder der Luxus- Ganzjahresseidendecke, die ich in Gebrauch hatte. Es kamen technische Messgeräte zum Einsatz. Bei dem Versuch mit dem  Radiowecker verwendete ich den 3D-Niederfrequenz-Analyser mit  Datenlogger NFA 1000 der Fa. Gigahertz Solutions. Bei dem Versuch mit  der DECT- Basisstation verwendete ich den Hochfrequenz-Analyser HF 59 B der Fa.  Gigahertz Solutions. Außerdem fertigte ich Georhythmogramme nach Dr.  Hartmann.</p>
<h3>2.	Versuche auf mit Erdstrahlen gestörten Plätzen</h3>
<p>ohne und mit der „Abschirmdecke mit Maulbeerseidenfüllung“. Bei diesen Versuchen machte ich Georhythmogramme nach Dr. Hartmann.</p>
<h2>Ergebnisse</h2>
<p>Um Sie nicht lange auf die Folter zu spannen, teile ich in Kurzform die Ergebnisse mit. Durch Klicken auf die Schaubilder werden sie vergrößert und damit noch besser verständlich.</p>
<h3 style="text-align: center;">Radiowecker unter dem Bett</h3>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/E-u.-B-mit-Radiowecker.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-6448" title="E u. B mit Radiowecker" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/E-u.-B-mit-Radiowecker-1024x951.jpg" alt="" width="553" height="514" /></a><br />
</strong></p>
<p>Beim niederfrequenten Elektrosmog (50 Hz) zeigten sowohl die elektrische Feldstärke E in V/m (rot), als auch die magnetische Flussdichte B in nT (graugrün) bei den Messungen mit der Luxus Ganzjahresseidendecke, der „Abschirmdecke“ oder ohne Decke keine Veränderungen.</p>
<p>Daraus lässt sich schlussfolgern: <em><strong>Die Seidendecken haben keine mit E u. B-Feld-Messgeräten nachweisbare Abschirmwirkung.</strong></em></p>
<h3 style="text-align: center;">DECT-Basisstation unter dem Bett</h3>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/DECT-Basisstation.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-6450" title="DECT Basisstation" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/DECT-Basisstation-1024x887.jpg" alt="" width="553" height="479" /></a></p>
<p>Die Messung der  Leistungsflussdichte S der unter dem Bett stehenden DECT-Basisstation ergab praktisch keine Veränderung durch eine Luxus Seidendecke, bzw. „Abschirmdecke“ gegenüber der Messung ohne Decke. 500 entspricht 10 mW/m²</p>
<p>Daraus lässt sich schlussfolgern: <em><strong>Die Seidendecken haben  keine mit Hochfrequenz- Messgeräten nachweisbare Abschirmwirkung</strong></em>.</p>
<p>Für eine große Zahl unserer Mitmenschen ist damit das Urteil schnell gefällt: Die Seidendecken haben keinerlei „Abschirmwirkung“, weil die Messgeräte ja keine Veränderung feststellen.</p>
<p><em><strong>Mit vorschnellen Urteilen sollten wir aber vorsichtig sein, denn unsere Messgeräte erfassen nur einen winzigen Teil des Ganzen.</strong></em></p>
<p>Die später folgenden Georhythmogramme beziehen den Menschen in die Messung mit ein. Sie zeigen sowohl beim Elektrosmog als auch bei mit „Erdstrahlen“ gestörten Plätzen eine durch die Seidendecke ausgleichende Wirkung, wie bei einem guten Platz.</p>
<h3>Georhythmogramm (GRG)</h3>
<p>Seit gut 50 Jahren gibt es das Georhythmogramm (GRG) das <em><strong>Dr. med. Ernst Hartmann</strong></em> mit seinem Bruder dem Ingenieur <em><strong>Robert Hartmann</strong></em> entwickelt hat. Im <a href="http://www.geobiologie.de/" target="_blank">Forschungskreis für Geobiologie Dr. Hartmann e.V.</a> wurden Tausende von Georhythmogrammen durchgeführt. Mit dem Georhythmogramm können z.B. Aussagen zur Qualität eines Arbeits- oder Schlafplatzes gemacht werden.</p>
<p>Das GRG ist eine Haut- und Körperwiderstandsmessung. Dabei nimmt die Versuchsperson alle 30 sec. zwei Messingelektroden kurz fest in die Hand. Über Messleitungen sind die Elektroden an ein Widerstandsmessgerät angeschlossen. Der Körper- und Hautwiderstand im Kiloohmbereich wird gemessen und über eine Zeit von ca. 30 min alle 30 s aufgezeichnet. Während einer Einschwingzeit von 10 – 15 min stellt sich die Versuchsperson auf den Platz ein. Dabei können auch größere Widerstandsänderungen auftreten.</p>
<h3 style="text-align: center;">Georhythmogramm bei Elektrosmog</h3>
<p style="text-align: left;">Danach treten auf einem z.B. mit Elektrosmog gestörten Platz große Änderungen der Widerstandswerte bei der Versuchsperson auf. Außerdem haben die Widerstandswerte meist eine steigende Tendenz. <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/GRG-mit-Esmog-15.12.11.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-6452" title="GRG mit Esmog 15.12.11" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/GRG-mit-Esmog-15.12.11-1024x700.jpg" alt="" width="516" height="353" /></a></p>
<p>Nach der Einschwingzeit treten auf einem ungestörten Platz (ohne Geopathie oder Elektrosmog) nur kleine Änderungen der Widerstandswerte bei der Versuchsperson auf. Außerdem haben die Widerstandswerte meist eine leicht fallende Tendenz.</p>
<p>Die beiden GRG auf mit Elektrosmog gestörten Plätzen zeigen mit der „Abschirmdecke“ ruhige Widerstandswerte, also nur kleine Änderungen. Dies deutet auf einen weitgehend ungestörten Platz hin.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/GRG-m.-Esmog-u.-Absch.-06.02.12.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-6458" title="GRG m. Esmog u. Absch. 06.02.12" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/GRG-m.-Esmog-u.-Absch.-06.02.12-1024x711.jpg" alt="" width="553" height="384" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/GRG-m.DECT-u.-Absch.-08.02.12.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-6460" title="GRG m.DECT u. Absch. 08.02.12" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/GRG-m.DECT-u.-Absch.-08.02.12-1024x692.jpg" alt="" width="553" height="374" /></a></p>
<h3 style="text-align: center;">Georhythmogramm bei Geopathie (Erdstrahlen)</h3>
<p>Versuche auf mit Erdstrahlen gestörten Plätzen ohne (obere Abbildung) und mit der „Abschirmdecke“ aus Seide (untere Abbildung) zeigen deutlich die Normalisierung des GRG.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/GRG-auf-gewst.-Pl-29.11.11.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-6462" title="GRG auf gewst. Pl 29.11.11" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/GRG-auf-gewst.-Pl-29.11.11-1024x692.jpg" alt="" width="553" height="374" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/GRG-a.-gest.-Pl-Seidend.29.11.11.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-6464" title="GRG a. gest. Pl Seidend.29.11.11" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/GRG-a.-gest.-Pl-Seidend.29.11.11-1024x664.jpg" alt="" width="553" height="358" /></a></p>
