Neue Erkenntnisse über Vitamin D und Hilfe bei Scheidenentzündungen, Interview mit Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing
Die meisten von Ihnen wissen, dass Vitamin D vor Osteoporose schützt. Aber Vitamin D kann noch viel mehr.
Effekte von Vitamin D
Es häufen sich Studien, die zeigen, dass es gegen Entzündungen wirkt, das Immunsystem moduliert, vor oxidativen Schädigungen schützt und einen Hormon ähnlichen Effekt hat. Während man anfangs annahm, dass bei einem Vitamin D-Mangel im wesentlichen die Hormon abhängigen Tumore, wie Brustkrebs, Eierstockkrebs und Prostatakrebs häufiger auftreten, ist dies inzwischen ebenfalls für das Luftröhren-, Bronchial-, Harnblasen-, Speiseröhren-, Magen-, Darm- und Bauchspeicheldrüsen- Karzinom wahrscheinlich. In Zellkulturen und bei Versuchstieren konnte durch Vitamin D- Gabe das bösartige Wachstum sogar gebremst werden. Deshalb war es für den Frauenarzt Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing naheliegend, chronische Entzündungen der Scheide und schlechte Muttermundabstriche mit Vitamin D zu behandeln. Über seine Erfahrungen mit dieser neuen ungefährlichen Behandlungsmethode habe ich ihn für das Netzwerk Frauengesundheit befragt.
Prof. Gerhard: Herr Prof. Schulte-Uebbing, Sie haben bereits vor 6 Jahren in Ihrer Praxis damit begonnen, Scheidenentzündungen mit Vitamin D zu behandeln. Wie müssen wir uns das vorstellen?
Prof. Schulte-Uebbing: Die Vitamin D- Behandlung erfolgte mittels Vaginal- Tampon: Die Patientinnen wurden angewiesen, dreimal pro Woche abends vor dem Einschlafen 10 Tropfen Vitamin-D (VigantolR Tropfen, Wirkstoffgehalt 0,5mg Colecalciferol pro ml Öl, 1 Tropfen enthält ca. 500 I.E. Vitamin D) auf einen in Olivenöl getränkten Tampon zu tropfen, einzuführen und über Nacht einwirken zu lassen. Nach acht Wochen wurde eine Kontrolluntersuchung durchgeführt.
Prof. Gerhard: Bei welchen Erkrankungen haben Sie diese Methode eingesetzt?
Prof. Schulte-Uebbing: Indikationen für die therapeutische vaginale Vitamin D- Behandlung waren zunächst vor allem der PAP II W in Verbindung mit bakterieller Infektion, die chronisch therapieresistente bakterielle Scheiden- und Muttermundentzündung. Später auch der erstmals festgestellte PAP III D (leichte bis mittlere Dysplasie).
Prof. Gerhard: Wie viele Patientinnen überblicken Sie mit dieser Behandlung und wie häufig waren die verschiedenen Indikationen?
Prof. Schulte-Uebbing: Von den im Beobachtungszeitraum der letzten sechs Jahre über tausend behandelten Scheiden- und Muttermundentzündungen waren etwa ein Zehntel sogen. “Problem-Patientinnen“, das heißt Patientinnen mit – trotz adäquater Primärtherapie – chronisch rezidivierenden Entzündungen, z. T. mehr als viermal jährlich. Von den mehreren tausend Patientinnen, bei denen im Rahmen der regelmäßigen Krebs- Vorsorge PAP- Abstriche gemacht wurden, fanden sich mehrere hundert mit rezidivierendem PAP II W und über hundert mit einem PAP III D (mit leichten bis mittelgradigen Dysplasien). Bei diesen Patientinnen erfolgte im Anschluss an die adäquate Therapie (meist Antibiotika- oder Antimykotika-Therapie) sechs Wochen lang die in dieser Arbeit vorgestellte vaginale Vitamin D- Therapie.
Prof. Gerhard: Herr Prof. Schulte-Übbing, Sie deuteten es gerade schon an: Bei allen Frauen erfolgte offenbar zunächst die klassische Abklärung mit Abstrichen und die gezielte Standardtherapie. In meinem Frauen-Gesundheitsbuch habe ich genau ausgeführt, bei welchen Muttermundabstrichen welche weitere Diagnostik oder Therapie nötig ist. Aber leider quälen sich ja viele Frauen immer wieder mit denselben Problemen herum, und wie oft erleben wir in der Praxis, dass trotz 14 Tagen Behandlung mit Scheidenzäpfchen oder sogar Tablettenschlucken die Beschwerden rasch wiederkommen.
Prof. Schulte-Uebbing: Richtig, und genau für diese Frauen ist die Vitamin-D-Scheidenbehandlung eine gute Option. Wir stellten nämlich fest, dass die Frauen gut mit dieser Methode zurechtkamen und dass wir zum Teil ganz erstaunliche Erfolge erzielen konnten.
Prof. Gerhard: Könnten Sie darauf noch näher eingehen?
Prof. Schulte-Uebbing:
• Frauen im geschlechtsreifen Alter: Mindestens die Hälfte der „Problem-Patientinnen“, die vor der vaginalen Vitamin D- Behandlung mehr als vier behandlungsbedürftige Scheidenentzündungen (v. a. Gardnerella vaginalis-, Streptokokken-, Staphylokokken- Infekte) pro Jahr gehabt hatten, profitierten – subjektiv und objektiv – von der Therapie: Sie gaben an, weniger Beschwerden zu haben, ein oftmals vorbestehender Ausfluss sei geringer, sie hätten weniger Schmerzen etc. Objektiv ergaben die Abstriche unmittelbar nach den acht Wochen vaginaler Vitamin D-Behandlung deutlich weniger behandlungsbedürftige Infekte. Auch bei den später erfolgten viertel- bzw. halbjährlichen Kontrollabstrichen waren auffallend weniger behandlungsbedürftige Befunde. Inzwischen geben immer mehr von unseren früheren „Problem- Patientinnen“ zu, dass sie weit über die Acht- Wochen- Behandlung hinaus aufgrund der guten Effekte Vitamin D vaginal regelmäßig prophylaktisch anwenden. Dies schon einige Monate, teilweise Jahre.
• Frauen in Klimakterium und Menopause: Eine alleinige vaginale Vitamin D-Behandlung der Hormonmangel- Kolpitis (v. a. durch Östrogen- und Progesteronmangel) erscheint mir wenig sinnvoll. Durch primären Hormonmangel sekundär auftretende bakterielle Scheidenentzündungen (vor allem Strepto-, Staphylokokken etc.) und/ oder Pilze (v.a. Candida albicans) können dadurch nicht ausreichend behandelt werden. Deshalb haben wir für diese Frauen spezielle Zäpfchen entwickelt, die neben Vitamin D noch Hormone enthalten, je nach Bedarf Natürliches Progesteron oder Östriol.
• PAP II W: Hier ist die Vitamin D-Behandlung sehr effektiv. Über 75 % der Patientinnen mit PAP II W hatten bereits 8 Wochen nach der vaginalen Vitamin D-Behandlung bei der zytologischen Kontrolle einen PAP II. Weniger als 23 % hatten nach wie vor unverändert einen PAP II W. Bei nur 2 % ergab sich nach der Vitamin D- Behandlung eher eine leichte Verschlechterung. Die Ursachen für die Verschlechterung sind unklar (Unverträglichkeits- Reaktion/ allergische Reaktion auf Tampon, Olivenöl, Vitamin D, mechanischer Reiz, andere Ursachen ?).
