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	<title>Netzwerk Frauengesundheit &#187; Erkrankungen</title>
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		<title>Gedanken zum Welt-Krebstag 2012</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 23:37:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>igerhard</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Krebs ist für jede von uns ein Schreckgespenst. Jedes Jahr erkranken bei uns fast eine halbe Million Menschen daran. Und obwohl fast doppelt so viele Menschen an Herz-Kreislauferkrankungen sterben, fürchten wir den Krebstod mehr. Und wir möchten uns eigentlich gar nicht damit beschäftigen. Deshalb ist es wohl nötig, dass jedes Jahr am 4. Februar ein WELTKREBSTAG ausgerufen wird. Im Ernstfall kann wohl keine von uns voraussagen, wie sie auf eine Krebsdiagnose reagieren würde. Die Betroffene Alexandra von Stein gibt Ihnen aus eigener Erfahrung wichtige Ratschläge zum Umgang mit der Krebsdiagnose. Hilfreiche Bücher und eine Protestaktion der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. zu den geänderten Arzneimittelrichtlinien der Misteltherapie werden vorgestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/Angst-Brunnen.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6209" title="Angst Brunnen" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/Angst-Brunnen.jpg" alt="" width="320" height="631" /></a><span style="color: #800080;">Krebs ist für jede von uns ein Schreckgespenst. Jedes Jahr erkranken bei uns fast eine halbe Million Menschen daran. Und obwohl fast doppelt so viele Menschen an Herz-Kreislauferkrankungen sterben, fürchten wir den Krebstod mehr. Und wir möchten uns eigentlich gar nicht damit beschäftigen. Deshalb ist es wohl nötig, dass jedes Jahr am 4. Februar ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weltkrebstag" target="_blank">WELTKREBSTAG </a>ausgerufen wird. Er soll uns in Erinnerung bringen, dass wir durch unseren </span><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/krebsvorsorge-%E2%80%93-was-frauen-dazu-wissen-wollen/" target="_blank"><span style="color: #800080;">Lebensstil</span></a></strong><strong><span style="color: #800080;"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/krebsvorsorge-%E2%80%93-was-frauen-dazu-wissen-wollen/" target="_blank"> </a>ungefähr der Hälfte aller Krebserkrankungen vorbeugen können!</span></strong></p>
<p><span style="color: #800080;">In früheren Artikeln hatte ich Ihnen bereits erklärt, wie wir uns durch eine vernünftige <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/schutz-vor-krebs-ist-moglich-teil-2-ernahrung-und-nahrungserganzungen/ " target="_blank">Ernährung </a>und genügend <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/schutz-vor-krebs-ist-moglich-teil-1-umwelt-sport-psyche/ " target="_blank">Bewegung </a>gesund erhalten und vor Krebs schützen können. Diese Methoden wirken sogar dann, wenn durch die Erbanlagen ein erhöhtes Krebsrisiko besteht. Auch der seelische Zustand, das soziale Umfeld und die <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wenn-die-erde-krank-macht/" target="_blank">Umwelt </a>spielen eine Rolle.</span></p>
<p><span style="color: #800080;">Was aber, wenn wir glauben, alles oder zumindest vieles richtig gemacht zu haben, und dann erwischt es uns plötzlich doch? Vielleicht gehören Sie ja zu den Frauen, die tapfer die Augen zudrücken, alles über sich ergehen lassen, nach dem Motto: Augen zu und durch? Oder würden Sie eher depressiv werden, sich vor der Welt verkriechen und möglichst alles für sich behalten?</span></p>
<p><span style="color: #800080;">Im Ernstfall kann wohl keine von uns voraussagen, wie sie auf eine Krebsdiagnose reagieren würde. Deshalb ist es vielleicht ganz gut, sich mal Gedanken darüber zu machen. Schließlich wollen wir ja auch betroffenen Familienmitgliedern oder Freundinnen nicht hilflos gegenüber, sondern  mit Rat und Tat zur Seite stehen. Eine Betroffene gibt Ihnen aus eigener Erfahrung wichtige weitere Ratschläge.</span></p>
<h1 style="text-align: center;">WISSEN hilft gegen Angst</h1>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Alexandra von Stein</strong></em></p>
<p>Wenn Sie gerade eine lebensbedrohliche Diagnose erhalten haben, sind Sie sicherlich genauso geschockt, wie ich es damals war, als bei mir &#8220;Brustkrebs&#8221; diagnostiziert wurde. Sie haben nun viele Dinge zu bewältigen: nicht nur die eigene Krankheit sondern auch die Tatsache, dass man einen Umgang mit der neuen Situation finden muss. Sie müssen es vielleicht Ihrem Partner sagen, Ihren Kindern, Enkeln, Eltern und Freunden. Menschen, die Sie eigentlich lieber schützen möchten.</p>
<h2>Und Sie haben Angst</h2>
<p>Angst um sich, um Ihr Leben und eben auch Angst um Ihre Angehörigen. Was kann man nun gegen diese oft erdrückende Angst tun, sie zumindest  ein bisschen mindern?</p>
<h2>Entdecken Sie Ihre Neugierde</h2>
<h2>WISSEN hilft gegen Angst</h2>
<p>Fragen Sie, versuchen Sie alles über Ihre Erkrankung, über die Therapien, die Nebenwirkungen und die zeitlichen Abläufe zu verstehen. Informieren Sie sich, wo immer Sie können. Hören Sie nicht auf, dem Arzt Fragen zu stellen, bis sie auch wirklich alles verstanden haben. Vieles, was man &#8220;mal so gehört hat&#8221; und sie beunruhigt, trifft vielleicht auf Ihre Erkrankung gar nicht zu. Darum müssen Sie sich dann schon einmal nicht mehr sorgen!</p>
<h2>Beispiel, wie Wissen Angst bekämpfen kann</h2>
<ul>
<li>
<div id="attachment_6226" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/Fotolia_13031351_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-6226" title="Rattlesnake" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/Fotolia_13031351_XS-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">© AZP Worldwide - Fotolia.com</p></div>
<p>Stellen sie sich einmal vor, es schiebt sie jemand durch die geöffnete Tür eines völlig dunklen Raumes und sagt: &#8220;auf der anderen Seite ist irgendwo der einzige Ausgang, aber im Raum befinden sich tiefe Abgründe, in denen  höchst giftige Schlangen sind&#8221;. Und dann fällt die Türe zu.  Wie Sie sich in dieser Situation in der Dunkelheit fühlen werden, will ich hier gar nicht näher beschreiben. Das können Sie sich lebhaft selber vorstellen.</li>
</ul>
<p>Wie sehr Wissen Ihnen in dieser Situation weiterhilft, zeigt die 2.Situation:</p>
<ul>
<li>
<div id="attachment_6228" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/Fotolia_9079751_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-6228" title="Ringelnatter beim Sonnenbad" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/Fotolia_9079751_XS-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">© M.R. Swadzba - Fotolia.com</p></div>
<p>Wieder stehen sie vor dieser Türe, wieder erfahren Sie, dass es nur einen einzigen Ausgang gibt und tiefe Abgründe mit giftigen Schlangen. Allerdings haben Sie dieses Mal die Möglichkeit, sich den Raum für 10 Sekunden hell beleuchtet anzusehen. Sie WISSEN nun, dass die Türe gegenüber nur ein paar Schritte von Ihnen entfernt ist, Sie sehen einen sehr breiten Gang durch diesen Raum, der direkt zu dieser Türe hinführt. Sie sehen, dass nur an den Seiten ganz rechts und ganz links jeweils ein einziges Loch ist, in denen sich Schlangen- in verschlossenen Körben- befinden.</li>
</ul>
<h2>Sie erkennen, dass die Gefahr zu meistern ist</h2>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/Licht.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6224" title="Licht" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/Licht-300x253.jpg" alt="" width="300" height="253" /></a>Mit diesem Wissen sind  Sie nun im Dunkeln alleine, aber Sie fürchten sich längst nicht so wie in der ersten Situation. Sie WISSEN nun, wie Sie sich verhalten können, in welche Richtung Sie gehen müssen, dass nicht schon der erste Schritt Sie in einen vermeintlichen Abgrund stürzen lässt. Sie erkennen, dass die Gefahr  vielleicht doch zu meistern ist! Und Sie werden die gegenüberliegende Türe auch in der großen Dunkelheit finden!</p>
<p>Nicht anders ist es bei Ihrer Erkrankung: Wenn Sie wissen, was Sie erwartet, wie die Therapien durchgeführt werden sollen, mit welchen Nebenwirkungen Sie zu rechnen haben (und dass man gegen Nebenwirkungen etwas tun kann!!) werden Sie ganz anders an die vor Ihnen liegende Behandlung ran gehen. Die freigewordenen Energien können Sie nutzen, um sich um sich und Ihr Gesamtbefinden zu kümmern. Es gibt viele unterstützende Maßnahmen die Sie für sich in Anspruch nehmen können -und sollen-, um sich stark und fit zu halten.</p>
<h2>Hilfe für Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde</h2>
<p>Wenn Sie sich durch Ihr Wissen stark fühlen, geben Sie es ruhig an Angehörige und Freunde weiter, denn auch sie fühlen sich unsicher, ängstlich und hilflos. Sie wollen Ihnen Mut machen, Sie unterstützen und begleiten, wissen aber oft nicht wie, denn sie sind angewiesen auf die Signale, die von Ihnen selber kommen. Wenn Sie es Ihrem Umfeld leichter machen, wenn Sie  die Unterstützung und Zuneigung bereit sind anzunehmen, werden Sie und Ihre Lieben gleichermaßen davon profitieren.</p>
<p><em><strong><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0848ausklein.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6193" title="IMG_0848ausklein" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0848ausklein-105x150.jpg" alt="" width="105" height="150" /></a>Alexandra von Stein</strong></em>, geb. 1955 in Köln, lebte im Iran und der ehemaligen Sowjetunion (Erzieherin) und in Spanien (Reiseleitung). Mutter von 2 erwachsenen Kindern und Großmutter eines Enkels. Arbeitete zuletzt mehrere Jahre im Verein &#8220;WIRALLE&#8221;, Frauen gegen Brustkrebs. Lebt heute abwechselnd in Berlin und der Türkei. Veröffentlichte ein Buch mit dem Titel: &#8220;Der Feind in meiner Brust&#8221;.</p>
<p><em><strong>Alexandra von Stein</strong></em><br />
Leibnizstr. 62<br />
10629 Berlin<br />
Tel. 030-31991208<br />
<a href="http://www.alexandravonstein.de/" target="_blank">avsteinkoeln@aol.com<br />
www.alexandravonstein.de</a></p>
<p><span style="color: #800080;">Als<em><strong> Alexandra von Stein</strong></em> im Februar 2005 völlig überraschend die Diagnose &#8220;Brustkrebs&#8221; erhielt, stand sie vor dem Dilemma, wie sie das schnellstmöglich ihrer Familie und ihren Freunden mitteilen sollte: langwierig in Einzelgesprächen oder allen gleichzeitig in einer vielleicht eher unpersönlichen Rundmail?<br />
Die Operation sollte schon eine Woche später stattfinden, so dass nicht viel Zeit blieb. <em><strong>Alexandra von Stein</strong></em> entschloss sich daher, alle gleichzeitig per E-Mail über die neue Situation in Kenntnis zu setzen. An den Reaktionen auf diese Mail konnte man die Betroffenheit erkennen, aber auch die Anteilnahme, die Wärme und die Hilfsbereitschaft.<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3873220903/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=netzwerkfraue-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3873220903" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-6199" title="buch feind" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/buch-feind-300x207.jpg" alt="" width="300" height="207" /></a> Die gesamte Zeit der Behandlung über blieb der rege Austausch per E-Mail bestehen und trug nicht unerheblich zum Gesundungsprozess von <em><strong>Alexandra von Stein</strong></em> bei.<br />
Die Idee, sich nach Abschluss der erfolgreichen Behandlung mit einer kleinen Broschüre aus den gesammelten E-Mails und einem Teil der Antworten bei allen Freunden und Familienmitgliedern zu bedanken, endete schließlich in einem Buch mit dem Titel: &#8220;<strong>Der Feind in meiner Brust</strong>&#8221; (Verlag Hayit-Medien, ISBN 978-3-87322-090-4 oder direkt bestellbar bei der Autorin <a href="http://www.alexandravonstein.de/" target="_blank">www.alexandravonstein.de</a>)</span></p>