<p>Weitere Messungen in Abständen über einen längeren Zeitraum könnten zeigen, ob diese ausgleichende Wirkung der Maulbeer-Seidendecke dauerhaft bleibt.</p>
<p>Meine Frau und ich sind froh und dankbar mit den Maulbeer-Seidendecken und –Kissen eine ausgezeichnete Schlafqualität und damit eine Steigerung der Lebensqualität erhalten zu haben.</p>
<p>Nach wie vor gilt: Der Schlafplatz sollte möglichst störungsfrei in Bezug auf Erdstrahlen und Elektrosmog sein. Hier finden Sie die weiteren Beiträge mit entsprechendem Grundlagenwissen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/erdstrahlen/" target="_blank">Erdstrahlen, finden Sie heraus, was dran ist</a></li>
<li><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/elektrosmog-und-seine-ursachen-teil-1-uberblick/" target="_blank">Elektrosmog und seine Ursachen, Teil 1: Überblick</a></li>
<li><a rel="bookmark" href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/elektrosmog-ursachen-und-verhutung-teil-2-niederfrequente-elektrische-wechselfelder/" target="_blank">Elektrosmog, Ursachen und Verhütung, Teil 2: Niederfrequente elektrische Wechselfelder</a></li>
<li><a rel="bookmark" href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/elektrosmog-ursachen-und-verhutung-teil-3-niederfrequente-magnetische-wechselfelder-z-b-50-hz/" target="_blank">Elektrosmog, Ursachen und Verhütung, Teil 3: Niederfrequente magnetische Wechselfelder (z.B. 50 Hz)</a></li>
<li><a rel="bookmark" href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/elektrosmog-ursachen-und-verhutung-teil-4-hochfrequente-elektromagnetische-felder/" target="_blank">Elektrosmog, Ursachen und Verhütung, Teil 4: Hochfrequente elektromagnetische Felder</a></li>
</ul>
<p><em><strong><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/klein1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6421" title="klein1" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/klein1-110x150.jpg" alt="" width="110" height="150" /></a>Günter Engelhardt</strong></em>, Jahrgang 1940, Ing. (grad.) Feinwerktechnik, Direktor a. D. einer Gewerbeschule in Baden-Württemberg. Ist seit 1969 Mitglied und war jahrelang Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins „<a href="http://www.geobiologie.de/" target="_blank">Forschungskreis für Geobiologie Dr. Hartmann e.V.</a>“ Als Referent und Ausbilder wurde er von Dr. med. Ernst Hartmann seit Anfang der siebziger Jahre in Informations-, Einführungs- und Schulungsseminaren eingesetzt. Seit vielen Jahren macht er geo- und elektrobiologische Beratungen und hält öffentliche Vorträge zum Thema Geo- und Elektrobiologie.</p>
<p>Für Fragen: Tel.: 06271/1708, Email: g.engelhardt@web.de</p>
<div id="vgwpixel"><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/527fc87757854aaa955c5fdc206c4905" width="1" height="1" alt=""></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/experimente-zum-schlaf-in-maulbeerseide/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hoffnung für chronisch Kranke: die Regenerative Mitochondrienmedizin</title>
		<link>http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/hoffnung-fur-chronisch-kranke-die-regenerative-mitochondrienmedizin/</link>
		<comments>http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/hoffnung-fur-chronisch-kranke-die-regenerative-mitochondrienmedizin/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 17:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>igerhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturheilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrosmog]]></category>
		<category><![CDATA[Entgiften]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbeugung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/?p=6317</guid>
		<description><![CDATA[Die westliche Medizin hat in der Vergangenheit viele Erfolge gefeiert. Seit einigen Jahrzehnten jedoch stagniert der Fortschritt in den Praxen: Chronischen Erkrankungen sowie den sogenannten Zivilisationserkrankungen hat die "Schulmedizin" nicht viel entgegenzusetzen. Doch die Zahl der betroffenen Patienten wächst. Schon kleine Kinder sind betroffen und damit zu einem Leben mit Schmerzen, Medikamenten und vielen Entbehrungen verurteilt. Wir brauchen eine neue Medizin! Eine Medizin, die die Ursachen beseitigen hilft und die die Störungen bekämpft, die im Körper, seinem Stoffwechsel und seinen Zellen angerichtet wurden. Und es gibt Hoffnung …Die regenerative Mitochondrienmedizin ist eine Medizin der Zukunft. Sie kann in einem universitären Masterstudiengang von Therapeuten unterschiedlicher Fachdisziplinen erlernt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #800080;"><strong><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/Regenbogenklein.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6335" title="Regenbogenklein" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/Regenbogenklein.jpg" alt="" width="392" height="294" /></a>Die westliche Medizin hat in der Vergangenheit viele Erfolge gefeiert. Seit einigen Jahrzehnten jedoch stagniert der Fortschritt in den Praxen: Chronischen Erkrankungen sowie den sogenannten Zivilisationskrankheiten hat die &#8220;Schulmedizin&#8221; nicht viel entgegenzusetzen. Doch die Zahl der betroffenen Patienten wächst. Schon kleine Kinder sind betroffen und damit zu einem Leben mit Schmerzen, Medikamenten und vielen Entbehrungen verurteilt. Wir brauchen eine neue Medizin! Eine Medizin, die die Ursachen beseitigen hilft und die die Störungen bekämpft, die im Körper, seinem Stoffwechsel und seinen Zellen angerichtet wurden. <span style="text-decoration: underline;"><em>Und es gibt Hoffnung …</em></span></strong></span></p>
<p><span style="color: #800080;">Bei der <a href="http://master-kmkh.eu/info/" target="_blank">Europa-Universität Viadrina</a> wurde daher bereits 2008 ein Masterstudiengang Komplementärmedizin – Kulturwissenschaften – Heilkunde aus der Taufe gehoben, der sich sowohl intensiv mit den Methoden der evidenc-based-medicine als auch der kulturellen Vielfalt der Medizin, deren Sprache und Kommunikation und nicht zuletzt mit ausgesuchten Bereichen der biologischen Medizin beschäftigt. Dabei können Therapeuten und medizinisch Ausgebildete aller Art nicht nur den gesamten Studiengang absolvieren, es ist auch möglich, einzelne Module zu belegen.</span></p>