• Auch beim PAP III D sind die Ergebnisse ermutigend. Knapp die Hälfte der Patientinnen mit PAP III D (leichte Dysplasie) hatten bereits nach 8 Wochen Vitamin D- Behandlung bei der zytologischen Kontrolle einen normalen PAP II, also keine dysplastischen Zellen mehr. Etwa ein Drittel der Patientinnen mit mittelschwerer Dysplasie hatten bereits nach acht Wochen Behandlung mit Vitamin D einen PAP II bzw II W, keine Dysplasien mehr bzw. nur noch leichte vereinzelte Dysplasien. Somit können leichte Dysplasien mit vaginaler Vitamin D- Behandlung sehr effektiv angegangen werden. Die therapieresistenten Fälle waren vor allem Patientinnen mit hohen HPV- Titern (high risk 16, 18). Hier scheint der Therapiezeitraum von 8 Wochen nicht zu genügen. Allerdings beobachten wir den Trend, dass nach der Vitamin D-Behandlung die HPV- high risk- Titer bei einigen Patientinnen abgefallen waren.
Prof. Gerhard: Wie erklären Sie sich diese Erfolge durch Vitamin D?
Prof. Schulte-Uebbing: Ein Grund ist sicher, dass bei uns heute viele Menschen einen Vitamin D-Mangel haben. Wir untersuchten seit 2006 bei einer ganzen Reihe von Frauen vor und zum Teil auch nach der Behandlung die Vitamin D-Blutspiegel. Es zeigte sich bei uns eindeutig der folgende Trend: 45 % der „Problem-Patientinnen“ hatten lediglich ausreichende 25-Hydroxy-Vitamin D- Werte im Serum (30- 50ng/ ml) und 55 % hatten mangelhafte25-Hydroxy-Vitamin D- Werte im Serum (<30ng/ ml). Erstaunlicherweise traf dies auch für Frauen zu, die zum Teil schon über längere Zeit Vitamin D (zum Teil in Kombination mit Kalzium) eingenommen hatten. Vitamin D-Kapseln werden – insbesondere bei älteren Menschen – offenbar nicht richtig resorbiert. Im Gegensatz dazu hatten diejenigen Patientinnen, welche vor unserer ersten Labormessung das Vitamin D als Öl (Vigantol-Öl R) oral eingenommen hatten, deutlich bessere (40 % befriedigende, 60 % gute) Werte. Dies liegt wohl daran, dass Vitamin D-Öl offenbar v. a. über die Schleimhaut des Mundes und nicht erst über die Darmschleimhaut resorbiert wird. Und da Vitamin D, wie Sie eingangs schon erwähnt haben, antientzündlich und antioxidativ wirkt, haben wir einen doppelten Effekt; vor Ort heilend und im ganzen Körper normalisierend.
Prof. Gerhard: Und wird denn das Vitamin D auch über die Scheide gut aufgenommen?
Prof. Schulte-Uebbing: Aufgrund unserer Laborergebnisse fanden wir, dass Vitamin D-Öl hervorragend über die Vaginalschleimhaut resorbiert wird. Nicht nur, dass über verbesserte Blutspiegel Osteoporose behandelt oder verhindert werden kann: Wir können auch von einer verbesserten Vitamin D-Versorgung von Scheide, Gebärmutter, Blase, Rektum und Beckenboden- Strukturen ausgehen. Das bedeutet auch: weniger Beckenboden- Probleme, weniger Beckenboden- Schwäche, bessere Kontrollfunktionen von Blase und Darm. Wir fanden, dass offenbar die Resorption über die Mundschleimhaut (Vitamin D-Öl) nicht besser ist als diejenige über die Scheide. Ganz im Gegenteil. Die Resorption über die Scheidenschleimhaut scheint noch besser zu sein. Daraus folgern wir, dass es eine einfache, kostengünstige und risikoarme Methode ist, die wir Patientinnen und Kolleg(inn)en empfehlen können.
Prof. Gerhard: Dies sind sicher sehr viel versprechende Ergebnisse. Trotzdem ist es keine Eigentherapie und jede Frau sollte sich von ihrem Frauenarzt gut untersuchen und beraten lassen. Aber da Sie schon Rezepturen haben, die sich in der Praxis bewährt haben, würde ich Sie bitten, unseren Leserinnen die Zusammensetzung der Zäpfchen zu nennen, damit sie mit ihrem Arzt darüber diskutieren können.
Prof. Schulte-Uebbing: Das tue ich gerne:
Rezepturbeispiele:
Angegeben sind die Mengen pro Zäpfchen
- Vaginal-Ovula mit Vitamin D
Rp. 15 gtt Vigantol-Öl® (entspr. 7.500IE Vit D)
Neutralöl, Adeps solidus q.s.
XII /XXIV Ovula
- Vaginal-Ovula mit Vitamin D und Estriol
Rp. 0,005g Estriol (5mg)
10 gtt Vigantol-Öl® (entspr. 5.000IE Vit D)
Neutralöl, Adeps solidus q.s.
XII/XXIV Ovula
In dieser Dosierung nicht zur Dauertherapie geeignet.
- Vaginal-Ovula mit Vitamin D und Natürlichem Progesteron
Rp. Progesteron nat. 0,09gr
Glutathion 0,05gr
10 gtt Vigantol-Öl® (entspr. 5.000IE Vit D)
Neutralöl, Adeps solidus q.s.
XII/XXIV Ovula
Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing ist Frauenarzt mit der Spezialisierung Umweltmedizin, Endokrinologie, Onkologie und Immunologie. Er leitet das Umweltmedizinische Therapiezentrum am Dom in München. Schulte-Uebbing war mit Prof. Dr. Volker Zahn einer der ersten Ärzte, denen von der Ärztekammer die Zusatzbezeichnung Umweltmedizin verliehen wurde. Vor über zwanzig Jahren (1988) fingen Zahn und Schulte-Uebbing an der T.U. München mit den ersten Umweltmedizin- Vorlesungen an. Schulte-Uebbing ist Umweltmedizinischer Gutachter, Autor medizinischer Fach- und Lehrbücher und international gefragter Referent. Er hält regelmäßig Vorlesungen und hat seit 2007 eine Professur.
Adresse: Weinstr. 7A, D – 80333 München (AM MARIENPLATZ), Tel. 0049- 89- 299655
e-mail: info@dr-schulte-uebbing.de







Sehr geehrte Frau Kollegin,
haben Sie auch Erfahrungen in der Schwangerschaft mit Vigantol-Öl bei Pap IIID, bzw. ist es überhaupt zulässig Vitamin D in der Gravidität lokal einzusetzen.
Mit freundlichen Grüßen,
Anke Dalhoff
Sehr geehrte Frau Dalhoff,
In der Schwangerschaft auf gar keinen Fall hochdosiert lokal in der Scheide Vitamin D einsetzen, die Konzentrationen, die den Fetus treffen können, sind dann noch höher als im peripheren mütterlichen Blut. Es besteht sonst das Risiko einer teratogenen Schädigung: mentale und körperliche Retardierung, Hypoparathyroidismus, Aortenstenose. Mit vaginalen Behandlungen wäre ich generell vorsichtig. Wichtig bei Pap-Anomalien wären Zink, ev. auch Selen, und Vitamin D oral, letzteres als Öl besser resorbierbar, unter Kontrolle der Laborwerte. Immunologische Unterstützung mit pflanzlichen oder homöopathischen Präparaten, bspw. CERES Echinacea purpurea Urtinktur (ALCEA). Auch durch Neuraltherapie werden Erfolge berichtet.
Viel Erfolg und freundliche Grüße
Es ist schön, dass das Netzwerk hier sich mit Vitamin-D Mangel
unsrer “Modekrankheit Nummer Eins” befasst!
