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Netzwerk Frauengesundheit Metropolregion Rhein-Neckar

13 April 2011 2.044 Aufrufe Kein Kommentar von Ingrid Gerhard Drucken Drucken

Im vergangenen Jahr wurde ich vom Frauengesundheitszentrum in Viernheim zu einem Vortrag über Frauengesundheit eingeladen. Mein Frauen-Gesundheitsbuch hatte die Frauenbeauftragte von Viernheim, Frau Rita Walraven-Bernau, neugierig gemacht. Im Vortrag ging ich nicht nach einem strengen Schema vor, sondern behandelte Themen und Fragen, die den Zuhörerinnen am Herzen lagen. Sie empfanden sich alle als Gesundheitsmanagerinnen der Familie.

Viele waren über das Internet sehr gut über Gesundheitsthemen informiert. Aber alle beklagten, dass es zu wenige Veranstaltungen für Laien gibt, die über ganzheitliche Methoden der Vorsorge und der Begleittherapie von Krankheiten aufklären. Zwar würden in den größeren Orten gelegentlich Vorträge angeboten, aber aus familiären oder beruflichen Gründen wäre es den meisten nicht möglich, noch lange Fahrzeiten in Kauf zu nehmen.

Spontan entschied die Gastgeberin: „Wir müssen ein Netzwerk gründen, ein Netzwerk für Frauen der Metropolregion“. Gerne sagte ich meine Unterstützung zu, und schon im September 2010 trafen sich die ersten interessierten Frauenbeauftragten. Im Januar 2011 wurden die nächsten Schritte erwogen und ein Flyer konzipiert, den Sie sich hier zur Weitergabe herunterladen können.

Hier der Inhalt des Flyers mit den Zielen des Frauengesundheitsnetzwerks der Metropolregion.

Die Gesundheit von Frauen und Mädchen wird maßgeblich geprägt durch vier Faktoren:

  • ihre spezifischen Arbeits- und Lebenssituationen, z.B. Doppelbelastungen durch Familie und Beruf, schlechtere Bezahlungen, höhere Gewaltbetroffenheit
  • ihre körperlich-biologischen Bedingungen, z.B. durch Menstruation, Schwangerschaft, Geburt und Wechseljahre
  • ihren Umgang mit Gesundheit und Krankheit sowie
  • als Gesundheitsmanagerin der Familie.

Das Ziel: Geschlechtergerechte Gesundheitspolitik

Die zurzeit geführten Diskussionen über mögliche Reformen im Gesundheitswesen lassen eine weitere Verschlechterung für die gesetzlich Versicherten befürchten und machen einen Zusammenschluss zwingend. Bei allen gesundheitspolitischen und gesellschaftlichen Vorhaben sind deshalb die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern, auch die von Migrantinnen, von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen.

Das Netzwerk Frauengesundheit in der Metropolregion will sich für die Verbesserung der Gesundheitsförderung und Gesundheitsversorgung von Frauen einsetzen

übernommen von www.convention-mrn.com

Im Vordergrund der Netzwerkarbeit steht:

  • Förderung der Kooperation, auch mit wissenschaftlichen Einrichtungen und interdisziplinärer Vernetzung
  • Informationen über Veranstaltungen im Gesundheitsbereich in der Metropolregion sammeln
  • Vermittlung von Referentinnen im „internen Kreis“, auch zur Reduzierung von Kosten
  • Bekanntgabe von interessanten Internetseiten (Gesellschaften, Verbände etc.) zum Thema durch Flyer und einer noch zu erstellenden Internetseite
  • Informationen zu gesundheitspolitischen Themen

Vernetzung ist machbar! Gesellen Sie sich zu den Gründerinnen.

Frauenbüro Viernheim frauenbuero@viernheim.de 06204/988-361
Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard ingrid.gerhard@gmx.net
Frauengesundheitszentrum Heidelberg info@fgz-heidelberg.de 06221/21317
Gleichstellungsbeauftragte Heppenheim rhiem@stadt.heppenheim.de 06252/131-184
Frauenbeauftragte Lampertheim s.niederhoefer@lampertheim.de 06206/935-301
Frauenbeauftragte Bürstadt frauenbeauftragte@buerstadt.de 06206/701124
Marlies Wank marlies.wank@gmx.de
Frau Dr. med. Gabriele Sutter gabriele@dr-sutter.de 0621/4182424

Werden Sie Mitglied im Netzwerk

Sie können sowohl Einzelakteurin sein, Fachfrau aus Theorie und Praxis (aus möglichst unterschiedlichen Berufsfeldern) sowie Vertreterin aus der Selbsthilfe und Ehrenamtliche, die eine Vernetzung als sinnvoll ansehen und sich engagieren wollen für eine frauengerechte Gesundheitsversorgung vor Ort. Ein leichter Zugang ist den Gründerinnen sehr wichtig, deshalb

  • Das Konzept ist flexibel bzgl. konkreter Ziele und Umfang
  • Es gibt einen Kreis, der sich gerne erweitern möchte!

Bisherige Treffen

Sie können sich die Protokolle der bisherigen Treffen unter dem entsprechenden Datum herunterladen.

Protokoll vom 15.9.2010

Protokoll vom 18.1.2011

Protokoll vom 11.5.2011

Protokoll vom 14.9.2011

Protokoll vom 25.01.2012

Nächstes Treffen: Mittwoch, 9.5.2012, 17 Uhr
Rathaus Viernheim, Kettelerstrasse 3
Sozialraum 2. Etage, gegenüber Zimmer 200 (Frauenbüro)

Laden Sie sich hier den Flyer herunter und verteilen Sie ihn in Ihrem Bekanntenkreis.

Hotline: Frauenbüro Viernheim, Frau Walraven-Bernau 06204/988-361, rwalraven-bernau@viernheim.de

Und so können Sie sich heute schon vernetzen: melden Sie Ihre Gesundheitsveranstaltungen in der Metropolregion im Frauenbüro Viernheim an. Oder schicken Sie die Links an das Netzwerk -Frauengesundheit, ich kann sie dann in diesen Artikel integrieren.

Und sollten Sie in anderen Regionen Deutschlands schon ähnliche Projekte kennen, freuen wir uns über Ihre Erfahrungen und Anregungen. Schreiben Sie uns oder einfach einen Kommentar.


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