<p><span style="color: #800080;">Das könnte besonders in diesem Jahr für Viele interessant sein, denn 2012 bekommt der Masterstudiengang ein neues Wahlpflichtmodul: die Regenerative Mitochondrien- und Umweltmedizin. Ein Arzt, der sich auf dieses Gebiet spezialisiert hat, erklärt Ihnen, was die Mitochondrienmedizin ist.</span></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Regenerative Mitochondrien-Medizin </strong></h2>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Dr. Rainer Mutschler</strong></em></p>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/klein33.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6344" title="klein33" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/klein33-300x229.jpg" alt="" width="300" height="229" /></a>Multiple Sklerose, Diabetes, Übergewicht, Allergien, <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/schutz-vor-krebs-ist-moglich-teil-1-umwelt-sport-psyche/" target="_blank">Krebs</a>, bei Frauen besonders <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/was-brustkrebs-mit-unserer-umwelt-zu-tun-hat/" target="_blank">Brustkrebs </a>und <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/endometriose-und-umweltfaktoren-interview-mit-prof-dr-schulte-ubbing/" target="_blank">Endometriose</a>:  jeder Arzt, Heilpraktiker oder Therapeut hat Kontakt mit diesen Erkrankungsgruppen. Leider können chronische Krankheiten heutzutage nur unzureichend verwaltet aber nicht wirklich an den Ursachen bekämpft und beseitigt werden. Erschwerend für alle Beteiligten kommt hinzu, dass diese Erkrankungen in den meisten Fällen kombiniert auftreten.</p>
<p>Etwas gegen die fatale Entwicklung im Sinne einer Prävention oder gar einer Heilung kann die Medizin nicht einmal ansatzweise bieten. Eben in diesem Bereich gibt es viel zu tun. Niemand, der direkt mit Patienten therapeutisch arbeitet, kann wirklich daran interessiert sein, diesen Status Quo in der Medizin zu erhalten. Es muss etwas geschehen, das steht völlig außer Frage, doch was? In welche Richtung soll sich der Therapeut wenden, um seinen Patienten eine bessere Zukunft bieten zu können?</p>
<h3>Neue Therapien sind gefragt!</h3>
<p>Wer sich etwas genauer und ohne Scheuklappen in der Therapielandschaft umschaut und auch über die deutschen und europäischen Grenzen hinausgeht, der stellt fest, dass es doch Möglichkeiten gibt, chronische Krankheiten nicht nur zu diagnostizieren, sondern wirklich gut zu behandeln. Meist sind diese Therapieformen nicht anerkannt, oft werden sie sogar als unwissenschaftlich belächelt.</p>
<p>Dennoch lohnt es sich, manche der Behandlungskonzepte genauer zu betrachten. Eine noch recht neue Ausrichtung der Medizin macht besonders viel Hoffnung. Sie beschäftigt sich mit einer wesentlichen Ursache insbesondere der genannten äußerst schlecht behandelbaren chronischen Erkrankungen: die regenerative Mitochondrienmedizin.</p>
<h3>Die Mitochondrien – die Kraftwerke der Zellen</h3>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/mitochondrien-thumb14218389.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6349" title="mitochondrien-thumb14218389" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/mitochondrien-thumb14218389-300x219.jpg" alt="" width="300" height="219" /></a>Mitochondrien sind oval-förmige Organellen, die in jeder Zelle des menschlichen und tierischen Organismus (Ausnahme: Erythrocyten) vorkommen. Ihre Aufgabe ist vorrangig, das Gewebe und die Organe mit Energie zu versorgen – Mitochondrien sind, bildlich betrachtet, unsere kleinen Kraftwerke. Sie produzieren in einem chemischen Prozess den Hauptanteil des vom Körper benötigten energiereichen Stoffes ATP (Adenosintriphosphat). Die Bedeutung der Zellorganelle lässt sich besonders dadurch ermessen, wenn wir uns vor Augen führen, dass die Organe mit einem besonders hohen Energiebedarf, wie zum Beispiel das Herz und die Muskulatur, sehr viele Mitochondrien in ihren Zellen enthalten. Im Herzen können es mehrere Tausend pro Zelle sein, die den lebenserhaltenden Muskel versorgen.</p>
<h3>Mitochondriopathien</h3>
<p>Erkrankungen der Mitochondrien (sog. Mitochondriopathien) sind der Medizin durchaus bekannt. Es handelt sich um relativ selten auftretende Erbkrankheiten, die zu spezifischen Enzymdefekten führen. Somit können bestimmte Stoffwechselwege im gesamten Organismus von Beginn an nicht ablaufen, wodurch sich bereits im frühen Kindes- bis Jugendalter massive Symptome ausbilden. Aus diesem Grund ist eine herkömmliche Behandlung dieser ererbten Mitochondriopathien ein Teil der Kinderheilkunde.</p>
<h3>Neue Formen der Mitochondriopathien</h3>
<p>Tatsächlich scheint es jedoch andere Formen der Mitochondriopathien zu geben, die im Verlauf des Lebens erworben werden können. Hierbei ist es nicht ein spezielles Gen und damit ein konkreter Stoffwechselweg der ausfällt für eine Mitochondriopathie verantwortlich, sondern es handelt sich vielmehr um einen schleichend beginnenden Ausfall erst einzelner dann von immer mehr Mitochondrien.</p>
<p>Denn die vielen Organellen in der Zelle können zuerst noch gegenseitig aushelfen, sie können sich jedoch ebenso wie benachbarte Zellen vermutlich &#8220;anstecken&#8221;. Doch zuerst werden sich keine Symptome niederschlagen, da jede Zelle über viele Mitochondrien-Kopien verfügt und auch nicht alle betroffenen Mitochondrien dieselben Defekte entwickeln. Die Palette der möglichen Störungen ist so breit wie die Gesamtheit der biochemischen Abläufe in den Mitochondrien!</p>
<h3>Was kann eine Mitochondriopathie auslösen?</h3>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/Elektrosmog.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6345" title="Elektrosmog" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/Elektrosmog.jpg" alt="" width="300" height="227" /></a>Nach den Forschungen der regenerativen Mitochondrienmedizin kommt es zum Beispiel durch massive und/oder lang anhaltende belastende Umwelteinflüsse (Schwermetallvergiftungen, wie <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/amalgam-in-zahnfullungen-schaedlich/" target="_blank">Amalgam</a>, HWS-Traumata, <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/elektrosmog-und-seine-ursachen-teil-1-uberblick/" target="_blank">Elektrosmog</a>, <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/pestizide/" target="_blank">Pestizide</a>, Lösungsmittelexpositionen u. a.) zu Eingriffen in die Biochemie der Mitochondrien. Da in diesen Organellen der Sauerstoff als Reaktionspartner eine große Rolle spielt, kann es durch eine Fehlfunktion der Mitochondrien zu einem sog. oxidativen Stress und einer überschüssigen Bildung von freien Radikalen (ROS) in den Zellen kommen. Diese greifen dann auch auf das umliegende Gewebe über und erzeugen dort wiederum die ROS, die die Zerstörung weitertreiben.</p>