<p><span style="color: #800080;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3746231574/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=netzwerkfraue-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3746231574" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-6204" title="Schön_alles ist möglich" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/Schön_alles-ist-möglich.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Noch ein weiteres wunderbares Mutmach-Buch möchte ich Ihnen vorstellen: &#8220;<strong>Alles ist möglich, auch das Unmögliche</strong>&#8220;.<span style="color: #800080;"> </span></span><span style="color: #800080;">Frauen und Männer, die an Krebs erkrankt waren oder sind, erzählen ihre Geschichten. Erschütternd mit welcher Offenheit sie sich in die Seele blicken lassen! Sie beschreiben, wie die Diagnose Krebs sie aus ihrem bisherigen Leben gerissen hat. Fast alle begannen den üblichen schulmedizinischen Weg. Einige brachen die Behandlung wegen unerträglicher Nebenwirkungen ab, obwohl die behandelnden Ärzte ihnen, wenig mitfühlend, den unausweichlichen Tod in wenigen Wochen ausmalten. Andere suchten von vornherein zusätzlich Therapeuten auf, die sie ganzheitlich behandelten.</span></p>
<p><span style="color: #800080;">Viele machten eine Odyssee durch, bis sie ihren Weg gefunden hatten. Sehr oft war die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr eine erste wichtige Instanz, die Alternativen zu den herkömmlichen Krebs zerstörenden Methoden aufzeigte. Alle Betroffenen waren sich im Verlauf ihrer Erkrankung aber sicher, dass es keine Lösung sein kann, eine Krebsgeschwulst zu entfernen, wenn man gar nicht weiß, warum sie sich überhaupt gebildet hat. Sie erkannten, dass Krebs nur ein äußerliches Symptom einer Störung ist, die sich auf vielen Ebenen des Seins abspielt. Sie fanden heraus, was in ihrem Leben schief lief. Einige gingen sogar so weit, dass sie einen Brief an ihren „lieben Krebs“ schrieben, der sie wieder zu sich selbst zurück gebracht hatte.</span></p>
<p><span style="color: #800080;">Ein unersetzliches Buch für Betroffene und für alle, die mit Krebspatienten zu tun haben. Viele Sätze treiben einem die Tränen in die Augen, so voller Mut, Weisheit und Größe sind sie. Wenn man einmal anfängt, darin zu lesen, kann man nicht mehr aufhören, man fühlt sich immer wieder beschenkt und ist dankbar, dass es so wundervolle Menschen gibt. Schicksale, die der Beweis dafür sind, dass auch bei jeder von uns das <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wunderheilung-oder-heilung-ganz-anders/" target="_blank">Unmögliche möglich</a> sein kann.</span></p>
<p><span style="color: #800080;"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/Mistel3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6213" title="Mistel3" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/Mistel3-231x300.jpg" alt="" width="231" height="300" /></a>In meiner Praxis habe ich viele ähnlich berührende Patientenschicksale erlebt. Ich bin sehr froh, dass ich in Heidelberg einen sehr engen Kontakt mit der <a href="http://www.biokrebs-heidelberg.de/" target="_blank">Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V.</a> pflegen konnte. Diese Gesellschaft wird von Ärzten geleitet, die ganzheitlich arbeiten und nicht den Krebs, sondern die Krebspatientin behandeln. Neben einer Telefonsprechstunde und wichtigem <a href="http://www.biokrebs-heidelberg.de/infomaterial" target="_blank">Informationsmaterial </a>werden auch heilsame Benefizprodukte angeboten, von denen ich Ihnen schon <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/besondere-bucher-fur-weihnachten/" target="_blank">Bücher</a>, <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/dankbarkeit-und-liebe-fur-das-neue-jahr/" target="_blank">Kalendarien </a>und <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/heilimpulse-zu-weihnachten/" target="_blank">CDs </a>vorgestellt habe. Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. feiert am<strong> 6. Mai 2012 in Heidelberg</strong> ihr <strong>30-jähriges Bestehen</strong>. <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/2012_HD_Jub-1.pdf">Hier </a>finden Sie schon einen Teil des vorläufigen Programms. Sie setzt sich zurzeit dafür ein, dass die <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wie-die-naturheilkunde-bei-krebs-helfen-kann/" target="_blank">Mistel </a>auch in der adjuvanten Therapie auf Kassenrezept verordnet werden kann. In meinem Webmagazin hatte ich Ihnen schon mehrfach die Vorzüge der <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/misteltherapie-nicht-nur-bei-brustkrebs-hilfreich/" target="_blank">Misteltherapie </a>aufgezeigt.</span></p>
<p><span style="color: #800080;">Vergangenes Jahr gab es ein Gerichtsurteil, das dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) erlaubte, die Arzneimittelrichtlinie so zu ändern, dass Mistelpräparate nur noch in der Palliativmedizin von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden. Der G-BA hat am 15.12.2011 die Arzneimittelrichtlinie nun auch tatsächlich geändert: In der adjuvanten Therapie darf die Misteltherapie von Ihrem Arzt nicht mehr auf Kassenrezept verschrieben werden. Diese Änderung tritt mit ihrer Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft. </span></p>
<p><span style="color: #800080;">Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. hat daher eine konzertierte Protestaktion ins Leben gerufen. Zum einen werden für Arztpraxen Unterschriftenlisten zur Verfügung gestellt. Zum anderen werden die Mitglieder dabei unterstützt, sich als mündige Patienten selbst gegen diesen unsinnigen Beschluss zur Wehr zu setzen. Drucken Sie das <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/02/2012_1Protestaktion-1.pdf">Protestschreiben </a>aus, fügen Sie oben Ihre eigene Adresse ein, ergänzen Sie das Datum und unterschreiben Sie den Brief. Natürlich dürfen Sie auch einen ähnlich lautenden Brief verfassen. Schicken Sie das Schreiben dann direkt an Herrn Dr. Rainer Hess, den Vorsitzenden des G-BA in Berlin. Gerne können Sie weitere Exemplare von Familie und Freunden versenden lassen.</span></p>
<p><span style="color: #800080;"><strong>Wenn auch Sie bereits Erfahrungen mit einer Krebserkrankung und ihrer Behandlung gemacht haben, schreiben sie doch einen <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/gedanken-zum-welt-krebstag-2012/#comments" target="_blank">Kommentar</a>!</strong><br />
</span></p>
<div id="vgwpixel"><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/3b821d52c4624dd694223866dfa0f2e7" width="1" height="1" alt=""></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Winterzeit ist Schnupfenzeit – Muss das sein?</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 13:22:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>igerhard</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Herbst und Winter haben Erkältungsviren und Grippeviren leichtes Spiel. Schmuddelwetter mit Kälte und Nässe treiben die Menschen in die Häuser und sorgen für engen Kontakt untereinander. Allein durch die körperliche Nähe können sich Viren leichter verbreiten. Gleichzeitig sind viele Menschen anfälliger für Infektionen: die Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus und schwächt so die natürliche Barriere, die gesunde Schleimhäute den Eindringlingen entgegensetzen. Aus Angst vor einer Erkältung müssen wir aber nicht ständig die Fenster öffnen oder auf geselliges Beisammensein verzichten. In diesem Artikel habe ich Ihnen zusammengestellt, welche bewährten und modernen Methoden es gibt, um die Schleimhäute und das Immunsystem zu stärken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/01/Regen.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5947" title="Regen" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/01/Regen-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>In Herbst und Winter haben Erkältungsviren und Grippeviren leichtes Spiel. Schmuddelwetter mit Kälte und Nässe treiben die Menschen in die Häuser und sorgen für engen Kontakt untereinander. Allein durch die körperliche Nähe können sich Viren leichter verbreiten. Gleichzeitig sind viele Menschen anfälliger für Infektionen: die Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus und schwächt so die natürliche Barriere, die gesunde Schleimhäute den Eindringlingen entgegensetzen. Nasse Füße schwächen die Nieren, Wind und Nässe kühlen den Kopf aus. Und wenn man sich dann noch beim Fahrradfahren anstrengt oder beim Laufen durch den offenen Mund atmet, reizt die kalte Luft die Bronchien.</p>
<p>Doch die Gründe für eine erhöhte Ansteckungsgefahr im Winter bieten auch Chancen, um sich vor Infektionen zu schützen. Die Vermeidung von unnötigem Kontakt und die Stärkung der Schleimhautbarriere und des Immunsystems sollten deshalb im Vordergrund stehen. Menschenansammlungen in engen Räumen und Begrüßungen mit Küsschen und Händedruck sollten tabu sein, gleichzeitig ist das Händewaschen noch wichtiger als im Sommer. Da aber niemand auf geselliges Beisammensein verzichten will und im Arbeitsalltag den Menschen nicht ausweichen kann, müssen Schleimhaut und Immunsystem gestärkt werden. Vor 2 Jahren, als die <a href="../vorbeugung-und-hilfe-bei-grippe-und-co/">Schweinegrippe </a>drohte, habe ich Ihnen in diesem Magazin schon einige Tipps zur Vorbeugung gegeben. Heute erfahren Sie von weiteren bewährten und ganz neuen Methoden.</p>
<h2>Gesunde Schleimhaut schützt</h2>
<p>Eine Stärkung der Schleimhautbarriere lässt sich über verschiedene Ansätze erreichen: Tägliches Spülen der Nase mit <strong>Emser Salz</strong> befeuchtet zum Beispiel die Nasenschleimhaut und wirkt der trockenen Heizungsluft entgegen. Das hilft, die Schleimhaut in ihrer Funktion zu unterstützen und die natürliche Barriere zu regenerieren. Studien belegen die Wirksamkeit von Nasenspülungen: sie reduzieren die Erkrankungsrate nachweislich um die Hälfte.</p>
<p>Mein Hals-Nasen-Ohren Arzt hat mir eine sehr hilfreiche Creme zur Befeuchtung der Nasenschleimhaut verschrieben, hier das Rezept:</p>
<p>Rp. <strong>Nasensalbe</strong></p>
<p>Dextropur 3,0<br />
Aqua purif. 5,0<br />
Paraffin subl. 6,0<br />
Eucerin anhyd. ad 30,0</p>
<h2>Bewegung und Sauna stärken das Immunsystem</h2>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/01/Schneespaziergang.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5957" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/01/Schneespaziergang-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Aber auch Spaziergänge an der frischen Luft tun den Schleimhäuten der Atemwege gut, egal wie kalt es draußen ist. Die kalte Luft sorgt für feuchte Schleimhäute und macht es den Viren ungemütlich. Und ein Spaziergang kann noch mehr: die Bewegung regt den Kreislauf an und stimuliert das Immunsystem. In Maßen betrieben fördert Sport die Leistungsfähigkeit des Immunsystems. Es darf also ruhig ein bisschen mehr sein, Walking-Sticks oder Langlauf-Ski dürfen mit in den Wald. Oder bei offener Tür daheim mit dem <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/auch-im-winter-gesund-und-fit-durch-bewegung/">Trampolin </a>vergnügen. Die immunstimulierende Wirkung des Sports wurde bereits mit Studien belegt: Ausreichendes Training kann das Risiko einer Erkältung um zwei Drittel senken. Doch Vorsicht: Training auf Leistungssport-Niveau nimmt dem Körper viel Kraft und senkt deshalb die Leistungsfähigkeit des Immunsystems. Und immer mit geschlossenem Mund durch die Nase atmen!</p>
<p>Wenn Sie regelmäßig einmal in der Woche in die Sauna gehen, trainiert das Ihre Blutgefäße, Ihren Kreislauf und macht ihn fit für den Abwehrkampf gegen Viren und Bakterien. Nur aufpassen, dass Sie nicht mit nassen Haaren nach Hause fahren, dann kühlt der Kopf zu sehr aus. Auch Wechselgüsse der Beine härten ab und können gut zu Hause durchgeführt werden.</p>
<h2>In der Ruhe liegt die Kraft</h2>