Zur Klarstellung sollte nicht vergessen werden, dass es sich nicht um
ein Klassisches Vitamin sondern das sogenannte “Sonnenschein-Vitamin” ein Körpereigenes Hormon handelt.
Dieses wird in der Haut am stärksten durch UVB-Strahlen in der Sonne oder noch stärker in SOLARIEN mit UVB-Röhren erzeugt.
Man sagt in unseren Breiten (Deutschland) können wir nur ca. 10% eines ausgewogenen Vitamin-D-Spiegels über die Nahrung versorgen.
Lebertran bietet die höchste Orale Versorgung und Lachs oder fette Fischsorten. Aber wir können uns nicht wie die Eskimos aus den Weltmeeren ernähren.
Auch künstliches Vitamin-D ist nicht mit der Natur ohne Nebenwirkungen gleich zu setzen. Unsere Ernährung hat sich unser Körper in den Jahrtausenden angepasst. Sie ist ihm nicht fremd.
Es schrieb ein Forscher “Wenn wir einen Grashalm nachmachen könnten, dann könnten wir beginnen, ein komplexes Gebilde wie ein Vitamin-D nach zu bauen. Denn noch vor wenigen Jahren dachten wir dieses “Sonnenschein-Hormon” sei ein Vitamin so wurde es falsch Bezeichnet.
Noch streiten unsere (von fehlgeleiteten Statistiken) Mediziner und reden den massenhaften Gesundheitserfolgen wie hier bestens beschrieben schlecht. Die natürlichste Heilwirkung durch die SONNE ist der Chemie im Wege, mit der Krankheit ihr Geschäft zu machen.
Osteoporose wurde als Frauenkrankheit bezeichnet, aber es wird mehr und mehr auch zur Männerkrankheit, da Sonnenmangel durch Panikmache
zur Volkskrankheit geworden ist. Vitamin-D-Mangel ist bei vielen Krankheiten wie Krebs, Herz, Kreislauf, Diabetes … so wie hier beschrieben wiederzufinden.
Der Mensch war Nackt unter der Sonne (auch Schwangere) und nicht immer in Höhlen. Auch wenn, die Sonne intensiver geworden ist, dürfen wir sie nicht so sehr vermeiden wie dieses heute üblich ist.
Wir müssen unsere Haut trainieren und sollten sie angepasst dosiert, als vorbeugendes Werkzug zur Gesundheit nutzen um einen ausreichenden Vitamin-D-Spiegel einzustellen.
Die verfälschten Statistiken haben nicht berücksichtigt, dass in den Jahren vor den Siebzigern ca. viermal so viele Menschen im Freien arbeiteten als heute. Damit erklärt sich auch die verdrehte Behauptung, dass es heute 75% mehr Hautkrebs gibt als damals.
Viele Artikel wie auch dieser, belegen das Vitamin-D im Körper regulierende und entzündungshemmende Eigenschaften hat.
Die naturbelassenen Öle sind sicher eine gute Hilfe. Vergessen wir aber nicht Großflächig bei leichter UV-B Bestrahlung unser Vitamin-D anzureichern. Es ist bestimmt besser als nur Gesicht und Hände zu verbrennen oder nachgemachte Chemie mit Nebenwirkungen zu nutzen.
Es wird noch einige Jahre dauern bis solche Mediziner sich gegen altbackene durchsetzen können.
Wer möchte kann von mir weitere Lektüre genannt bekommen.
bschoehl@t-online.de
Nochmals danke für diesen Artikel.
B. Schöhl
Vielen Dank für diesen Kommentar. Die Vorteile des Sonnenlichts werde ich in einem der nächsten Artikel aufgreifen. Ob Solarien die Sonne ersetzen können, ist für mich momentan noch fraglich. Solarien sind in ihrer Leistung stark begrenzt, außer es handelt sich um medizinische Geräte. Außerdem erzeugen die meisten Geräte deutlich mehr UVA als UVB. Daher bezweifle ich, dass man mit den herkömmlichen kosmetischen Geräten ausreichend Vitamin D aufbauen kann, geschweige denn, mehr als in der Natursonne. Aber das wäre sicher ein ganz wichtiges Forschungsprojekt, sowohl was die Entwicklung von Geräten angeht, die weniger UVA abstrahlen als auch die Wirkung auf die Vitamin D Produktion.
hallo ich hab da mal ne frage dazu und zwar sind das jetzt zäpfchen oder ein öl???
und wie heißt das genau???
mit freundlichen grüßen kainz claudia
Wie es im Text steht, haben Sie beide Möglichkeiten: entweder Sie kaufen das Öl und tropfen es auf einen Tampon oder sie lassen sich in der Apotheke die Zäpfchen (Ovula) herstellen. Dazu gibt es am Ende des Textes die Rezepturbeispiele. Soweit ich weiß, kann Ihr Arzt oder Apotheker sie Ihnen auch direkt von der Klösterl Apotheke in München besorgen.
ok dankeschön.hab mir jetzt das öl geholt aber da steht was über rachitis drin in der Packungsbeilage ist das das richtige???
Liebe Frau Kainz,
Da es üblich ist, dass man Vitamin D zur Verhütung und Behandlung von Rachitis und Osteoporose einnimmt, ist es sicher das richtige Öl. Sollten Sie die Anwendung über längere Zeit vorhaben, müssen Sie allerdings den Vitamin D-Spiegel im Blut überprüfen lassen. Innerhalb der nächsten 14 Tage werde ich einen Artikel über Vitamin D ins Netz stellen, der Ihnen weitere Erklärungen geben wird.
Ok. danke für ihre Information!!!
Mit freundlichen Grüßen C. Kainz
hallo ihr lieben,
das präparat kommt wie gerufen, ich werde es ausprobieren, vielen dank! mit freundl. grüßen p.k.
Liebe Frau Claudia Kainz,
bitte sagen Sie mir doch kurz, woher Sie das Vigantol Öl bezogen haben, mir wurde gesagt, es ist erst wieder Ende August – Anfang September lieferbar! Leider telefoniere ich schon alle Apotheken ab, um es zu bekommen!
Mit freundl. Grüßen,
Petra K.
Habe mich wegen Ihrer Probleme noch mal schlau gemacht und auch rumtelefoniert. Fakt ist, dass die Firma Merck bis voraussichtlich September kein Vigantolöl mehr liefern kann. Herr Apotheker Schlett von der Klösterl Apotheke in München hat noch fertige Vitamin D Scheidenzäpfchen vorrätig. Außerdem hofft er, bis in einer Woche so weit zu sein und ein eigenes Vitamin D-Konzentrat zu haben. Also wenden Sie sich einfach mal an diese Apotheke: http://www.kloesterl-apotheke.de
Viel Glück und gute Besserung!
Hallo Frau Gerhard!
Zunächst einmal Danke für die Nachricht! In der Klösterl Apotheke habe ich natürlich auch angerufen, die haben mir dasselbe Feedback gegeben wie Ihnen…jetzt wird das Vigantol Öl hier in Essen geliefert, sobald es wieder zu haben ist. Die Zäpfchen, so dachte ich, seien mit Zusatzstoffen wie: Estriol, Progesteron versehen, die in meinem Fall nicht nötig sind – mittelgradige PAP III D – .