<p>Je nach Zerstörungsgrad der Mitochondrien sind die betroffenen Zellen nicht nur gezwungen, auf die mitochondriale Energielieferung mehr oder weniger zu verzichten. Die pathologischen biochemischen Prozesse beeinträchtigen das eingespielte Stoffwechsel-und Signale-Netzwerk in den Geweben und können schließlich sogar das genetische Material angreifen und Zelltod auslösen. Infolge einer Mitochondriopathie können folgende Beeinträchtigungen auftreten: Fehlfunktionen des Hormon-, Immun- und Nervensystems, Herzprobleme, Muskelschwäche und im weiteren Verlauf Allergien, Autoimmunerkrankungen, Krebs, Multiple Sklerose u.v.m.</p>
<h3>Vererbung ist auch hier möglich</h3>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/Unbenannt-4.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6346" title="Unbenannt-4" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/Unbenannt-4.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Fatalerweise scheint es darüber hinaus möglich zu sein, dass jene erworbenen Mitochondriopathien vererbbar sind, wenn sie sich auch in den Fortpflanzungsorganen von betroffenen werdenden Müttern und Vätern manifestieren. Forscher sprechen dann von Epigenetik. Die Folgen dieser <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/baby-im-bauch-vorgeburtliche-pragung/" target="_blank">Entwicklung </a>sind gesundheitlich angeschlagene Mütter und Väter mit immer kränker werdenden Kindern, die zum Beispiel unter Lernschwierigkeiten, Aufmerksamkeitsstörungen, Allergien und anderem zu leiden haben. Das gesamte Familienleben wird massiv beeinträchtigt und niemand kann sich erklären, warum es gerade diese Familie so hart getroffen hat.</p>
<p>Natürlich können die herangezogenen Ärzte und Therapeuten meist nur die Symptome feststellen und hier und da lindern. Wirkliche Veränderungen dieser fatalen Lage sind auf herkömmlichem Wege nicht zu erreichen. Aber wenn man Sie schon bei <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/unerfullter-kinderwunsch-teil-2-naturheilkunde/" target="_blank">Kinderwunsch </a>berücksichtigt, kann man viel Leid in der Familie verhindern.</p>
<h3>Die regenerative Mitochondrienmedizin ist eine Medizin der Zukunft!</h3>
<p>Die regenerative Mitochondrienmedizin hingegen kennt diese Fälle und hat bereits viele therapeutische Verfahren entwickelt, die es ermöglichen, erstens die Ursachen zu beseitigen – soweit möglich – und zweitens die in den Mitochondrien und den betroffenen Zellen ablaufenden pathologischen Stoffwechselvorgänge zu stoppen. Je nach Zerstörungsgrad der Gewebe und Ursache der Mitochondriopathien kann so eine Regeneration der Zellen und Gewebe erreicht und möglicherweise sogar eine Heilung eingeleitet werden.</p>
<p>Noch ist es eine relativ kleine Gruppe von Therapeuten, die mit der regenerativen Mitochondrienmedizin arbeitet. Doch die Forschung auf dem Gebiet der Regenerativen Mitochondrienmedizin  kommt immer stärker in Gang und die ersten Erfolge der neuen Medizin rücken sie immer  mehr in den Fokus der Wissenschaftler und Mediziner. Eine volle Etablierung der Regenerativen Mitochondrienmedizin bedarf noch viel Zeit intensiver Forschung, doch bereits jetzt gibt sie den Patienten und Behandelnden Hoffnung auf Entwicklung neuer Therapien bei den vielen, heutzutage noch nicht therapierbaren Erkrankungen.</p>
<p><em><strong><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/mutschler_1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6322" title="mutschler_1" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/mutschler_1-114x150.jpg" alt="" width="114" height="150" /></a>Dr. Rainer Mutschler</strong></em> ist Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren,Homöopathie, Manuelle Medizin, Flugmedizin, Sportmedizin und Akupunktur. Er ist Gründer und leitender Arzt des CFI Speyer. Dort werden weitere ganzheitliche Heilverfahren angeboten: Regenerative Mitochondrienmedizin und Cellsymbiosis-Therapie®, NLP, Hypnosystemische Therapie und klinische Hypnose.</p>
<p><strong>CFI Centrum für Integrative Medizin, </strong><strong>Speyer</strong><br />
KompetenzCentrum für Ganzheitliche Gesundheit<br />
und Gesundheitsförderung<strong><strong><br />
</strong></strong>Carl-Dupre-Str. 1, D-67346 Speyer<strong><strong><br />
</strong></strong>Tel.: 06232 &#8211; 28 90 88 0<br />
Fax: 06232 &#8211; 28 90 88 3<br />
Web: <a href="http://www.cfi-speyer.de/">www.cfi-speyer.de</a></p>
<h3><span style="color: #800080;">Weitere Infos zum Masterstudiengang</span></h3>
<p><span style="color: #800080;"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/Vorlesung_Publikum_1996.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6348" title="Vorlesung_Publikum_1996" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/Vorlesung_Publikum_1996-300x218.jpg" alt="" width="300" height="218" /></a>Haben wir Sie neugierig gemacht? </span><span style="color: #800080;">Um das nötige Hintergrundwissen und die praktischen Fähigkeiten für eine erfolgreiche Therapie zu erlernen, enthält das Wahlpflichtmodul sowohl theoretische als auch praktische Anteile, die sich auf sechs Vollzeit-Wochenenden zwischen April und November 2012 erstrecken. Dabei konnten zahlreiche bekannte Referenten und Koryphäen des neuen Medizingebietes als Lehrende gewonnen werden. Hier können Sie schon das <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/Themen-und-Dozenten.pdf">Programm </a>einsehen und sich über die Referenten informieren.</span><span style="color: #800080;"><span style="color: #800080;"> </span></span></p>
<p><span style="color: #800080;">Wenn Sie ein Therapeut sind, informieren Sie sich doch, ob dieser Masterstudiengang für Sie von Interesse sein könnte. Wenn Sie Patientin sind und mithelfen wollen, dass diese Medizin erforscht und verbreitet wird, dann drucken Sie doch einfach den <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/03/Flyer2-zum-Studienmodul-Klinische-MitochondrienMedizin-und-Umweltmedizin.pdf">Flyer</a> aus und geben Sie ihn an Ihren Arzt oder Therapeuten weiter. Wir sind heute alle so in unserer Routine eingespannt, dass wir kaum genug Zeit haben, uns über alles Neue zu informieren. Wie oft habe ich in meiner Sprechstunde Informationen und Tipps von meinen Patientinnen erhalten, für die ich sehr dankbar war und aus denen sich oft etwas ganz Phantastisches entwickelt hat!</span></p>
<h3><span style="color: #800080;">Weitere Informationen und Links<br />
</span></h3>