<p>Ebenso wichtig wie das Training sind ausreichend lange Ruhephasen.  Mindestens sieben Stunden Schlaf sollten es pro Nacht sein, sonst sinkt  die Leistungsfähigkeit des Immunsystems. Teilnehmern einer Studie der  Carnegie Mellon Universität, Pittsburgh, wurden für Studienzwecke  Erkältungsviren in die Nase gespritzt. Wer weniger als sieben Stunden  schlief, hatte ein drei Mal höheres Risiko, eine Erkältung zu bekommen  als jemand, der acht oder mehr Stunden schlief. Allerdings ist auch die  Schlafqualität entscheidend. Wer nicht in den Schlaf findet und im Laufe  der Nacht mehrmals aufwacht, hat der Studie zufolge ein fünfeinhalb Mal  so großes Risiko, sich eine Erkältung einzufangen.</p>
<h2>Weg mit dem Stress</h2>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/01/Meditatinsplatzklein.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5949" title="Meditatinsplatzklein" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/01/Meditatinsplatzklein-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Und natürlich gilt für ein leistungsfähiges Immunsystem: Stress  reduzieren. Für viele Frauen gehören Arbeit, Haushalt und Kinder zum  Alltag und alle Aufgabenbereiche werden mit maximaler Leistung  bewältigt. Meist kommen die Frauen selbst bei diesem Kraftakt zu kurz –  und damit auch ihr Immunsystem. Früher oder später zwingt eine Erkältung  die stark geforderten Frauen in die Knie. Aber selbst dieses Warnsignal  wird nicht selten mit einem „Ich werde ja gebraucht“ übergangen. Das  kann ernsthafte gesundheitliche Probleme nach sich ziehen. Deshalb:  nehmen Sie sich Zeit für sich, um zu entspannen oder einer geliebten  Beschäftigung nachzugehen – und zwar rechtzeitig. Das lässt Körper und  Geist Kraft tanken. Ihr Immunsystem und Ihre Familie werden es Ihnen  danken. Denn auch wenn frau erst einmal auf Unverständnis trifft: auf  lange Sicht profitiert die Familie von einer gesunden und ausgeglichenen  Ehefrau und Mutter.</p>
<h2>Bakterien trainieren das Immunsystem</h2>
<p>Doch nicht nur das indirekte Immuntraining über den Sport ist sinnvoll. Das Immunsystem kann auch direkt stimuliert werden. Unter den heutigen hygienischen Verhältnissen ist das Immunsystem meist nicht mehr ausreichend gefordert. Unsere Wohnungen sind staubfrei, Obst und Gemüse stammen oft aus hygienischen Monokulturen in Gewächshäusern, und die Büroarbeit bietet höchstens den Kontakt zum Erkältungsvirus des Kollegen. Mit den natürlichen Bakterien in Wald und Feld kommen wir kaum noch in Kontakt. Damit bleibt auch der Trainingseffekt durch Bakterien aus. Das Ergebnis kann ein fehlreguliertes Immunsystem sein. Die Palette reicht dabei von unzureichenden Immunreaktionen wie bei einer Infektanfälligkeit bis hin zu überschießenden Immunreaktionen wie bei Allergien oder Autoimmunerkrankungen.</p>
<h3>Hilfe durch <a href="http://symbiovaccin.de/">Autovaccinen</a></h3>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/01/Was-sind-Autovaccine.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5988" title="Was sind Autovaccine" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/01/Was-sind-Autovaccine-300x230.jpg" alt="" width="300" height="230" /></a>Bakterienhaltige Präparate können dem fehlenden Immuntraining entgegenwirken. Zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten sind die Autovaccinen besonders geeignet. Dies wurde in einer <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/01/RSF-Schutz-vor-grippalen-Infekten-Holzschupreis-5.76-1.pdf">Praxisstudie</a> bestätigt. Autovaccinen sind Individualarzneimittel aus ungefährlichen, körpereigenen Bakterien. Die Bakterien werden im Herstellungsprozess inaktiviert, ihre immunstimulierenden Eigenschaften bleiben aber erhalten. Die Individualarzneimittel gibt es zur Injektion, aber auch zum Einnehmen oder Einreiben. Während der behandelnde Arzt die Injektionen in der Praxis vornimmt, können Sie die anderen Darreichungsformen selbständig zuhause anwenden. Allerdings müssen die Autovaccinen generell über den Arzt bezogen werden. Er wird Ihnen auch bei der Wahl der für Sie geeigneten Darreichungsform behilflich sein.</p>
<h3><a href="http://symbiovaccin.de/de/symbiovaccin/patienteninfo/einsatzgebiete.html">Autovaccinen </a>richtig anwenden</h3>
<p>Zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten werden die Autovaccinen über zwei Wochen angewendet. Das Individualarzneimittel wird dabei in zwei unterschiedlichen Konzentrationen geliefert. In der ersten Woche kommt die niedriger dosierte Autovaccine dreimal zur Anwendung, jeweils mit einem Tag Pause dazwischen. Mit der höher dosierten Autovaccine wird in der darauffolgenden Woche genauso verfahren. Je nach Immunlage des Patienten kann der behandelnde Arzt von der üblichen Vorgehensweise abweichen und die Zeitabstände und Dosisvorgaben individuell anpassen. Autovaccinen sind individuelle Heilmittel und werden deshalb auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt. Wie Studien und Erfahrungen in der langjährigen Anwendung zeigen, sind Autovaccinen sehr gut verträglich.</p>
<p>Das direkte Training des Immunsystems mit Hilfe von bakterienhaltigen Präparaten kann das Risiko einer Erkältung in der kalten Jahreszeit senken.</p>
<h2>Den Körper warm halten und erwärmen</h2>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/01/P1180257klein.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5953" title="P1180257klein" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/01/P1180257klein-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Passen Sie auf, dass Sie immer warme und trockene Füße haben. Sie wissen ja, an den Füßen enden der Blasen- und der Nierenmeridian. Die mögen es warm. Wenn Sie beim Arbeiten einen kalten Kopf brauchen und lieber nicht im überheizten Zimmer sitzen, dann stellen Sie die Füße eben auf eine Wärmflasche.</p>
<p>Halten Sie regelmäßig warme Mahlzeiten ein. Gemüsesuppen sind im Winter  ideal, da sie schön durchwärmen, ohne das Verdauungssystem zu stark zu  belasten. Mit milchsauer vergorenem Gemüse oder <a href="../ein-visionar-weniger-ein-nachruf-auf-wilhelm-kanne-senior/">Kanne Brottrunk</a> pflegen Sie Ihren Darm und regen das Immunsystem an.</p>
<p>Und trinken Sie zwischendurch immer mal einen Ingwertee. Sowohl in der ayurvedischen als auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin wird er zur inneren Erwärmung und zur Anregung des Stoffwechsels eingesetzt.</p>
<p><strong><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/01/Ingwer3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5950" title="Ingwer3" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2012/01/Ingwer3-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Ingwertee</strong></p>
<p>2 dünne Scheiben Ingwer auf 1/2 l Wasser,  10 min köcheln lassen.</p>
<p>Alternativ übergießen Sie geriebenen Ingwer mit gekochtem Wasser und lassen diesen 10 min zugedeckt ziehen.</p>
<h2>Nahrungsergänzungen</h2>
<h3>Vitamin C</h3>
<p>Während wir jahrelang gelernt haben, dass Vitamin C in hohen Dosen vor Erkältungen schützen kann, wissen wir heute, dass es wohl sicherer ist, natürliches Vitamin C bspw. aus der Acerolakirsche, bspw. Acerola Kautabletten® mehrmals täglich zu lutschen. In Abhängigkeit von der Güte der Ernährung können 2-5 gr. Vitamin C pro Tag nötig sein. Wer einen empfindlichen Darm hat, bekommt davon u.U. Durchfall, dann weichen Sie auf Vitamin C mit Depotwirkung aus.</p>
<h3>Zink</h3>
<p>Auch Zink schützt vor Erkältungen, wobei ein Zinkmangel am ehesten bei Vegetarierinnen und Veganerinnen zu erwarten ist, die deshalb am meisten von Zinktabletten profitieren, bspw. Unizink 50®. In Ansteckungsphasen sind hohe Dosierungen nötig, mehr als 75mg/ Tag organisch gebundenes Zink. Die Kombination aus Vitamin C und Zink finden Sie in Acerola-Zink® Kapseln.</p>
<h3>Vitamin D</h3>
<p>Erst in den letzten Jahren wurde klar, dass die meisten von uns mit Vitamin D unterversorgt sind. Eine amerikanische Zeitung stellte sogar die Frage: „Ist Grippe eine Vitamin D-Mangelerkrankung?“ Sicher ist, dass Personen mit hohen Vitamin D Blutwerten mindestens dreimal seltener an Erkältungen und Grippe erkranken als Personen mit niedrigen Werten. Aus früheren Artikeln wissen Sie, dass Sie Ihren <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/sonnen-hormon-vitamin-d-wie-versorge-ich-mich-richtig/">Vitamin D-Wert</a> prüfen lassen können und darauf achten müssen, dass Sie Werte im oberen Normbereich haben. Dafür kann es nötig sein, täglich<a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/was-eine-aktuelle-internationale-konferenz-zu-vitamin-d-sagt/"> 2.000- 8.000 IE Vitamin D</a> zu schlucken. Später ist es dann bequem, nur einmal in der Woche 1 Kps. mit 20.000 IE zu schlucken, bspw. Dekristol 20-000®. Dabei handelt es sich aber um eine Therapie, die Sie unbedingt mit Ihrem Arzt absprechen und von ihm überwachen lassen müssen.</p>
<h2>Bei den ersten Anzeichen einer Erkältung</h2>
<p>Neben den bisher beschriebenen Vorsorgemaßnahmen können Sie auch bei den ersten Anzeichen einer Erkältung noch gegensteuern. Das sind die Mittel, die meiner Familie seit Jahren helfen:</p>
<h3>Schüßlersalz</h3>
<p>Schüßlersalz Nr.3, Ferrum phosphoricum, jede halbe Stunde unter der Zunge zergehen lassen.</p>
<h3>Spenglersan Kolloid</h3>
<p>Spenglersan Kolloid G® mehrmals täglich 5 Tr. in die Ellenbeuge einreiben. Bei erhöhter Ansteckungsgefahr auch Sprühstöße in die Nase.</p>
<h3>Heilpflanzen</h3>
<h4><strong>Zistrose</strong></h4>
<p>In Zeiten akuter Ansteckungsgefahr hat sich diese Heilpflanze mit ihrem hohen Gerbstoffgehalt als überaus nützlich erwiesen. Aktuelle Forschungen haben ergeben, dass sie in der Lage ist, ein Enzym (Neuraminidase) zu hemmen, das insbesondere Grippeviren für ihre Vermehrung brauchen. Dies geschieht bereits in der Mundschleimhaut, weshalb ein langsames Trinken und Verweilen des Tees im Mund sehr wichtig ist.</p>
<p>Dafür 1 gehäuften TL Zistrosenkraut mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, 8 bis 12 Minuten zugedeckt ziehen lassen und abseihen. Täglich 2 bis 3 Tassen während einer Grippewelle trinken. Nebenwirkungen sind keine bekannt. Die Anwendung kann auch in Form eines Fertigpräparats (z. B. Cystus 052® Halspastillen) erfolgen.</p>
<h4><strong>Purpurner Sonnenhut</strong></h4>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2009/11/p1010009.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-674" title="p1010009" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2009/11/p1010009-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a>Seine Wirkung beruht auf einer Steigerung von Zahl und Aktivität bestimmter Abwehrzellen, auch blockiert er entzündliche Botenstoffe. Am besten sollte er präventiv in der kalten Jahreszeit zum Einsatz kommen. Um eine standardisierte Menge des Wirkstoffs zu garantieren, sind nur Fertigpräparate empfehlenswert. Damit allerdings ein wirksamer Effekt erzielt wird, ist ein spezieller Anwendungsplan nötig.</p>
<p>Bei den ersten Symptomen einer Erkältung an drei aufeinanderfolgenden Tagen 3-mal täglich 50 bis 80 Tropfen Sonnenhut-Tinktur oder 1 Drg.  einnehmen (z.B. Echinacea Stada® classic Tropfen, Esberitox® mono Tropfen, aar vir Drg.®). Dann die Dosis drei Tage auf 3-mal täglich 30 bis 50 Tropfen/ 1 Drg senken. Danach sollte eine Einnahmepause von 2 Wochen erfolgen. Eine sechstägige Folgeanwendung von 3-mal täglich 30 Tropfen ist sinnvoll. Insgesamt kann diese kurmäßige Anwendung über einen Zeitraum von 6 Wochen erfolgen. Sie können auch eine Urtinktur wählen, bspw. CERES Echinacea® Urt., davon brauchen Sie wegen der besonderen Herstellung nur 3&#215;5 Tr. täglich.</p>
<p>Höchst effektiv ist auch die die Kombination mit der <strong>Eigenbluttherapie</strong>. Sprechen Sie ihren Therapeuten auf diese Möglichkeit an. In meinem <a href="http://astore.amazon.de/netzwerkfraue-21/detail/383042261X">Frauengesundheitsbuch </a>habe ich auf S. 103 beschrieben, wie Sie diese Methode auch für ewig kränkelnde Kinder einsetzen können.</p>
<h4><strong>Taigawurzel</strong></h4>
<p>In Russland wird diese Wurzel Kampfpiloten zur Erhöhung der Widerstandskräfte und gegen Stress verabreicht. Und tatsächlich haben Studien bestätigt, dass Zubereitungen aus Taigawurzel die Anzahl und Aktivität der Lymphozyten steigern, Viren hemmen und leistungssteigernd in Zeiten starker körperlicher und geistiger Erschöpfung wirken.</p>