Ich habe zudem noch dringende Fragen an Herrn Prof. Uebbing per E-Mail gestellt und übe mich auch dort in Geduld…in den nächsten Tagen wird bei mir eine weitere OP stattfinden – die 3. seit dem 8. Mai 2009 und das Öl wäre in meinem Fall eine echte Lösung/Rettung… >>>> habe die nächste Konisation bereits um 1 Woche verschoben…
Mit freundl. Grüßen,
Petra
Liebe Petra,
Soweit ich weiß,gibt es auch die Zäpfchen ohne Hormone. Andernfalls ist gegen Östriol darin gar nichts einzuwenden, im Gegenteil! Heißt das, dass Sie schon mal eine Konisation hatten und jetzt die nächste droht? Wenn Dr. Schulte-Übbing sich nicht meldet (in Bayern ist noch Ferienzeit!), wenden Sie sich mal an Dr. Weinschenk in Karlsruhe, info@biogyn.de, ein toller Kollege mit viel Erfahrung bei PAP III D, der auch noch andere ganzheitliche Methoden kennt und überprüft. Sie können beruhigt sein: Eile ist bei PAP III D nicht nötig! Vielleicht hat er auch noch eine Kontaktadresse in Ihrer Nähe.
Hallo Frau Gerhard!
Sie schreiben:
Heißt das, dass Sie schon mal eine Konisation hatten und jetzt die nächste droht?
>>> Ja, so ist es! Zudem habe ich einen Kinderwunsch, bin aber erst einmal wieder sehr enttäuscht weil wir diesen momentan vergessen können, möchte keine Fehlgeburt befürchten…
Und: Wenn Dr. Schulte-Übbing sich nicht meldet (in Bayern ist noch Ferienzeit!)
>>> gut an Urlaub hatte ich noch nicht gedacht… als ich anrief, wurde mir versichert er sei im Hause….?
wenden Sie sich mal an Dr. Weinschenk in Karlsruhe, info@biogyn.de, ein toller Kollege mit viel Erfahrung bei PAP III D, der auch noch andere ganzheitliche Methoden kennt und überprüft….vielleicht hat er auch noch eine Kontaktadresse in Ihrer Nähe.
>>> ich werde Dr. Weinschenk kontaktieren, eine Adresse in der Nähe wäre schon toll! Einen Naturheilpraktiker in NRW habe ich gefunden…er nimmt für eine Anamnese (Krankheitsgeschichte ergründen) 70 €. Ganzheitlich gesehen bin ich sehr interessiert an einer Heilung im Gesamtbild des Körpers, des Geistes und der Psyche…
gut ich habe soeben, Dr. Weinschenk angeschrieben wie auch aus der Klösterl Apotheke die Zäpfchen angefordert…soweit so gut ;) Danke!
Hallo Frau Gerhard!
In der Klösterl Apotheke in München sagte man mir die Zäpfchen seien vorrätig auch in der Dosis: 7500 Einheiten, weiß jedoch erstmal gar nicht wie diese jetzt dosiert werden: 12 insgesamt sind lieferbar Preis 32 € und 22 Zäpfchen..jetzt brauch ich ein Neues Rezept, …….das Öl wird 3 X i. der Woche jeweils 10 Tropfen angewendet…
Die genauen Preise:
12 Zäpfchen: 22,50 €
und
24 Zäpfchen: 42,45 € Plus Versand 5,10 €
…
mit 24 Zäpfchen kommt man genau 8 Wochen aus, wenn man sie so anwendet wie das ÖL…so langsam komme ich hinter dieses Mittelchen ;)))
Hallo nochmal…
langsam verzweifle ich: der Oberarzt welcher meine Konisationen operiert hat rät mir dringend ab das Präparat zu testen und sagt bei mittelschwerer PAP III empfiehlt Prof. Uebbing das Mittel nicht, das stimmt so nicht!!
Meine Frauenärztin schreibt mir kein Rezept für die Zäpfchen…??? sollte ich zu einem Arzt für Naturheilverfahren wechseln, was meinen Sie liebe Frau Gerhard?
liebe Petra,
ja, es ist ein steiniger Weg, wenn man Verfahren ausprobieren will, die die orthodoxe Medizin ablehnt. Es ist gut möglich, dass Ihnen Ihre Frauenärztin die Zäpfchen nicht auf Kassenrezept verschreiben kann, auf Privatrezept geht aber immer, nur müssen Sie sie dann selber bezahlen. Als Ergänzung zur Frauenärztin wäre die Konsultation eines Arztes für Naturheilkunde sicher sinnvoll.
[...] Wenn die Beschwerden der Blasenschwäche nach den Wechseljahren deutlich schlimmer werden, kann durch eine einen Ausgleich des Hormonmangels oft eine Besserung erzielt werden. Denn die Blasenschleimhaut, die überempfindlich mit einer Drangsymptomatik reagiert, wird durch Östrogene wieder aufgebaut und unempfindlicher. Dazu reichen oft schon Scheidenzäpfchen aus, die Östriol enthalten und keine unerwünschten Nebenwirkungen auf den Körper haben. In einer Praxisstudie konnte bei Frauen mit Belastungsinsuffizienz das Ergebnis noch gebessert werden, wenn zusätzlich Vitamin D als Scheidenzäpfchen verabreicht wurde (siehe auch den Artikel über Scheidenentzündungen). [...]
[...] entscheiden. Für manche Frauen eignet sich auch die VD3-Gabe über die Scheide, wie Sie in einem früheren Artikel nachlesen können. Bei der Einnahme von mehr als 1000 I.E. pro Tag empfehle ich dringend [...]
Sehr verehrte Frau Kollegin,
habe nun gehäuft Vigantol-Öl nach Anleitung verordnet und stehe nun vor dem Problem, dass es, wie oben beschrieben, nirgends aufzutreiben ist. Den Frauen wurde nun teilweise von den Apotheken Vigantoletten empfohlen. In welcher Dosierung und vaginal oder oral könnte dies einen Ersatz bei rez. Pap IIID darstellen?
Außerdem wurde von Hausärzten auf die Kontrolle des Ca-Spiegels hingewiesen? Empfehlen Sie dies neben dem Vit-D-Spiegel auch? Gibt es weitere Parameter, die regelmäßig (in welchen Abständen) kontrolliert werden müssen?
Mit freundlichen Grüßen, A.Dalhoff
Liebe Kollegin,
Herr Apotheker Schlett von der Klösterl Apotheke in München hat wahrscheinlich noch fertige Vitamin D Scheidenzäpfchen vorrätig. Vielleicht hat er auch inzwischen sein eigenes Vitamin D-Konzentrat. Also wenden Sie sich einfach mal an diese Apotheke: http://www.kloesterl-apotheke.de.
Ob Vigantoletten lokal denselben Effekt haben, bezweifele ich, da Öl besser resorbiert wird. Am besten wenden Sie sich mal direkt an Dr. Schulte-Übbing in München, den Entwickler dieser Methode.Adresse: Weinstr. 7A, D – 80333 München (AM MARIENPLATZ), Tel. 0049- 89- 299655
e-mail: info@dr-schulte-uebbing.de
Ich halte die Kontrolle des Vitamin D im Blut für ausreichend.
Viele Grüße
[...] Östrogen enthält, bzw. ein anderes Gelbkörperhormon. Sehr wirksam soll auch die Kombination von Hormonen mit Vitamin D in den Scheidenzäpfchen sein. Darüber hatte ich schon früher [...]
[...] Am besten den Vitamin D- Spiegel messen lassen und Abhilfe schaffen, was übrigens sehr gut mit Vitamin D- Öl über Scheidentampons oder –zäpfchen [...]
Guten Tag,
ich habe jetzt schon einige Male diesen Artikel gelesen und ich würde Sie gerne fragen, ob diese Therapie für mich überhaupt noch geeignet sein könnte??
Ich habe seit 3 Jahren einen chronischen Pap III D.