<p>Weitere Informationen zum Studiengang können unter den untenstehenden Links eingeholt werden. Bewerbungen werden an der Europa-Universität Viadrina entgegen genommen, beim</p>
<p><strong>Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften (IntraG)</strong><br />
Postfach 1786<br />
15207 Frankfurt (Oder)</p>
<p><a href="http://master-kmkh.eu/info/" target="_blank">http://master-kmkh.eu/info/</a></p>
<p><a href="http://www.europa-uni.de/de/forschung/institut/institut_intrag/index.html" target="_blank">http://www.europa-uni.de/de/forschung/institut/institut_intrag/index.html</a></p>
<p><a href="http://mito-medizin.de/studienmodul/" target="_blank">http://mito-medizin.de/studienmodul/</a></p>
<p><strong><span style="color: #800080;">Schreiben Sie doch einen <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/hoffnung-fur-chronisch-kranke-die-regenerative-mitochondrienmedizin/#comments">Kommentar</a>, wenn Sie uns Ihre Erfahrungen mit Ihrem Therapeuten mitteilen wollen!</span><br />
</strong></p>
<div id="vgwpixel"><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/cf8319a91f064ae8ae5f8c91ab2ddf66" width="1" height="1" alt=""></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/hoffnung-fur-chronisch-kranke-die-regenerative-mitochondrienmedizin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neuer Therapieansatz bei chronischer Erschöpfung</title>
		<link>http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/neuer-therapieansatz-bei-chronischer-erschopfung/</link>
		<comments>http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/neuer-therapieansatz-bei-chronischer-erschopfung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 20:39:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>igerhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Brustkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Entgiften]]></category>
		<category><![CDATA[Erschöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrungsergänzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/?p=5502</guid>
		<description><![CDATA[Krebs Fatigue tritt bei fast allen bösartigen Tumoren und deren Behandlung auf. Intensiv beobachtet und erforscht wurde diese chronische Erschöpfung besonders bei Frauen mit Brustkrebs. Aber auch Patientinnen mit Multipler Chemikaliensensitivität, Fibromyalgie oder nach Infektionskrankheiten können unter Fatigue leiden. Fatigue schränkt die Lebensqualität stark ein. Von der Umwelt werden die Patientinnen völlig zu Unrecht oftmals als hypochondrisch wahrgenommen. Und auch von den Therapeuten fühlen sie sich häufig alleingelassen, weil diese ihnen keine Standard-Therapie anbieten können. Dabei gibt es offenbar durchaus einen vielversprechenden Behandlungsansatz: die Therapie mit S-Acetylglutathion. Am Beispiel Brustkrebs wird Ihnen das Glutathionsystem vorgestellt. Wie und warum der Wirkmechanismus auch bei anderen Erkrankungen genutzt werden könnte, wird in einem kurzen Extra-Abschnitt erklärt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5513" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Bilder-9-2010-056.jpg"><img class="size-medium wp-image-5513 " title="Bilder 9-2010 056" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Bilder-9-2010-056-300x200.jpg" alt="Bild von Hilly Kessler*" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Bild von Hilly Kessler*</p></div>
<p><strong>Cancer-<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fatigue-Syndrom">Fatigue</a>, Krebs-Fatigue, krebsbedingte Erschöpfung, chronische Müdigkeit bei Krebs, Tumor-Fatigue-Syndrom … viele Namen beschreiben die wohl belastendste „Begleiterscheinung“ von Krebs. Die extreme Schwäche tritt bei fast allen bösartigen Tumoren und deren Behandlung auf. Und sie kann nach Abschluss der Therapie noch jahrelang anhalten. Intensiv beobachtet und erforscht wurde Krebs-Fatigue besonders bei Frauen mit Brustkrebs. Aber auch Patientinnen mit Multipler Chemikaliensensitivität, Fibromyalgie oder nach Infektionskrankheiten können unter chronischer Erschöpfung leiden. Findet man keine eigentliche Ursache, so wird auch gerne der Begriff &#8220;Chronisches Fatigue Syndrom&#8221; (CFS) benutzt. Das Wort Fatigue kommt übrigens aus dem Französischen und bedeutet „Mattigkeit, Erschöpfung“.</strong></p>
<h3><strong>Alle Lebensbereiche sind betroffen</strong></h3>
<p><strong>Fatigue schränkt die Lebensqualität stark ein. Beruf, Alltagsleben und Leistungsfähigkeit – all diese Bereiche sind in Mitleidenschaft gezogen. Daher kann man der Fatigue durchaus einen eigenen Krankheitswert zusprechen. Viele Patientinnen ziehen sich aufgrund ihrer Schwäche immer mehr zurück – bis hin zur vollkommenen sozialen Isolation. Von der Umwelt werden sie völlig zu Unrecht oftmals als hypochondrisch wahrgenommen. Und auch von den Therapeuten fühlen sie sich häufig alleingelassen, weil diese ihnen keine Standard-Therapie anbieten können.</strong></p>
<h3><strong>Neue Behandlungsmöglichkeit</strong></h3>
<p><strong>Dabei gibt es offenbar durchaus einen vielversprechenden Behandlungsansatz: die Therapie mit S-Acetylglutathion. Erste klinische Erfahrungen mit diesem Wirkstoff sind sehr gut. Noch gibt es zwar keine veröffentlichten medizinischen Studien, doch ist eine Beobachtungsreihe derzeit in Vorbereitung. Im Folgenden möchte ich Ihnen den Behandlungsansatz am Beispiel Brustkrebs vorstellen. Wie und warum der Wirkmechanismus auch bei anderen Erkrankungen genutzt werden könnte, beschreibe ich in einem kurzen Extra-Abschnitt.</strong></p>
<h2>Vorab:</h2>
<p><strong>Mit diesem Artikel ist kein finanzielles Interesse verbunden. Ich schreibe ihn für Sie, weil ich von der Wirksamkeit überzeugt bin und weiß, dass Sie diese Informationen sonst nirgendwo finden würden.<br />
</strong></p>
<h2>Fatigue – auch bei Brustkrebs eines der Hauptprobleme</h2>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Brustkrebs.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5549" title="Brustkrebs" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Brustkrebs-300x202.jpg" alt="" width="300" height="202" /></a>Brustkrebs ist deutschlandweit und international die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Während der Chemo- und Strahlentherapie leiden fast alle Brustkrebspatientinnen an Erschöpfung [3]. Rund zwei Drittel der betroffenen Frauen empfinden die therapiebegleitende Schwäche als mittelschwer bis schwer [12, 14]. Auch nach der Behandlung sagt etwa die Hälfte der Brustkrebspatientinnen, die extreme Mattigkeit beeinträchtige ihre Lebensqualität erheblich [1, 4, 5, 14].</p>