<p>Für einen Tee 2 Teelöffel zerkleinerte Taigawurzel mit 1 großen Tasse heißem Wasser übergießen, 3 bis 5 Minuten kochen lassen, zusätzlich 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Für eine Kur 2 bis 3 Tassen 4 bis 6 Wochen einnehmen, danach eine Pause von 2 Wochen einhalten. Die Anwendung kann auch in Form eines Fertigpräparats erfolgen (z.B. Eleu Curarina® Tropfen, Eleutherococcus-Kapseln Bio Diät, Vital-Kapseln-ratiopharm®). Taigawurzel sollte jedoch nicht in der Schwangerschaft und bei Bluthochdruck angewendet werden.</p>
<h3>Homöopathische Komplexmittel</h3>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/09/Fotolia_5980888_XS.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5095" title="Arzneimittel" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/09/Fotolia_5980888_XS-198x300.jpg" alt="" width="198" height="300" /></a>Von <a href="http://www.naturundmedizin.de/service/carst_rat/index.php">Frau Dr. Carstens</a> erhielt ich vor Jahren eine wirkungsvolle Kombination als homöopathisches Komplexmittel. Vom Apotheker lasse ich mir mehrere Fläschchen machen, die jeder aus der Familie auf seinem Nachttisch hat. Sie nehmen davon alle halbe Stunde 10 Tr. unter die Zunge.</p>
<p>Rp. <strong>Erkältungstropfen</strong></p>
<p>Nisylen 15,0<br />
Belladonna D15 5,0<br />
Allium cepa D12 5,0<br />
Merc. sulf.D12 5,0<br />
Euphrasia D 12 5,0</p>
<p>Diese Vorschläge müssen Sie jetzt nicht alle auf einmal befolgen. Suchen Sie sich heraus, was Ihnen in Ihrer persönlichen Situation am sinnvollsten erscheint und experimentieren Sie ruhig etwas.<span style="color: #800080;"><strong> Für die beiden wichtigsten und neusten Erkenntnisse halte ich die Autovaccinen und die Verbesserung der Vitamin D- Versorgung.</strong></span></p>
<p><strong>Schicken Sie mir Ihre Erfahrungen, ich gebe sie gerne an unsere Leserinnen weiter.</strong></p>
<div id="vgwpixel"><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/c4f28e156ac44952b8c117da0093b3ee" width="1" height="1" alt=""></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sicherheit der HPV-Impfung zur Verhütung von Gebärmutterhalskrebs</title>
		<link>http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/sicherheit-der-hpv-impfung-zur-verhutung-von-gebarmutterhalskrebs/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 22:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>igerhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensstil]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Wechseljahre]]></category>

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		<description><![CDATA[Wohl wenige Impfungen werden so widersprüchlich bewertet wie die HPV-Impfung, die vor Gebärmutterhalskrebs schützen soll. Seit Juli 2007 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die HPV-Impfung gegen bestimmte Humane Papilloma Viren (HPV) für alle Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren. In der November-Ausgabe der Clio stellt das Feministische Frauengesundheitszentrum Berlin die aktuellen Fakten zur HPV-Impfung dar. Es wird deutlich, dass die Studienlage zur Sicherheit und Wirksamkeit noch sehr mangelhaft ist. Große Fachgesellschaften sehen dringenden Forschungsbedarf zur Nutzen-Risiko-Analyse. Systematische Kontrollen der Auswirkungen der Impfung auf die Gesundheit der Mädchen fehlen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2010/05/klein7.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1903" title="klein7" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2010/05/klein7-210x300.jpg" alt="" width="210" height="300" /></a><strong><span style="color: #0000ff;">Wohl wenige Impfungen werden so widersprüchlich bewertet wie die HPV-Impfung. Viele Frauen sind froh und hoffen, dass sie ihre Töchter damit vor Gebärmutterhalskrebs schützen können. Manche glauben, dass sie ihr mit der Impfung die vielen Krebsvorsorgeuntersuchungen ersparen können. Andere Mütter fürchten, dass ihre Tochter durch die Impfung ihre unbefangene Haltung zur Sexualität verlieren könnte. Oder, was noch schlimmer wäre, dass sie unter Nebenwirkungen der Impfung zu leiden hätte. In den Schulen sind die Mädchen teilweise richtigem Druck von Gleichaltrigen ausgesetzt. Mit der Teilnahme an der HPV-Impfung wird demonstriert, dass man nun erwachsen wird, sich mit Jungen einlassen kann.</span></strong></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #0000ff;">Ich bin beileibe keine Impfgegnerin, aber ich möchte schon von der Sinnhaftigkeit einer Impfung und einem vernünftigen Nutzen-Risiko-Verhältnis überzeugt werden. Das ist bisher bei der HPV-Impfung nicht der Fall. Allein die Tatsache, dass dem Forscher Harald zur Hausen, der maßgeblich an den Vorbereitungen der Impfstoffentwicklung beteiligt war, 2008 der Nobelpreis verliehen wurde, sagt noch nichts über die Wirksamkeit der Impfung aus. </span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #0000ff;">Das <a href="http://www.ffgz.de/">Feministische Frauengesundheitszentrum Berlin</a> widmet die <a href="http://www.ffgz.de/07.clios_und_broschueren/CLIO_und_BROSCHUEREN-Frame.htm">November-Ausgabe der </a><strong><a href="http://www.ffgz.de/07.clios_und_broschueren/CLIO_und_BROSCHUEREN-Frame.htm">Clio</a> </strong>der Stärkung des Unterleibs und seinen Erkrankungen. Ein ausführlicher Artikel setzt sich mit der HPV-Impfung auseinander, den mir das Team für das Netzwerk Frauengesundheit zur Verfügung gestellt hat. Wenn Sie sich vorher noch&#8221;rund um die Krebsvorsorge&#8221; informieren wollen, können Sie das <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/krebsvorsorge-%E2%80%93-was-frauen-dazu-wissen-wollen/">hier</a>. Ausführliches zum PAP-Abstrich und Gebärmutterhalskrebs finden Sie auch in meinem<a href="http://astore.amazon.de/netzwerkfraue-21/detail/383042261X"> Frauen-Gesundheitsbuch</a>. Ergänzungen zum <strong>Clio</strong>-Artikel werde ich Ihnen am Ende der Seite geben.</span></p>
<h1 style="text-align: center;">Die HPV-Impfung – wie sinnvoll ist sie?</h1>
<h3 style="text-align: center;"><em><strong>von Cornelia Burgert, FFGZ e.V. Berlin</strong></em></h3>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/12/cover_clio73_web.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5679" title="cover_clio73_web" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/12/cover_clio73_web-210x300.jpg" alt="" width="210" height="300" /></a>Seit Juli 2007 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die Impfung gegen bestimmte Humane Papilloma Viren (HPV) für alle Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren, und zwar möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr. Man geht nämlich davon aus, dass Humane Papilloma Viren bei Gebärmutterhalskrebs eine große Rolle spielen. In 95% bis 100% der Gewebeproben von Gebärmutterhalskrebs lässt sich Erbmaterial von HPV-Viren nachweisen.</p>
<p>Seit Oktober 2006 sind der Impfstoff Gardasil® und Silgard® auf dem Markt, sie richten sich gegen HPV 6, 11, 16 und 18. Die beiden letzteren werden für 70% der Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich gemacht, HPV 6 und 11 für 90% aller Genitalwarzen. Seit September 2007 ist in Europa der Impfstoff Cervarix® zugelassen, der sich gegen HPV 16 und 18 wendet.</p>
<p>Mit der Zulassung der HPV-Impfung begann ein massives Pharmamarketing. Die BefürworterInnen halten sie für einen Meilenstein in der Bekämpfung des Gebärmutterhalskrebses, KritikerInnen bemängeln, dass deren Wirksamkeit nicht hinreichend belegt, der Nutzen unklar, Risiken zu wenig erforscht, die Kosten unverhältnismäßig hoch seien und der Impfstoff vorschnell zugelassen wurde. Immerhin kostete die HPV-Impfung in Deutschland, verglichen mit anderen Ländern, sehr viel, die gesamte Grundimmunisierung mit drei Einzeldosen liegt bei 477 €.</p>
<p>Unabhängige Informationen und evidenzbasierte Daten gibt es bis heute kaum, und so bleiben viele Fragen offen: <strong>Wie ist die HPV-Impfung angesichts ihrer Versprechungen einzuschätzen, welche Neben- und Langzeitwirkungen hat sie, welche Forderungen ergeben sich?</strong></p>
<h2>Häufigkeit von Gebärmutterhalskrebs in Deutschland</h2>
<p>Gebärmutterhalskrebs ist in Deutschland eine vergleichsweise seltene Krebserkrankung, die sich langsam entwickelt und im Rahmen einer Früherkennung mit dem PAP-Abstrich und ggfls. einer weiteren diagnostischen Abklärung (Kolposkopie, Biopsie, CIN) mit guten Heilungschancen entdeckt und therapiert werden kann. Von 100.000 Frauen in Deutschland sterben pro Jahr drei an einem Zervixkarzinom. Bezogen auf die Gesamtheit der ca. 42 Millionen Frauen, die in Deutschland leben, sterben pro Jahr 1.500 am Zervixkarzinom.</p>
<h2>Wirksamkeit der HPV-Impfung</h2>
<div id="attachment_3023" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2010/10/Fotolia_11250495_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-3023" title="Impfung Grippeschutz" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2010/10/Fotolia_11250495_XS-300x205.jpg" alt="© Digitalpress - Fotolia.com" width="300" height="205" /></a><p class="wp-caption-text">© Digitalpress - Fotolia.com</p></div>
<p>Die Impfung soll vor dem ersten Geschlechtsverkehr abgeschlossen sein. Es gibt keinen Nachweis, dass die Impfung nach dem Aufnehmen sexueller Kontakte wirkt. Trotzdem spricht die Deutsche Krebsgesellschaft auf ihrer Homepage ganz offen an, dass grundsätzlich auch Frauen, die älter als 17 Jahre sind, nach individueller Beratung ohne obere Altersgrenze geimpft werden können (Dt. Krebsgesellschaft, 2010).</p>
<p>Das Ziel der Impfung ist die Reduzierung der CIN 3-Läsionen und damit der Eingriffe wie Konisationen etc. Die Impfempfehlung enthält den Hinweis, dass die Teilnahme am Früherkennungsprogramm nicht durch die Impfung ersetzt werden kann. Seit Juli 2007 ist die Impfung für die oben genannte Zielgruppe Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen geworden. Für Jungen gilt die Empfehlung (noch) nicht.</p>
<p>Erst im Mai 2007, zwei Monate nach Empfehlung der Impfung durch die STIKO, erschienen die Studien FUTURE I und FUTURE II zum Impfstoff Gardasil® in der Fachzeitschrift New England Journal of Medicine (NEJM). Die Zulassung von Cervarix® im Jahr 2007 basierte auf der Studie PATRICIA. In diesen Studien wurde die Wirksamkeit der Impfung gegen das Auftreten von höher gradigen Zellveränderungen (CIN2+, als Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs) an 15-26-jährigen Frauen untersucht.</p>
<p>Aufgrund der unterschiedlichen Studiendesigns kann in der Kürze nur gesagt werden, dass die Rate der mit HPV–16/18-assoziierten CIN2+ Läsionen und die CIN2+ Gesamtrate sinkt, allerdings gibt es dazu unterschiedliche Zahlen, je nach Studienpopulation. Laut einer Studie im Lancet (2011; 377: 2085-2092) ist bei den unter 18-Jährigen zwar die Rate von zervikalen Läsionen (CIN) innerhalb der ersten beiden Jahre zurückgegangen, doch ist nicht klar, wer darüber hinaus auch an Früherkennungsuntersuchungen teilnahm.</p>
<p>Das New England Journal of Medicine kommentierte folgerichtig 2008: „Die schlechte Nachricht ist, dass wir die Wirksamkeit der Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs nicht kennen.“</p>
<p>Laut arznei-telegramm (2009) unterscheiden sich die Daten zur Effektivität der beiden Impfstoffe nicht wesentlich. Es gilt als belegt, dass die HPV-Impfung nicht mehr wirkt, wenn Frauen bereits mit HPV-16 und HPV-18 infiziert waren. Ob die Impfungen über den bisher dokumentierten Zeitraum von neun Jahren hinaus wirksam sind und wie lange, ist unklar.</p>
<h2>Nebenwirkungen und Sicherheit der HPV-Impfung</h2>
<p>Die Impfung ist, wie andere medizinische Interventionen, nicht ohne Risiken. Folgende Nebenwirkungen werden bei Gardasil® wie auch bei Cervarix® genannt:<a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2010/05/Patientenbroschüre2-Darmkrebs-3_20091.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1984" title="Patientenbroschüre2 Darmkrebs 3_20091" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2010/05/Patientenbroschüre2-Darmkrebs-3_20091.jpg" alt="" width="137" height="109" /></a></p>