Im August 2009 wurde ich nach Rücksprache mit meinem Frauenarzt schwanger, er meinte ich hätte halt einen chronischen konstanten Pap III D.Eine Abstrichkontrolle Anfang des Jahres in der Schwangerschaft ergab sogar einen Pap 2 W.
So nun bin ich leider wieder bei III D und mein Frauenarzt hat mich zur Konisation eingewiesen, ich suche aber ,wie wahrscheinlich so viele andere auch, nach Alternativen, besonders weil der Wert ja in der Schwangerschaft besser war!
Mit freundlichen Gruß
Liebe Tanja, natürlich ist die Behandlung einen Versuch wert. Sie sagen ja ganz richtig, dass offenbar eine Besserung möglich ist, wenn Sie in der Schwangerschaft einen Pap 2 W hatten. Viel Erfolg und freundlichen Gruß I. Gerhard
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[...] Herrn Prof. Schulte-Uebbing schon, denn er hat für Sie vor 1 1/2 Jahren einen viel gelesenen Artikel über Vitamin D als Scheidenzäpfchen [...]
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Hallo Frau Gerhard,
erstmal vielen Dank für den aufschlussreichen Artikel! Vor zwei Jahren wurde bei mir PAP III D festgestellt und die Vitam-D-Therapie erweckt in mir die Hoffnung auf eine Alternative zu einer Konisation. Beim nächsten Termin werde ich meinen Gynäkologen darauf ansprechen. Weiter beschäftigt mich ein Thema, über das ich sehr gerne eine zweite fachliche Meinung einholen würde. Kann die Einnahme der Pille eine Gebärmutterdysplasie begünstigen? Dabei interessiert mich sowohl ob eine jahrelange Einnahme zur Dysplasie führen kann, als auch ob eine Einnahme bei vorhandener PAP III D negativen Einfluss haben könnte. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Herzlichen Dank!
Nach wie vor ist umstritten, ob die Pille eine Gebärmutterdysplasie begünstigt. Deshalb kann man auch nicht empfehlen, aus diesem Grund die Pille abzusetzen. Was anderes ist es mit dem Rauchen, da ist man sich einig, dass Rauchen die Entwicklung einer Dysplasie fördert. Es scheint auch gesichert zu sein, dass die Benutzung eines Kondoms zur Abheilung einer Dysplasie beiträgt. Ich würde das mit den Vitamin D-Zäpfchen mal versuchen, alternativ gibt es noch 4Vag. Wichtig ist eine vollwertige Ernährung, um das Immunsystem anzuregen, damit es mit eigener Kraft die Infektion bekämpfen kann.
[MARKED AS SPAM BY ANTISPAM BEE]
Ich habe von meiner Hebamme über Vitamin D vieles gehört, nach dem mir in der 30. SSW Zervixinsuffizient als Diagnose gestellt worden, hat mir meine Hebamme Blut abgenommen und mein Wert liegt bei 27, mir wurde empfohlen 5000 IE täglich einzunehmen. Meine Frage ist, ist die Dosierung richtig? Kann ich damit meinem Baby schaden? Hat das auf die Bindegewebe Auswirkung? Ist öl besser und in welcher Dosierung?Ich nehme Vigantolette(Tabletten)oral.Vielen Dank für die Antwort.
liebe Tatyana,
die Dosis ist in Ordnung und schadet Ihrem Baby sicher nicht. Es ist gut möglich, dass dadurch auch das Bindegewebe stabiler wird. Bleiben Sie ruhig bei den Vigantoletten. Viel Glück für Sie und Ihr Baby!
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[MARKED AS SPAM BY ANTISPAM BEE]
natural hormone replacement…
Neue Erkenntnisse über Vitamin D und Hilfe bei Scheidenentzündungen, Interview mit Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing | Netzwerk Frauengesundheit – Ratgeber für Frauenheilkunde…
Vitamin D muss aufgrund der Eigensynthese aus dem Cholesterinstoffwechsel als “Hormon D” benannt werden. Dann gäbe es sicher mehr Respekt und Zurückhaltung vor der Anwendung. Vitaime müssen wir komplett von außen aufnehmen, können diese nicht selber herstellen, Hormone sehr wohl. Hormone sind aber nicht durch Mangel sondern auch durch das “Zuviel” krank machend. Bei Hormon D heißt diese Krankheit Arteriosklerose und Steinleiden. Also Vorsicht ist geboten!!! Dass diese Substanz heute der “Hit” der Medizin ist, liegt an der systematischen Förderung von Entzündungen! Das geschieht durch Immunprovokationen, am effektivsten mit Antigenen: das sind die Impfungen, die Fremdeiweiße der Nahrung und eben auch der Sexualität. Entzündungen werden weiter gesteigert mit Hormonen und vielen anderen unspezifischen Stimulationen. Dass eine Frau also Entzündungen bekommt, übrigens zunächst recht harmlose akute Erkrankungen der Schleimhaut, hat systemische Vorraussetzungen. Sie sollte diese nicht unterdrücken, sondern pflegen (Scheidenansäuerungen) und von innen ausheilen. Sonst kommt alles bald wieder oder der Entzündungsanlass wirkt sich an anderen unangenehmeren Orten aus.Es bedarf hier mehr einer konzeptionellen Umgangsweise in der Lebensführung, um langfristig gesund zu bleiben. Daher warne ich ausdrücklich vor dieser Behandlungsidee, die nur die eigentlichen Hintergründe erneut zu verschleiern sucht!
Bei mir handelt es sich um eine (reine) chronische Candida Infektion. Kann hierfür auch die Vitamin D Behandlung helfen (das wurde mir in dem Artikel nicht ganz klar)?
Bekommt man die Vitamin D Tropfen bzw. die Zäpfchen in jeder Apotheke? Ich würde es gerne auf eigene Faust probieren (weil ich das Vertrauen zu Frauenärzten endgültig verloren hab) – gibt es irgendwelche Nebenwirkungen?
Und mich würde interessieren ob jemand damit Erfahrungen gemacht hat?
Danke!
Bei einer chronischen Candida-Infektion muss der ganze Mensch und sein Immunsystem behandelt werden. Also Psyche, Darm, Umwelt usw. Und natürlich Vitamine und Mineralstoffe ergänzt werden, sofern sie fehlen. Deshalb würde ich an Ihrer Stelle mal von einem Arzt den Vitamin-D-Spiegel im Blut bestimmen lassen. Bei einem Mangel ist es dann sicher besser, Vitamin D einzunehmen und nicht nur in die Scheide einzuführen. Außerdem sollten Sie zu einem Naturheilkundearzt gehen, damit er Ihr Immunsystem wieder aufbauen kann.
Die fertigen Scheidenpräparationen gibt es in der Klösterl-Apotheke in München. Ganzheitlich arbeitende Frauenärzte finden Sie unter http://www.natum.de.
Sehr geehrte Frau Gerhard,
ich habe mit großem Interesse gelesen, dass Sie sich sehr gut mit Zellveränderungen im Gebärmutterhals auskennen.
Ich selbst bin ein Freund der alternativen Medizin und würde Ihnen gerne folgenden Fall schildern.
Im Mai 2012 bekam ich die Diagnose Pap IIID. Leider hatte mir der Arzt damals nicht sofort einen HPV Test empfohlen und sagte ich solle mir keine Sorgen machen und in drei Monaten noch einmal wiederkommen.
Nachdem ich mein Immunsystem mit Hilfe von homöopathischen Mitteln versucht habe zu verbessern, machte ich Ende September einen weitern Abstrich- Diesmal den ThinPrep-Imagine und einen HPV Test.
Jetzt der Schock: Pap IV a Zellen einer mäßigen Dysplasie, CIN II, parasale Dyskariosen und Nacktkerne.