<p>In einer anderen Studie wurden rund 450 Brustkrebspatientinnen 2–10 Jahre nach der Behandlung gefragt, was das jetzt vorherrschende Problem sei. Ergebnis: die <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/chronische-mudigkeit/"><strong>Erschöpfung </strong></a>und ein <strong>reduziertes Durchhaltevermögen</strong> [4] – und das, obwohl die Frauen inzwischen alle krankheitsfrei waren! Anhand dieser Zahlen lässt sich das Ausmaß der Beschwerden erahnen.</p>
<p>Fatigue ist keineswegs ein Randsymptom, sondern eine zentrale Problematik bei Brustkrebs. Einige Hinweise zur <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/brustkrebs-%E2%80%93-und-was-danach-interview-uber-krebsnachsorge/">Nachsorge bei Brustkrebs</a> hatte ich Ihnen schon in einem früheren Artikel gegeben. Auch die <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wie-die-naturheilkunde-bei-krebs-helfen-kann/">Misteltherapie </a>hatte ich Ihnen erklärt. Die <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/misteltherapie-nicht-nur-bei-brustkrebs-hilfreich/">Misteltherapie</a>, die die Lebensqualität erhöhen kann. Hier jetzt noch ein weiterer Therapievorschlag.</p>
<h2>Was Glutathion mit Erschöpfung zu tun hat</h2>
<p>Welche Abläufe im Körper genau zu der schweren Erschöpfung führen, ist noch nicht ganz geklärt. Sicher ist aber, dass das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Glutathion">Glutathion-System</a> im menschlichen Organismus eine Hauptrolle für Energie und Leistungsfähigkeit spielt.</p>
<h3>Glutathion und freie Radikale</h3>
<div id="attachment_5543" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Ingwer1.jpg"><img class="size-medium wp-image-5543" title="Ingwer1" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Ingwer1-300x300.jpg" alt="Ingwer schützt vor freien Radikalen" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ingwer schützt vor freien Radikalen</p></div>
<p>Glutathion ist ein körpereigener Stoff, der lebenswichtige Aufgaben erfüllt. In seiner aktiven Form (man spricht vom „reduzierten Glutathion“, G-SH) kann es beispielsweise <strong>freie Radikale neutralisieren</strong>. Freie Radikale sind hochreaktive Moleküle, die anderen Molekülen Elektronen entreißen können. So verursachen die Radikale eine Vielzahl von Schäden in biologischen Strukturen. Auf Zellebene können sie die „Zellkraftwerke“ (Mitochondrien) schädigen. Diese sind unter anderem für die Energiebereitstellung des Körpers zuständig. Dafür produzieren sie das energiereiche ATP – quasi die „Energiewährung“ unseres Organismus.</p>
<p>Normalerweise schützt reduziertes Glutathion unsere Zellen vor freien Radikalen. Wenn es „verbraucht“ (oxidiert) ist, kann der Körper es wieder regenerieren und in die aktive Form zurückführen. Sind wir aber extrem vielen freien Radikalen ausgesetzt – das geschieht z.B. im Rahmen eines Tumorgeschehens und ganz besonders bei der Chemo- und Strahlentherapie –, dann wird zu viel reduziertes Glutathion verbraucht. Die Regenerationsmechanismen können nicht mehr nachkommen. Es entsteht ein Glutathion-Mangel. Die Mitochondrien werden geschädigt und können nicht mehr ausreichend ATP produzieren. Forscher nehmen an, dass es so zu Müdigkeit und Erschöpfung kommt [18].</p>
<h2>Was Glutathion sonst noch kann</h2>
<h3>Glutathion und Entgiftung</h3>
<div id="attachment_5530" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Löwenzahn-und-Biene.jpg"><img class="size-medium wp-image-5530" title="Löwenzahn und Biene" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Löwenzahn-und-Biene-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Löwenzahn zur Entgiftung</p></div>
<p>Doch das Glutathion-System erfüllt auch noch andere bedeutende Funktionen. Eine der wichtigsten ist die Entgiftung schädlicher Substanzen. Diese dringen zum einen von außen auf den Organismus ein. Zum anderen fallen sie automatisch beim menschlichen Stoffwechsel an. Wenn solche Substanzen vom reduzierten Glutathion gebunden werden, dann kann der Körper sie über die Nieren ausscheiden.</p>
<h3>Glutathion und Schmerz</h3>
<div id="attachment_5536" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_24459721_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-5536" title="Johanniskraut" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_24459721_XS-300x200.jpg" alt="Johanniskraut bei Depression, © Arcyd - Fotolia.com" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Johanniskraut bei Depression, © Arcyd - Fotolia.com</p></div>
<p>Bei Krebserkrankungen hat Glutathion sehr willkommene „Nebeneffekte“: Es fördert nämlich die Produktion einer wichtigen körpereigenen Substanz, des Endorphins SAM. Dieses wirkt schmerzstillend, antidepressiv und stimmungsaufhellend. In der Krebsbehandlung wurden unter der Begleittherapie mit Glutathion bedeutende Verbesserungen der Lebensqualität und der Gesundheit beobachtet [19, S. 207].</p>
<h3>Glutathion und Knochenmark</h3>
<div id="attachment_5539" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_29149529_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-5539" title="In der KÃ¼che" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_29149529_XS-300x244.jpg" alt="" width="300" height="244" /></a><p class="wp-caption-text">Petersilienwurzel bei Anämie, © photocrew - Fotolia.com</p></div>
<p>Außerdem reduziert Glutathion die Schwere der sogenannten Knochenmarkhemmung [19, S. 207], die oftmals mit der Chemo- und Strahlentherapie verbunden ist. Knochenmarkhemmung bedeutet, dass das Knochenmark seine Funktion, Blut zu bilden, nicht mehr richtig erfüllen kann: Es produziert zu wenige Blutzellen (Blutplättchen, rote und weiße Blutkörperchen). Der Mangel an roten Blutkörperchen (Anämie) bewirkt, dass man schneller ermüdet und leistungsschwach ist. (Ein weiterer Hinweis darauf, warum eine effektive Erhöhung des Glutathion-Spiegels gegen Cancer-Fatigue wirken kann!). Fehlen Blutplättchen, so ist die Blutungsneigung erhöht. Insgesamt wird das Immunsystem geschwächt, und es kann zu schweren Infektionen kommen. S-Acetylglutathion scheint diese Folgen der Krebstherapie zu verringern.</p>
<h3>Weitere Funktionen von Glutathion</h3>
<p>Darüber hinaus unterstützt das Glutathion-System die <strong>Abwehrkräfte </strong>und die <strong>Entzündungshemmung </strong>und reguliert die lebensnotwendige <strong>Eiweiß-Produktion</strong> im Organismus.</p>
<h2>Glutathion – auf die Bioverfügbarkeit kommt es an</h2>