<ul>
<li><strong>Lokale Reaktionen</strong>: Schwellungen, Rötungen, Schmerzen,</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>systemische Reaktionen</strong> sind seltener: Fieber, Verdauungsbeschwerden, Hautausschlag, Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Muskelbeschwerden.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>schwerwiegende Nebenwirkungen</strong> in 3,5 bis 8% der Nebenwirkungen, wie Autoimmunreaktionen (Guillain-Barré-Syndrom), demyelisierende Erkrankungen des zentralen Nervensystems und neurologische Symptome.</li>
</ul>
<p>In der deutschen Datenbank zu Verdachtsfällen von Impfkomplikationen und Impfnebenwirkungen des Paul Ehrlich Instituts (PEI) sind zehn Fälle von Multipler Sklerose im zeitlichen Zusammenhang mit einer HPV-Impfung erfasst, davon neun nach Gardasil® und einer nach Cervarix® (Stand Mai 2009). Das PEI hält einen Zusammenhang für unwahrscheinlich bzw. nicht beurteilbar.</p>
<p>In den USA, wo hauptsächlich der Impfstoff Gardasil® eingesetzt wird, werden 7% der <a href="(http://www.cdc.gov/vaccinesafety/Vaccines/HPV/gardasil.html)">Meldungen von Nebenwirkungen </a>als schwerwiegend eingeschätzt . Dort kam es bis zum Juni 2011 zu 66 Todesfällen nach der HPV-Impfung, bei 34 Frauen geht man von keinem kausalen Zusammenhang aus, bei 32 Frauen besteht der Verdacht auf einen Zusammenhang.</p>
<p><strong>In den USA liegt derzeit die Sterblichkeitsrate an Gebärmutterhalskrebs (drei Frauen von 100.000) knapp unter der Wahrscheinlichkeit, eine ernsthafte Nebenwirkung aufgrund der HPV-Impfung zu erleiden (3,4 Frauen von 100.000) (Chustecka, 2009).</strong></p>
<p>In Deutschland starb eine Frau nach einer Impfung mit Gardasil®, eine Kausalität konnte nicht ermittelt werden. Hinweise zu schweren unerwünschten Nebenwirkungen von Cervarix® wurden bis jetzt nicht dokumentiert (STIKO, 2009). Laut STIKO bieten beide Impfstoffe nach derzeitiger Datenlage eine vergleichbare Sicherheit wie andere seit langem verwendete Impfstoffe.<strong> Da aber Deutschland nicht über ein Melderegister für Impfnebenwirkungen verfügt, gehen ExpertInnen davon aus, dass viele, auch schwere Nebenwirkungen nicht als solche erkannt und erfasst werden.</strong></p>
<h2>Impfzahlen der HPV-Impfung</h2>
<p>Die Impfzahlen bleiben in Deutschland hinter den Erwartungen zurück. Laut der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF) und des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), die alle eine flächendeckende, präventive Impfung der Mädchen propagieren, ist im Durchschnitt ein Drittel der Mädchen im entsprechenden Alter geimpft &#8211; wobei die Impfraten von Bundesland zu Bundesland erheblich variieren. Offenbar lassen sich viele auch nicht mit allen drei Einzeldosen impfen. Laut dem Barmer GEK Arzneimittelreport 2011 ging die Verordnung des HPV-Impfstoffes im Jahr 2010 um 43% zurück.</p>
<h2>Offene Fragen der HPV-Impfung</h2>
<div id="attachment_5699" class="wp-caption alignleft" style="width: 226px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_10056459_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-5699  " title="3d human with a red question mark" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_10056459_XS-300x300.jpg" alt="© ioannis kounadeas - Fotolia.com" width="216" height="216" /></a><p class="wp-caption-text">© ioannis kounadeas - Fotolia.com</p></div>
<p>Es bestehen derzeit noch offene Fragen, die „durch eine koordinierte Begleitforschung weiter geklärt werden müssen“ (STIKO 2009). Dies entspricht einer gemeinsamen Forderung der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie, der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie, der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention und des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin. Viele Frauen- und Kinderärzte sehen das aber offenbar nicht so eng.</p>
<p>Hier nur einige<strong> Beispiele für den Klärungsbedarf:</strong></p>
<ul>
<li>wie groß die Wirksamkeit der Impfstoffe ist hinsichtlich der Verhinderung von CIN 2 und höher &#8211; unabhängig vom HPV-Typ,</li>
<li>wie die Impfung die Wahrnehmung und die Qualität von Früherkennungsuntersuchungen beeinflusst,</li>
<li>ob die Impfung langfristig die Erkrankung an einem Zervixkarzinom wirklich verhindert,</li>
<li> wie die Sicherheit der Impfstoffe hinsichtlich seltener unerwünschter Wirkungen ist,</li>
<li> ob der Nutzen in einem angemessenen Verhältnis zu den Kosten steht</li>
<li>wie lang die Dauer des Impfschutzes tatsächlich ist.</li>
</ul>
<p><strong>Leider werden die notwendigen kontrollierten Studien zur Klärung der Nutzen-Schaden-Bilanz bisher nicht gemacht</strong>, so bleibt die wichtigste Frage überhaupt, welchen Nutzen die Frauen letztendlich von der Impfung haben, weiterhin offen.</p>
<h2>Was uns in der Diskussion fehlt</h2>
<div id="attachment_5701" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_24552579_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-5701" title="3d small people - session behind a round table" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_24552579_XS-300x190.jpg" alt="© Anatoly Maslennikov - Fotolia.com" width="300" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">© Anatoly Maslennikov - Fotolia.com</p></div>
<p>Konsequente Kondombenutzung verringert nicht nur das Übertragungsrisiko bei HPV wie auch bzgl. HIV, Chlamydien etc., sondern begünstigt auch das Ausheilen einer HPV-Infektion und beschleunigt die Rückbildung von Zellveränderungen (Mühlhauser, Filz 2008). Durch die Impfung könnte das Interesse an Safer Sex und die Bereitschaft zur Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen schwinden.</p>
<p>Die Risikofaktoren für Dysplasien finden Sie in dieser <strong>Clio</strong>-Ausgabe.</p>
<p>Frauen in der „dritten“ Welt würden von der Impfung profitieren, doch ihnen wird sie aufgrund der Kosten entweder nie zur Verfügung stehen oder unter keinen „sicheren“ Bedingungen.</p>
<p>Es gibt Hinweise darauf, dass beschnittene Männer ein geringeres Risiko für HPV-Infektionen haben und sich auch das Übertragungsrisiko der Viren auf Sexualpartnerinnen verringert.</p>
<h2>Aktueller Stand zur HPV-Impfung</h2>
<p>Es gibt diverse Forschungsprojekte, die die Effektivität der Impfung steigern wollen, z.B. sollen mehr HPV-Typen abgedeckt werden, auch an einem „therapeutischen“ Impfstoff wird gearbeitet, der das Immunsystem von Frauen, die bereits Zellveränderungen haben, aktivieren soll.</p>
<p>Viele ÄrztInnen, insbesondere GynäkologInnen, raten Mädchen und Frauen zu dieser Impfung, ohne sie umfassend zu informieren. An die klar definierte Zielgruppe, nämlich Mädchen zwischen 12 und 17 vor dem ersten Sexualkontakt, wird sich nicht gehalten, auch älteren Frauen wird diese Impfung empfohlen.</p>
<div id="attachment_5702" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_743970_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-5702" title="freedom" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_743970_XS-300x200.jpg" alt="© Hallgerd - Fotolia.com" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">© Hallgerd - Fotolia.com</p></div>
<p>Viele AkteurInnen und WissenschaftlerInnen machen sich dafür stark, dass Mädchen und Frauen unabhängige, sachliche und evidenzbasierte Informationen bekommen. So hat das Nationale Netzwerk Frauengesundheit eine <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/12/tk.broschure.hpvfrueherkennung1.pdf">Broschüre</a> veröffentlicht, die sich auf wissenschaftliche Evidenz stützt und diese sachgerecht aufarbeitet (Nationales Netzwerk Frauen und Gesundheit 2008). Hervorzuheben sind die Bremer Erklärung (2008) und die Berliner Erklärung (2009). Hier ist es gelungen, dass Ärzteverbände, Gesundheitsbehörden, Gleichstellungsbeauftragte, Pro Familia und Frauengesundheitszentren eine gemeinsame Erklärung zur HPV-Impfung veröffentlichten, um eine informierte Entscheidung zu ermöglichen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Aufgrund der Datenlage ist es derzeit nicht möglich, den Nutzen der HPV-Impfung hinsichtlich einer Verhinderung von Gebärmutterhalskrebs wirklich abzuschätzen, er wird vermutlich erheblich überschätzt, bei bisher unkalkulierbarem Risiko und hohen Kosten. Seit 1971 gibt es das Screening zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs, die Krebsvorsorge. Die Teilnahme daran senkt das Risiko, am Gebärmutterhalskrebs zu sterben, um 90% (Rosenbrock 2007).</p>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2010/09/24_11.JPG"><img class="alignleft size-medium wp-image-2829" title="24_1" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2010/09/24_11-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a>Seit vielen Jahren beobachten wir die Medikalisierung weiblicher Lebensphasen. Heute wissen wir, dass die Hormontherapie in den Wechseljahren unter falschen Annahmen, mit breitem Marketing und trotz mangelnder Studienlage Millionen Frauen weltweit jahrzehntelang verabreicht wurde. Viele erlitten gesundheitliche Schäden wie Brustkrebs, Thrombosen, Schlaganfälle, Herzinfarkte und starben in der Folge. In den USA klagen Tausende von Frauen, die aufgrund der Hormoneinnahme Brustkrebs bekamen, gegen den Pharmahersteller.</p>
<p>Bei der HPV-Impfung sehen wir eine ähnliche Ausgangslage. Jungen Frauen wird eine Impfung nahe gelegt, die sie nicht bräuchten, die sie potenziell schädigen kann, sie in falscher Sicherheit wiegt und von der heute nicht bekannt ist, ob sie das hält, was sie verspricht. Eine systematische Kontrolle der Auswirkungen der Impfung gibt es nicht. Wieder einmal wird mit einem gering erprobten Medikament ein lukratives Geschäft gemacht &#8211; mit dem Risiko der Gesundheitsgefährdung von Mädchen und Frauen.</p>
<p>Hier können Sie sich meine <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/12/Literatur-HPV-Impfung.pdf">Literatur HPV-Impfung</a> herunterladen.</p>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/12/Conny2010_300dpi-622x800.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5671" title="Conny2010_(300dpi-622x800)" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/12/Conny2010_300dpi-622x800-233x300.jpg" alt="" width="167" height="216" /></a><strong><em>Cornelia Burgert</em></strong>, Mitarbeiterin des FFGZ e.V. Berlin</p>
<p>Feministisches Frauen Gesundheits Zentrum e.V., Berlin<br />
- Der Ort für Frauengesundheit -<br />
Bamberger Str. 51<br />
10777 Berlin-Schöneberg<br />
Tel. 0 30 &#8211; 2 13 95 97<br />
Fax 0 30 &#8211; 2 14 19 27<br />
Internet:<a href="http://www.ffgz.de/"> www.ffgz.de</a><br />
e-mail: ffgzberlin@snafu.de</p>
<h2><span style="color: #0000ff;">Nächste Empfehlung: auch Jungen sollen geimpft werden</span></h2>
<div id="attachment_5712" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_4169127_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-5712" title="Money" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_4169127_XS-300x225.jpg" alt="© ElenaR - Fotolia.com" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">© ElenaR - Fotolia.com</p></div>
<p><span style="color: #0000ff;">Inzwischen hat in den USA das Center for Desease Control empfohlen, auch alle Jungen ab 9 Jahren gegen HPV impfen zu lassen. </span><span style="color: #0000ff;">Die Argumentation ist wie bei allen Impfungen: wenn möglichst viele gegen das Virus immun sind, können die Jungs beim Geschlechtsverkehr ihre Mädels auch nicht mehr anstecken.</span> <span style="color: #0000ff;">Und die Jungen erkranken dann vielleicht seltener an Genitalwarzen, Peniskrebs und Analkrebs. Irre Summen, die für sehr seltene Krankheiten ausgegeben werden sollen. Der eigentliche Grund: die Impfbereitschaft der Mädchen blieb hinter den Erwartungen der Pharmafirmen zurück, und irgendwo muss sich Forschung ja auch lohnen.</span></p>