Mein Frauenarzt empfahl mir schon am Telefon eine Ärztin, die mich operieren soll (Konisation).
Da ich erst 27 Jahre alt bin und meine Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist (noch habe ich keine Kinder), möchte ich mich nun über mögliche Alternativen informieren.
Ich habe gelesen, dass ein Progesteron- und Vitamin D Mangel sehr häufig die Ursache für so einen Befund sein kann (Viele der Symptome wie Reizbarkeit, Schlafstörungen, kalte Hände, Brustspannen, vermehrte Fettablagerungen am Bauch etc. weise ich auf).
Dazu sollten Sie ebenfalls wissen, dass ich sehr lange eine Pille – Qlaira- genommen habe, die mich so gut wie gar nicht mehr hat bluten lassen.
In der Hoffnung, dass Sie mir einen Rat und möglicherweise noch einen Fachmann im Raum NRW nennen können, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen!
Liebe Beeby195, das ist wirklich ein Schock, wenn sich innerhalb so kurzer Zeit der Abstrich so verändert hat. Vitamin D-Mangel spielt wirklich häufig eine ursächliche Rolle, die Frage ist nur, ob man durch das Schlucken von Vitamin D die Zellveränderung noch aufhalten kann. In dem Artikel, den Sie hier gelesen habe, hat Prof. Schulte-Übbing ja das Vitamin D direkt vor den Muttermund gebracht. Am besten lassen Sie sich über seine Praxistelefonnummer oder seine mail einen Kollegen in NRW empfehlen, der mit dieser Methode Erfahrung hat und der sich mit Dysplasien des Muttermundes auskennt. Wegen der Allgemeinsymptome, die Sie angeben, wäre es sicher sinnvoll, zusätzlich einen Arzt für Naturheilkunde aufzusuchen und sich ganzheitlich behandeln zu lassen.
Hallo Frau Gerhard,
seit nicht ganz einem Jahre habe ich einen Pap 3d (HPV high risk), bei der Dysplasiesprechstunde hat sich nach einer Gewebeprobe ergeben, dass ich einen CIN I habe, nun will ich natürlich alles tun, um der Heilung zu helfen. Ich habe schon sehr viel Stress durch Umzug und neuen Job von mir ablegen können und glaube, dass eine Behandlung mit Vitamin D zusätzlich optimal wäre. Meine Eisenwerte bewegen sich an der Untergrenze, deshalb werde ich mir ein entsprechendes Medikament dazu noch suchen.
Meine Frage: Bekomme ich die Zäpfchen in der Klösterl Apotheke nur auf Rezept? Oder kann ich diese auch so abholen? Wie genau werden die Zäpfchen genannt?
Vielen Dank!
Susi
Liebe Susanne,
im Artikel sind Rezepturbeispiele angegeben. Der Frauenarzt muss ein Rezept schreiben. Er sollte auch entscheiden, eventuell nach Rücksprache mit der Apotheke, welche der Rezepturen für Sie am besten ist. Viel Erfolg!
Hallo erstmal,
Bin durch zufall auf diese seite gestossen, mit einem
ähnlichen problem. 2006 wurde bei mir Pap IV mit HPV festgestellt, kurz darauf hatte
ich die Konisation, im oktober 2011 war der pap abstrich erneut positiv, und meine Gyn
überredete mich die Feigwarzen weg zu läsern!
Im März diese Jahres war ich wg starkem unterleib schmerzen
ins KH gebracht, da ich über 22 tage leichte blutungen hatte!
Die ärzte entschieden sich für eine Laparaskopie nach 2 tagen,
dabei wurde mein Myom ca 5 cm gross entfernt, den ich seit 2008 hatte u es
wurde festgestellt das ich Endometriose hab!!
Daraufhin musste ich 3 monate Visanne holen, und vor einem monat
wieder das gleiche!! Pap 2 u HPV positiv!
Weiss nicht mehr was ich zu mir holen soll,
aber ne OP kommt nicht in frage, das ist sicher!!
Hat jemand erfahrung mit diesen tropfen in dieser situation gemacht????
Wenn ja bitte schreiben, ich lebe jetzt in Schweden u hier kennt man sowas nicht !!
Liebe Dinchen,
bei so einer Vorgeschichte mit Krebsvorstufe, Endometriose und wiederkehrenden Virusinfektionen ist es mit einfachen Tropfen nicht getan. Ihr Immunstem ist überhaupt nicht in Ordnung, die Wurzel des Übels muss behandelt werden. Suchen Sie sich am besten einen ganzheitlich arbeitenden Therapeuten oder kaufen Sie sich ein Buch über Frauengesundheit. Zusammengefasst helfen Ihnen nur
Die Guten4:
• Umweltgifte finden und meiden (incl. Rauchen und Elektrosmog),
• vollwertige Bio-Ernährung mit Verzicht auf einfache Kohlenhydrate,
• regelmäßige Bewegung (3 Std pro Woche), am besten an der frischen Luft,
• Stress abbauen mit Entspannungstraining und Meditation.
Viel verlangt, doch ohne eine Lebensstiländerung geht gar nichts!
Liebe Frau Professor Gerhard,
ich habe mit größtem Interesse all die wertvollen Beiträge gelesen. Ich persönlich habe eine Rückfrage zu den Ovula-Rezepturen von Herrn Prof. Schulte-Uebbing (Vit D und Estriol).
Meine Vorgeschichte: Lokaler Östrogenmangel durch Antibabypille, PAP III + Konisation, parallel 6 Jahre chron. Pilzinfektion im Ano-Genitalbereich, Blasenentzündungen, Atrophie. Exzessive Antipilz-Lokalbehandlungen haben das Problem nicht gelöst, sondern zur Ausbildung von Allergien und Überempfindlichkeiten geführt. Das gilt auch für gute und pflanzliche Produkte.
Die Lösung war damals: Pille absetzen, lokal ALLES weglassen, sehr lange Fluconazolbehandlung (Prof. Tietz Berlin). Seit 2 Jahren bin ich halbwegs beschwerdefrei was Infektionen angeht – die Symptome des lokalen Östrogenmangels sind deutlich besser geworden, aber nicht wirklich weg und derzeit wieder verschlimmert. Deshalb reagiere ich auf die erwähnten Ovula mit Vit. D und Estriol: Ich habe Atrophie, Scheidentrockenheit, jahrelang Rhaghadenneigung durch Sex im Introitus, Brennen beim und nach Sex, lange Wundgefühl nach Sex, häufige Blasenentzündung. Sonst alles ohne Befund (Lichen, Dermatosen u.s.w.). Eine systemisch wirksame Hormongabe scheidet bei mir laut gynäk. Endokrinologin aus wegen der Vorgeschichte. Wie also therapieren?
1. Hätten Sie eine Idee, wie eine überempfindliche, evtl. geschädigte Haut lokal mit Estriol versorgt werden kann? Oekolp u.ä. vertrage ich nicht. Meinen Sie, daß die oben erwähnten Ovula-Rezepturen von Prof. Schulte-Uebbing auch in meinem Fall verträglich sein könnten? Ich bin ängstlich wegen der Allergiereaktion (14 Tage unvorstellbares Jucken) und meine hier ansässigen Ärzte wissen keinen Rat, so daß ich die Beschwerden des lokalen Östrogenmangels unbehandelt aushalte. Ich bin 41 und habe seit ich 31 bin die obige , frustrierende Karriere begonnen.
2. Könnten Sie mir einen Arzt im Rhein-Main-Gebiet empfehlen?
Für Ihre Einschätzung bin ich sehr dankbar und ich hoffe, meine ausführliche Schilderung und Bitte um Ihren Rat geht nicht zu weit.