<p>Vor diesem Hintergrund ist leicht verständlich, warum nicht nur bei Krebs und während der Krebstherapie, sondern auch bei vielen anderen Erkrankungen ein erniedrigter Glutathion-Spiegel feststellbar ist [7]. Denn reduziertes Glutathion spielt eine ganz entscheidende Rolle für die Leistungsfähigkeit und die Gesunderhaltung unseres Körpers. Als einen interessanten Ansatzpunkt der Therapie bei Cancer-Fatigue sehe ich deswegen den <strong>Ausgleich des Glutathion-Mangels</strong>.</p>
<h3>„Normales“ reduziertes Glutathion</h3>
<p>Wichtig zu wissen ist, dass nicht mit jedem Glutathion-Präparat ein Glutathion-Mangel ausgeglichen werden kann. Um den Glutathion-Spiegel tatsächlich zu erhöhen, muss das reduzierte Glutathion „bioverfügbar“ sein. Der Hintergrund: Wenn ich Ihnen reines reduziertes Glutathion zum Einnehmen geben würde oder Ihnen reduziertes Glutathion intravenös verabreichte, dann würde es im Körper sehr schnell mit anderen Substanzen reagieren – danach ist es nicht mehr „aktiv“, hat also praktisch keine positiven Wirkungen mehr. Dies Problem ist auch der Grund, warum die Therapie mit „normalem“ reduzierten Glutathion keine langanhaltenden Effekte hat. Einen möglichen Lösungsweg für dieses Probleme möchte ich Ihnen jetzt vorstellen.</p>
<h3>Schutz durch Acetylierung</h3>
<div id="attachment_5542" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_31464837_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-5542" title="The beautiful young woman in a red mysterious venetian mask" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_31464837_XS-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© Oleg Gekman - Fotolia.com</p></div>
<p>Um den Glutathion-Spiegel effektiv zu erhöhen, muss das reduzierte Glutathion unbeschadet in die Zelle gelangen. Erst dort kann es die gewünschte Wirkung entfalten. Was ist dafür zu tun? Das reduzierte Glutathion muss auf seinem Weg vor Oxidation geschützt werden. Erst in der Zelle darf es in seine bioverfügbare Form übergehen, wie sie auch der (gesunde) Körper selbst herstellt.</p>
<p>Dies Problem hat der Biochemiker <em><strong>Dr. med. habil. Gerhard Ohlenschläger</strong></em> gelöst, indem er den pharmazeutischen Wirkstoff S-Acetylglutathion (SAG) entwickelte. Dafür acetylierte er das reduzierte Glutathion – ein bewährtes Verfahren, das zum Beispiel auch bei Acetylsalicylsäure (ASS, z.B. Aspirin®) angewandt wird. Durch diese „Maskierung“ ist das reduzierte Glutathion geschützt, bis es an seinen Wirkort gelangt. In der Zelle entfernen dann Enzyme, die dort ohnehin vorhanden sind, die Acetylgruppe, und schon ist das reduzierte Glutathion bioverfügbar am richtigen Ort.</p>
<h3>Trotz „Acetyl“ – Acetylcystein wirkt nicht</h3>
<p>Übrigens: Vielleicht haben Sie schon gelesen, dass man mit der Gabe von Acetylcystein (ACC) den Glutathion-Spiegel anheben könne. Acetylcystein soll dem Körper Cystein zur Verfügung stellen, das dieser wiederum zur Produktion von Glutathion benötigt. Leider zeigen klinische Erfahrungen, dass sich der Glutathion-Spiegel mit Acetylcystein nicht wesentlich beeinflussen lässt. ACC hat allerdings sehr positive Wirkungen bei chronischer Bronchitis.</p>
<h2>S-Acetylglutathion bei anderen Krankheiten</h2>
<p>Oben habe ich Ihnen geschildert, welche Funktionen das körpereigene reduzierte Glutathion im Organismus erfüllt. Die positiven Effekte, die S-Acetylglutathion bei Cancer-Fatigue gezeigt hat, sind deswegen logisch gut nachvollziehbar. Denkt man ein wenig weiter, so lässt sich S-Acetylglutathion vermutlich auch bei anderen Erkrankungen, wie bspw. <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/burnout-die-epidemie-vor-der-sie-sich-schutzen-konnen/">Burnout</a>, nutzen, bei denen die beschriebenen Mechanismen eine Rolle spielen. Die klinischen Erfahrungen sind hierzu zwar noch nicht umfangreich, aber doch vielversprechend. <strong>Zwei Beispiele</strong>:</p>
<h3>S-Acetylglutathion und Fibromyalgie</h3>
<div id="attachment_5541" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_28915485_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-5541" title="Nackenschmerz" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_28915485_XS-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">© Kitty - Fotolia.com</p></div>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fibromyalgie">Fibromyalgie </a>ist mit typischen <strong>Gelenkschmerzen </strong>und <strong>Kopfschmerzen </strong>verbunden. Oftmals stehen auch <strong>schwere Erschöpfung</strong> und <strong>andauernde Müdigkeit </strong>sowie eine verlängerte Erholungszeit nach körperlichen, geistigen oder emotionalen Belastungen im Vordergrund. Viele Patientinnen klagen über <strong>Schlafstörungen </strong>und <strong>Konzentrationsprobleme</strong>. Nebensymptome sind u.a. Schwellungen an Händen, Füßen und im Gesicht. Die Beschwerden dauern meist Jahrzehnte bis lebenslang an [11].</p>
<p>In Studien fand man heraus, dass besonders viele Patientinnen unter Fibromyalgie leiden, die auch bestimmte entzündlich-rheumatische Erkrankungen aufweisen [11]. Dabei spielen entzündungsfördernde und entzündungshemmende Eiweiße eine wichtige Rolle [9, 10, 15, 22, 23]. Weil S-Acetylglutathion entzündungshemmend wirkt und die Eiweißproduktion im Körper reguliert, könnte es hier therapeutisch sinnvoll eingesetzt werden.</p>
<p>Körperlicher und seelischer Stress verstärken das Fibromyalgie-Risiko deutlich [21]. Vermutlich sind an diesem Effekt freie Radikale beteiligt – sie werden bei übermäßigen Belastungen vermehrt gebildet. Wie ich oben erläutert habe, vermindert S-Acetylglutathion die Zellschäden, die durch freie Radikale verursacht werden. Das ist der zweite Grund, warum S-Acetylglutathion bei Fibromyalgie einen Behandlungsversuch wert scheint.</p>
<h3>S-Acetylglutathion und Vielfache Chemikalien-Unverträglichkeit</h3>
<div id="attachment_5529" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_18298693_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-5529" title="traffic jam" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_18298693_XS-300x213.jpg" alt="" width="300" height="213" /></a><p class="wp-caption-text">© Sergiy Serdyuk - Fotolia.com</p></div>
<p>Ich möchte Ihnen noch ein anderes Beispiel vorstellen. Bei der Vielfachen Chemikalien-Unverträglichkeit (Multiple Chemikalien-Sensitivität, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vielfache_Chemikalienunvertr%C3%A4glichkeit">MCS</a>) besteht eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber verschiedenen chemischen Stoffen und Verbindungen (z.B. Duftstoffe, Lösungsmittel, Tabakrauch, Pestizide, Formaldehyd oder Autoabgase). Symptome dieser Unverträglichkeitsreaktion sind unter anderem Kopfschmerzen, Naselaufen, Augenbrennen, Schmerzen des Bewegungsapparates, Schwindel, Atemnot, Magen-Darm-Probleme, Übelkeit, Hautsymptome: <strong>Müdigkeit, Erschöpfung, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen</strong> (vgl. [13]).</p>