<h2><span style="color: #0000ff;">Sogar HPV-Forscher sind vorsichtig geworden</span></h2>
<p><span style="color: #0000ff;">Seitdem die Impfungen durchgeführt werden, findet man am Gebärmutterhals Krebsvorstufen, die durch andere HPV-Typen als Typ 16 und 18 hervorgerufen wurden. Das  ist nicht verwunderlich, denn die Natur gibt nicht so schnell auf! Es gibt mehr als 100 HPV-Typen, von denen mindestens 15 Krebs auslösen können. Die Nische, die durch die Abwehr von Typ 16 und 18 entsteht, wird rasch durch andere Typen ausgefüllt. Offenbar hat man auch die Dauer der Immunität nach der Impfung überschätzt. Es ist möglich, dass Auffrischimpfungen sogar alle 5 Jahre nötig werden.</span></p>
<h2><span style="color: #0000ff;">Die guten Nachrichten</span></h2>
<ul>
<li><span style="color: #0000ff;">Die Infektionen mit HPV, HIV, anderen Geschlechtskrankheiten und Chlamydien (häufige Erreger von Eileiterentzündungen) lassen sich durch mechanische Verhütungsmethoden wie Kondome für den Mann und die Frau verhindern. Also beraten Sie Ihre Kinder über &#8220;Safer Sex&#8221;.</span><span style="color: #0000ff;">
<div id="attachment_5703" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_1832881_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-5703" title="sunflowers" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_1832881_XS-300x200.jpg" alt="© Marzanna Syncerz - Fotolia.com" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">© Marzanna Syncerz - Fotolia.com</p></div>
<p></span></li>
<li><span style="color: #0000ff;">Mehr als 90% der HPV-Infektionen heilen aus. Also sorgen Sie dafür, dass das Immunsystem Ihrer Kinder aktiv bleibt. Dazu finden Sie viele Anregungen in diesem Webmagazin und im Frauengesundheitsbuch. </span></li>
<li><span style="color: #0000ff;">Ob mit oder ohne Impfung nehmen Sie und Ihre Tochter (sobald Sie sexuell aktiv ist) alle 1-3 Jahre an den <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/krebsvorsorge-%E2%80%93-was-frauen-dazu-wissen-wollen/">Krebsvorsorgeuntersuchungen </a>teil. Behalten Sie die Ruhe, wenn der Abstrich mal nicht ganz in Ordnung ist. Nehmen Sie die richtigen Scheidenzäpfchen, stabilisieren Sie Ihr Immunsystem und lassen Sie einfach erstmal nur Kontrollen machen.<strong> Behalten Sie im Hinterkopf: bis aus einer schweren Zellveränderung am Muttermund Gebärmutterhalskrebs entsteht, dauert es normalerweise mehr als 10 Jahre!</strong></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #0000ff;"><strong>Und was halten Sie von der HPV-Impfung? Schreiben sie doch einfach einen <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/sicherheit-der-hpv-impfung-zur-verhutung-von-gebarmutterhalskrebs/#comments">Kommentar</a>.</strong></span><strong><br />
</strong></span></p>
<div id="vgwpixel"><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/6a125cfe600649589bccf3f51e3e15e2" width="1" height="1" alt=""></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bulimie, der Ochsenhunger, der krank macht</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 23:48:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gewicht]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensstil]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>

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		<description><![CDATA[Essstörungen sind bei Mädchen und jungen Frauen die dritthäufigste Erkrankung. Die nervöse Magersucht, Anorexia nervosa, fällt meist rasch auf, da die Mädchen abmagern. Die Bulimie (bulimia nervosa), oftmals auch Ess-Brech-Sucht genannt, dagegen wird oft erst sehr spät von der Familie wahrgenommen. Von der Bulimie sind hauptsächlich Mädchen und junge Frauen betroffen. Bulimia Nervosa bedeutet übersetzt „Ochsenhunger“, im übertragenen Sinn „verzehrender Hunger“, und wurde 1979 erstmals von dem englischen Professor Gerald Russell beschrieben. Es kann auch vorkommen, dass eine "geheilte" Magersucht in eine Bulimie übergeht. Das Risiko ist besonders groß, wenn ein niedriges Körpergewicht für die Ausübung des Berufs wichtig erscheint, bspw. bei Tänzerinnen, Models, Turnerinnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5644" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_27669568_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-5644" title="Sick" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_27669568_XS-200x300.jpg" alt="© Piotr Marcinski - Fotolia.com" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© Piotr Marcinski - Fotolia.com</p></div>
<p>Essstörungen sind bei Mädchen und jungen Frauen die dritthäufigste Erkrankung. Die nervöse Magersucht, <a href="http://www.naturheilmagazin.de/anorexia_nervosa.html">Anorexia nervosa</a>, fällt meist rasch auf, da die Mädchen abmagern. Die Bulimie (bulimia nervosa), oftmals auch Ess-Brech-Sucht genannt, dagegen wird oft erst sehr spät von der Familie wahrgenommen. Von der Bulimie sind hauptsächlich Mädchen und junge Frauen betroffen. Bulimia Nervosa bedeutet übersetzt „Ochsenhunger“, im übertragenen Sinn „verzehrender Hunger“, und wurde 1979 erstmals von dem englischen Professor Gerald Russell beschrieben. Es kann auch vorkommen, dass eine &#8220;geheilte&#8221; Magersucht in eine Bulimie übergeht. Das Risiko ist besonders groß, wenn ein niedriges Körpergewicht für die Ausübung des Berufs wichtig erscheint, bspw. bei Tänzerinnen, Models, Turnerinnen.</p>
<h2>Verhalten von Bulimikerinnen</h2>
<p>An Bulimie Erkrankte leiden unter einer gestörten Selbstwahrnehmung. Obwohl sie meist normalgewichtig (BMI zwischen 20 und 25) sind, <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/was-bedeutet-eigentlich-%E2%80%9Ezu-dick%E2%80%9C/">empfinden Sie sich als zu dick</a>. Sie versuchen, ihr Gewicht durch herbeigeführtes Erbrechen, Hungern, <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/diaten-sind-dickmacher-nur-das-portemonnaie-wird-dunner/">Diäthalten</a>, ausgiebigen Sport oder den Missbrauch von Abführmitteln zu kontrollieren. Jedoch werden sie regelmäßig von Heißhungerattacken heimgesucht.</p>
<p>Diese Attacken lösen Essanfälle aus, bei denen die Betroffenen jegliche Kontrolle über sich selbst &#8211; und über die Nahrungsmengen, die sie verzehren – verlieren. Anschließend müssen sie sich entweder auf Grund der Unmengen von Nahrungsmitteln in ihrem Magen übergeben oder es „packt sie das schlechte Gewissen“, und sie führen das Erbrechen gewollt herbei.</p>
<div id="attachment_5646" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_31783757_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-5646" title="Ãbergewichtige Frau vor dem KÃ¼hlschrank" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_31783757_XS-199x300.jpg" alt="© runzelkorn - Fotolia.com" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© runzelkorn - Fotolia.com</p></div>
<p>Die Essanfälle werden von den Betroffenen als permanente Niederlage erlebt, der Zustand der Erleichterung während des Erbrechens ist nur von kurzer Dauer. Die folgende Frustration über den Kontrollverlust, Schuld- und Schamgefühle führen häufig zu einer erneuten Heißhungerattacke.</p>
<p>Um ihre Essanfälle geheim zu halten, geraten die Betroffenen häufig in soziale Isolation. Da sie körperlich unauffällig sind, wissen meist weder die Familie noch die Freunde von der Erkrankung. Ess-Brech-Süchtige befinden sich häufig in finanziellen Schwierigkeiten, da sie sehr viel Geld für Lebensmittel ausgeben.</p>
<p>Aus dieser Situation heraus entsteht oftmals eine Depression, manche Betroffene verletzen sich selbst (Ritzen), einige denken sogar an Selbstmord.</p>
<h2>Folgen der Bulimie</h2>
<p>Langfristig führt eine Bulimieerkrankung zu einer Reihe <strong>schwerwiegender körperlicher Schäden</strong>:</p>
<ul>
<li>
<div id="attachment_5648" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_23912022_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-5648" title="T" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_23912022_XS-225x300.jpg" alt="© Maridav - Fotolia.com" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© Maridav - Fotolia.com</p></div>
<p>die Speicheldrüsen schwellen an</li>
<li>die Magensäure beim Erbrechen greift den Zahnschmelz an</li>
<li>Schleimhautentzündungen des Magens und der Speiseröhre.</li>
<li>Häufiges Erbrechen führt zu einem gestörten Elektrolythaushalt, dies kann wiederum zu</li>
<li>Herzrhythmusstörungen und/oder</li>
<li> Verstopfung führen.</li>
<li>Häufig bleibt bei den Betroffenen die Menstruation aus.</li>
</ul>
<h2>Ursachen der Bulimie</h2>
<p>Nach bisherigen Erkenntnissen spielen die folgenden Faktoren eine Rolle bei der Entstehung von Bulimie:</p>
<h3>Gestörtes Verhältnis zum eigenen Körper:</h3>
<p>Es fällt den Betroffenen schwer, eine positive (weibliche) Identität zu entwickeln, sich in ihrer Rolle als Frau wohl zu fühlen und ihren Körper zu akzeptieren.</p>
<h3>Gestörte Entwicklung der Identität:</h3>
<p>Die Betroffenen erleben ihre eigene Persönlichkeit als gespalten. Auf der einen Seite gibt es den perfektionistischen Anspruch, „wie ich sein will“, auf der anderen Seite die Angst vor dem Versagen, „wie ich bin“.</p>
<h3>Krankhafte Familienstrukturen:</h3>
<p>In der Herkunftsfamilie der Betroffenen steht oftmals der Leistungsgedanke im Vordergrund, während gleichzeitig die Gefühle stark kontrolliert werden. Konflikte werden häufig nicht offen ausgetragen. Meist bereitet den Betroffenen der Abnabelungsprozess große Schwierigkeiten, da sie von ihren Eltern keine gesunde Abgrenzung gelernt haben.</p>
<h3>Kultureller Einfluss:</h3>
<p>Die Betroffenen möchten dem in der westlichen Welt herrschenden Schlankheits- und Schönheitsideal um jeden Preis entsprechen.</p>
<h3>Neurologische Störung:</h3>
<p>Die „chemische Grundkonfiguration“ der Betroffenen ist durch unangenehme Erlebnisse und/oder eine längerfristig falsche Ernährung aus der Balance geraten.</p>
<h2>Therapie bei Bulimie</h2>
<p>Grundvoraussetzung für eine Genesung ist vor allem die Anerkennung seines zwanghaften Verhaltens als Krankheit und die Bereitschaft, Hilfe – z. B. in Form einer Therapie, einer Selbsthilfegruppe oder eines <a href="http://www.rehacafe.de/cms/?p=356&amp;q=Essst%C3%B6rung&amp;">Klinikaufenthaltes </a>– anzunehmen. Regelmäßiges Schlafen, eine ausgewogene Ernährung, „langsame“ Sportarten, ruhige Musik und Schreiben wirken unterstützend. Aber vor allem der Austausch mit anderen Betroffenen ist eine unschätzbare Hilfe auf dem Weg zurück ins Leben.</p>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/12/Simone1.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5641" title="Simone1" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/12/Simone1-150x145.jpg" alt="" width="150" height="145" /></a><em><strong>Simone Happel</strong></em> ist Diplom-Ökonomin und Coach und war von ihrem 15 bis zu ihrem 25. Lebensjahr selbst essgestört. Heute nennt sie sich Entrepreneuse und Life-Stylistin und hilft anderen Frauen dabei, ihren persönlichen Life-Style zu entdecken und zu leben. Seit 06.01.06 bietet sie auf <a href="http://lebenshungrig.de/">www.lebenshungrig.de</a> Hilfe zur Selbsthilfe für essgestörte Frauen, deren Angehörige und Interessierte. Dort gibt es Informationen, Tipps, ein Blog, ein Forum und einen Online-Workshop für Essgestörte.</p>
<p>Simone Happel<br />
Am Leimenstück 11<br />
35232 Dautphetal<br />
Tel.: 0 64 68 – 91 17 77<br />
Kontakt: info@lebenshungrig.de<br />
<a href="http://lebenshungrig.de/">http://www.lebenshungrig.de</a></p>
<div id="vgwpixel"><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/b6ed291485a94008967fdd51814c225a" width="1" height="1" alt=""></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neuer Therapieansatz bei chronischer Erschöpfung</title>
		<link>http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/neuer-therapieansatz-bei-chronischer-erschopfung/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 20:39:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>igerhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Brustkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Entgiften]]></category>