Beste Grüße
Nina
Liebe Nina,
das ist ja wirklich eine Leidensgeschichte! Mir ist nicht ganz klar: hatten Sie jetzt die allergische Reaktion auf die Östriol-Vitamin D- Ovula oder befürchten Sie die nur? Und wegen welcher gynäkologischen Vorgeschichte sollten Sie keine systemische Hormontherapie einsetzen, wegen der Konisation? Es gibt ja die naturidentischen Hormone, die man sehr fein auf den eigenen Hormonbedarf abstimmen kann, sofern tatsächlich ein Östrogenmangel vorliegt. Es kann auch sein, dass nur die Scheidenflora nicht richtig aufgebaut ist die Sie durch eine geeignete Therapie verbessern können. Eine Darmbehandlung ist bei so chronischen Beschwerden immer nötig, zumal Sie ja auch unter wiederholten Blasenentzündungen leiden.
Folgende Adressen fallen mir ein:
http://www.natum.de, eine Gesellschaft von ganzheitlich arbeitenden Frauenärzten
http://www.gsaam.de, eine Gesellschaft, deren Ärzte sich mit individueller Hormontherapie auskennen
http://www.mikrooek.de, eine Arbeitsgruppe, die sich mit Schleimhäuten und der Darmtherapie beschäftigt.
Alle verfügen über Ärztelisten.
Nicht unbeachtet lassen sollten Sie den psychischen und Stressfaktor und einen Nährstoffmangel. Auch die Homöopathie könnte Ihnen vielleicht helfen. Der Arzt Bernhard Luft in Mainz war einige Jahre mein geschätzter homöopathischer Mitarbeiter in der Frauenklinik.
Liebe Frau Professor Gerhard,
vielen Dank für Ihre freundliche Reaktion. Gerne greife ich die Punkte, die ich scheinbar nicht verständlich genug dargelegt habe, auch im Interesse der Mitleser erneut auf:
1) Nun, die von mir erwähnten allergischen Reaktionen habe ich durch früher exzessiv angewendete Anti-Pilzcremes und -Zäpfchen bekommen. Einige Monate ging das alles gut – aber plötzlich lief meine Haut amok. Am Ende bekam ich Juckreiz und Entzündungen auf alles, was lokal angewendet wurde – d.h. auch auf Pflegecremes, Gleitgele, Östrogenzäpfchen. Meine Haut war sehr dünn geworden durch die vielen Infektionen und damit vermutlich auch durchlässiger. Die Haut war wirklich kaputt – sie war so dünn wie Pergament. Was man mit mir therapeutisch veranstaltete, das war ein Unding. Bsp.: Wenn eine Creme unerträglich juckte wie 100 Mückenstiche sagte man mir “das ist normal – weitermachen bis sie 14 Tage voll haben”.
Aber diverse Allergien auf Salbengrundlagen, Duftstoffe, Konservierungsstoffe sind auch nachgewiesen worden. So viel ich weiß, bin ich da kein Einzelfall. Das interessiert aber meine Ärzte nicht – sehr gerne möchte man mir weiterhin Salben verschreiben, auf die ich laut Allergiepaß nachweislich allergisch bin. Schon komisch. Daher ergreife ich selbst die Initiative um für mich verträgliche Salben und Zäpfchen zu finden.
Die Ovula-Rezepturen von Herrn Professor Schulte-Uebbing habe ich noch NICHT probiert. Aber zwischenzeitlich habe ich mit der Kloesterl-Apotheke in München Kontakt gehabt, um das Allergiepotenzial für starke Allergiker wie mich auszuloten. Die Apotheke meinte, daß für mich nur die Ovula-Rezeptur auf Basis von Kakaobutter in Frage kommt, da die andere Rezeptur Hartfett (= Paraffin) enthält, worauf ich allergisch bin. Insofern bin ich da schon einen großen Schritt weiter gekommen.
2) Von einem systemischen Eingriff in meinen Hormonhaushalt wurde mir von der gynäkologischen Endokrinologie dringend abgeraten, allerdings nicht wegen der damaligen PAP IIID. Die Begründung war: Es wurde zum einen kein Hormonmangel über Blutanalysen nachgewiesen, sondern nur aufgrund der Symptomatik her ergab sich die Diagnose “lokaler Mangel”. Des weiteren gäbe es Menschen, die auf Hormongaben (gemeint war damals die Antibabypille als Empfängsniverhütung) sehr schlecht reagieren und Krankheitsneigungen ausbilden wie z.B. erhöhte Pilzneigung, lokalen Hormonmangel. Weiter habe ich das strikte Abraten der gynäkologischen Endokrionologie offengestanden nicht hinterfragt. Ihren Pro-Hinweis auf die gute Verträglichkeit von Hormonen zum Schlucken werde ich im Hinterkopf behalten.
Ich denke zunächst, daß man mit einer lokalen Estriol-Therapie nicht viel falsch machen kann, so daß ich diesen Behandlungsversuch einfach Mal starten werde. Dank Ihrer Beiträge habe ich nun neuen Mut und neue Kraft gefunden, es zu wagen mit dieser Lokal-Therapie und die Beschwerden nochmals anzugehen.
Vielleicht hilft Estriol ja wirklich und man hätte dann schon ein Mal eine Bestätigung, DASS es wirklich ein lokaler Östrogenmangel ist. Dann kann man erneut abwägen, was die beste Dauertherapie ist – lokal oder systemisch.
Aufbau der Vaginalflora und Darmsanierung habe ich mehrfach betrieben und tue dies immer Mal wieder als Kur (Darmflora-Kapseln zum Schlucken, Vaginal-Flora-Kapseln lokal, milchsauer Vergorenes essen). Ebenso achte ich auf gesunde Ernährung, etwas Sport/ Bewegung auch als Streßabbau, genug trinken – naja und das Wichtigste – guten Mut.
Seelische Aspekte sind nicht von der Hand zu weisen, da haben sie absolut Recht. Allerdings muß ich sagen, daß bei mir großteils die mangelhafte Pilz-Behandlung durch meine Ärzte zu einer Chronifizierung der Infektion über Jahre hinweg geführt hat und entsprechend wurde mir so erst Dauerstreß beschert.
Für die Empfehlungen von versierten Ärzten danke ich Ihnen. Das sehe ich mir sofort ein Mal an. Meine Fragen sind nun alle beantwortet.
Vielen Dank und ich wünsche Ihnen und den Mitlesern ein gutes Neues Jahr 2013
Beste Grüße
Nina
Liebe Nina,
Das ist wirklich nett von Ihnen, dass Sie noch mal so ausführlich geschrieben haben, denn Sie haben Recht, Sie sind absolut kein Einzelfall. Was Sie jetzt alles geschrieben haben, spricht ja eher für eine durch Medikamente geschädigte Haut als nur für einen lokalen Östrogenmangel. Gut, dass Sie sich schon in der Apotheke beraten ließen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Behandlung. Geben Sie ruhig mal Bescheid, wie sich die Sache entwickelt hat und behalten Sie die ganzheitliche Therapie mit Homöopathie oder TCM im Hinterkopf.
Auch Ihnen ein gutes neues Jahr
Ingrid
Liebe Frau Professor Gerhard,
ich bin Heilpraktikerin mit Schwerpunkt TCM und diese Seite und der Artikel über Vit. D-Zäpfchen hat mir bei der Behandlung einiger Patientinnen sehr weitergeholfen. Ich möchte betonen, dass ich bei der Vit.D Gabe immer bei den jeweiligen Hausärzten den D3 Spiegel kontrollieren lasse.