<p>Forscher konnten zeigen, dass bei Menschen mit MCS bestimmte Varianten, Veränderungen und Löschungen von Genen gehäuft vorkommen, die mit körpereigenen Entgiftungsprozessen zusammenhängen [2, 6, 8, 16, 17, 20]. Die Folge: Das Glutathion-System im Körper kann seine Entgiftungsfunktion nicht mehr richtig erfüllen, Schadstoffe werden nicht ausreichend ausgeschieden. Der Organismus wird damit gegenüber weiteren Chemikalien äußerst empfindlich.  In diesem Fall ist es nach <em><strong>Dr. med. habil. Gerhard Ohlenschläger</strong></em> möglich, dass S-Acetylglutathion die Entgiftung übernimmt (wenn auch leicht verlangsamt). Zudem wird durch eine Erhöhung des Glutathion-Spiegels innerhalb der Zellen das körpereigene Entgiftungssystem unterstützt.</p>
<h2>So kann die Behandlung aussehen</h2>
<p>Die Gesamttherapie der Cancer-Fatigue, aber auch der Fibromyalgie und der Vielfachen Chemikalien-Unverträglichkeit, wird immer<strong> mehrere Elemente</strong> beinhalten. Bei den Fotos habe ich Ihnen schon weitere Behandlungsmöglichkeiten mit Heilpflanzen und bestimmten Nahrungsmitteln angedeutet, auf die ich in diesem Rahmen aber nicht näher eingehen möchte.</p>
<h3>Physikalische Therapie und Entspannung</h3>
<p>Bei Fatigue sind zum Beispiel Bewegung und Ernährung wichtig, bei Fibromyalgie Physiotherapie, Wärme- und Kältebehandlungen, bei MCS die Vermeidung der Auslöser und Entspannungsverfahren. Ein Standard-Element des Gesamtkonzepts sollte meiner Meinung nach jeweils S-Acetylglutathion sein.</p>
<h3>Weitere Nahrungsergänzungen</h3>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/nahrungsergänzung2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5546" title="nahrungsergänzung2" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/nahrungsergänzung2-300x123.jpg" alt="" width="300" height="123" /></a>Da sich S-Acetylglutathion, <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/was-eine-aktuelle-internationale-konferenz-zu-vitamin-d-sagt/">Vitamin D3</a> und Selen gegenseitig in ihrer Wirkung unterstützen, ist es sinnvoll, wenn Sie eine Kombination dieser drei Stoffe einnehmen. Zusätzlich kann eine Hochdosistherapie mit Vitamin C, Coenzym Q10 und/oder Magnesium empfehlenswert sein. Je nach Ernährungsgewohnheiten muss auch an B-Vitamine gedacht werden.</p>
<h3>Labordiagnostik und Dosierung</h3>
<p>Die Dosierung wird Ihre Therapeutin individuell an Ihre Situation anpassen. Hierzu werden vor der Behandlung und im weiteren Verlauf <strong>Blutproben </strong>entnommen. Auf diese Weise können Ihre Blutspiegel (z.B. an Glutathion, Vitamin D3 und Selen) genau analysiert werden, und der Behandlungserfolg ist auch labortechnisch überprüfbar. Gerade in Kombination mit Selen steigt der Glutathion-Spiegel durch S-Acetylglutathion oft sehr schnell an, und Verbesserungen sind bald zu spüren. Für die Blutuntersuchung stehen spezialisierte Labors zur Verfügung. (Am Ende dieses Artikels finden Sie meine persönliche Labor-Empfehlung, da die exakte und reproduzierbare Messung des reduzierten Glutathions schwierig ist.)</p>
<h3>Kosten</h3>
<p>Die anfangs recht hohen Kosten sinken rasch, denn wenn ein guter Glutathion-Spiegel im Blut erreicht ist, braucht man nur noch eine Erhaltungsdosis. Die Behandlung wird nur in Ausnahmefällen von den Krankenkassen erstattet.</p>
<h3>Nebenwirkungen und Wechselwirkungen</h3>
<p>Eine Über- oder Unterdosierung von S-Acetylglutathion ist grundsätzlich unbedenklich; auch Wechselwirkungen zwischen S-Acetylglutathion und anderen Therapeutika sind nicht bekannt.</p>
<h2>Zusammenfassung</h2>
<p>Vieles weist darauf hin, dass bei der Entstehung der Cancer-Fatigue eine Störung des Glutathion-Stoffwechsels eine wesentliche Rolle spielt. Will man die entsprechenden Krankheitsmechanismen beeinflussen, dann bietet sich der pharmazeutische Wirkstoff S-Acetylglutathion (<a href="http://www.eumetabol.de/">Eumetabol</a>®) als mögliches Element der Therapie an. Die Gesamttherapie wird immer noch weitere Elemente umfassen, z.B. Bewegung und Ernährung sowie Vitamin D3 oder Selen.  Viele Patienten berichten, dass ihr Leidensdruck durch die Fatigue damit erheblich gemindert wurde. Positiv zu bewerten sind außerdem gesundheitsfördernde „Nebeneffekte“ wie Immunstärkung und Verminderung einer Knochenmarkhemmung. Auch der Ausblick auf weitere Behandlungsmöglichkeiten mit S-Acetylglutathion, z.B. bei Fibromyalgie oder Multipler Chemikalen-Unverträglichkeit, scheint mir vielversprechend.</p>
<h3>Labor-Empfehlung</h3>
<p>Fatigue-Labor / RD Laboratorien für biologische Forschung GmbH<br />
Mühlstraße 8<br />
86911 Dießen a.A.<br />
Telefon: +49 (0) 8807 911 51<br />
Telefax: +49 (0) 8807 911 53<br />
E-Mail: geiger@fatigue-labor.de</p>
<h3>Literatur und weitere Informationen</h3>
<p>Hier können Sie die Literatur als <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Artikel_Gerhard_Laien-kurz_Literatur-2011-11-15.pdf">pdf </a>herunterladen.<br />
Hier finden Sie die Hersteller-Informationen zu<a href="http://www.paramedica.de/eumetabol/glutathion-s-acetylglutathion-wirkstoff.html"> S-Acetylglutathion</a>.<br />
Hier finden Sie nähere Informationen zur Blutuntersuchung in den <a href="http://www.paramedica.de/fatigue-labor/glutathion-messung-preis-liste.html">RD Laboratorien</a>.</p>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Poortraits-002.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5517" title="Poortraits 002" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Poortraits-002-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>*Frau <em><strong>Dr. Hilly Kessler</strong></em> ist Frauenärztin in  Luxemburg und international bekannte Künstlerin.  Ihre Frauenportraits  machen betroffen und nachdenklich. Für dieses  Webmagazin hat Frau Dr.  Kessler mir ihre Bilder zur Veröffentlichung zur  Verfügung gestellt.  Vielen Dank!</p>
<p><a href="http://hillykessler.com/">http://www.hillykessler.com</a></p>
<div id="vgwpixel"><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/d9e57f1da36848d4a144fb935b528e4f" width="1" height="1" alt=""></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/neuer-therapieansatz-bei-chronischer-erschopfung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