		<category><![CDATA[Erschöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrungsergänzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Krebs Fatigue tritt bei fast allen bösartigen Tumoren und deren Behandlung auf. Intensiv beobachtet und erforscht wurde diese chronische Erschöpfung besonders bei Frauen mit Brustkrebs. Aber auch Patientinnen mit Multipler Chemikaliensensitivität, Fibromyalgie oder nach Infektionskrankheiten können unter Fatigue leiden. Fatigue schränkt die Lebensqualität stark ein. Von der Umwelt werden die Patientinnen völlig zu Unrecht oftmals als hypochondrisch wahrgenommen. Und auch von den Therapeuten fühlen sie sich häufig alleingelassen, weil diese ihnen keine Standard-Therapie anbieten können. Dabei gibt es offenbar durchaus einen vielversprechenden Behandlungsansatz: die Therapie mit S-Acetylglutathion. Am Beispiel Brustkrebs wird Ihnen das Glutathionsystem vorgestellt. Wie und warum der Wirkmechanismus auch bei anderen Erkrankungen genutzt werden könnte, wird in einem kurzen Extra-Abschnitt erklärt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5513" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Bilder-9-2010-056.jpg"><img class="size-medium wp-image-5513 " title="Bilder 9-2010 056" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Bilder-9-2010-056-300x200.jpg" alt="Bild von Hilly Kessler*" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Bild von Hilly Kessler*</p></div>
<p><strong>Cancer-<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fatigue-Syndrom">Fatigue</a>, Krebs-Fatigue, krebsbedingte Erschöpfung, chronische Müdigkeit bei Krebs, Tumor-Fatigue-Syndrom … viele Namen beschreiben die wohl belastendste „Begleiterscheinung“ von Krebs. Die extreme Schwäche tritt bei fast allen bösartigen Tumoren und deren Behandlung auf. Und sie kann nach Abschluss der Therapie noch jahrelang anhalten. Intensiv beobachtet und erforscht wurde Krebs-Fatigue besonders bei Frauen mit Brustkrebs. Aber auch Patientinnen mit Multipler Chemikaliensensitivität, Fibromyalgie oder nach Infektionskrankheiten können unter chronischer Erschöpfung leiden. Findet man keine eigentliche Ursache, so wird auch gerne der Begriff &#8220;Chronisches Fatigue Syndrom&#8221; (CFS) benutzt. Das Wort Fatigue kommt übrigens aus dem Französischen und bedeutet „Mattigkeit, Erschöpfung“.</strong></p>
<h3><strong>Alle Lebensbereiche sind betroffen</strong></h3>
<p><strong>Fatigue schränkt die Lebensqualität stark ein. Beruf, Alltagsleben und Leistungsfähigkeit – all diese Bereiche sind in Mitleidenschaft gezogen. Daher kann man der Fatigue durchaus einen eigenen Krankheitswert zusprechen. Viele Patientinnen ziehen sich aufgrund ihrer Schwäche immer mehr zurück – bis hin zur vollkommenen sozialen Isolation. Von der Umwelt werden sie völlig zu Unrecht oftmals als hypochondrisch wahrgenommen. Und auch von den Therapeuten fühlen sie sich häufig alleingelassen, weil diese ihnen keine Standard-Therapie anbieten können.</strong></p>
<h3><strong>Neue Behandlungsmöglichkeit</strong></h3>
<p><strong>Dabei gibt es offenbar durchaus einen vielversprechenden Behandlungsansatz: die Therapie mit S-Acetylglutathion. Erste klinische Erfahrungen mit diesem Wirkstoff sind sehr gut. Noch gibt es zwar keine veröffentlichten medizinischen Studien, doch ist eine Beobachtungsreihe derzeit in Vorbereitung. Im Folgenden möchte ich Ihnen den Behandlungsansatz am Beispiel Brustkrebs vorstellen. Wie und warum der Wirkmechanismus auch bei anderen Erkrankungen genutzt werden könnte, beschreibe ich in einem kurzen Extra-Abschnitt.</strong></p>
<h2>Vorab:</h2>
<p><strong>Mit diesem Artikel ist kein finanzielles Interesse verbunden. Ich schreibe ihn für Sie, weil ich von der Wirksamkeit überzeugt bin und weiß, dass Sie diese Informationen sonst nirgendwo finden würden.<br />
</strong></p>
<h2>Fatigue – auch bei Brustkrebs eines der Hauptprobleme</h2>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Brustkrebs.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5549" title="Brustkrebs" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Brustkrebs-300x202.jpg" alt="" width="300" height="202" /></a>Brustkrebs ist deutschlandweit und international die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Während der Chemo- und Strahlentherapie leiden fast alle Brustkrebspatientinnen an Erschöpfung [3]. Rund zwei Drittel der betroffenen Frauen empfinden die therapiebegleitende Schwäche als mittelschwer bis schwer [12, 14]. Auch nach der Behandlung sagt etwa die Hälfte der Brustkrebspatientinnen, die extreme Mattigkeit beeinträchtige ihre Lebensqualität erheblich [1, 4, 5, 14].</p>
<p>In einer anderen Studie wurden rund 450 Brustkrebspatientinnen 2–10 Jahre nach der Behandlung gefragt, was das jetzt vorherrschende Problem sei. Ergebnis: die <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/chronische-mudigkeit/"><strong>Erschöpfung </strong></a>und ein <strong>reduziertes Durchhaltevermögen</strong> [4] – und das, obwohl die Frauen inzwischen alle krankheitsfrei waren! Anhand dieser Zahlen lässt sich das Ausmaß der Beschwerden erahnen.</p>
<p>Fatigue ist keineswegs ein Randsymptom, sondern eine zentrale Problematik bei Brustkrebs. Einige Hinweise zur <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/brustkrebs-%E2%80%93-und-was-danach-interview-uber-krebsnachsorge/">Nachsorge bei Brustkrebs</a> hatte ich Ihnen schon in einem früheren Artikel gegeben. Auch die <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wie-die-naturheilkunde-bei-krebs-helfen-kann/">Misteltherapie </a>hatte ich Ihnen erklärt. Die <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/misteltherapie-nicht-nur-bei-brustkrebs-hilfreich/">Misteltherapie</a>, die die Lebensqualität erhöhen kann. Hier jetzt noch ein weiterer Therapievorschlag.</p>
<h2>Was Glutathion mit Erschöpfung zu tun hat</h2>
<p>Welche Abläufe im Körper genau zu der schweren Erschöpfung führen, ist noch nicht ganz geklärt. Sicher ist aber, dass das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Glutathion">Glutathion-System</a> im menschlichen Organismus eine Hauptrolle für Energie und Leistungsfähigkeit spielt.</p>
<h3>Glutathion und freie Radikale</h3>
<div id="attachment_5543" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Ingwer1.jpg"><img class="size-medium wp-image-5543" title="Ingwer1" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Ingwer1-300x300.jpg" alt="Ingwer schützt vor freien Radikalen" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ingwer schützt vor freien Radikalen</p></div>
<p>Glutathion ist ein körpereigener Stoff, der lebenswichtige Aufgaben erfüllt. In seiner aktiven Form (man spricht vom „reduzierten Glutathion“, G-SH) kann es beispielsweise <strong>freie Radikale neutralisieren</strong>. Freie Radikale sind hochreaktive Moleküle, die anderen Molekülen Elektronen entreißen können. So verursachen die Radikale eine Vielzahl von Schäden in biologischen Strukturen. Auf Zellebene können sie die „Zellkraftwerke“ (Mitochondrien) schädigen. Diese sind unter anderem für die Energiebereitstellung des Körpers zuständig. Dafür produzieren sie das energiereiche ATP – quasi die „Energiewährung“ unseres Organismus.</p>
<p>Normalerweise schützt reduziertes Glutathion unsere Zellen vor freien Radikalen. Wenn es „verbraucht“ (oxidiert) ist, kann der Körper es wieder regenerieren und in die aktive Form zurückführen. Sind wir aber extrem vielen freien Radikalen ausgesetzt – das geschieht z.B. im Rahmen eines Tumorgeschehens und ganz besonders bei der Chemo- und Strahlentherapie –, dann wird zu viel reduziertes Glutathion verbraucht. Die Regenerationsmechanismen können nicht mehr nachkommen. Es entsteht ein Glutathion-Mangel. Die Mitochondrien werden geschädigt und können nicht mehr ausreichend ATP produzieren. Forscher nehmen an, dass es so zu Müdigkeit und Erschöpfung kommt [18].</p>
<h2>Was Glutathion sonst noch kann</h2>
<h3>Glutathion und Entgiftung</h3>
<div id="attachment_5530" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Löwenzahn-und-Biene.jpg"><img class="size-medium wp-image-5530" title="Löwenzahn und Biene" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Löwenzahn-und-Biene-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Löwenzahn zur Entgiftung</p></div>
<p>Doch das Glutathion-System erfüllt auch noch andere bedeutende Funktionen. Eine der wichtigsten ist die Entgiftung schädlicher Substanzen. Diese dringen zum einen von außen auf den Organismus ein. Zum anderen fallen sie automatisch beim menschlichen Stoffwechsel an. Wenn solche Substanzen vom reduzierten Glutathion gebunden werden, dann kann der Körper sie über die Nieren ausscheiden.</p>
<h3>Glutathion und Schmerz</h3>
<div id="attachment_5536" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_24459721_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-5536" title="Johanniskraut" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_24459721_XS-300x200.jpg" alt="Johanniskraut bei Depression, © Arcyd - Fotolia.com" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Johanniskraut bei Depression, © Arcyd - Fotolia.com</p></div>
<p>Bei Krebserkrankungen hat Glutathion sehr willkommene „Nebeneffekte“: Es fördert nämlich die Produktion einer wichtigen körpereigenen Substanz, des Endorphins SAM. Dieses wirkt schmerzstillend, antidepressiv und stimmungsaufhellend. In der Krebsbehandlung wurden unter der Begleittherapie mit Glutathion bedeutende Verbesserungen der Lebensqualität und der Gesundheit beobachtet [19, S. 207].</p>
<h3>Glutathion und Knochenmark</h3>
<div id="attachment_5539" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_29149529_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-5539" title="In der KÃ¼che" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_29149529_XS-300x244.jpg" alt="" width="300" height="244" /></a><p class="wp-caption-text">Petersilienwurzel bei Anämie, © photocrew - Fotolia.com</p></div>
<p>Außerdem reduziert Glutathion die Schwere der sogenannten Knochenmarkhemmung [19, S. 207], die oftmals mit der Chemo- und Strahlentherapie verbunden ist. Knochenmarkhemmung bedeutet, dass das Knochenmark seine Funktion, Blut zu bilden, nicht mehr richtig erfüllen kann: Es produziert zu wenige Blutzellen (Blutplättchen, rote und weiße Blutkörperchen). Der Mangel an roten Blutkörperchen (Anämie) bewirkt, dass man schneller ermüdet und leistungsschwach ist. (Ein weiterer Hinweis darauf, warum eine effektive Erhöhung des Glutathion-Spiegels gegen Cancer-Fatigue wirken kann!). Fehlen Blutplättchen, so ist die Blutungsneigung erhöht. Insgesamt wird das Immunsystem geschwächt, und es kann zu schweren Infektionen kommen. S-Acetylglutathion scheint diese Folgen der Krebstherapie zu verringern.</p>
<h3>Weitere Funktionen von Glutathion</h3>
<p>Darüber hinaus unterstützt das Glutathion-System die <strong>Abwehrkräfte </strong>und die <strong>Entzündungshemmung </strong>und reguliert die lebensnotwendige <strong>Eiweiß-Produktion</strong> im Organismus.</p>
<h2>Glutathion – auf die Bioverfügbarkeit kommt es an</h2>
<p>Vor diesem Hintergrund ist leicht verständlich, warum nicht nur bei Krebs und während der Krebstherapie, sondern auch bei vielen anderen Erkrankungen ein erniedrigter Glutathion-Spiegel feststellbar ist [7]. Denn reduziertes Glutathion spielt eine ganz entscheidende Rolle für die Leistungsfähigkeit und die Gesunderhaltung unseres Körpers. Als einen interessanten Ansatzpunkt der Therapie bei Cancer-Fatigue sehe ich deswegen den <strong>Ausgleich des Glutathion-Mangels</strong>.</p>
<h3>„Normales“ reduziertes Glutathion</h3>
<p>Wichtig zu wissen ist, dass nicht mit jedem Glutathion-Präparat ein Glutathion-Mangel ausgeglichen werden kann. Um den Glutathion-Spiegel tatsächlich zu erhöhen, muss das reduzierte Glutathion „bioverfügbar“ sein. Der Hintergrund: Wenn ich Ihnen reines reduziertes Glutathion zum Einnehmen geben würde oder Ihnen reduziertes Glutathion intravenös verabreichte, dann würde es im Körper sehr schnell mit anderen Substanzen reagieren – danach ist es nicht mehr „aktiv“, hat also praktisch keine positiven Wirkungen mehr. Dies Problem ist auch der Grund, warum die Therapie mit „normalem“ reduzierten Glutathion keine langanhaltenden Effekte hat. Einen möglichen Lösungsweg für dieses Probleme möchte ich Ihnen jetzt vorstellen.</p>