Wie sehen Sie den Einsatz von Vit. D Supp. bei Feigwarzen?
Ich würde mich freuen darüber Ihre Meinung zu lesen.
Ich möchte Ihnen noch sagen, dass ich Ihre Antworten auf die gestellten Fragen auf dieser Seite, nicht nur als sehr hilfreich, sondern auch als unglaublich engagiert und sehr zugewandt empfinde.
Liebe Grüße
Birte Bonde
liebe Frau Bonde,
vielen Dank für Ihre lobenden Worte. Die meisten Erfahrungen mit den Vitamin D-Zäpfchen hat Prof. Schulte-Übbing. Am besten wenden Sie sich mal an ihn persönlich. Seine Kontaktdaten stehen unter dem Artikel zu den Vitamin D-Zäpfchen. Gut, dass Sie noch mal darauf hingewiesen haben, wie wichtig die Bestimmung des VitaminD-Spiegels im Blut ist.
Viele Grüße
Ingrid Gerhard
Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard!
Können Sie mir Kolleginnen und Kollegen in Wien empfehlen, die sich mit dieser Materie beschäftigen. Ich bin leider bisher noch auf keinen Frauenarzt gestoßen, der sich intensiv mit den Mangelerscheinugen beschäftigt.
Herzlichen Dank,
Lisbeth Mayer
Leider kann ich Ihnen keine Adressen in Wien nennen. Eventuell finden Sie auf der Internetseite der GSAAM einen Ansprechpartner. http://www.gsaam.de/
[...] [...]
Liebe Frau Professor Gerhard,
ich habe 12 ovula in der Klösterl Apotheke-München bestellt aber ich weiss nicht, wie ich das nehmen soll (jeden Tag oder 3 mal in der Woche??). Ich habe keine Hinweise von der Apotheke bekommen und erstaulicherweise konnte meine Ärtztin auf meine Frage nicht antworten. Ich bitte Ihnen, das mir zu erklähren. Vielen Dank.
Mit freudlichen Grüßen, Camila.
Liebe Camila,
ich darf Ihrer Frauenärztin aber nicht aus der Entfernung ins Handwerk pfuschen! Da würde ich mich strafbar machen. Die Zusammensetzung der Zäpfchen ist unterschiedlich, deshalb müssen Sie mit ihr besprechen,wie Sie sie nehmen sollen. Sie können sie ja auf diesen Artikel verweisen oder auf die Adresse von Prof. Schulte-Übbing.
Mit freundlichen Grüßen
Liebe Frau Professor Gerhard,
ich habe seit letzem Jahr November 2011 einen PAP 3D Befund hpv aber negativ. Ich habe auf dieser Seite dann von der Vitamin D Therapie erfahrern und wende diese nun an in der Hoffnung das sich dann der Befund ändert an. Dazu habe ich allerdings noch eine Frage kann ich das Vitamin D auch anweden wenn ich meine Periode habe? Bei der letzen Kontrolluntersuchung hat meine Frauenärztin einen Prognosetest veranlasst dieser ergab das ich eine Konisation durchführen lassen sollte, dass möchte ich aber nicht machen lassen. Falls sich durch die Vitamin D Therapie der Befund nicht ändern sollte, hätten Sie eventuell noch eine andere Idee die ich ausrpobieren könnte?
Vielen Dank im vorraus
Mit freundlichen Grüßen
Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard
ich habe im September 12 entbunden, nach dem Wochenbett wurde bei mir Ende Oktober eine Ausschabung vorgenommen da sich dort noch ein Plazentarest befand. Anfang Dezember bekam ich dann die Mitteilung, dass bei der Untersuchung festgestellt wurde, dass ich Pap IIw hatte und in 3 Monaten zur Kontrolle kommen soll.
Jetzt war ich Ende Januar zur Kontrolle dort und das Ergebnis dieses Mal war HPV High Risk 18 und Pap IIID.
Behandlungsvorschlag ist warten und in 3 Monaten erneute Kontrolle, wenn dann wieder so ein Ergebnis vorliegt, Konisation.
Ich bin mir nicht sicher, ob das der richtige Weg ist, daher meine Frage: würden mir diese Zäpfchen vielleicht schon helfen und kann ich sie auch während der Stillzeit nehmen?
Vielen Dank im Voraus
Mit freundlichen Grüßen
Liebe Nicole,
Keine Panik! Durch den Hormonmangel während des Stillens kann der Abstrich schon mal etwas ungünstiger ausfallen, ohne dass das schlimm sein muss. Die Zäpfchen dürfen Sie ruhig einführen. Da es aber verschiedene Zusammensetzungen der Zäpfchen gibt, sprechen Sie vorher mit der Apotheke darüber. Auch HPV ist kein Drama, denn Sie wissen ja: ein gesundes Immunsystem wird damit fertig. Sorgen Sie dafür, dass Sie sich vernünftig ernähren. Lassen Sie sich eventuell von einem ganzheitlich orientierten Arzt beraten. Alles Gute!
Liebe Petra,
während der Periode müssen Sie die Zäpfchen nicht anwenden. Lassen Sie sich von einem Naturheilkundearzt beraten, damit Ihr Immunsystem selber mit den Zellveränderungen umgehen lernt. Viel Erfolg!
erst einmal Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort Frau Prof.Dr.Gerhard,
ich habe im April die nächste Kontrolluntersuchung, wenn sich dann der Befund wieder nicht ändert sollte ich es dann weiterhin mit der Vitamin D Therapie versuchen oder sofort einen Naturheilkundearzt aufsuchen? Meinen Sie aufgrund Ihrer Erfahrung, dass sich der Befund dadurch ändern könnte ohne das ich eine Konisation machen lassen muss ? Und sollte ich trotzdem weiterhin zu den Kontrolluntersuchungen gehen? denn wie gesagt meine Frauenärztin rät mir dringend zu einer Op,solange der Befund sich aber nicht grundlegend ändert möchte ich gerne erst einmal andere Therapien ausprobieren.
Und könnten Sie mir evlt einen guten Naturheilkundearzt im Ruhrgebiet empfehlen?
Mit freundlichen Grüßen
Liebe Petra,
natürlich müssen Sie die Abstrich-Kontrolluntersuchungen auf jeden Fall weiter wahrnehmen. Unter http://www.natum.de finden Sie eine Ärzteliste von Frauenärzten, die naturheilkundlich arbeiten. Es gibt verschiedene weitere Gesellschaften von Naturheilkundeärzte, wie bspw. http://www.zaen.org/, am besten googeln Sie mal. Viel Erfolg!
Guten Tag!
Ich habe gestern den Befund PAP IIID bekommen. Nun wird in 1,5 Wochen eine Curretage gemacht. Macht es in dem Fall auch Sinn VIT. D zu nehmen? Wenn ja, soll ich die Untersuchung abwarten um das Ergebnis nicht zu verfälschen? Oder macht es Sinn jetzt schon zu starten. Und welche Vitamin D Dosierung sollte ich verwenden, bzw. gibt es etwas, was zusätzlich unterstützt.
Liebe Grüße
Tina
Sehr geehrte Frau Tina,
beim PAP III D müssen wir zwischen CIN I, II und III unterscheiden. Auch ist die Immun- Abwehr und das Vorhandensein / Fehlen von HPV/ v. a. high risk, entscheidend.
Bei einem CIN I und II / HPV high risk negativ low risk negativ oder low risk pos kann Vit D high dose vaginal sehr erfolgreich sein.
Bei einem PAP IV a oder PAP III D / CIN III / HOV high risk positiv ist die OP in jedem Fall notwendig und ggf. die anschließende Rezidivprophylaxe mit Vit D möglich.
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