<h3>Schutz durch Acetylierung</h3>
<div id="attachment_5542" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_31464837_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-5542" title="The beautiful young woman in a red mysterious venetian mask" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_31464837_XS-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© Oleg Gekman - Fotolia.com</p></div>
<p>Um den Glutathion-Spiegel effektiv zu erhöhen, muss das reduzierte Glutathion unbeschadet in die Zelle gelangen. Erst dort kann es die gewünschte Wirkung entfalten. Was ist dafür zu tun? Das reduzierte Glutathion muss auf seinem Weg vor Oxidation geschützt werden. Erst in der Zelle darf es in seine bioverfügbare Form übergehen, wie sie auch der (gesunde) Körper selbst herstellt.</p>
<p>Dies Problem hat der Biochemiker <em><strong>Dr. med. habil. Gerhard Ohlenschläger</strong></em> gelöst, indem er den pharmazeutischen Wirkstoff S-Acetylglutathion (SAG) entwickelte. Dafür acetylierte er das reduzierte Glutathion – ein bewährtes Verfahren, das zum Beispiel auch bei Acetylsalicylsäure (ASS, z.B. Aspirin®) angewandt wird. Durch diese „Maskierung“ ist das reduzierte Glutathion geschützt, bis es an seinen Wirkort gelangt. In der Zelle entfernen dann Enzyme, die dort ohnehin vorhanden sind, die Acetylgruppe, und schon ist das reduzierte Glutathion bioverfügbar am richtigen Ort.</p>
<h3>Trotz „Acetyl“ – Acetylcystein wirkt nicht</h3>
<p>Übrigens: Vielleicht haben Sie schon gelesen, dass man mit der Gabe von Acetylcystein (ACC) den Glutathion-Spiegel anheben könne. Acetylcystein soll dem Körper Cystein zur Verfügung stellen, das dieser wiederum zur Produktion von Glutathion benötigt. Leider zeigen klinische Erfahrungen, dass sich der Glutathion-Spiegel mit Acetylcystein nicht wesentlich beeinflussen lässt. ACC hat allerdings sehr positive Wirkungen bei chronischer Bronchitis.</p>
<h2>S-Acetylglutathion bei anderen Krankheiten</h2>
<p>Oben habe ich Ihnen geschildert, welche Funktionen das körpereigene reduzierte Glutathion im Organismus erfüllt. Die positiven Effekte, die S-Acetylglutathion bei Cancer-Fatigue gezeigt hat, sind deswegen logisch gut nachvollziehbar. Denkt man ein wenig weiter, so lässt sich S-Acetylglutathion vermutlich auch bei anderen Erkrankungen, wie bspw. <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/burnout-die-epidemie-vor-der-sie-sich-schutzen-konnen/">Burnout</a>, nutzen, bei denen die beschriebenen Mechanismen eine Rolle spielen. Die klinischen Erfahrungen sind hierzu zwar noch nicht umfangreich, aber doch vielversprechend. <strong>Zwei Beispiele</strong>:</p>
<h3>S-Acetylglutathion und Fibromyalgie</h3>
<div id="attachment_5541" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_28915485_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-5541" title="Nackenschmerz" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_28915485_XS-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">© Kitty - Fotolia.com</p></div>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fibromyalgie">Fibromyalgie </a>ist mit typischen <strong>Gelenkschmerzen </strong>und <strong>Kopfschmerzen </strong>verbunden. Oftmals stehen auch <strong>schwere Erschöpfung</strong> und <strong>andauernde Müdigkeit </strong>sowie eine verlängerte Erholungszeit nach körperlichen, geistigen oder emotionalen Belastungen im Vordergrund. Viele Patientinnen klagen über <strong>Schlafstörungen </strong>und <strong>Konzentrationsprobleme</strong>. Nebensymptome sind u.a. Schwellungen an Händen, Füßen und im Gesicht. Die Beschwerden dauern meist Jahrzehnte bis lebenslang an [11].</p>
<p>In Studien fand man heraus, dass besonders viele Patientinnen unter Fibromyalgie leiden, die auch bestimmte entzündlich-rheumatische Erkrankungen aufweisen [11]. Dabei spielen entzündungsfördernde und entzündungshemmende Eiweiße eine wichtige Rolle [9, 10, 15, 22, 23]. Weil S-Acetylglutathion entzündungshemmend wirkt und die Eiweißproduktion im Körper reguliert, könnte es hier therapeutisch sinnvoll eingesetzt werden.</p>
<p>Körperlicher und seelischer Stress verstärken das Fibromyalgie-Risiko deutlich [21]. Vermutlich sind an diesem Effekt freie Radikale beteiligt – sie werden bei übermäßigen Belastungen vermehrt gebildet. Wie ich oben erläutert habe, vermindert S-Acetylglutathion die Zellschäden, die durch freie Radikale verursacht werden. Das ist der zweite Grund, warum S-Acetylglutathion bei Fibromyalgie einen Behandlungsversuch wert scheint.</p>
<h3>S-Acetylglutathion und Vielfache Chemikalien-Unverträglichkeit</h3>
<div id="attachment_5529" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_18298693_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-5529" title="traffic jam" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_18298693_XS-300x213.jpg" alt="" width="300" height="213" /></a><p class="wp-caption-text">© Sergiy Serdyuk - Fotolia.com</p></div>
<p>Ich möchte Ihnen noch ein anderes Beispiel vorstellen. Bei der Vielfachen Chemikalien-Unverträglichkeit (Multiple Chemikalien-Sensitivität, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vielfache_Chemikalienunvertr%C3%A4glichkeit">MCS</a>) besteht eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber verschiedenen chemischen Stoffen und Verbindungen (z.B. Duftstoffe, Lösungsmittel, Tabakrauch, Pestizide, Formaldehyd oder Autoabgase). Symptome dieser Unverträglichkeitsreaktion sind unter anderem Kopfschmerzen, Naselaufen, Augenbrennen, Schmerzen des Bewegungsapparates, Schwindel, Atemnot, Magen-Darm-Probleme, Übelkeit, Hautsymptome: <strong>Müdigkeit, Erschöpfung, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen</strong> (vgl. [13]).</p>
<p>Forscher konnten zeigen, dass bei Menschen mit MCS bestimmte Varianten, Veränderungen und Löschungen von Genen gehäuft vorkommen, die mit körpereigenen Entgiftungsprozessen zusammenhängen [2, 6, 8, 16, 17, 20]. Die Folge: Das Glutathion-System im Körper kann seine Entgiftungsfunktion nicht mehr richtig erfüllen, Schadstoffe werden nicht ausreichend ausgeschieden. Der Organismus wird damit gegenüber weiteren Chemikalien äußerst empfindlich.  In diesem Fall ist es nach <em><strong>Dr. med. habil. Gerhard Ohlenschläger</strong></em> möglich, dass S-Acetylglutathion die Entgiftung übernimmt (wenn auch leicht verlangsamt). Zudem wird durch eine Erhöhung des Glutathion-Spiegels innerhalb der Zellen das körpereigene Entgiftungssystem unterstützt.</p>
<h2>So kann die Behandlung aussehen</h2>
<p>Die Gesamttherapie der Cancer-Fatigue, aber auch der Fibromyalgie und der Vielfachen Chemikalien-Unverträglichkeit, wird immer<strong> mehrere Elemente</strong> beinhalten. Bei den Fotos habe ich Ihnen schon weitere Behandlungsmöglichkeiten mit Heilpflanzen und bestimmten Nahrungsmitteln angedeutet, auf die ich in diesem Rahmen aber nicht näher eingehen möchte.</p>
<h3>Physikalische Therapie und Entspannung</h3>
<p>Bei Fatigue sind zum Beispiel Bewegung und Ernährung wichtig, bei Fibromyalgie Physiotherapie, Wärme- und Kältebehandlungen, bei MCS die Vermeidung der Auslöser und Entspannungsverfahren. Ein Standard-Element des Gesamtkonzepts sollte meiner Meinung nach jeweils S-Acetylglutathion sein.</p>
<h3>Weitere Nahrungsergänzungen</h3>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/nahrungsergänzung2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5546" title="nahrungsergänzung2" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/nahrungsergänzung2-300x123.jpg" alt="" width="300" height="123" /></a>Da sich S-Acetylglutathion, <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/was-eine-aktuelle-internationale-konferenz-zu-vitamin-d-sagt/">Vitamin D3</a> und Selen gegenseitig in ihrer Wirkung unterstützen, ist es sinnvoll, wenn Sie eine Kombination dieser drei Stoffe einnehmen. Zusätzlich kann eine Hochdosistherapie mit Vitamin C, Coenzym Q10 und/oder Magnesium empfehlenswert sein. Je nach Ernährungsgewohnheiten muss auch an B-Vitamine gedacht werden.</p>
<h3>Labordiagnostik und Dosierung</h3>
<p>Die Dosierung wird Ihre Therapeutin individuell an Ihre Situation anpassen. Hierzu werden vor der Behandlung und im weiteren Verlauf <strong>Blutproben </strong>entnommen. Auf diese Weise können Ihre Blutspiegel (z.B. an Glutathion, Vitamin D3 und Selen) genau analysiert werden, und der Behandlungserfolg ist auch labortechnisch überprüfbar. Gerade in Kombination mit Selen steigt der Glutathion-Spiegel durch S-Acetylglutathion oft sehr schnell an, und Verbesserungen sind bald zu spüren. Für die Blutuntersuchung stehen spezialisierte Labors zur Verfügung. (Am Ende dieses Artikels finden Sie meine persönliche Labor-Empfehlung, da die exakte und reproduzierbare Messung des reduzierten Glutathions schwierig ist.)</p>
<h3>Kosten</h3>
<p>Die anfangs recht hohen Kosten sinken rasch, denn wenn ein guter Glutathion-Spiegel im Blut erreicht ist, braucht man nur noch eine Erhaltungsdosis. Die Behandlung wird nur in Ausnahmefällen von den Krankenkassen erstattet.</p>
<h3>Nebenwirkungen und Wechselwirkungen</h3>
<p>Eine Über- oder Unterdosierung von S-Acetylglutathion ist grundsätzlich unbedenklich; auch Wechselwirkungen zwischen S-Acetylglutathion und anderen Therapeutika sind nicht bekannt.</p>
<h2>Zusammenfassung</h2>
<p>Vieles weist darauf hin, dass bei der Entstehung der Cancer-Fatigue eine Störung des Glutathion-Stoffwechsels eine wesentliche Rolle spielt. Will man die entsprechenden Krankheitsmechanismen beeinflussen, dann bietet sich der pharmazeutische Wirkstoff S-Acetylglutathion (<a href="http://www.eumetabol.de/">Eumetabol</a>®) als mögliches Element der Therapie an. Die Gesamttherapie wird immer noch weitere Elemente umfassen, z.B. Bewegung und Ernährung sowie Vitamin D3 oder Selen.  Viele Patienten berichten, dass ihr Leidensdruck durch die Fatigue damit erheblich gemindert wurde. Positiv zu bewerten sind außerdem gesundheitsfördernde „Nebeneffekte“ wie Immunstärkung und Verminderung einer Knochenmarkhemmung. Auch der Ausblick auf weitere Behandlungsmöglichkeiten mit S-Acetylglutathion, z.B. bei Fibromyalgie oder Multipler Chemikalen-Unverträglichkeit, scheint mir vielversprechend.</p>
<h3>Labor-Empfehlung</h3>
<p>Fatigue-Labor / RD Laboratorien für biologische Forschung GmbH<br />
Mühlstraße 8<br />
86911 Dießen a.A.<br />
Telefon: +49 (0) 8807 911 51<br />
Telefax: +49 (0) 8807 911 53<br />
E-Mail: geiger@fatigue-labor.de</p>
<h3>Literatur und weitere Informationen</h3>
<p>Hier können Sie die Literatur als <a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Artikel_Gerhard_Laien-kurz_Literatur-2011-11-15.pdf">pdf </a>herunterladen.<br />
Hier finden Sie die Hersteller-Informationen zu<a href="http://www.paramedica.de/eumetabol/glutathion-s-acetylglutathion-wirkstoff.html"> S-Acetylglutathion</a>.<br />
Hier finden Sie nähere Informationen zur Blutuntersuchung in den <a href="http://www.paramedica.de/fatigue-labor/glutathion-messung-preis-liste.html">RD Laboratorien</a>.</p>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Poortraits-002.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5517" title="Poortraits 002" src="http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2011/11/Poortraits-002-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>*Frau <em><strong>Dr. Hilly Kessler</strong></em> ist Frauenärztin in  Luxemburg und international bekannte Künstlerin.  Ihre Frauenportraits  machen betroffen und nachdenklich. Für dieses  Webmagazin hat Frau Dr.  Kessler mir ihre Bilder zur Veröffentlichung zur  Verfügung gestellt.  Vielen Dank!</p>
<p><a href="http://hillykessler.com/">http://www.hillykessler.com</a></p>
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